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Erfolglose Freunde

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    #31
    ... und mir ist noch etwas eingefallen zu solchen Andreas, das will ich noch unbedingt hier los werden:

    Das sind meist die Menschen, die lieber vor anderen Türen kehren als vor der eigenen. Die Probleme anderer mit Leichtigkeit zu lösen wissen. Für sich selbst kriegen sie das selten hin.

    Damit konfrontierte ich letztlich eine Andrea, die meldet sich seither nicht mehr bei mir ...

    LG
    FrolleinMau

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      #32
      Wisst ihr eigentlich, dass es für eine Frau wesentlich gefährlicher ist, erfolgreich als andrea zu sein...

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        #33
        Spannend, was frau alles finden kann, wenn sie sich im weltweiten Netz der Informationen auf die Suche nach Teresa von Avila macht...


        Frauen sind Frauen, die zu ihrer Stärke stehen unheimlich.
        Das Beispiel vom Krabbenkorb sei hier angesprochen. Krabbenfänger brauchen ihre Fangkörbe mit den Krabben nicht abzudecken. Keine der Krabben wird den Korb verlassen, denn wenn eine dies versucht, holen die anderen Krabben sie wieder zurück. So funktioniert es auch, wenn Frauen in Leitungspositionen und damit Macht und Verantwortung offen übernehmen wollen, ihre Geschlechtsgenossinnen neiden ihnen das. Nichts bedroht mehr, als eine fähige Frau.

        Bet Deborah

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          #34
          Liebe Tintenweberin,

          ich finde das ein spannendes Thema.

          Das Beispiel mit den Krebsen ist zwar sehr illustrativ, aber die Tiere versuchen sich aus dem Korb zu befreien, indem sie sich an den schon weiter oben befindlichen Tieren festhalten. Sie wollen also nicht die anderen am Weiterkommen hindern, sondern selbst weiterkommen, haben aber nicht genug Einsichtsvermögen, um eine bessere Strategie zu entwickeln. Sozial lebende Tiere hingegen können zusammenarbeiten udn tun das auch.

          Wie ist das denn bei diesen Frauen? Hindern sie andere aus Neid, Mißgunst, Angst oder anderen Gefühlen heraus am Weiterkommen? Haben sie für sich erkannt oder sind (zu Recht oder zu Unrecht) davon überzeugt, es nicht weit bringen zu können, und hindern deswegen andere am Weiterkommen? Inwieweit sind den Personen die Ursachen und Motivationen ihres Handelns bewußt?

          In einem anderen Zusammenhang habe ich diese Metapher auch schon gelesen. Es ging um die Klage einiger afrikanischer (Klein)Unternehmer, daß ihre Verwandschaft und Freunde soviel von ihren Einkünften für sich verlangen würde, daß ihnen selbst kaum Geld zum Leben bliebe, geschweige denn für Neuinvestitionen. Sie behaupteten, daß deshalb einige Menschen es lieber garnicht erst versuchten, ein Unternehmen zu gründen.

          Andere kleinhalten zu wollen, hat m.E. viel mit einem zu geringen Selbstvertrauen zu tun und natürlich auch mit dem Verteidigen von Privilegien. Wenn man Angst vor dem anderen und seinem Erfolg hat, wenn man Angst hat, neben ihm oder ihr schlecht auszusehen, wird man diese Person bekämpfen. Also holt sich die Berufungskomission lieber einen mittelmäßigen Professor als Kollegen, als den oder die jungen Überflieger/in. Und selbstbewußte Angestellte scheint auch kaum ein Chef zu wollen.

          Liebe Grüße,

          Freundin der Weisheit

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            #35
            nun, frauen lernen in ihrer kindheit, ein gemeinschaftsgefühl zu entwickeln, ihre puppen zu versorgen...männer lernen, dass das leben ein sportlicher wettkampf ist..daran hat sich nicht sonderlich viel verändert...wenn wir ehrlich hinschauen...

            welche eltern fördern das verhalten ihrer kleinen tochter, wenn diese zu wutausbrücken neigt und sich immer nur messen möchte? welchem vater würde das nicht das herz übergehen, wenn er einen solchen starken sohn hätte?

            ich habe den eindruck, frauen verbünden sich lieber in ihrem leid, als gemeinsam oder alleine für eine verbesserung der situation zu sorgen...sie trauen sich wenig macht zu...ich nehme mich da nicht aus...auch wenn ich immer wieder versuche, das system zu durchbrechen...

            ich hatte auch mal von einem interessanten projekt gehört, wo eine hässliche, lispelnde frau aus sozialschwacher schicht von einer trainerin unterstützt wurde, sprachtraining, diät, zahnkorrektur, das äußere wurde optimiert, aus dem entlein wurde ein schwan...ein oder zwei jahre später trafen sie sich wieder, und die frau hatte sich wieder zu ihrem alten äußeren zurückentwickelt, hatte sogar wieder angefangen zu lispeln...weil "ihre freunde" sie so nicht akzeptieren wollten und es der frau wichtiger war, dort anerkannt zu werden, anstatt sich neue freunde zu suchen...

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