Moin moin zusammen,
meine Situation sieh so aus, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen leide. Da ich aber in diesem Typ Elternhaus aufgewachsen bin, wo Emotionen ein Tabuthema sind, und alle, die Depressionen haben nur mal in die Kirche gehen müssen, wurde lange Zeit nichts unternommen. Als es dann wirklich wirklich schlimm wurde habe ich eine Therapie begonnen, und nach zwei Jahren geht es mir schon merklich besser.
Um alles kurz zu machen: Ich studiere mein Traumstudium, habe genug Geld, bin sportlich unterwegs, habe einen netten kleinen Freundeskreis, kann mehrere Musikinstrumente spielen und bin nicht auf dem Kopf gefallen. Also im Prinzip ist alles vorhanden, außer Lebensfreude.
Momentan mache ich ein Auslandssemester in Budapest und es ist genau das eingetreten, was ich vorausgesehen habe: Ich bin in einer schönen fremden Stadt und hocke die meiste Zeit in meiner Wohnung, mache gar nichts, und freue mich wenigstens keine Panikattacken mehr zu haben.
Ich weiß gar nicht so Recht, was ich euch eigentlich fragen will, denn irgendwie habe ich total vergessen wie man lebt. Heute ist Freitag und die Welt steht mir offen, trotzdem fühle ich mich wie im Hamsterrad.
Nachdem ich ja eine Stalkerin an der Backe habe, hätte ich echt wahnsinnig gerne einen netten Abend mit einer normalen Frau. Aber ich hab keine Ahnung wie ich das machen soll. Natürlich weiß ich wie man Frauen anspricht und habe auch keine Angst davor. Ich habe nur eine Blockade eine andere Person in mein Leben zu lassen.
Vielleicht könnt ihr euch es ja besser vorstellen wenn ihr meine genaue Diagnose kennt, nämlich Dysthymie: https://de.wikipedia.org/wiki/Dysthymie
Auch wenn ich an einem sonnigen Tag durch einen Park spaziere, dann fühlt es sich so an, als wäre ich an einem nebligen Tag in einem finsteren Wald unterwegs.
Ich weiß, das alles ist ziemlich unspezifisch, aber vielleicht hat der eine oder andere ja trotzdem einen Rat für mich.
In einer Stunde gehe ich erst einmal zum Thai Boxen. Das schlimme ist, dass mir der Sport nicht wirklich "Spaß" macht. Ich weiß nicht, was mir überhaupt richtig Spaß macht. Aber irgendwie zieht es mich doch immer wieder zu diesem Sport....
meine Situation sieh so aus, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen leide. Da ich aber in diesem Typ Elternhaus aufgewachsen bin, wo Emotionen ein Tabuthema sind, und alle, die Depressionen haben nur mal in die Kirche gehen müssen, wurde lange Zeit nichts unternommen. Als es dann wirklich wirklich schlimm wurde habe ich eine Therapie begonnen, und nach zwei Jahren geht es mir schon merklich besser.
Um alles kurz zu machen: Ich studiere mein Traumstudium, habe genug Geld, bin sportlich unterwegs, habe einen netten kleinen Freundeskreis, kann mehrere Musikinstrumente spielen und bin nicht auf dem Kopf gefallen. Also im Prinzip ist alles vorhanden, außer Lebensfreude.
Momentan mache ich ein Auslandssemester in Budapest und es ist genau das eingetreten, was ich vorausgesehen habe: Ich bin in einer schönen fremden Stadt und hocke die meiste Zeit in meiner Wohnung, mache gar nichts, und freue mich wenigstens keine Panikattacken mehr zu haben.
Ich weiß gar nicht so Recht, was ich euch eigentlich fragen will, denn irgendwie habe ich total vergessen wie man lebt. Heute ist Freitag und die Welt steht mir offen, trotzdem fühle ich mich wie im Hamsterrad.
Nachdem ich ja eine Stalkerin an der Backe habe, hätte ich echt wahnsinnig gerne einen netten Abend mit einer normalen Frau. Aber ich hab keine Ahnung wie ich das machen soll. Natürlich weiß ich wie man Frauen anspricht und habe auch keine Angst davor. Ich habe nur eine Blockade eine andere Person in mein Leben zu lassen.
Vielleicht könnt ihr euch es ja besser vorstellen wenn ihr meine genaue Diagnose kennt, nämlich Dysthymie: https://de.wikipedia.org/wiki/Dysthymie
Auch wenn ich an einem sonnigen Tag durch einen Park spaziere, dann fühlt es sich so an, als wäre ich an einem nebligen Tag in einem finsteren Wald unterwegs.
Ich weiß, das alles ist ziemlich unspezifisch, aber vielleicht hat der eine oder andere ja trotzdem einen Rat für mich.
In einer Stunde gehe ich erst einmal zum Thai Boxen. Das schlimme ist, dass mir der Sport nicht wirklich "Spaß" macht. Ich weiß nicht, was mir überhaupt richtig Spaß macht. Aber irgendwie zieht es mich doch immer wieder zu diesem Sport....


Da es sich um eine chronische, immer wieder aufflammende Krankheit handelt, kann es doch wohl neben psychotherapeutischer Begleitung "nur" um Symptombekämpfung gehen, oder? Allerdings kann ich mir vorstellen, dass der Hausarzt sich auch nicht an die Akupunkturbehandlung in Deinem Fall herantraut. Es erfordert einige Erfahrung, um mit Akupunktur mehr als Knie- und Rückenschmerzen behandeln zu können. Ich würde mir deswegen - falls Du es je ausprobieren möchtest - auf jeden Fall einen Akupunkteur suchen, der nicht nur ein paar Schnellkurse, sondern eine fundierte Akupunktur-Ausbildung absolviert hat
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