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Das Thema Gehaltsvorstellung

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    Das Thema Gehaltsvorstellung

    Hi zusammen,

    momentan bewerbe ich mich auf andere Stellen, da mein aktueller Arbeitgeber fleißig Stellen abbaut, Einsparungsziele erreichen muss und und und...Auf dem Sozialplan stehe ich ziemlich weit oben auf der Liste (keine Kinder, keine Frau, relativ jung). Auch wenn mein aktueller Vorgesetzter guter Dinge für die Zukunft ist. Ich habe hier zu viele Fälle erlebt, in denen Dinge versprochen wurden, die nie eingetroffen sind.

    Im Rahmen meiner Bewerbungen habe ich eine Schwierigkeit. Das Thema Gehalt :(. Bisher habe ich mein Gehalt als durchschnittlich, wenn nicht zu gering gehalten. Mein Verlangen geht daher in die Richtung mehr zu nennen. Allerdings sehe ich bei mir folgende Position, die vielleicht dagegen sprechen könnte:

    - Wirtschaftsingenieur (Diplom FH)
    - Quereinstieg (auch wenn das eher auf den ursprünglich erlernten Studienschwerpunkt bezogen ist)
    - Tätigkeit in einem Bereich der m.E auch von Personen ohne Studium erledigt werden könnte (IT Problemmanagement)
    - 3,5 Jahre Berufserfahrung in der gleichen Tätigkeit.
    - Keine Führungsverantwortug, keine Budgetverantwortung, nur Fachverantwortung für ein Themengebiet

    Ich habe keine Projekt geleite, noch Mitarbeiter geführt. Als keine der Dinge denen man nachsagt gut zu verdienen.

    Was meint ihr welche Quellen als Referenz verlässlich sind? Wo sollte man mit meinem Bildungsgrad, meiner Berufserfahrung ansetzen? Irgendwie bin ich planlos :(.

    Jemand eine Idee, Tipp

    LG

    Remus85

    #2
    hallo Remus,

    ich hätte da schon ein paar tipps.

    über "kununu" erfährst du so einiges über deinen potenziellen neuen arbeitgeber (klima, arbeitsbedingungen, gehalt) aus sicht der angestellten . wenn du "gehaltsvergleich" suchst, stößt du auf verschiedene seiten, die dir die spanne der gehälter in deiner branche/beruf und deinem plz-gebiet angeben.
    grundsätzlich macht es sinn, etwa mehr zu fordern, um dann bei der "verhandlung" letztendlich auf deine wunschsumme zu kommen. ist ein gängiges spiel das alle beherrschen ...

    viel erfolg!

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      #3
      Danke Fortuna!

      Mal zum Thema kununu. Findest du die Angaben, die dort gemacht werden immer aussagekräftig? Der Arbeitgeber bei dem ich mich nun bewerbe hat nicht die beste Bewertung 3.0 von 5. Wäre die Bewertung auf diesem Portal Grund genug, euch nicht zu bewerben? Oder würdet Ihr euch das Unternehmen auf jeden Fall mal persönlich anschauen?

      Momentan geh ich durch eine Krise . Mein schlechtes Gewissen plagt mich. Auch wenn ich aus Sicherheitsgründen wechseln möchte und auch die Weiterentwicklung momentan still steht, werde ich meine Kollege vermissen - auch wenn noch nichts feststeht. Momentan jedenfalls suche ich nach jeder Möglichkeit, mit den Bewerbungen aufzuhören....kleiner Angsthase eben.

      Naja, ich zieh das jetzt durch

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        #4
        hallo Remus,

        ein wechsel ist immer mit ängsten und unsicherheit verbunden. aber deine weitsicht ist weise. ich hab schon 2 firmeninsolvenzen (als angestellte) hinter mir, ich weiß, wie das läuft.

        ich würde mir an deiner stelle auf jeden fall das (neue) unternehmen angucken. und besonders auf die punkte achten, die öffentlich bemängelt wurden. ein körnchen wahrheit steckt da immer drin, aber letzten endes bewertet jeder die vorherrschenden umstände anders.

        du bist JETZT in der komfortablen situation, dir potenzielle arbeitgeber anzuschauen, noch ohne druck. noch bist du derjenige, der seinen preis festlegt. mit dem stempel "arbeitslos" wird das deutlich schwieriger ...

        guck dir mehrere arbeitgeber an und entscheide dann.

        wenn erst alle auf der straße sitzen und sich um verfügbare arbeitsplätze "streiten" ...

        liebe grüße

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          #5
          Hi Fortuna,

          recht hast du wohl, nur habe ich Sorge, dass ich das empfinde, was dort auch auf kununu bemängelt wird. Und ich weiß nicht ob man sich jegliche Chance bei diesem AG verspielt, wenn man nach dem Vorstellungsgespräch absagt. Hast du mit sowas Erfahrung?

          Ungewissheit ist ein gutes Stichwort. Ich fühle mich jetzt schon mies mit dem Gedanken, ggf. bei meinem alten Arbeitgeber die Kündigung einzureichen :(.

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            #6
            musst du nicht! es ist ein geschäft auf gegenseitigkeit, und du hast eine kündigungsfrist, d.h. dein AG hat genug zeit, einen nachfolger zu finden den du dann ordentlich einarbeiten kannst.

            bei einer insolvenz sitzt du einfach auf der straße. meiner erfahrung sagt, das bis zum ende mitzumachen ist so ziemlich die schlechteste entscheidung. außer, du hast genug rücklagen, notfalls monatelang auf dein gehalt verzichten zu können?!
            ich hab es einmal so erlebt, dass es ein absolutes desaster für die mitarbeiter war. der chef hatte sich da schön abgesichert, nach mir die sintflut. im zweiten fall lief es sehr fair ab, da wurden die mitarbeiter rechtzeitig informiert, dass sie sich jetzt aber ganz schnell neue jobs suchen sollen ...

            erstmal musst du von der firma eine zusage bekommen. man kann immer im guten auseinandergehen. wenn man freundlich bedauert, dass es zu diesen konditionen leider nicht passt, bspw. ich hab da schon alle reaktionen erlebt. aber wenn dir da jemand "dumm" kommt, dann kannst du nur froh sein, dass du abgesagt hast. sagt ja auch viel aus ...

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              #7
              Viele Berufseinsteiger können allerdings auch überhaupt nicht gut verhandeln und verärgern den AG eher.

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