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    Der neue Job

    Hallo,

    ehrlich gestanden komme ich mir fast schon blöd dabei vor, mir nur Sorgen zu machen. Ab Ende des Monats habe ich einen psychotherapeutischen Platz erhalten und hoffe, dass er mir weiterhilft. Trotzdem würde ich euch gerne meine neue Situation schildern.

    Ich habe den Schritt gewagt und bin in eine sehr fachfremde Stelle umgezogen. Ich habe Wirtschaftsingenieurwesen (gerne als Generalist betitelt) gelernt und befinde mich nun seit ca. 2 Monaten in einer Position, die man wohl eher als Spezialistenstelle bezeichnen könnte.

    Ich bin in einem sehr sozialen Unternehmen gelandet, was im Bereich IT-Support tätig ist. Die Mitarbeiter im Team sind alle sehr nett und kollegial und helfen, wenn Probleme bestehen. Allerdings grübel ich jetzt wieder (bereits nach 2 Monaten) über folgende Dinge nach.
    • Ohje, ich werde hier zum Spezialisten. Soll man als Wirtschaftsingenieur nicht eigentlich was anderes machen
    • Muss ich hier jetzt immer so tatenlos rumsitzen, weil momentan alle Aufgaben, die ich bearbeiten könnte von anderen Mitarbeitern übernommen werden?
    • War das schon wieder ein Griff ins Klo? Ich muss hier jetzt erstmal durchstehen. Zurück in meinen Schwerpunkt wird jetzt schwieriger als zuvor

    Meine Freundin ist derzeit die einzige, die mir sagt, dass ich nicht nur ansatzweise objektiv handele und bei jeder Arbeitsstelle exakt gleich reagiere. Irgendwie ist sie in der Lage meine Grübeleien umzuwandeln. Ich verstehe nur nicht, warum ich so einen Spinat in meinem Kopf habe...

    • Du musst dich doch erst einleben und in deinen Aufgaben hineinwachsen. Du bist viel zu ungeduldig
    • Dein Gehalt ist doppelt so hoch wie dein vorheriges. Lohnt es sich nicht dafür zu kämpfen?
    • Hast du eher Angst zu Versagen oder im Leben nicht weiterzukommen, weil du jetzt was fachfremdes machst?
    • Meinst du nicht, wenn du länger da bist, dass sich andere Perspektiven für dich entwickeln? Dir wurde doch im Vorstellungsgespräch schon gesagt, dass später auch noch was gemacht werden kann, was mehr in Richtung kaufmännisch geht. Aber hierfür brauchst du wohl erst das Basiswissen.
    • Du hast feste Arbeitszeiten, hast mehr Zeit für Privatleben. Wolltest du das nicht?



    Vermutlich kann mir da nicht wirklich jemand helfen. Aber wie werde ich solche Gedankengänge los? Ich merke, dass ich mir keinen Spielraum zur Entwicklung lasse. Ich orientiere mich an denen, die einen geradlinigen Weg gegangen sind und für mich nach außen glücklich wirken. Warum kann ich es nicht sein?....


    Jede Antwort ist mir sehr willkommen..

    LG

    #2
    Hi Remus.

    Herzlichen Glueckwunsch zum neuen Job, zu dem doppelten Gehalt, zu der geregelten Freizeit und zu dem Psychotherapieplatz und zu Deiner ehrlichen Freundin.

    Ich glaube, Du darfst innehalten und dich mal kurz freuen - so lange war der Zeitabschnitt des Erreichens nicht.

    Zu Deiner beruflichen Frage.
    Rumsitzen ist doof - dabei werde ich auch kirre.
    Was helfen kann: es offen ansprechen. Dich anbieten, nebenbei in einem Projektteam mitzuarbeiten...

    Generalist.
    Wirtschaftsing ist im Grunde nix Halbes und nix Ganzes, eben weil Du alles ein bisschen kannst, Technik und Wirtschaft, so dass Du im Job irgendwo in die Tiefe gehen kannst. Vertrieb oder Service, Produktion oder IT. Was auch immer.

    Es hilft nix, irgendwann ist eh Expertise in einem Bereich gefragt.
    Guck Dir die Stellenausschreibungen an: Erfahrung Automotive, Erfahrung Business Development, ERP Systeme, renewable energies, Auslandsmaerkte ...

    Somit.
    Es wird passieren, dass Du Dich fuer etwas entscheidest.

    Wenn Du sagst, ich moechte lieber in produzierenden Unternehmen arbeiten statt in der IT - dann aendere Dein Unternehmen.

    Ansonsten, sieh erst mal zu, dass Du was zu tun bekommst und damit auch Erfolgserlebenisse, Erfahrungen. Ich denke, das ist das, was dir fehlt .....
    Und evtl finde raus, woher die angst kommt, eine falsche richtung einzuschlagen - Du wirst niemanden nach 10 Berufsjahren finden, der noch 'generalist' ist. Jeder hat etwas Spezifisches mitgenommen - und das ist auch gut so.
    selbst bei Spruengen von Branchen, zu KMU .... das macht Dich und Deine Erfahrung, Deinen Marktwert dann aus

    Viel Glueck bzw. Erfolg.

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      #3
      Hallo Remus85,

      beantworte Dir selbst eine einzige Frage: Würdest Du gern auf Deinen alten Arbeitsplatz zurückkehren?
      Wie es sich so für mich herausliest, wird das nicht der Fall sein. Zwei Probleme, die Dich belastet haben, sind mit der neuen Arbeit besser geworden (Geld und Arbeitszeit).
      Also denke ich mal, Du hast Dich wirklich richtig doll verbessert.

      Glückwunsch! Toll gemacht!

      Nun bleibt die Frage, warum Du Dich darüber nicht gebührend freuen kannst. Weißt Du, so eine neue Arbeitsstelle ist doch mit sehr viel Unsicherheit versehen. Man kennt die Leute und die Umstände nicht. Man kann so leicht in ein Fettnäpfchen treten oder was Grundlegendes verkehrt machen. Da ist es nur zu normal, wenn man sich Sorgen macht und nicht vollkommen entspannt ist.
      Das wäre eine Erklärung, die mir einfallen würde.
      Aber vielleicht neigst Du auch dazu, Dir selbst nicht zu gestatten, richtig happy zu sein und stolz auf Dich, weil Du einen Neuanfang gewagt und geschafft hast?

      Liebe Grüße
      Glühwürmchen

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        #4
        Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
        Ich orientiere mich an denen, die einen geradlinigen Weg gegangen sind und für mich nach außen glücklich wirken. Warum kann ich es nicht sein?....

        möglicherweise solltest du deinen orientierungpunkt leicht verändern??

        für dein leben könnte es von vorteil sein, dich an DIR und deinem leben, deinen bedürfnissen, deinen eigenen werten zu orientieren und mit dem vergleichen aufzuhören. möglicherweise wird es auch gut sein, rauszufinden, was über haupt deine werte und bedürfnisse sind, und was nicht. oder auch was dir bei zwei widerstrebenden bedürfnissen wann wichtiger ist...

        irgendwie kommt mir vor, daß du dir schwer tust mit den verästelungen des entscheidungsbaumes. zu einer sache ja sagen, heißt eben, zu allen anderen möglichkeiten in dieser einen entscheidung nein zu sagen. gibt leute, die können gaaaanz schwer nein sagen (oft auch in anderen bereichen. könnte das für dich auch passen?)
        jedenfalls scheints mir so zu sein: entscheidest du dich für einen weg, dann kriegst du probleme damit, daß du die anderen wege nicht kennen lernst und gehen kannst, etwas "versäumst".
        das kannst du besser loslassen, wenn du bewußt ja zu dem sagst, was du dir nimmst: wo liegen DEINE prioritäten in bezug auf job, im bezug auf beziehung, in bezug auf dein wohlbefinden...
        und: was man heute aus gutem grund "liegen läßt", kann durchaus ein andermal wieder aufm nächsten lebensbuffet angeboten werden...
        das zweite was mir durch den kopf geht: manchmal hilft es mir in ähnlichen situationen mehr auf das jetzt zu fokussieren, das was momentan ist, nicht ständig mit der vergangenheit zu vergleichen oder in die zukunft hin zu absolutieren. vielleicht hilfts dir, dich immer wieder mehr in die gegenwart zurückzurufen. der gedankliche spagat zwischen vergangenheit und zukunft braucht viel energie. das "jetzt ists mal eine weile so, jetzt LEB ich das mal so richtig, und dann irgendwann schaun wir wieder, obs so bleiben soll", nimmt oft ungemein viel druck raus.

        sinniert und phantasiert
        die windfrau

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          #5
          Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen

          Vermutlich kann mir da nicht wirklich jemand helfen. Aber wie werde ich solche Gedankengänge los?
          mal eine Ferndigagnose von mir:


          Zwangsgedanken

          könnte da was dran sein?

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            #6
            Zunächst vielen lieben Dank für eure Antworten!

            In der Tat bin ich jemand, der es nie wirklich gelernt hat Nein zu sagen. Das es im späteren Leben solche Probleme bereitet, hätte ich wohl nicht erwartet.

            Ich denke die Problematik der Verwirrung begann irgendwann im Studium. Leider habe ich erst kurz vor Ende, bzw. während der Bewerbung für eine Diplomarbeit gemerkt, dass der Schwerpunkt wohl für mich der falsche war. Ich habe nicht begriffen, dass ich mit hochspezialisierten Chemikern oder Handwerkern (Gebäudereinigung) konkurieren muss. Leider habe ich dann notgegriffen zu einem Familienbetrieb begriffen, der schlecht bezahlt...und behandelt hat....80% "People Management", leider ein sehr negatives.

            Während der alten Arbeitsstelle kam mir dann des öfteren der Gedanke ob ich im Bereich EDV, Informatik besser aufgehoben bin. Ob der Gedanke nur notgedrungen entstand, weiß ich nicht. Es war dann Zufall, dass ich Kontakt zu einem Mitarbeiter aus dem IT-Support erhielt. Ich habe es dann in Angriff angenommen und stelle mir jetzt, laut objektiver Betrachtung meiner Freundin wie bei jedem anderen Arbeitgeber auch, die oben dargestellten Fragen.

            Ich würde allzu gerne in die Zukunft blicken, werde mir aber jeden Tag bewusst, dass es nicht möglich ist. Die anfängliche Langeweile kenne ich schon aus anderen Situationen, man hat schlichtweg noch keinen Plan um direkt von Start an produktiv arbeiten zu können.

            Die Tatsache, dass ich, wenn ich Weg A gehe auf Dinge verzichten muss, die ich bei Weg B vielleicht erlebt hätte, habe ich wirklich noch nicht verinnerlicht.

            Kann ich A abends ruhige Stunden mit meiner Freundin verbringen, wenn ich Weg B als Außendienstmitarbeiter wähle?

            Werde ich bei A besser eingearbeitet als bei B?

            Wenn ich jetzt Weg A gehe und irgendwann mein Interesse für B wieder wächst, kann ich dann zurück?

            Ist mein Ansehen der anderen bei A besser als bei B?

            Ja...so Gedanken mache ich mir durchaus...

            Ob es in die Kategorie Zwangsgedanke fällt, finde ich schwer zu beurteilen. Ich weiß nur, dass ich eine Zwangsgrübelei entwickle, aus der ich so schnell nicht rauskomme. Daher auch der erneute Versuch einer Psychotherapie. Leider scheiterte ich bisher an den auszufüllenden Vorbögen.....

            LG

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              #7
              Du willst nicht zu den Chemikern. Nicht zur IT.

              Wovon traeumst Du denn?

              Sprich es aus.

              Maschinenbau.
              Photovoltaik
              Automotive
              Rail
              Wind energy
              electrical engineering
              Agrarwirtschaft
              Bio.
              Consultant
              Unternehmensberatung
              HR
              Finances.
              Vertrieb
              Service.
              Konstruktion
              Qualitaet
              Produktion
              Marketing
              Strategie, Unternehmensentwickung

              ..
              ..
              ..


              Welcher Bereich?

              und dann.
              suche um.
              steige ein - ohne Blick auf Gehalt oder ORt.

              als

              Assi
              Trainee
              etc.

              Zeit ist darin relativ, wenn Du Deine Richtung weisst.

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                #8
                Ob ich der IT völlig abgeneigt bin..weiß ich halt nicht.

                Du wirst lachen, aber was genau mir liegt, kann ich bereits nach 26 Jahren nicht sagen. Einen Bereich kann ich dabei erst recht nicht festlegen.

                Kommentar


                  #9
                  Ich bin grade über ein Buch gestolpert, was für Dich vielleicht auch nicht schlecht wäre. Es heißt "Die Kunst, einen Drachen zu reiten", und im Gegensatz zu dem (etwas reißerischen) Untertitel von wegen Erfolg usw. hilft es hervorragend dabei, zu erkennen, wo, wann und warum man sich grade mal wieder selbst verrückt macht . Auch ein Thema: was will ich? Wie komme ich da hin? Es liest sich flott und leicht.
                  Vielleicht wäre es einen Versuch wert?
                  Wenn´s nix ist, verkaufst oder verschenkst Du es halt wieder.
                  Ich hatte schon nach dem ersten Kapitel keinen Grübelmarathon mehr vor dem Einschlafen und bin daher äußerst positiv überrascht von dem Buch.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
                    Ob ich der IT völlig abgeneigt bin..weiß ich halt nicht.

                    Du wirst lachen, aber was genau mir liegt, kann ich bereits nach 26 Jahren nicht sagen. Einen Bereich kann ich dabei erst recht nicht festlegen.
                    eine menge lebenszeit und zukunft verbraucht man einfach auch dafür, etwas einfach mal eine weile auszuprobieren, bis mans so ungefähr sagen kann...

                    wenn du versuchst, im vorhinein immer die "richtige" entscheidung zu treffen, die du nienienie im nachhinein als verschwendung, in den sand gesetzt oder sonstwie beurteilen wirst,
                    wenn du nicht bereit bist, eine gewisse zeit deines lebens in die lebensnotwendigen "umwege" zu "verschwenden" (wie du es zu sehen scheinst) oder zu "investieren", (wie ich es eher sehen will), wirst du dir noch lange schwer tun. vor allem wirst du dich dann immer eher als versager oder als gescheitert abwerten statt als einer, der viele erfahrungen sammelt, genug experimente und fehler machten kann, um daraus sicherheit und klugheit zu schöpfen.

                    wie willst du was wissen können, wenn du dir keine fehler oder irrtümer erlaubst?

                    lg, die windfrau

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                      #11
                      Hallo zusammen,

                      ich dachte mir, es macht Sinn sich nach etwas längerer Zeit nochmal zu melden.

                      Seit 2 Monaten bin ich jetzt in dem neuen Betrieb, arbeitend in dem Bereich IT als wirklicher "Spezialist". Es geht in die Richtung des internationalen Support.

                      Ich fühle mich hier vom Umfeld wirklich sehr wohl und auch die Kollegen sind hilfsbereit. Auch wenn ich derzeit wenig zu tun habe, hoffe ich auf Besserung. Angesprochen habe ich es schon. Ich denke mein Vorgesetzter schmiedet Pläne..denke ich.

                      Was mich immer noch um den Schlaf bringt, ist der Gedanke, meinen Lebenslauf mit diesem Schritt zu verdrehen. Wenn es mich nachher nochmal in den Bereich zieht, den ich im Studium gelernt habe, fürchte ich, dass mein Patchworklebenslauf wenig, sehr wenig förderlich ist.

                      Das lustige ist, dass selbst die hier vorhandene Personalentwicklerin der Meinung ist, dass ich zumindest erstmal ein Jahr ohne wenn und aber durchziehen sollte. Dann sollte ich meine Gedanken nochmal aufrufen und reflektieren. Ob ich mir vorstellen könnte es weiterzumachen, abzubrechen etc...

                      Keine Ahnung - Kopf aus, Motivation an...Vielleicht schaffe ich das. Auf der Suche nach einem hilfreichen Ansprechpartner bin ich bereits..

                      Danke Danke fürs Zuhören!

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                        #12
                        Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
                        Wenn es mich nachher nochmal in den Bereich zieht, den ich im Studium gelernt habe, fürchte ich, dass mein Patchworklebenslauf wenig, sehr wenig förderlich ist.
                        mach ich andere erfahrungen. breiter getreute vorgeschichten mit praxis in untersciedlichen angrenzenden gebieten weden bei manchen firmen mehr geschätzt als einäugig/einschienige karrieren.

                        kommt wahrscheinlich immer drauf an, was die firma sucht: den spezialisten oder einen generalisten mit größerem überblick und erfahrungen ...

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                          #13
                          ja, @ Windfrau und mein Lebenslauf war so gerade...10 Jahre Beruf, davor das Lernen...

                          Darunter aber steckte nicht ich
                          > die Anpassung an mich dauert nun auch ...
                          > und dann kommt halt da irgendwann auch ein Bruch im CV , der sich guuuut anfuehlt, weil er zu einem selbst fuehrt - und den man ehrlich erklaeren kann und dabei merkt, welches Unternehmen passt denn nun wirklich?

                          Zu viel Kopf machen, bringt einfach nix.
                          Die Veraenderungen der Welt/-Wirtschaft sind so immens - die Lebensumbrueche ebenfalls.

                          Wenn Dir Dein Job gerade gefaellt, geniess es doch.
                          Das ist das Beste, was Dir passieren kann ... Du arbeitest und es macht Dir Spass.
                          Und wenn Dein Privatleben auch noch passt, hey, das ist doch perfekt.

                          Die Krisen kommen vielleicht, aber wenn sie gerade weit weg sind ... dann ist das ein Stueck Glueck, ein grosses!

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                            #14
                            Ich denke in gewissem Maße werdet ihr Recht haben :).

                            Ich lese gerade das Buch "Die Kunst einen Drachen zu reiten" und muss gestehen es ist wirklich Balsam für die Seele.

                            Vielleicht werde ich meine Grübelgedanken los. Ich habe kommende Woche eine Erstgespräch mit einer Therapeutin. Meist hilft es mir schon mit anderen darüber zu reden.

                            Vielleicht sollte ich mich von dem Gedanken trennen, das heute die Regel keine gerade Biographie mehr ist. Auch wenn ich häufig davon träume, in einem Vorstellungsgespräch zu sitzen und stottere.

                            "Warum haben Sie denn das studiert, dann bei einem Dienstleister gearbeitet, dann in der Informatik und jetzt wollen Sie wieder in Ihren alten Job zurück? Den Zusammenhang müssen Sie mir mal erklären".....

                            Naja...ich hoffe, dass ich bald wieder ruhiger schlafe. Ich könnte ihn gebrauchen. Wahrscheinlich müsste ich jeden Beruf einmal ausgeübt haben, um sagen zu können was mir irgendwie, irgendwo liegt. Ein Studium verbaut einem irgendwie auch viel :/

                            Ich danke euch allen vielmals für eure Hilfe. Ich halte euch auf dem Laufenden!!

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Remus85 Beitrag anzeigen
                              I
                              Vielleicht sollte ich mich von dem Gedanken trennen, das heute die Regel keine gerade Biographie mehr ist.
                              Da hat sich halt in den letzten Jahren viel verändert - unsere Eltern haben meistens noch ein Leben lang in einem Beruf gearbeitet, und deshalb fühlt es sich vermutlich auch noch so "komisch" an, wenn man häufiger die Richtung wechselt. Aber heute sind ja teilweise auch durch die Strukturveränderungen Wechsel quasi vorprogrammiert - man denke nur an die IT-Schwemme, dann die Ergotherapeuten und die vielen Berufe, die dank Computer entweder verschwunden sind, komplett verändert wurden oder neu entstanden sind. Wer kann schon zu Beginn seiner Ausbildung wissen, was in 10, 20 oder 40 Jahren an Berufen gebraucht wird? Außer "gefressen wird immer" fällt mir da nichts ein - von daher sind Wechsel heutzutage keine Schande mehr, und das kann man auf Nachfrage auch so sagen - Glück für den Fragesteller, wenn er dieses Problem nie hatte.

                              Freut mich, daß Dir das Buch weiterhilft

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