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Ein schwieriges Stückchen Text ...

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    Ein schwieriges Stückchen Text ...

    Der Klappentext ist meines Erachtens das schwierigste Stückchen Text des ganzen Romans. Er soll neugierig machen, aber nicht zuviel verraten, er soll ein "Aufreißer" sein ohne allzu reißerisch daher zu kommen. Außerdem soll er auch noch etwas mit dem Inhalt zu tun haben ...

    *tiefer Seufzer*

    Habt ihr Lust und Zeit mal eben mit reinzugucken? Würde euch der folgende Text ansprechen? Würdet ihr das Buch aufschlagen um einen genaueren Blick zu risikieren? Würdet ihr es vielleicht sogar lesen oder verschenken wollen?

    Ich bedanke mich auf jeden Fall schon mal vorab für eure Mühe.

    die Tintenweberin

    #2
    Kurzroman (ca. 60 Seiten)
    Reihe: Die Siegelwelt-Chroniken
    Titel: ... ankommen
    Verkaufspreis: 4,50 €
    lieferbar ab September 2011

    Klappentext: Der elfjährige Stubs aus dem Rabenclan ist der einzige Überlebende einer Fieberepidemie. Allein kann er im Ödland nicht überleben. Aber gelingt es ihm tatsächlich, im Moorhof Fuß zu fassen? Mit den strengen Ordensschwestern und den sonderbaren Regeln in der „Heimschule zur Reintegration anpassungsgestörter Kinder und Jugendlicher“ kann er sich ja noch abfinden. Aber wie soll er mit den Quälgeistern Boss und Wumme zurechtkommen, die keine Gelegenheit auslassen, dem Neuen einen bösen Streich zu spielen?

    Von einer völlig unerwarteten Seite bekommt Stubs schließlich Hilfe ...

    Kommentar


      #3
      Hallo Weberin,

      den "oberen" Teil des Klappentextes finde ich gut; er hilft, sich in die Geschichte einzudenken.

      Vielleicht kannst Du den letzten Satz so umformulieren, daß aus ihm nicht ganz klar und deutlich hervor geht, daß tatsächlich Hilfe "naht"... das würde - so empfinde ich es - die Spannung steigern und neugieriger machen, wie Stubs denn jetzt aus der für ihn schwierigen Situation heraus kommt.

      Nur so als Überlegung.

      LG
      Spunk

      Kommentar


        #4
        Ja, das klingt doch inhaltlich tatsächlich spannend und würde mich durchaus neugierig machen, das Buch auch aufzuschlagen.

        Kaufentscheidend ist für mich meistens der Eindruck, den ich dann beim schnellen Querlesen gewinne. Dabei spielt in erster Linie die Wortwahl, der Satzbau und die Art, wie Informationen/Inhalt an den Leser transportiert wird, die Hauptrolle.

        Wäre nun Dein Buchtext in derselben Sprache gehalten, wie der Klappentext wäre mein Eindruck unter den genannten weiterführenden Aspekten nicht so, dass ich das Buch kaufen würde. Die Sprache entspricht wohl zu sehr "meiner eigenen Alltagssprache" und das wiederum löst nicht den Reiz und die Neugier aus, die ich brauche um mich auf Leseexperimente einzulassen. Aber das ist natürlich "mein ganz persönliches Ding" und stellt keinerlei Kritik an Deiner Schreibsprache und Deinem Schreibstil dar!

        Ergo: Klappentext aus meiner Sicht sehr gut gelungen!

        Kommentar


          #5
          Liebe Tintenweberin,

          ich weiß, wie schwer es ist, Klappentexte zu formulieren (habe ich selbst schon gemacht) und wieviel davon abhängt, dass sie potentielle Leser ansprechen. Aber Dein "Stückchen Text" halte ich für sehr gelungen: Es ist nicht zu kurz und nicht zu lang, verspricht Spannung, ein klassisches Kinderbuchsujet, viel Handlung für die 60 Seiten und macht auf die überraschende Lösung neugierig. Gratuliere!

          Kannst Du mich schon mal für ein Exemplar vormerken?

          Liebe Grüße,
          Chaja

          PS: die vorgeschlagene Formulierung "Hilfe naht", würde ich persönlich als leicht "schwülstig" empfinden. So nimmt es eben jeder anders wahr. Mir persönlich gefällt gerade dieses ganz schlichte "Hilfe bekommen".
          Zuletzt geändert von Chaja; 23.07.2011, 13:07. Grund: Ergänzung

          Kommentar


            #6
            Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
            PS: die vorgeschlagene Formulierung "Hilfe naht", würde ich persönlich als leicht "schwülstig" empfinden.
            Ich verstehe, was du meinst und ich gebe dir völlig Recht. Ich habe Spunk allerdings ein bisschen anders verstanden ...

            Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
            Vielleicht kannst Du den letzten Satz so umformulieren, daß aus ihm nicht ganz klar und deutlich hervor geht, daß tatsächlich Hilfe "naht"...
            Ich habe aus diesem Satz herausgelesen, dass ich es offener lassen sollte, ob er Hilfe bekommt oder nicht. Das ist eine gute Idee. Mal sehen, ob ich etwas mehr Ambivalenz aus dem Satz herauskitzeln kann.

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              #7
              Zitat von A*star Beitrag anzeigen
              Ja, das klingt doch inhaltlich tatsächlich spannend und würde mich durchaus neugierig machen, das Buch auch aufzuschlagen.
              In diesem Fall geht der Punkt tatsächlich an den Klappentext (wie du es ja auch weiter unten geschrieben hast. Danke ...

              Ich entscheide mich übrigens ganz genauso für oder gegen den Kauf eines Buches. Ich greife nach dem, was mich "optisch" anspricht, drehe das Buch um, lese den Klappentext und entscheide danach, ob ich es zurückstelle oder aufklappe. Wenn ich anfange, mich in der Buchhandlung nach einem Sessel umzusehen, ist das Buch gekauft ...

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                #8
                Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
                Kannst Du mich schon mal für ein Exemplar vormerken?
                Bist du zufällig eine Grundschullehrerin, die nächstes Jahr eine vierte Klasse hat ...

                /em tut sehr geheimnisvoll und kehrt (endlich) zurück in ihr virtuelles Arbeitszimmer ...

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                  Ich verstehe, was du meinst und ich gebe dir völlig Recht. Ich habe Spunk allerdings ein bisschen anders verstanden ...


                  Ich habe aus diesem Satz herausgelesen, dass ich es offener lassen sollte, ob er Hilfe bekommt oder nicht. Das ist eine gute Idee. Mal sehen, ob ich etwas mehr Ambivalenz aus dem Satz herauskitzeln kann.

                  Oh stimmt! Entschuldigt bitte , da habe ich vorhin die unterdessen eingetroffenen Kommentare zu schlampig gelesen.

                  Liebe Grüße,
                  Chaja

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                    #10
                    Vielleicht interessiert es euch noch, was durch unterschiedliches Feedback und gründliches Kauen aus dem schwierigen Stückchen Text geworden ist:

                    Der elfjährige Stubs überlebt als Einziger eine Fieberepidemie im Rabenclan. Vor einem Gewitter bringt er sich in der Moorhof-Kuppel in Sicherheit. Doch das Leben in der Heimschule dort ist härter als das Leben in der Wildnis. Mit den Hausregeln und den strengen Ordensschwestern kommt er noch zurecht. Aber die Quälgeister Boss und Wumme bringen ihn mit ihren hinterhältigen Streichen fast zur Verzweiflung. Als sich auch noch eine Psychologin für Stubs interessiert, die paranormale Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen erforscht, bekommt er es mit der Angst zu tun.

                    Jetzt mache ich noch die Ausschreibung für ein inter-aktive Lese-Projekt für die vierten Klassen aus dem Donnersberg-Kreis fertig und dann harre ich der Dinge, die da kommen ...

                    Kommentar


                      #11
                      Hallo Tinterweberin,

                      na dann mal toi, toi, toi!

                      Liebe Grüße,
                      Glühwürmchen

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                        #12
                        Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
                        Kurzroman (ca. 60 Seiten)
                        Reihe: Die Siegelwelt-Chroniken
                        Titel: ... ankommen
                        Verkaufspreis: 4,50 €
                        lieferbar ab September 2011

                        Klappentext: Der elfjährige Stubs aus dem Rabenclan ist der einzige Überlebende einer Fieberepidemie. Allein kann er im Ödland nicht überleben. Aber gelingt es ihm tatsächlich, im Moorhof Fuß zu fassen? Mit den strengen Ordensschwestern und den sonderbaren Regeln in der „Heimschule zur Reintegration anpassungsgestörter Kinder und Jugendlicher“ kann er sich ja noch abfinden. Aber wie soll er mit den Quälgeistern Boss und Wumme zurechtkommen, die keine Gelegenheit auslassen, dem Neuen einen bösen Streich zu spielen?

                        Von einer völlig unerwarteten Seite bekommt Stubs schließlich Hilfe ...
                        Gekauft, so oder so...

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                          #13
                          Zitat von Frau Anfängerin Beitrag anzeigen
                          Gekauft, so oder so...
                          In deinem speziellen Fall doch eher so als so ...

                          Kommentar


                            #14
                            Huhu!
                            Also mich würde das Buch auch interessieren! Wie gehts weiter?

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                              #15
                              Ich darf und will an dieser Stelle keine Werbung machen. Onkel Googel weiß, wo diese Buchreihe zuhause ist und PNs habe ich auch noch immer beantwortet ...

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