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Angst vor dem ersten Arbeitstag nach längerer Pause?

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    Angst vor dem ersten Arbeitstag nach längerer Pause?

    Hallo zusammen,

    Nach einer 6-wöchigen Reha gehe ich morgen wieder Arbeiten. Ich muss gestehen ich habe ein wenig Angst davor.

    Habt ihr auch manchmal so ein komisches Gefühl nach einer längeren Pause?

    Grüsse

    Paddy

    #2
    Hallo Paddy,
    ich kenne längere Unterbrechungen nur nach Urlaub - das längste waren mal 5 Wochen - die Gefühle am ersten Tag waren schon gemischt - zwischen Freude auf die Kolleginnen und Sorge vor all dem, was an Arbeit auf mich wartet - Angst war nicht dabei.
    Ich wünsche dir einen guten Start - denkst du nicht, dass deine Kollegen und Kolleginnen auf dich warten und sich freuen, dich wieder zu haben?
    Gruß
    Katharina

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      #3
      Hallo Katharina,

      Das mit den KollegInnen ist so eine Sache in unserer Firma.

      Grüsse Paddy

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        #4
        Also obwohl bei mir auf der Arbeit alles in Ordnung ist, kenne ich es, wenn ein komisches undefinierbares Gefühl auftaucht nachdem ich eine ganze Weile aus dem Urlaub wieder zurückkomme. Ich fühle mich dann erstmal fremd und habe das Gefühl ich war ewig lange weg, was oft dann gar nicht der Fall ist.
        Meistens und im Grund immer, ist es so, daß sich spätestens nach ein paar Stunden alles wieder so ist, wie es war, bevor ich weg war.
        Weil ich das so kenne, ist das mulmige Gefühl im vorhinein im Grunde gar nicht mehr so ..bedeutsam.

        Wovor hast du ein wenig Angst, Paddy ?


        Ich wünsche Dir jedenfalls auch einen sehr guten Start oder auch Mut für den wiedereinstieg.

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          #5
          Hallo Paddy,
          was ist denn los mit deinen KollegInnen? Sind sie es, die dir Angst machen?
          Gibt es nicht den ein oder anderen, der freundlich, hilfsbereit und offen ist - und dich auch so begrüßt?
          Ich wünsche dir, dass du morgen früh einige positive Gedanken aktivieren kannst und mit einem Lächeln deine Firma betrittst - da kommt bestimmt etwas Freundliches zu dir zurück.
          Gruß
          Katharina

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            #6
            Hi Paddy, das wird ja in Betrieben recht unterschiedlich gehandhabt, gibts ein Rückkehrerinnengespräch?
            Nur Mut, das wird schon werden. Positiv denken, es kann dir ja nichts wirklich passieren denke ich mal. Nach 2 Tagen haste sicherlich das Gefühl als wärst du gar nicht länger weg gewesen.
            Also schönen Wochenbeginn
            Liebe Grüße Lotusblume

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              #7
              Hallo Paddy,
              inzwischen wirst Du wohl auf Arbeit sein. Dein komisches Gefühl kann ich gut verstehen. Ich hatte es das letzte Mal vor ca. 3 Jahren, als ich nach der Elternzeit wieder angefangen habe. Meinst Du, dass es wirklich Angst bei Dir ist? Vielleicht sind es ja nur Unsicherheiten, die sich daraus ergeben, dass Du nicht weißt, was sich in der Zeit, als Du nicht da warst, alles ergeben hat. Auch hast Du da so etwas mit Deinen Kolleginnen angedeutet. Versuche einfach mal herauszubekommen, was es sein könnte, dass Dich unsicher macht.
              Übrigens, ich habe mir damals vorgestellt, auf welchen Kollegen oder welche Kollegin ich mich besonders freue... wie sie/er mich sicherlich begrüßen wird... worüber wir uns am ersten Tag unterhalten werden... was ich von ihr/ihm wissen möchte... wobei ich ihr/ihm helfen könnte...
              Wenn da nur ein Mensch ist, dem Du vertraust und dem Du gerne wieder begegnest, dann ist das schon viel!
              Liebe Grüße
              Walburga

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                #8
                Hallo zusammen,

                bin von der Arbeit wieder zurück und ich muss sagen es ging einigermassen. Das mit der Angst ist so eine alte, lange Geschichte. Es gibt da so einige Kollegen, die meinen sie müssten andere so von oben herab behandeln nur weil man behindert ist. Da kriege ich dann Bauchweh und würde am liebsten zuhause bleiben.

                Grüsse Paddy

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                  #9
                  Hallo Paddy,
                  nichts und niemand hat das Recht irgend jemanden zu verurteilen oder sogar noch moralisch fertig zu machen wegen eine Unzulänglichkeit in Form von Behinderung oder oder oder ...
                  Und es kann jedem von uns - wirklich jedem - schon morgen genauso gehen, dass man durch einen Unfall oder durch Krankheit plötzlich mit einer bleibenden Behinderung das Leben meistern muss.
                  Menschen, die in ihrer (womöglichen) Naivität andere fertig machen, sind einfach noch nicht so weit und haben das Prinzip von "Leben und leben lassen" noch nicht wirklich verstanden.
                  Die wirkliche Kunst im Leben heißt, dem anderen Respekt zu zollen - und das in jeder Form.
                  Aber ich denke du weißt es besser. Und deswegen kannst du morgen getrost stolz und ganz ohne Bauchweh wieder zur Arbeit gehen. Weil: Paddy, du weißt es einfach besser. Und andere müssen es noch lernen.
                  Sei stolz auf dich, sei du selbst und freu dich ein bisschen, dass dieser Tag heute für dich einigermaßen gut gelaufen bist. Und morgen wird besser und übermorgen auch.
                  Liebe Grüße an dich
                  P.S.: Was ist das für eine Angst, die dich so lange schon quält?

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                    #10
                    Jeder (Neu)Beginn hat seine Tücken und erzeugt die damit verbundenen (Angst?)Gefühle.

                    Denk dir einfach .. du bist du .. du gibst an jedem Tag dein Bestmöglichstes .. mehr kann man ned erwarten bzw. verlangen.

                    Du wirst das bestimmt meistern .. da bin ich mir ziemlich sicher. Es wird sicher nicht allzulange dauern und du bist wieder voll / mitten drin im (Arbeits)Geschehen :)

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                      #11
                      Ich bin jetzt 6 Monate krank zuhause. Wenn ich zu meiner Hausärztin gefahren bin, weil die Krankschreibung abgelaufen war, habe ich immer "Hey,es ist doch egal.Du willst arbeiten!!!" und dann war ich doch immer froh, daß meine Hausärztin anderer Meinung war.
                      Bei mir sind es im Prinzip Versagensängste. Was ist, wenn ich das nicht mehr leistens kann, was von mir erwartet wird? Wie kann ich meine Arbeit schaffen, wenn mir einfach Gleichgewicht, Kraft, Kraftausdauer, Feinmotorik fehlen? Muß ich dann wirklich schon berentet werden, was meine Hausärztin schon seit 4 Jahren vorschlägt?
                      Und dann ist da auch die Angst bemerken zu müssen, daß es nicht mehr geht...

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                        #12
                        Mulmiges Gefühl

                        Dieses Thema interessiert mich insbesondere, weil bei mir ein Wechsel von der Uni in das harte Berufleben noch bevorsteht, was sich seit einem Jahr verzögert.
                        All die Bewerbungen mit den Absagen und sogar keinerlei Vorstellungsgesprächen machen mir echt verrückt, aber irgendwann weiss, dass es soweit ist und ich in meinem Job meinen "Mann" stehen muss. Gerade bei den vielen sog. Anforderungsprofilen in den vielen Stellenanzeigen.
                        Ich kann nur positiv und optimistisch an die neue Sache herangehen und einfach nur mein Bestes tun. Wenn Fehler gemacht werden, dann sind sie eben da gemacht zu werden. "Nobody is perfect".

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                          #13
                          [quote=Danny-Mo;279]Ich bin jetzt 6 Monate krank zuhause. Wenn ich zu meiner Hausärztin gefahren bin, weil die Krankschreibung abgelaufen war, habe ich immer "Hey,es ist doch egal.Du willst arbeiten!!!" und dann war ich doch immer froh, daß meine Hausärztin anderer Meinung war.
                          Bei mir sind es im Prinzip Versagensängste. Was ist, wenn ich das nicht mehr leistens kann, was von mir erwartet wird?
                          Diese Ängste haben mich fast immer begleitet. Bei der letzten Fixanstellung sind sie nach einem halben Jahr wieder hochgekommen. Ich hatte diese Arbeit dann noch gut zwei Jahre mit dem Gefühl eines Tages wieder gekündigt zu werden.Das ist auch eingetreten. Ich bin nicht traurig. Ich passe eben nicht dahin. Das ist einfach nichts für mich. Dies mußte ich lernen, nachdem ich sechs bis sieben Mal im Laufe des Beruflsebens gekündigt wurde. Ich weiß zwar nicht, ob und wielange es so weiter geht wie ich jetzt lebe mit dem "Freiberuflich sein", aber ich gestehe, daß ich, wenn irgend möglich nicht mehr in eine Festanstellung zurück will. Ich nehme alle Nachteile und Vorteile in Kauf z. B., wenn ich genug geleistet habe am Vormittag, dann am Nachmittag nichts zu arbeiten, sondern einfach rausfahren aus der Stadt und durch die Natur zu spazieren und dgl. mehr. Dafür bin ich nicht abgesichert. wenn ich krank bin, verdiene ich nichts, es gibt keinen bezahlten Urlaub. Auch ich habe Ängste vor dem Absturz, denn es kann sein, daß ich von heute auf morgen ohne Projekte dastehe.Und dann ist da auch die Angst bemerken zu müssen, daß es nicht mehr geht...[/quo
                          Morgen ist ein neuer Tag
                          Milagro

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