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    #16
    Schade. Und vor allem ist es schade, dass du nicht mal weißt, was du "angestellt" hast...

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      #17
      Es heisst zwar immer, man solle seine Passwörter nicht aufschreiben und besser einen Passwortmanager verwenden. Aber genau wegen solcher defekten Hardware bin ich mittlerweile dazu übergegangen, die weniger wichtigen Passwörter und Zugangsdaten alle aufzuschreiben. Ganz altmodisch auf Papier. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Liste physisch zuhause abhanden kommt, halte ich für verschwindend gering, im Gegensatz zu allen elektronischen Lösungen. Auch wissen meine Angehörigen, wo sie im Notfall nachschauen können.

      Fast der wichtigste Zugang ist übrignes derjenige für das E-Mailkonto. Das ist den meisten nicht bewusst. Denn damit lassen sich alle anderen Zugänge wieder rekonstruieren über den "PW vergessen" Knopf. Deshalb dort ein richtig starkes Passwort wählen, das sonst nirgendwo verwendet wird! Aber das nur am Rande.

      Vielleicht hast du vermeintlich gegen das Urheberrecht verstossen mit dem Posten deines Buch-Covers? Da könnte ja jeder kommen und einfach Illustrationen veröffentlich!
      Nimm's als Zeichen, dass Facebook vielleicht derzeit nicht die richtige Adresse ist für eine neue Onlinepräsenz.

      Solche Geschichten geben mir aber auch ganz grundsätzlich zu denken, weil das ist genau das, was passiert, wenn Algorithmen und "künstliche Intelligenzen" anfangen, Entscheidungen zu treffen. Da gibt es keinerlei Beschwerdemöglichkeit, keine Revisionsinstanz und es zeigt sich niemand dafür verantwortlich!
      Ewas Ähnliches sieht man ja auch bei den Spamfiltern. Wenn irgend eine übereifrige Software ganz normale Mails nicht zustellt, gibt es keine Möglichkeit, diesen Umstand zu korrigieren. Bestenfalls bekommt der Absender einen lapidaren Hinweis, er solle sich an den Administrator wenden. Als ob das Problem dort läge und der etwas tun könne.

      Das was wir hier sehen, ist aber erst der Anfang dieser Entwicklung. In China sind sie schon deutlich weiter und dort gehts dann wirklich ans Eingemachte, wenn man im Rating zurückgestuft wird. Egal ob berechtigt oder nicht. Oder man denke an die selbstfahrenden Autos oder autonome Waffensysteme. Wer haftet bei einer Fehlentscheidung?

      Deshalb bin ich sehr dafür, dass keine Software eingesetzt werden darf, die weitreichende Entscheidungen trifft, ohne dass nicht ein realer Mensch dahinter steht, der die Verantwortung für die Auswirkungen übernimmt und auch dafür haftet!

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        #18
        Alles klar und vermutlich auch richtig, aber ... - Das ist die Literaturecke. Ich hätte mich mehr darüber gefreut, wenn sich jemand mit mir darüber gefreut hätte, dass es mir gelungen ist, aus etwas richtig Ärgerlichem eine pfiffige Geschichte zu machen.

        Egal! Vielleicht müssen Autoren heutzutage froh darüber sein, wenn sich wenigstens eine Diskussion über die Missstände in der echten Welt an ihren Geschichten entzündet, weil ihre verrücktesten Fantasien allzu schnell vom Irrsinn der Realität überholt werden ...
        Zuletzt geändert von Tintenweberin; 26.04.2022, 15:53.

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          #19
          Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
          Egal! Vielleicht müssen Autoren heutzutage froh darüber sein, wenn sich wenigstens eine Diskussion über die Missstände in der echten Welt an ihren Geschichten entzündet, weil ihre verrücktesten Fantasien allzu schnell vom Irrsinn der Realität überholt werden ...
          Na, na, so schlimm ist's noch nicht, oder?

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            #20
            Zitat von Serafin Beitrag anzeigen
            Na, na, so schlimm ist's noch nicht, oder?
            Als ich noch Social-Fantasy geschrieben habe, habe ich (zu meiner Orientierung) eine Zeit-Leiste mit den Ereignissen zwischen 2000 und 2140 geschrieben.

            Die tatsächlichen Ereignisse sind meinen distopischen Fantasien jetzt schon um 20 bis 30 Jahre voraus ...

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              #21

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                #22
                Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                Als ich noch Social-Fantasy geschrieben habe, habe ich (zu meiner Orientierung) eine Zeit-Leiste mit den Ereignissen zwischen 2000 und 2140 geschrieben.

                Die tatsächlichen Ereignisse sind meinen distopischen Fantasien jetzt schon um 20 bis 30 Jahre voraus ...
                Interessant ist ja, dass sich der Entwicklungsstand immer weiter auseinander zieht. Auf der einen Seite sehen wir all die topmodernen Erungenschaften wie Spitzenmedizin, KI, selbstfahrende Autos, Gentechnik, Nanotechnik, Kryptowährungen usw., während sich am unteren Ende praktisch gar nichts bewegt. Weite Teile der Bevölkerung haben noch immer kein sauberes Trinkwasser, Düngemittel können sich längst nicht alle leisten und Hunger ist nach wie vor ein grosses Thema, obwohl eigentlich global gesehen genügend Kalorien vorhanden wären.
                Diese Entwicklung ist selbst innerhalb unserer Länder sichtbar. Auf der einen Seite stehen die Konzerne und Personen, die immer noch reicher werden, während andere kaum genug zum Leben haben und sich mit prekären Jobs mehr schlecht als recht über Wasser halten müssen.

                Die Unterschiede, und damit auch die zentrifugalen Kräfte, werden immer grösser. Was, wenn es hier in der Gesellschaft zum Bruch kommt?
                Oder auch nur schon wenn die empfindlichen Lieferketten gestört sind, wie im Moment. Dann erweisen sich die ganzen "State of the Art"-Errungenschaften plötzlich als sehr fragil.

                Ich glaube, was wir im Moment an technologischen Entwicklungen (und auch Exzessen) sehen, wird auf Dauer nicht zu halten sein, wenn Energie und Rohstoffe nicht mehr ungebrenzt zur Verfügung stehen. Auch nimmt der Wartungsaufwand exponentiell zu, wenn Technologien einen gewissen Komplexitätsgrad überschritten haben. Das wird irgendwann nicht mehr vernünftig handelbar sein und als Entwicklungsbremse wirken.

                Aber lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringt.
                Auch im positiven Sinne!

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