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Ausbildung-komme an meine Grenzen

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    Ausbildung-komme an meine Grenzen

    Hallo,

    ich habe mich nun ein bißchen durch das Forum gelesen und möchte nun auch von meiner Situation erzählen.
    Ich bin Anfang 30, habe einen Sohn im Kindergartenalter und habe letzten Sommer eine Ausbildung als Erzieherin angefangen.

    Mittlerweile komme ich immer mehr an den Punkt, an dem mir bewusst wird, dass dieser Beruf wohl nicht der Richtige für mich ist.
    Ich komme an meine Grenzen, was v.a. die praktische Arbeit betrifft.
    Im theoretischen Teil stehe ich sehr gut, dort fühle ich mich eher unterfordert. Vielleicht muss ich erwähnen, dass ich ein Studium in der Endphase abgebrochen habe, als mein Sohn auf die Welt kam.

    Ich fühle mich zunehmend unglücklich mit dieser Ausbildung, dem Weg, den ich eingeschlagen habe, finde aber auch keine Alternativen, die umzusetzen wären ( finanziell, zeitlich..), habe schon vorher lange gesucht.

    Während des letzten Praktikums ( insgesamt zwei in diesem Schuljahr, für dieses Schuljahr abgeschlossen ) fühlte ich mich einfach nur schlecht. Einerseits überfordert, z.B. die Lehrproben zu durchstehen, bei denen man von einer Lehrkraft benotet wird, die Vollzeit-Arbeitszeiten mit meinem Sohn zu vereinbaren, und andererseits unmotiviert, weil es mir größtenteils nicht wirklich Spaß gemacht hat.

    Danach ( in den Ferien ) bin ich erstmal in ein riesiges Loch gefallen, ich fühlte mich erschöpft, ausgelaugt, hoffnungslos.
    Ich frage mich, wie es nun weitergehen soll.

    Soviel erstmal von mir.

    Liebe Grüße

    Helene

    #2
    Ich weiß, dass sich die Erzieher-Ausbildung zwischen den einzelnen Bundesländern sehr unterscheiden. Hast du schon eine Schwerpunkt-Ausbildung (Kindergarten / Vorschule / Heimerziehung) oder wirst du nur "einfach" Erzieherin...?

    Ich frage deshalb, weil sich die verschiedenen Arbeitsfelder sehr voneinander unterscheide. Wenn du dich im Kindergarten unwohl fühlst, wäre es trotzdem denkbar, dass du zum Beispiel für ein schulisches Integrationsprojekt oder eine stationäre Jugendhilfemaßnahme genau die richtige Frau bist...

    Viele Grüße und die besten Wünsche zum Ohrensteifhalten
    von der Tintenweberin

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      #3
      Hallo, je nachdem in welchem Bundesland du bist musst du ja auch noch ein AJ machen und das heißt ein Jahr lang praktische Arbeit. Ist es die Arbeit im Kindergarten oder überhaupt die praktische Arbeit. (Die Beobachtung durch Lehrer ist normal, das lässt sich auch nicht ändern)
      Da du schreibst, dass du ein SDtudium abgebrochen hast vor der Geburt, was war das. Kannst, willst du vielleicht da wieder ansetzen? Wäre es sinnvoller für dich zum Beispiel Sozialpädagogik oder arbeit zu studieren?
      Wenn du noch Fragen zur Erzieherausbildung hast kann ich dir helfen, da ich lange Jahre dort selber als Praxislehrer gearbeitet habe.
      Beyond
      Zuletzt geändert von Beyond; 08.04.2010, 11:10. Grund: Rechtschreibfehler

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        #4
        Ich habe selbst die Ausbildung zur Erzieherin gemacht (in Bayern), war nicht glücklich damit und habe dann Sozialpädagogik studiert. Das hätte ich mir schenken können, denn es gibt einfach wenige Stellen und für die Agentur für Arbeit bin ich in erster Linie Erzieherin.

        Ich frage mich gerade, worum es bei dir genau geht:

        Könntest du dir vorstellen, als Erzieherin in Teilzeit zu arbeiten?

        Wenn ja, dann könnte es eventuell so sein, dass du von der Vollzeitausbildung und der Bewertung in der Praktikumssituation gestresst bist und evtl. in einer Studiumssituation besser lernen kannst. Vielleicht könntest du ja auch dein Studium wieder aufnehmen oder "Augen zu und durch" und die Ausbildung überstehen.

        Vielleicht hast du aber auch gemerkt, dass dir der Beruf generell nicht gefällt. Das ist dann natürlich hart, vor allem, weil du schon so lange gesucht hast und es schwierig ist, etwas Neues anzufangen.

        Vielleicht ist es aber doch möglich etwas Neues anzufangen, denn du bist ja noch jünger. Ich finde, es lohnt sich immer, nach der passenden Berufstätigkeit zu suchen, denn man verbringt viel Zeit mit der Arbeit.

        Viele Grüße
        Indigo

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