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Ein Stück Leben aus MVP oder/und Welche Richtung ist die richtige?

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    Ein Stück Leben aus MVP oder/und Welche Richtung ist die richtige?

    Ich grüße euch,

    und möchte auch direkt mal starten mit meinem Faden bevor ich eben diesen wieder verliere sollte! Mehrere Kaptitel bzw. Baustellen begleiten und belasten mal mehr, mal etwas weniger meine Gedankenwelt...
    Da ich heute meinen ersten (von 4 aufeinanderfolgenden) Urlaubstag hatte, habe ich es sehr ausgekosten können nicht in die Stadt fahren zu müssen und bin lediglich zur Kita und in unseren Dorfladen gefahren. Traurig bin ich jedoch darüber, dass ich mich wieder als totale Einzelkämpferin fühlen musste...
    Erst einmal beim Bauleiter unserer Straßenbaufirma darauf etwas energischer bestehen müssen, dass unsere Hofeinfahrt tatsächlich auch so breit geteert wie sie nun einmal auch breit ist und auch gebraucht wird. Offenbar haben unsere 3 Nachbarn von ihrem Einheimschen-Status mal wieder vollends Gebrauch gemacht?!
    Dann in der Kita nicht mehr als ein unpersönliches (unsympathisches?) Hallo und Tschüß und die sonst eigentlich meist so angenehme, kurze Plauderei mit der Verkäuferin im Laden wollte auch nicht entstehen.
    An solchen unpersönlichen oder aber besser noch so verdammt anonymen Tagen wie diesem heute wird unterm Schluß die Sehnsucht nach der alten Heimat (mit Familienanschluß) immer so verdammt groß, und ich frage mich wieder einmal warum tue ich mir/uns das hier eigentlich überhaupt noch an!
    Wie lange ist lange genug um es versucht zu haben Anschluß zu finden, heimisch zu werden bis man merkt, dass es vielleicht einfach nicht sein soll??? Herz und Kopf sprechen verschiedeneSprachen! Worauf hören? Woher wissen was ich anTatsachen nun einmal so hinnehmen muss und was man ändern kann/sollte? Um sich selbst schlichtweg nicht zu verlieren...

    Liebe Grüße aus MV

    #2
    Hallo nach MV,

    ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich wohne in Brandenburg und hier ist es ähnlich...die Leute sind meist sehr zurückkhaltend und es ist sehr schwer neue Kontakte zu knüpfen.. meist sind es auf den Dörfern eingeschworene Gemeinschaften und auch nach vielen Jahren hat man als "Zugezogene/r" kaum Chance sich zu intergieren.... entweder man kann gut damit leben oder es wird sehr schwer.. zum Glück habe ich einige auch Zugezogene kennen gelernt in den vergangenen Jahren und mach halt ansonsten mein eigenes Ding hier auf dem Land....
    KOPF HOCH.. aus welcher Ecke von MV kommst Du denn?

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      #3
      Eigentlich kann das Leben doch auch schön sein! Nur warum spüre ich davon nichts mehr

      Inzwischen glaube ich es zu wissen... Nur wie trennt man sich nach 13 Jahren Partnerschaft, mit einem gemeinsamen 3jährigen Sohn der nicht ganz unbeteiligt ist an meinem Gefühl diesen Schritt gehen zu müssen - um mich wieder als Frau fühlen zu können, lebendig fühlen zu können? Wieder Freude am Leben zu spüren...
      Meine Arbeit müßte ich aufgeben, das eigene Haus und ich würde mit Jakob wieder in die Uckermark zurückziehen. Aber mein Kopf ist leer. Weiter kann ich nicht denken...

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        #4
        Psychisch gesund (stabil) ausgeschlossen...

        Heute in Berlin, nach gestrigem Konzert mit Peter Fox! Hatte Angst vor Beklemmungen und einem unsicheren Gefühl dabei - Gott sei dank völlig unbegründet. Habe mich gut fühlen können und habe es genossen.
        Aber Beklemmungsgefühle, verbunden mit düsteren/angstmachenden Gedanken begleiten mich immer öfter und völlig überraschend. Werde vermutlich bald wieder meinen Arzt aufsuchen müssen.

        Liebe Grüße an alle (Mit)Lesenden

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          #5
          Hallo Traurige,

          ich weiß gar nicht warum ich jetzt schreibe. Vll ist es die Verbindung zu MV. Ich bin auch in MV geboren und habe noch immer eine direkte Gefühlslinie dorthin.
          Hier in Thüringen habe ich mich nach vielen Jahren des Unwohlsein eingelebt und ich liebe mein Thüringen, genau wie mein MV.

          Eine Frage: Ist es wirklich dein Mann oder ist es dein verborgenes Inneres von dem du dich trennen willst?

          Ich habe die Erfahrung gemacht das es besser ist, erst mal mein Inneres aufzuräumen, bevor ich eine Entscheidung treffe. Wenn ich die Entscheidung getroffen habe, dann ist auch die Gemütsstimmung wieder in Sonnenscheinlaune. Nur diese Entschlusslosigkeit macht meine Seele krank.

          Alles liebe
          Avalon

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            #6
            "Wenn du glaubst am Ende zu sein, stehst du erst am Anfang"?!?

            Habe mich entschieden mit Jakob nach Prenzlau (Brandenburg) zu gehen. Räumliche und psychische Trennung von Mario.

            Emotionen wie Hoffnung oder besser Vertrauen auf eine bessere Zeit und der Gewißheit, dass dieser Schritt notwendig ist begleiten mich - neben kurzen Augenblicken der Traurigkeit in denen ich mir bewußt werde, dass wir als Familie gescheitert sind.
            (Finde in Mario als Vaterperson nicht genug Unterstützung. Sind uns offenbar charakterlich gesehen zu ähnlich so das unser Alltag durch allgemeinen Chaos und Konflikte geprägt war anstatt uns gegenseitig gut zu ergänzen...)

            Liebe Grüße an alle Mit-Lesenden

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              #7
              Manchmal muß man gehen, um sich nicht zu entfernen.

              Hatte nach einem Satz gesucht der irgendwie auch ein wenig zur aktuellen Situation passt.
              Bin erleichtert wenn wir endlich erst einmal tatsächlich alles in die Tat umgesetzt haben, die räumliche Trennung geschafft ist. Mein Kopf verlangt nach Abstand und Klarheit. Mich voll und ganz auf unseren gemeinsamen Sohn, seine Erziehung konzentrieren können...

              Hatte vor einigen Tagen auch unsere möglicherweise neue Wohnung vor Augen gehabt. Den letzten Arbeitstag meines bisherigen Arbeitsgebers hinter mir.
              Weiß inzwischen auch sicher, dass dieser Schritt richtig und notwendig ist.
              Augenblicke des Wehmuts gibt es trotzdem immer noch. Vorallem aber dem Zuhause wegen welchem wir zunächst einmal den Rücken kehren müssen. Aber auch der neuen und späten Erkenntnis wegen. Haben es uns in den letzten Jahren selber schwer gemacht. Uns schlicht und einfach zu unterschiedlich entwickelt und gegenseitig behindert auch.
              Bin aber auch in froher Erwartung auf die neue Zweisamkeit und auch auf die veränderte Gefühlswelt die sich zwangsläufig ergeben wird, obwohl ich mir sehr wohl der neuen Verantwortung und Anforderung einer alleinerziehenden Mutti durchaus bewußt bin.
              Aber auch ein wenig Befürchtung sich irgendwann einmal so fremd zu werden, dass es für unseren Sohn schwierig wird. Oder aber die Sorge, dass Mario nicht mehr Fuß fasst und an der Situation zu scheitern droht.

              Liebe Grüße an alle die hier mitlesen und mir vielleicht auch etwas schreiben. Ich möchte um Nachsicht bitten wenn ich dem einen oder anderen möglicherweise nicht antworte. Fällt es mir doch immer noch schwer mich thematisch so rege damit auseinanderzusetzen

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