Hallo,
nun endlich wie angekündigt das posting zu meiner beruflichen situation.
diese ist ziemlich hoffnungslos. Seit über 10 jahren bin ich nun ohne eine befriedigende tätigkeit (abgesehen von wenigen hilfsjobs und 1-euro-jobs).
Diese arbeitslosigkeit ist ein wunder punkt für mich, wie ich schon an anderer stelle erwähnt habe.
Schon wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme und gefragt werde was ich beruflich mache ist das ein Problem für mich. Ich schäme mich und fühle mich als Versager.
ich habe eine berufsausbildung an einer fachschule gemacht, habe aber anschließend in diesem bereich keinen job bekommen. habe dann verschiedene Büro-Hilfsjobs gemacht.
Da mich das auf dauer nicht befriedigte machte ich die fachhochschulreife auf dem 2.bildungsweg und fing an zu studieren.
Die fachrichtung entsprach zwar meinen neigungen, jedoch befriedigte sie mich nicht. Ich fand keinen kontakt zu kommilitonen, hatte große schwierigkeiten, wenn es darum ging, vorträge zu halten. Ich brach das studium ab, fing später in einer anderen stadt ein weiteres studium an.
Die fachrichtung interessierte mich, hatte aber wieder das problem, dass ich keine kontakte knüpfen konnte und mich zunehmend isolierte. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr auf die studieninhalte konzentrieren, war nicht mehr leistungsfähig. kam mir abnormal vor, machte mir gedanken, was denken die anderen von mir. Schließlich sah ich keine möglichkeit mehr, als abzubrechen. Hatte ursprünglich vor, zunächst zu arbeiten und das studium dann woanders (oder online) fortzusetzen. Ich fand aber keinen job.
Bitte habt verständnis, dass ich keine einzelheiten meines lebenslaufs öffentlich diskutieren will.
beruflicher erfolg ist mir wichtig, daran hängt zum größten teil mein selbstwertgefühl – auch wenn andere mir sagen, darauf komme es nicht an. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne beruf zufrieden zu sein. Abgesehen davon möchte ich endlich finanziell unabhängig und nicht mehr auf staatliche unterstützung angewiesen sein.
Aber andererseits habe ich die orientierung verloren: ich weiß nicht mehr, was ich überhaupt will. Mir kommt alles so sinnlos vor. Es zählt nur leistung und profit. (ich möchte gerne etwas leisten, aber es muss einen sinn machen).
Ein gutes betriebsklima finde ich wichtig. Dass ich von kollegen akzeptiert werde..
Die gründe warum ich bisher keinen job gefunden habe hängen mit meinem geringen selbstwertgefühl zusammen. Ich kann in Vorstellungsgesprächen nicht überzeugen, weil ich von mir selbst nicht überzeugt bin.
Zum einen: Ich traue mir wenig zu, habe wenig Erfolge vorzuweisen.
Ständig habe ich das gefühl, nicht gut genug zu sein.
Zum anderen: ich kann schlecht mit Menschen umgehen (besonders mit fremden), fühle mich unsicher, es stresst mich, ich rede nicht gerne.
zwar habe ich diesbezüglich gegenüber früher schon fortschritte gemacht (in der schule habe ich so gut wie nichts gesprochen). Aber ob das ausreicht?
Wäre ich den Anforderungen am Arbeitsplatz gewachsen? Fast jeder Job verlangt Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.
Ich habe auch schon Psychotherapie gemacht, doch diese hat mir wenig geholfen.
Das klingt jetzt schon wieder ziemlich negativ. Damit verbaue ich mir selbst den weg..
ich weiß nicht warum, aber ich habe das neue Jahr mit der Hoffnung begonnen, dass sich bei mir dieses jahr etwas ändern könnte. Diese hoffnung hatte ich die letzten jahre nicht mehr.
Ist es das, was ich hier von anderen gelesen habe? Die ermutigung, die ich bekommen habe, obwohl ich noch nicht viel über mich selbst geschrieben habe.
Aber auch das, was ich anderen schreibe, schreibe ich letztlich auch für mich selbst.
Vielleicht ist der eigentliche erfolg, dass ich nicht auf die stimme gehört habe, die mir einredete: das bringt nichts. du kannst das nicht! Du bist nicht gut genug. Andere können viel besser schreiben..
Die frage ist: gibt es noch irgendeine Chance für mich auf einen befriedigenden Job?
Mir ist klar, dass das nur möglich ist, wenn ich meine probleme bezüglich Kommunikationsfähigkeit / Selbstvertrauen bzw. -wertgefühl in den Griff bekomme.
Aber andererseits kann ein passender Job auch ein Übungsfeld sein, wo ich diese dinge trainieren kann und vielleicht auch positive erfahrungen machen kann.
Doch das problem ist: arbeitgeber trauen mir nach der langen arbeitslosigkeit keinen job mehr zu. Es gibt genügend bewerber, die bessere voraussetzungen haben. Warum sollten sie ausgerechnet mich nehmen?
schon wieder negativ..aber mir fällt gerade kein positiver schluss ein.
lg
naranja
nun endlich wie angekündigt das posting zu meiner beruflichen situation.
diese ist ziemlich hoffnungslos. Seit über 10 jahren bin ich nun ohne eine befriedigende tätigkeit (abgesehen von wenigen hilfsjobs und 1-euro-jobs).
Diese arbeitslosigkeit ist ein wunder punkt für mich, wie ich schon an anderer stelle erwähnt habe.
Schon wenn ich mit Leuten ins Gespräch komme und gefragt werde was ich beruflich mache ist das ein Problem für mich. Ich schäme mich und fühle mich als Versager.
ich habe eine berufsausbildung an einer fachschule gemacht, habe aber anschließend in diesem bereich keinen job bekommen. habe dann verschiedene Büro-Hilfsjobs gemacht.
Da mich das auf dauer nicht befriedigte machte ich die fachhochschulreife auf dem 2.bildungsweg und fing an zu studieren.
Die fachrichtung entsprach zwar meinen neigungen, jedoch befriedigte sie mich nicht. Ich fand keinen kontakt zu kommilitonen, hatte große schwierigkeiten, wenn es darum ging, vorträge zu halten. Ich brach das studium ab, fing später in einer anderen stadt ein weiteres studium an.
Die fachrichtung interessierte mich, hatte aber wieder das problem, dass ich keine kontakte knüpfen konnte und mich zunehmend isolierte. Irgendwann konnte ich mich nicht mehr auf die studieninhalte konzentrieren, war nicht mehr leistungsfähig. kam mir abnormal vor, machte mir gedanken, was denken die anderen von mir. Schließlich sah ich keine möglichkeit mehr, als abzubrechen. Hatte ursprünglich vor, zunächst zu arbeiten und das studium dann woanders (oder online) fortzusetzen. Ich fand aber keinen job.
Bitte habt verständnis, dass ich keine einzelheiten meines lebenslaufs öffentlich diskutieren will.
beruflicher erfolg ist mir wichtig, daran hängt zum größten teil mein selbstwertgefühl – auch wenn andere mir sagen, darauf komme es nicht an. Ich kann mir nicht vorstellen, ohne beruf zufrieden zu sein. Abgesehen davon möchte ich endlich finanziell unabhängig und nicht mehr auf staatliche unterstützung angewiesen sein.
Aber andererseits habe ich die orientierung verloren: ich weiß nicht mehr, was ich überhaupt will. Mir kommt alles so sinnlos vor. Es zählt nur leistung und profit. (ich möchte gerne etwas leisten, aber es muss einen sinn machen).
Ein gutes betriebsklima finde ich wichtig. Dass ich von kollegen akzeptiert werde..
Die gründe warum ich bisher keinen job gefunden habe hängen mit meinem geringen selbstwertgefühl zusammen. Ich kann in Vorstellungsgesprächen nicht überzeugen, weil ich von mir selbst nicht überzeugt bin.
Zum einen: Ich traue mir wenig zu, habe wenig Erfolge vorzuweisen.
Ständig habe ich das gefühl, nicht gut genug zu sein.
Zum anderen: ich kann schlecht mit Menschen umgehen (besonders mit fremden), fühle mich unsicher, es stresst mich, ich rede nicht gerne.
zwar habe ich diesbezüglich gegenüber früher schon fortschritte gemacht (in der schule habe ich so gut wie nichts gesprochen). Aber ob das ausreicht?
Wäre ich den Anforderungen am Arbeitsplatz gewachsen? Fast jeder Job verlangt Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit.
Ich habe auch schon Psychotherapie gemacht, doch diese hat mir wenig geholfen.
Das klingt jetzt schon wieder ziemlich negativ. Damit verbaue ich mir selbst den weg..
ich weiß nicht warum, aber ich habe das neue Jahr mit der Hoffnung begonnen, dass sich bei mir dieses jahr etwas ändern könnte. Diese hoffnung hatte ich die letzten jahre nicht mehr.
Ist es das, was ich hier von anderen gelesen habe? Die ermutigung, die ich bekommen habe, obwohl ich noch nicht viel über mich selbst geschrieben habe.
Aber auch das, was ich anderen schreibe, schreibe ich letztlich auch für mich selbst.
Vielleicht ist der eigentliche erfolg, dass ich nicht auf die stimme gehört habe, die mir einredete: das bringt nichts. du kannst das nicht! Du bist nicht gut genug. Andere können viel besser schreiben..
Die frage ist: gibt es noch irgendeine Chance für mich auf einen befriedigenden Job?
Mir ist klar, dass das nur möglich ist, wenn ich meine probleme bezüglich Kommunikationsfähigkeit / Selbstvertrauen bzw. -wertgefühl in den Griff bekomme.
Aber andererseits kann ein passender Job auch ein Übungsfeld sein, wo ich diese dinge trainieren kann und vielleicht auch positive erfahrungen machen kann.
Doch das problem ist: arbeitgeber trauen mir nach der langen arbeitslosigkeit keinen job mehr zu. Es gibt genügend bewerber, die bessere voraussetzungen haben. Warum sollten sie ausgerechnet mich nehmen?
schon wieder negativ..aber mir fällt gerade kein positiver schluss ein.

lg
naranja







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