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Selbstbewusstseinsstärkung-Identitätsfindung

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    Selbstbewusstseinsstärkung-Identitätsfindung

    Hallo allerseits,

    durch manch eine Begegnung und das ein oder anderen nachreflektierende Gespräch mit Freunden wurde mir jüngst klar, dass es nicht immer so einfach sein kann, sich um seiner Stärken und eigenen Werte klar zu sein, bzw diese zu definieren. Auch die Frage, wer man ist und wie man zu dem geworden ist, was man ist, bewegt mich.

    Ich würde hier gerne einen Austausch starten mit anderen Interessierten an diesem Thema. Alternativ auch gerne im geschützterem Rahmen via PM.
    Wie, was stärkt Euer Selbstwertgefühl, was schwächt es?


    Ich bin gespannt! und Danke für jedlichen, liebevollen Impuls

    #2
    Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
    Auch die Frage, wer man ist und wie man zu dem geworden ist, was man ist, bewegt mich.
    Da du in der allgemeinen Form "man" schreibst, kann ich dir auch allgemein mitteilen, dass es auf deine obigen Fragen und Wünsche etliche aufklärende Antworten und Wegweiser gibt.
    Die Verarbeitung der Antworten/Wegweiser erfordert nicht mehr, als eine grundlegende Ehrlichkeit sich selbst gegenüber ... und den Willen, diese Ehrlichkeit im Umgang mit der gemachten Selbst-Erfahrung unvoreingenommen zu nutzen.
    Alternativ auch gerne im geschützterem Rahmen via PM.
    Ok.

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      #3
      Hallo Shepherd,

      nun, ich schrieb eingangs schon in der Ich-Form, lediglich der letzte Teilsatz ist in der "man-Form" gehalten.

      Ich denke, dass es zur Verarbeitung noch etwas mehr bedarf als einem festen Willen dazu... vielleicht gerade, weil es so eine Menge an Wegweisern gibt.
      Das definiert, findet ja sicher jeder für sich anders.

      Ich fragte übrigens NICHT nach Literatur dazu....

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        #4
        Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
        Das definiert, findet ja sicher jeder für sich anders.
        Ja sicher. Und wenn er (oder du) dann nur das glauben will(st), was er oder du für sich/dich definiert ha(s)t, ... ist er/bist du dadurch nicht un-bedingt auf einem Weg, der tatsächlich dorthin führt, wo er oder du "von Herzen gerne" hin will(st).

        Alles Gute auf dem Weg, der dir das bringt, was du dir wünschst.

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          #5
          Ja sicher. Und wenn er (oder du) dann nur das glauben will(st), was er oder du für sich/dich definiert ha(s)t, ... ist er/bist du dadurch nicht un-bedingt auf einem Weg, der tatsächlich dorthin führt, wo er oder du "von Herzen gerne" hin will(st).
          Aha...? Und anhand welcher Kriterien machst du diese Aussage fest?
          Ist nicht jeder Mensch individuell ?

          Verstehe ich nicht.

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            #6
            @ lady

            ich beziehe mein selbstwertgefühl hauptsächlich von außen. lob, bestätigung, kritik, abwertung... alleine im luftleeren raum kann ich das nicht. 'selbstwert' geht nur in relation zu anderen / anderem. woher soll der sonst kommen?
            ich brauche wahrscheinlich was anderes als du dazu. von daher gibt es kein allgemeingültiges rezept.
            die eigenen löcher auffüllen...

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              #7
              Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
              Aha...? Und anhand welcher Kriterien machst du diese Aussage fest?
              Ist nicht jeder Mensch individuell ?

              Verstehe ich nicht.
              Jeder Mensch ist "als sich selbst individuell" (in- dividuell = unteilbar als Ganzes). Dadurch wird er als Mensch mit "seiner ihm eigenen Geschichte" unter anderen Menschen "einzigartig", etwas "Besonderes".
              Jeder Mensch hat somit zwar seine eigene persönliche Geschichte, nichtsdestoweniger "funktionieren" wir alle gleich.

              Tchüss.

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                #8
                Zitat von benno Beitrag anzeigen
                ich beziehe mein selbstwertgefühl hauptsächlich von außen. lob, bestätigung, kritik, abwertung... alleine im luftleeren raum kann ich das nicht. 'selbstwert' geht nur in relation zu anderen / anderem. woher soll der sonst kommen?
                ich brauche wahrscheinlich was anderes als du dazu. von daher gibt es kein allgemeingültiges rezept.
                die eigenen löcher auffüllen...
                Mit diesem von außen beziehen bin ich bisher ständig auf die Nase gefallen, benno.
                Der Selbstwert muss von innen kommen, sage ich.

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                  #9
                  @Ladymaryann

                  Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                  Ja sicher. Und wenn er (oder du) dann nur das glauben will(st), was er oder du für sich/dich definiert ha(s)t, ... ist er/bist du dadurch nicht un-bedingt auf einem Weg, der tatsächlich dorthin führt, wo er oder du "von Herzen gerne" hin will(st).

                  Alles Gute auf dem Weg, der dir das bringt, was du dir wünschst.
                  Was liebe Ladymaryann kannst Du an dieser Aussage nicht verstehen und warum wirkt Deine Antwort auf Sheperds Post so aggressiv auf mich?

                  Im Grundsatz verstehe ich Deinen Gedankengang sehr gut. Mich "plagen" derartige Fragen auch sehr häufig und oft finde ich zunächst keine Antwort. Erst dann, wenn ich mir gegenüber ehrlich bin und eingestehe, dass ich nur sehe, was ich grad sehen WILL, kann ich den Weg gehen, der mich tatsächlich zum gewünschten Ziel führt. Ehrlich zu sich selbst zu sein, bedingt aber auch das Zulassen und die Auseinandersetzung mit Schmerz, Wut, Trauer, Hass, kurz der gesamten Palette der "negativen" Emotionen und das wiederum kann nicht jeder Mensch. Sprich, Mensch färbt sich das Leben schön bunt, belügt sich selbst in bester Absicht und landet wieder in "bewährten Mustern". So habe ich es erfahren und so verstehe ich auch Sheperds Aussage.

                  Deine Frage Stärke/Schwächen:
                  Mir hat es sehr geholfen, mir zunächst vor dem Spiegel zu erzählen, was ich charakterlich und optisch toll an mir finde. (Hat übrigens Wochen gedauert, bis ich, neben sofort sichtbarem Negativen, überhaupt was Positives gefunden habe, was ich auch EHRLICH annehmen konnte) Das war der erste Schritt um MIR SELBST WERTGEFÜHL zu geben. Ich zerlege die Worte Selbst-Wert-Gefühl, Selbst-Achtung, Selbst-Bewußtsein oder Selbst-Sicherheit und schaue mir genau an, was davon fühle oder gebe ich mir SELBST und was davon bekomme ich nur von Außen. Ist nicht einfach, wirklich nicht, aber so habe ich meine Bedürftigkeit = Abhängigkeit von der Erfüllung durch andere, erkennen können um so das fatale Beziehungsmuster in das ich immer wieder hineingeraten bin, zu durchbrechen. Dabei beziehe ich mich nicht nur auf Partnerbeziehungen, sondern auch auch Freundschaften, Familie usw.

                  Schau hin Ladymaryann, es gibt sicher viele liebenswerte Eigenschaften an Dir und hübsche Details an Deinem Körper. Sei es Dir SELBST WERT und schaue Dir SELBST BEWUSST an, was Du an Dir magst. Das Tolle an Dir anzunehmen, wird dabei sicher keine leichte Übung. Meist ist man ja schon so ein ganzes Weilchen ziemlich falsch überzeugt von sich Du kannst das hinkriegen, da bin ich sicher! Der erste Schritt, das Konto Selbstwert aufzufüllen, ist doch schon getan....

                  Du hinterfragst und setzt Dich auseinander Nur Mut und weiter so!

                  LG Timetolive
                  Zuletzt geändert von timetolive; 26.04.2015, 14:10. Grund: Rechtschreibung

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                    #10
                    Mein Selbstwert hängt - denke ich - vom Umgang mit mir selbst ab. Ich habe es mir angewöhnt, mich selbst wertschätzend zu behandeln, mir Fehler zu erlauben, mich selbst nicht zu allzu ernst zu nehmen, meine Gedanken mit Interesse zu betrachten aber keinen Stress daraus zu machen ...

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                      #11
                      Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                      (...) Wie, was stärkt Euer Selbstwertgefühl, was schwächt es? (...)
                      Gestärkt wird es durch Tun/Aktion - und dazu gehört auch die Entscheidung, mal nichts zu tun. Sich trauen, eine neue Erfahrung zu machen, bei der die Möglichkeit des Scheiterns vorhanden ist. Wenn ich über meinen Schatten springe, etwas Neues tue, bei dem ich unsicher und ängstlich bin und es dann tatsächlich schaffe, dann wächst das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.
                      Bei einer nicht erfolgreichen Aktion weiß ich, dass ich den Mut, eventuell zu scheitern aufgebracht habe und auch das Scheitern verkraften kann. Es zeigt mir meine Stärke.
                      Selbstwert hat mit Aktion, Mut, Leistungsdenken und Anerkennung zu tun.
                      Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                      (...) Auch die Frage, wer man ist und wie man zu dem geworden ist, was man ist, bewegt mich.
                      Das sehe ich ähnlich wie Shepherd. Es erfordert eine ehrliche, und dieses meint auch eine ergebnisoffene Auseinandersetzung -mit sich selbst und der eigenen Geschichte.

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                        #12
                        Wie, was stärkt Euer Selbstwertgefühl, was schwächt es?
                        Ich ziehe meine Bestätigung vor allem aus Dingen, die ich gut gemacht habe- sei es, dass ich in meinem Studium eine gute Note erlangt habe oder das Gefühl habe, gute Arbeit geleistet zu haben. Außerdem freue ich mich über Komplimente.
                        Ich würde mich jedoch nicht als selbstbewusste Person beschreiben. Ich weiß, was ich kann und was mir liegt, ich "lasse mir auch nicht die Butter vom Brot nehmen", aber manchmal zweifle ich schon an mir selbst (was auch normal sein mag).
                        Einen Idee, die ich ganz schön als Aufmunterung sich selbst gegenüber fand, ist: Schreibe dir selbst einen Liebesbrief. Das fühlt sich total seltsam an, aber wenn man sich mit seinen positiven Seiten beschäftigt und ihn für schlechte Zeiten wegpackt, dann profitiert man gleich doppelt.

                        LG Hedgie

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                          #13
                          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                          Mit diesem von außen beziehen bin ich bisher ständig auf die Nase gefallen, benno.
                          Der Selbstwert muss von innen kommen, sage ich.
                          Da stimme ich zu. Von aussen kommt sehr viel Schrott. Wenn ich mich daran aufbauen würde, dann wäre ich im menthalen Untergrund.
                          Ich beziehe mein Selbstwertgefühl von mir selber und zwar täglich/stündlich. An Kleinigkeiten, die ich summiere und am Tagesende ist da wieder ne stattliche Anzahl an Positivem überwiegend. Und das trägt.

                          Da Tun ist massgebend. Und gehts daneben,ist's wieder ne Erfahrung mehr. Und die Summe der Erfahrungen münden wieder in etwas Positivem, was das Selbstwertgefühl stärkt.

                          Rückschläge: ich habe im bisherigen Leben schon dermassen viel auf den Deckel gekriegt, dass ich nur drüber schmunzeln kann. Ich lache oft über mich selber und die ganzen Dramen von früher zerfliessen ins Vergessene.

                          Ich habe z.B. diesen gestrigen endlos Regen als Botschaft verstanden, endlich den Heizungskeller zu streichen. Sieht Hammer aus! und die Sose draussen habe ich optisch völlig verpasst und dazu noch gute Musik gehört. Cool.

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                            #14
                            Hallo ihr,

                            ich danke für Eure vielfältigen Gedanken....

                            das mit dem Umfeld, Einfluss von außen- da merke ich bei mir schon, dass ich mich da schnell beeinflussen lasse- manchmal auch von wildfremden Leuten, die von sich glauben, über mich urteilen zu können, wie z.B. ein Proll-User, der mich privat anschrieb und dort beschimpfte, ohne mich zu kennen.
                            Es ist ein komisches Gefühl- einerseits sagt der Kopf, hey, diese Leute können dir nichts! und andererseits das Herz, das dann doch verletzt ist- wo man angreifbar ist...

                            Zur Selbstbewusstseinsstärkung habe ich vor einigen Wochen aus Gips einen Zettelspieß (nennt man das so? keine Ahnung) gemacht- und dort jede Aktivität, die mir gut tat und die neue Energie und Impulse schenkte, dort auf einem Zettel notiert- und nachdem ich des getan habe, dort aufgespießt. So habe ich visuell nochmal die Erinnerung an Erfolge vor Augen.

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                              #15
                              Ohgottohgott, aufgespießte Erfolge

                              Das würde mir aber meine Coach verbieten, die verbietet mir schon das Durchstreichen der Aufgaben meiner to Do Liste ("Sie entwerten die Leistung damit, machen Sie Haken!) Naja, abhaken ist jetzt auch nicht viel besser als durchstreichen und das ist auch nicht weit weg von aufspießen.

                              Ich würde Erfolge auch eher inhaltlich ordnen als zeitlich.

                              Aber immerhin, sie werden fest gehalten. Das ist ein guter Ansatz. Und: kreativ warst du auch noch. Vielleicht ist der Zettelspieß viel mehr als ein Zettelspieß.

                              Warum nutzt keine Kladde? Da steht dann alles nebeneinander und sieht auch gleich viel mehr aus.

                              Naja, wurscht, Hauptsache es passt zu dir!

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