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Der phantastische WOERTH – reloaded

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    Danke, Bonny, das hilft mir weiter. Wahrscheinlich war der Hunde-Profi am Werk den Hundis das beizubringen.

    In diesem Zusammenhang: Mich verwirrt, dass meine Nachbarin sich häufig an Hundeellen stört. Was hat sie nur an Hundeellen, sie hat doch schließlich auch 2 Ellen, über die sie kein Trara macht? Was sind Hundeellen?

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      Oh, da kann ich weiterhelfen. Als Leidtragende einer elleneinsetzenden Hundedame kann ich ein Lied von singen.


      Hundeellen: die können spitz und sehr, sehr hart sein. Besonders wenn Hund sie dazu nutzt, sich mit dem gesamten Körpergewicht mittels einer dieser Ellen zwischen den Zehen seines geliebten Menschen so zu verankern, daß diese Steckverbindung nicht mehr so leicht aufzudröseln ist. Hund ist also mit seiner Hundeelle fest mit dem Menschen verbunden, den er liebt, und der liebende Mensch beißt die Zähne zusammen und leidet. Eine tragische Verbindung also.

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        Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen
        ...ich komme wieder und werde meine "Strafe" einsatzen (huch, ein WOERTH! Kennt ihr den Faden mit den WOERTH-Erklärungen noch?)
        Aber sicher doch!

        EINSATZEN

        Der Ursprung des Begriffs liegt in der Druckerei-Branche. Ein Text wurde beim "Satz" gesetzt, die Buchstaben wurden "ein"gesetzt. Auch heute hat sich die Bedeutung "druckreif machen" erhalten: Ein als unhöflich geltender Gedanke wird in eine den korrekten Umgangsformen entsprechende Aussage umformuliert.

        Ein weiterer Aspekt beim Einsatzen ist die Prägnanz, mit der ein langer weitschweifiger Gedankengang in einen - für das aktuelle Thema bzw. die Situation wesentlichen - Satz zusammengefasst wird.

        Beispiel:

        "Du blöde Kuh, Dich soll doch für Dein dummes Geschwätz der Blitz treffen! Wegen idiotischen Selbstdarstellern wie Dir verschwende ich mein halbes Leben in fruchtlosen Meetings und meine Arbeit bleibt liegen. Dir ist natürlich scheißegal, dass ich nachher noch den Bericht für die Freigabe fertigstellen muss und durch Dein Gelaber vermutlich den 19 Uhr-Zug verpasse. Hauptsache beim Chef angeschleimt und Dich profiliert für Dein vermeintliches "Weiterdenken" als die anderen. Dieser an den Haaren herbeigezogene, völlig irrelevante Schwachsinn geht kilometerweit am Problem vorbei. Merkst Du's eigentlich selbst nicht oder hältst Du uns für zu dumm es zu merken?!"

        Diese Gedankenfolge würde eingesatzt beispielsweise so lauten:

        "Dieser Aspekt liegt offensichtlich außerhalb des klar umrissenen Szenarios und ich bitte die Anwesenden sich wieder auf die Problemlösung zu fokusieren, so dass wir in diesem Meeting konkrete Maßnahmen festlegen und direkt im Anschluss mit der Umsetzung beginnen können, ohne das vorgesehene Zeitfenster zu überschreiten."

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          Die eingesatzte Gedankenfolge würde gar nicht in mein Hirn eindringen.
          Ich bin mehr der Typ für die ungesatzte Ausdrucksweise!

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            In Japan ist sowas aber gang und gäbe. Da wäre es extrem unhöflich, jemanden explizit zu kritisieren oder gar zu beleidigen. Stattdessen weicht man auf Floskeln aus, die man erst entsprechend interpretieren muss. Beispielsweise kann man eine bestimmte Leistung kritisieren, indem man eine belanglose Nebensache übertrieben lobt.

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              Das ist nichts für mein Hirn; geraderaus ist das, was ich verstehe!

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                Oh, mein Langzeitgedächtnis meldet sich zu WOERTH

                Es stimmt, die Einsatzung ist in manchen Firmen an der Tagesordnung, leider, weil damit die PowerPoint-Folienschwinger, die im feinen Zwirn ein Meeting mit fachlich höchst interessanten Einwürfen am Leben halten, während das Fußvolk, die kleinen Entwickler-Nerds schon innerlich uneingesatzte Entgegnungen vorbereiten. Diese in den Raum zu werfen, ist aber das Schlechteste, was man tun kann.

                Bei eingesatzten Erwiderungen fühlen sich Herr und Frau PowerPoint-Weitwurf voll anerkannt, in keinster Weise auf den Schlips getreten, beenden das Meeting mit wichtiger Miene, weil endlich weiterentwickelt werden kann, weil sie und nur sie in der Lage waren, das Projekt wieder in „trockene Tücher“ zu wickeln.

                Uneingesatzte Erwiderungen wären dagegen fatal: Als Reaktion darauf würden die Entwickler mit einer „brillianten technischen Lösung“ beauftragt, die allerdings eher total unsinnig als brilliant ist, dass das Projekt schon vor der Fertigstellung (Termin = BER-Verhältnisse und die Entwickler tragen die Verantwortung) kollabieren würde.

                Jupp, FirstSunshine, du hast mich jetzt nachdenklich gemacht, ob ich die 5 Wörter von success einsatzen soll oder besser nicht, denn hier im Forum sehe ich keine PowerPoint-TrockeneTücher-Wickler...

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                  Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen
                  Oh, mein Langzeitgedächtnis meldet sich zu WOERTH

                  Es stimmt, die Einsatzung ist in manchen Firmen an der Tagesordnung, leider, weil damit die PowerPoint-Folienschwinger, die im feinen Zwirn ein Meeting mit fachlich höchst interessanten Einwürfen am Leben halten, während das Fußvolk, die kleinen Entwickler-Nerds schon innerlich uneingesatzte Entgegnungen vorbereiten. Diese in den Raum zu werfen, ist aber das Schlechteste, was man tun kann.

                  Bei eingesatzten Erwiderungen fühlen sich Herr und Frau PowerPoint-Weitwurf voll anerkannt, in keinster Weise auf den Schlips getreten, beenden das Meeting mit wichtiger Miene, weil endlich weiterentwickelt werden kann, weil sie und nur sie in der Lage waren, das Projekt wieder in „trockene Tücher“ zu wickeln.
                  ...
                  O Gott, wenn ich beruflich so ein Verhalten an den Tag legen müsste, wäre ich nach einem halben Jahr einem Nervenzusammenbruch nahe. Und mir wäre ständig übel...

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                    Spark, diese Meetings fanden normalerweise einmal im Monat statt, also 12 mal zu oft, um es mal ganz böse auszudrücken. Da war ich mit „Tagesordnung“ etwas zu drastisch, ich hätte wohl besser „gefühlte Tagesordnung“ schreiben sollen.

                    Man gewöhnt sich dran. Wir begannen die Zeit zu nutzen und schrieben und beantworteten im Meeting unsere E-Mails- schließlich hatte jeder ein Notebook mit LAN-Anschluss vor der Nase - und es fiel auch nie auf, wenn wir am Schluss stets dieselbe Einsatzung benutzten, evtl. mit ausgetauschtem Projektnamen.

                    Dennoch: Was für eine Zeitverschwendung!

                    Doch zurück zum WOERTH. Letztens las ich auf einer Internetseite, dass immer mehr Einbecher unterwegs seien und man sich schützen solle. Was ein Einbecher ist, haben sie nicht verraten. Wahrscheinlich weiß das jeder und nur ich stehe auf dem Schlauch.

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                      Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen

                      Doch zurück zum WOERTH. Letztens las ich auf einer Internetseite, dass immer mehr Einbecher unterwegs seien und man sich schützen solle. Was ein Einbecher ist, haben sie nicht verraten. Wahrscheinlich weiß das jeder und nur ich stehe auf dem Schlauch.
                      Die Einbecher sind Menschen, die nur einen Becher besitzen, sie wollen aber viele, deswegen steigen sie dann in fremde Wohnungen ein, um sich dort die Becher zu beschaffen - ich weiss, Aua!

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                        Zitat von Hilla
                        Letztens las ich auf einer Internetseite, dass immer mehr Einbecher unterwegs seien und man sich schützen solle. Was ein Einbecher ist, haben sie nicht verraten. Wahrscheinlich weiß das jeder und nur ich stehe auf dem Schlauch.


                        Ich habe keine Ahnung, was das sein könnte, aber es klingt wahnsinnig bedrohlich.

                        Genialer Thread übrigens.

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                          Ein Einbecher, liegt doch sonnenklar auf der Hand ist einer der lieber alleine bechert als in Gesellschaft.

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                            Im Assoziationenthread las ich vorhin "Furchtgemüse". Ich kann aber erst assoziieren, wenn ich weiß, was das genau ist.

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                              Es lebe das Furchtgemüse! Denn es ist ein Gemüse, das dir jegliche Furcht vor allem nimmt, weil es dermaßen Blähungen verursacht, dass es jeden und alles Furchterregende weit, weit in die Flucht schlägt!

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                                Genau das muss ich gestern gegessen haben. Es bläst heute in meinem Umkreis nahezu alles weg. Hat was Gutes, denn so kann ich mal wieder ungestört in der Wohnung herumwerkeln.

                                Heute beginnt das Oktoberfest und es soll das Mitbringen von Ruchsäcken verboten sein. Ich stelle mir gerade vor, dass viele Leute jetzt im Regen vor dem Zaun stehen und nicht reingelassen werden, weil sie einen Ruchsack dabei haben und gar nicht wissen, was das ist.

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