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    #16
    Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
    "Warum haben Sie denn das studiert, dann bei einem Dienstleister gearbeitet, dann in der Informatik und jetzt wollen Sie wieder in Ihren alten Job zurück? Den Zusammenhang müssen Sie mir mal erklären".....
    Und warum hast Du das gemacht? Vielleicht einfach mal aufschreiben - rein hypothetisch, Du musst es ja niemanden zeigen und falls Dich jemals einer fragt, kannst Du immer noch sonstwas antworten.

    Ich habe mir schon des öfteren eine Auszeit genommen, zum Glück habe ich mich noch nie mit Gedanken geplagt, wie das wohl in meinem Lebenslauf aussieht, was die anderen wohl darüber sagen, etc. Sollte es wirklich mal ein Problem sein, würde ich das eher als Zeichen sehen, dass ich mich gerade in der völlig falschen Firma um den völlig falschen Job bewerbe.

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      #17
      Ich hatte auch überlegt, daß es gegen diese Befürchtungen helfen könnte, sich einfach die entsprechenden Antworten zurechtzulegen. Und spätestens, wenn jemand lieber die berufliche Richtung wechselt, anstatt arbeitslos zuhause zu sitzen und auf den Traumjob zu warten, der nie kommt, wird kein Arbeitgeber der Welt das negativ auslegen können.

      Vielleicht hilft es auch, die Sache mal negativ zu sehen : die Arbeitgeber sitzen momentan noch dermaßen auf dem hohen Roß, daß Du nie wissen kannst, was ihnen grade an Dir nicht paßt.
      Zu alt, zu jung, zuwenig Berufserfahrung, mit Berufserfahrung zu hohe Gehaltsvorstellungen, falsches Geschlecht, unterqualifiziert oder überqualifiziert, oder die Stelle existiert in Wirklichkeit gar nicht, weil firmenintern längst jemand ausgesucht wurde.
      Was kann man bei so vielen Faktoren noch mit einem perfekten Lebenslauf ausrichten?

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        #18
        Ich habe durch diese ganzen privaten, gesundheitlichen Probleme scheinbar einfach einen psychischen Knaks erlitten. Ich könnte durch das Internet stöbern, nach irgendwas suchen und genau das studieren wollen. Zwei Tage später habe ich dann erfahren, dass Person XYZ in dem Bereich da und dort aufgestiegen ist. Und dann denke ich mir, in die Richtung müsstest du auch studieren. Das bringt dich bestimmt weiter, ist doch bestimmt interessant.

        Fast gleichzeitig fangen dann wieder meinen Gedanken über den aktuellen Job an. Das er so speziell ist, hier Erworbene Kenntnisse nirgendwo gebraucht werden und ich irgendwann einfach da stehen könnte und jahrelang was gemacht habe, was mir nie wirklich Spaß gemacht hat.

        Ach..und dann wäre da noch die neue Wohnung, meine Freundinn, meine Gesundheit, die mir dann irgendwie auch am Herzen liegt.

        Meine Freundin holt mich dann gerne auf den Boden der Tatsachen zurück. Sicherheit, Geld, nettes Arbeitsklima, finanzielle Unabhängigkeit vom Elternhaus etc..Ob mir das alles egal wäre??? Wie ich denn nach 2 Monaten schon beurteilen könnte, dass alles schlecht, alles mies wäre.

        Ich seh das alles nicht mehr...ich hab ein Karussel im Kopf. Ein Riesenrad mit tausend Wegen und Linien..Und es hält nicht an....Nie.....Naja..die liebe kleine Psyche...Wahnsinn

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          #19
          Neuer Job

          Halli Hallo )) ich bin grad auch auf der Jobsuche... und mein Problem ist jetzt Englisch. Ich meine, ich habe immer gedacht, dass meine Englischkenntnisse in Ordnung sind, aber so wie es ausschaut, bin ich schon paar Mal beim Vorstellungsgespräch nur wegen dem Englischen durchgefallen (( Ich hätte nicht gedacht, dass danach so streng verlangt wird. Nun, bleibt mir nichts übrig, als Englische Kurse zu nehmen. Ich würde natürlich auch gern ins Auslanf fahren, um mein Englisch zu verbessern, aber dafür fehlt mir einfach an finaziellen Mitteln (. Was für Kurs könnt ihr empfehlen?? Aber es sollte schon einen intensivkurs sein, viel Zeit habe ich ja nicht. Ich habe grad diesen Sprachkurs im Internet gefunden. Aber würde mich noch bisschen umschauen. Ah ja, und der Kurs sollte in Muc sein. Warte auf eure Tipps LG N

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            #20
            Statusmeldung :)

            Hallo zusammen,

            ich dachte mir, euch interessiert es, wie es mir in der letzten Zeit ergangen ist.

            Ich bin nun seit über 1,5 Jahren bei dem Arbeitgeber, von dem ich in meinem Anfangsbeitrag berichtet habe (IT Support).

            Ich bin froh, dass ich mittlerweile etwas zur Ruhe gekommen bin. Ich fühle mich sicherer in meinen Aufgaben, erhalte Verantwortung und darf eigentlich komplett selbstständig arbeiten. Der Arbeitgeber bringt mir also Vertrauen entgegen und schätzt mich (so hoffe ich zumindest) - ein gutes Gefühl, wie ich finde.

            Leider muss ich gestehen, dass ich mich abends dabei erwische, dass ich immer mal wieder offene Stellen durchsuche, mit Interesse Unternehmensseiten durchstöbere und mich frage, wann und ob ein Wechsel mir helfen würde, mich weiterzuentwickeln.

            Ich fühle mich derzeit wohl und bin bisher froh, den Weg gegangen zu sein. Mein Teamleiter hat mir aber schon indirekt gesteckt, dass wirklich Aufstiegsmöglichkeiten nicht bestehen. Man wird zwar weiter in Projekte eingebunden, übernimmt mehr Verantwortung. Aber die Stelle bleibt die gleiche Stelle.

            Mein Abteilungsleiter hat immer ein offenes Ohr und würde sich meiner Anliegen wohl auch annehmen. Würde es Sinn machen, ihn darauf anzusprechen, dass ich das Gefühl habe, etwas still zu stehen? Darf man das Gefühl nach 1,5 Jahren überhaupt schon anbringen, oder hinterfragt der Ansprechpartner das dann sehr kritisch?

            Was ist eigentlich dran, an der Aussage, dass ein Stellenwechsel nach 2-3 Jahren sinnvoll ist bzw. von den Personalern gerne gesehen wird? Ist es wirklich so verwerflich wenn jemand 5 Jahre, wenn nicht mehr, in ein und derselben Stelle verbleibt?

            Wie seht ihr dieses "optimale" Vorgehen für die eigenen Karriere?

            Ich weiß, ich habe wieder viel zu viele Fragen und sollte weniger nachdenken.

            Vielleicht habt ihr dennoch den einen oder anderen, weiteren Ratschlag für mich.

            Für jede Antwort wäre ich sehr sehr dankbar!!

            LG

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              #21
              Hallo Remus,

              anbei ein paar persönliche Gedanken dazu...

              Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
              Ich bin froh, dass ich mittlerweile etwas zur Ruhe gekommen bin. Ich fühle mich sicherer in meinen Aufgaben, erhalte Verantwortung und darf eigentlich komplett selbstständig arbeiten. Der Arbeitgeber bringt mir also Vertrauen entgegen und schätzt mich (so hoffe ich zumindest) - ein gutes Gefühl, wie ich finde.
              Ich denke, so soll es nach anderthalb Jahren auch sein: Du solltest "gut eingearbeitet" sein, Sicherheit und Routine in Deinem Job erlangt haben.

              Ich bin in einer ähnlichen Situation, d.h. ebenfalls fast 2 Jahre in meinem Job, stelle aber fest, dass ich noch nicht richtig drin bin. Einarbeitung und Kommunikation hätten bei mir besser laufen können. Dazu kommt, dass ich bis vor kurzem eine befristete Stelle hatte (jetzt wurde mir eine feste Stelle zugesagt - habe allerdings noch nichts schriftliches).

              Soweit ist bei Dir alles gut gelaufen und da kannst Du einerseits froh sein, bei einem so guten Arbeitgeber gelandet zu sein, der Dir das ermöglicht hat; andererseits darfst Du aber auch ein wenig stolz auf Dich sein. Zu einem erfüllenden Arbeitsverhältnis gehören ja immer zwei Seiten...

              Leider muss ich gestehen, dass ich mich abends dabei erwische, dass ich immer mal wieder offene Stellen durchsuche, mit Interesse Unternehmensseiten durchstöbere und mich frage, wann und ob ein Wechsel mir helfen würde, mich weiterzuentwickeln.
              Geht mir auch so... Man schaut sich halt um, was es noch so gibt. Ich denke, es ist auch wichtig, die momentane Arbeitsmarktlage in der jeweiligen Berufsfeld/Branche/Region zu kennen um seinen Marktwert bzw. seinen Handlungsspielraum einschätzen zu können.

              Ich fühle mich derzeit wohl und bin bisher froh, den Weg gegangen zu sein. Mein Teamleiter hat mir aber schon indirekt gesteckt, dass wirklich Aufstiegsmöglichkeiten nicht bestehen. Man wird zwar weiter in Projekte eingebunden, übernimmt mehr Verantwortung. Aber die Stelle bleibt die gleiche Stelle.
              Klingt nach "flachen Hierarchien"... Kenne das von meiner Freundin, die schon 5 Jahre auf ihrem Einstiegsjob (Sachbearbeiterlevel) arbeitet - aber trotz sehr guter Qualifikation und sehr viel Engagement nicht von der Stelle kommt. Es gibt - zumindest abteilungsintern - kaum Möglichkeiten, da die Leute auf höheren Positionen auch an ihren Stellen "festkleben" - da also auch nix frei wird.

              Was ist eigentlich dran, an der Aussage, dass ein Stellenwechsel nach 2-3 Jahren sinnvoll ist bzw. von den Personalern gerne gesehen wird? Ist es wirklich so verwerflich wenn jemand 5 Jahre, wenn nicht mehr, in ein und derselben Stelle verbleibt?
              Sagen wir so: Bei einem Berufsanfänger ist es nicht unbedingt von Nachteil, falls er nach 2-3 Jahren wechseln sollte. Es ist aber auch nicht schlimm, wenn er bleibt.

              Diese 5 Jahre werden ja immer gerne als "Wechselzyklus" ins Feld geführt (Hast Du dies auch von der Karriereberatung von Heiko Mell?). Wobei das so streng genommen nur für "Karriereorientierte" gilt.

              Du kannst natürlich auch länger auf der gleichen Stelle bleiben. Es gibt nur zwei Probleme:
              - Falls Du irgendwann viel später (sagen wir mal, nach 20 Jahren) wechseln wollen würdest, bestünde die Gefahr, dass Du als "inflexibel" gelten würdest. Zudem: Grundsätzlich geht man ja davon aus, dass man nach 5 Jahren seinen Job bis ins ff beherrscht; d.h. eine längere Verweildauer bringt Dir keine Pluspunkte in punkto Qualifikation.
              - Falls die Gefahr droht, arbeitslos zu werden (etwa aus betrieblichen Gründen), hättest Du es somit ziemlich schwer, einen neuen Arbeitgeber zu finden.

              Kommt halt auch etwas drauf an, wie krisensicher Dein Unternehmen ist. Bei einer grundsätzlich unsicheren Unternehmenslage würde ich mich - auch als Nicht-Karriereorientierter - nicht längere Zeit (10 Jahre oder mehr) auf meinem Job ausruhen.

              Wie seht ihr dieses "optimale" Vorgehen für die eigenen Karriere?
              Ich an Deiner Stelle würde die Stelle nicht wechseln. Zumindest nicht extern - ein einem wohlgesonnener und sozialer Arbeitgeber ist wie ein Sechser im Lotto. Das gibt man nicht so einfach auf, insbesondere wenn kein Anlass dazu besteht. Mit Deinen anderthalb Jahren bisheriger Verweildauer ist es ja noch nicht soweit...

              Vllt. wäre eine Möglichkeit einen internen Wechsel anzustreben - vllt. in horizontaler Richtung (anderes Aufgabengebiet bzw. anderes Team/ andere abteilung), wenn es mit der vertikalen Richtung (gemäß den Aussagen Deines Teamleiters) noch nicht klappt.

              Wirst Du denn abteilungsintern als "Aufstiegskandidat" bzw. "High Potential" gehandelt? Angenommen, Deine Leistungen sind bisher sehr gut, wäre es vllt. nicht verkehrt, etwas selbstbewusster zu werden bzw. dem Abteilungsleiter verklickern, dass man sich auch vorstellen kann, mehr Verantwortung zu übernehmen. Vllt. wäre der erfolgreiche Abschluss eines Projekts (in dem Du eine wichtige Rolle übernommen hast) eine gute Gelegenheit dazu?

              Ist aber alles nicht so wahnsinnig dringend... würde sogar sagen, dass im Moment die Zeit an Deiner Seite kämpft...

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                #22
                Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
                Ich weiß, ich habe wieder viel zu viele Fragen und sollte weniger nachdenken.
                Ich glaube nicht, dass man zu viele Fragen haben kann

                Ich würde mich allerdings etwas anderes fragen, nämlich, was ich will. Vielleicht verstehe ich dich falsch, aber für mich hören sich ziemlich viele von deinen Fragen so an, als hättest du gern den perfekten Masterplan, nachdem du dich richten kannst, um dann erfolgreich zu sein.
                Aber den gibt es nicht.
                Für den einen ist es gut, sein Leben lang in ein und derselben Firma zu sein, der andere wechselt spätestens nach drei Jahren.

                Was willst du? Was erhoffst du dir von anderen Stellen, was gefällt dir an der, die du hast? Was fehlt dir und wie kannst du das, was dir fehlt, bekommen?

                Ich habe im letzten Jahr meine Leidenschaft für Radiointerviews entdeckt und dabei ganz unterschiedlichen Menschen zugehört, von denen die meisten, sehr erfolgreich mit was auch immer waren. Das einzige, was so ziemlich alle gemeinsam hatten, war ihre Leidenschaft für das, was sie tun. Hinspüren, was das richtige für einen ist und wenn es das, was man gerade macht, nicht ist, dann eben etwas anderes ausprobieren.

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