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Was geschieht mit uns Menschen

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    Was geschieht mit uns Menschen

    ---"Ich fühle mich so als wäre ich in einer Zaubershow, auf der Bühne steht ein sehr schlechten Magier. Er zeigt einen schlechten Trick nach dem anderen. Alle seine Trick's sind leicht durchschaubar. Aber alle Leute im Publikum sind sehr fasziniert und begeistert, sie stehen auf jubeln und applaudieren. Ich denk mir aber; hallo? Leute?? Habt ihr den Faden nicht gesehen, den falschen Boden, die Spiegel usw...
    Haben sie das wirklich nicht gesehen oder wollen sie es nicht sehen? "---

    Als Kind und Teenager war ich "blöd" unwissend. Mir war ziemlich alles egal. Hatte null Interesse etwas zu verstehen.
    Mit ca. 18 - 19 Jahren verwachte ich langsam. Allmählich sah ich das Licht am Ende des Tunnels, in dem ich hineingesteckt wurde. Ich bemerkte selber in der Berufsschule das mein Interesse nach wissen und verstehen grösser wurde.
    Der 11. September 2001 kam immer näher, ein Schock für die ganze Welt. Das Internet entwickelt sich Tag zu Tag rasant. Natürlich blieb ich am Ball, um zu verstehen was am jenen Tag passiert ist.
    Nachdem ich das ganze Thema 11. Sept. durch hatte, stand ich da mit noch mehr fragen, es hatte mir nichts mer als nur mehr Türen geöffnet. So fing alles an, ich hinterfragte alles, die ganze Menschheitsgeschichte. Hatte angefangen viel für mich zu reschaschieren und zu lesen. Wie ein Faden der mich weiter und weiter führt. 1. Weltkrieg, 2. Weltkrieg, der Angriff auf Pearl Harbor, die Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki, das Geldsystem, Schulsystem, Jobsystem ,über Federal Reserve, über Goldman Sachs, freie Energie, Freimaurer, Illuminati, Religion und über viel mehr.
    Sehr traurig die ganze Geschichte.
    Als Kind dachte ich immer die Welt sei ok. Ich war überzeugt das unsere "Väter" alles richtig machten. Ich vertraute das System, es gibt Bussen für Leute die sich nicht an das gesetzt halten, Gefängnisse für bösse Leute. Alles läuft gut. Unsere "Väter" haben alles im Griff dachte ich.

    Viele kriege musste die Menschheit durchmachen, x Menschen leben wurden geopfert für nichts, nur das sich ein paar Männer im Hinterzimmer die goldene Nase verdienen können.
    Menschenleben bedeuten ihnen nichts.
    Manchmal denke ich einfach ich bin hier im falschen Jahr auf der Erde, vieleicht 200 bis 300 Jahre später, wenn das ganze system der Korruption und Manipulation vorbei ist. Wenn wir uns Menschen richtig entwickelt haben, wenn wir die Natur schätzen und daraus leben und nicht aus Atomenergie und Erdöl.
    Ich muss andauernd daran denken das alle Menschen auf der Erde ein schönes Leben machen könnten. Das niemand an Hunger, Gewalt oder krieg sterben müsste. Aber leider dreht sich alles nur um Geld, Habgier, macht. Schuld ist nur das ganze System indem wir uns gerade befinden. Es kann nicht sein das ein Kind der in Afrika auf die Welt kommt an Hunger sterben muss und ein Kind der in Hollywood auf die Welt kommt ein Luxus leben machen kann.
    Es ist so wichtig wo man auf die Welt kommt.
    Jedes Kind muss die gleiche Chance auf leben haben. Es kann auch nicht sein das die 80 reichsten Menschen der Welt das gleiche Vermögen haben wie die arme Hälfte der Weltbevölkerung.
    Der Plan der dahinten Steck ist eigentlich sehr intelligent und raffiniert. Es geschieht nichts ohne Grund auf der Erde.

    Manchmal denk ich mir einfach das es schön wäre ein Psychopath zu sein. Denn ein Psychopath hat keine Gefühle oder Mitleid, sie können Ziele im in ihren Leben verfolgen ohne Skrupel. Sind sehr zielstrebig und sind meistens in Führungspositionen. Wenn sie nicht schon im Gefängnis sitzen.
    Ja vieleicht wäre es dann einfacher durch die Welt zu gehen und müsste mir nicht so viele Gedanken machen.

    Leider ist die Korruption und Manipulation überall zu finden.

    Mein Faden nach wissen geht durch Physik, Astrophysik, "präastronautik" , Ancient Aliens, über Kornkreise, Bewusstsein, Quantenphysik usw... leider trieft man auch dort immer wieder zu Manipulationen Korruptionen.

    Meine Gedanken bleiben meisten auch bei mir. Das ist das erste mal das ich einen Beitrag zusammenfasse. Es kennt mich fast niemand richtig und meine Einstellung zu diese Welt. Ich kann auch schlecht jemand erklähren was ich von dieser Welt halte, der denkt ja gleich ich sei bekloppt oder so:)
    Ausserdem denke ich mir einfach das sie es nicht verstehen können. Ich sehe einfach die Dinge anderst. Im Übrigen bin ich auch ein schlechter Redner. Bin auch eher der Ruhige Typ der die 9 Uhr Pause und Mittagspause alleine verbringt. Es gibt eine Person in mein Leben das ich fast über alles reden kann. Aber ich merke das es diese Person nicht gross stöhrt. Hingegegen mich zerfrisst es von innen.

    Ich fühl mich einfach nicht wohl in diesem System. Wenn ich etwas lese, wenn etwas schreckliches passiert ist, kann ich die Angst und Panik in mir fühlen denn diese Menschen durchgemacht haben.

    Ich habe versucht mit diesem Beitrag so oberflächlich wie möglich zu bleiben. Nicht in den verschiedenen Themen einzutauchen. Möchte niemand überzeugen und nicht über einzelnen Themen zu diskutieren.
    Mir geht es lediglich darum ob da draussen Menschen gibt, die mich verstehen. Meine Worte fühlen, ob sie die Dinge auch anderst sehen usw.

    Ich habe nicht studiert, ich war auf der Realschule und habe eine ganz normale Berufsausbildung absolviert.

    Was geschieht mit uns Menschen

    An alle frohe Festtage und ein gutes neues Jahr

    Gruss

    Sebastian32 aus der Schweiz

    #2
    Ich sehe auch viele, viele Probleme. Aber ich kann auch viel Gutes wahr nehmen. Und ich trachte für mich danach, mein Lieben sinnvoll zu gestalten.

    So versuche ich in meinem Umfeld Dinge, die mir nicht gefallen zu verändern und einzelnen Menschen und Tieren zu helfen.

    Bei den "großen Problemen" außerhalb meines direkten Einflussbereiches beziehe ich Stellung und versuche damit politisch wirksam zu werden.

    Ich passe gut auf mich auf was negative Nachrichten betrifft, weil ich nicht will, dass ich handlungsunfähig werde, darin sehe ich keinen Sinn - weder für mich, noch für die Welt. Was die Angst vor Anschlägen usw. betrifft versuche ich das in Relation zu setzen - wie viele Menschen sterben bei Verkehrsunfällen? Setze ich mich deshalb nicht mehr ins Auto oder vermeide ich es über eine Straße zu gehen?

    Liebe Grüße
    Gerlinde (aus Wien )

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      #3
      Zitat von Sebastian32 Beitrag anzeigen
      Mir geht es lediglich darum ob da draussen Menschen gibt, die mich verstehen. Meine Worte fühlen, ob sie die Dinge auch anderst sehen usw.
      Hallo Sebastian,

      schön, daß Du hierher gefunden hast.

      Ja, es gibt sie. Menschen, die Deine Gedanken verstehen, nachvollziehen können. Die so oder so ähnlich fühlen wie Du. Ich habe mittlerweile den Eindruck, daß es schon eine große Menge ist. Aber man hört / sieht sie selten. Eben weil sie sich aus dem, was Du die Welt nennst, zurück gezogen haben.

      Ich habe mich über die Jahre mit ähnlichen Themen beschäftigt, wie Du es getan hast. Es hat mich oft runter gezogen. Irgendwann habe ich bemerkt, daß mir dadurch die Energie für die schönen Dinge fehlt. Das ich das Gute fast gar nicht mehr sehen, fühlen konnte. Und mir ist klar geworden, daß genau das beabsichtigt ist...

      Das Schöne, Gefühl- und Liebevolle, das Berührende aus der Welt zu ziehen und sie zu einem... technischen Ort zu machen, an dem wir nichts anderes mehr tun, als zu arbeiten und uns über negative Dinge aufzuregen.

      Ich habe mit Weihnachten in der üblichen Form nicht viel am Hut, aber trotzdem fällt mir gerade momentan auf, wie wenig gefühlvoll es in diesem Jahr ist. Dinge, die kein anderes Ziel haben, als Menschen zu berühren, sind selten geworden und haben in dieser Welt ihren Wert verloren. Manchmal frage ich mich, ob die Menschheit irgendwann wie nach einem langen Schlaf wach wird, sich streckt, gähnt, sich verwundert die Augen reibt und sich fragt, was hier eigentlich los ist. Ich gehe nicht davon aus, daß ich das noch erleben werde.

      Das bedeutet für mich aber nicht, daß mein Leben hier und jetzt sinnlos ist. Ich bin mir z. B. sehr bewusst, daß ich mit einem Körper ausgestattet bin, der ein reines Wunderwerk ist und dessen Funktionsweise ich niemals ganz verstehen werde, weil sie so unglaublich ausgeklügelt ist. Das lässt mich oft sprachlos staunen und ich bin dankbar dafür. Mindestens genau so dankbar bin ich für meine Seele, die für mich so etwas wie der Lebensfunke ist.

      Ich bin mir sicher, daß wir als Menschen überall auf der Erde glücklich und zufrieden leben könnten, wenn uns bewusst wäre, wie viel Kraft wir tatsächlich haben.

      All diese Themen, von denen Du schreibst, und in die ich mich auch rein gearbeitet habe, sind im Grunde - aus meiner heutigen Sicht - auch nur ein Mittel, uns von der Erkenntnis abzuhalten, was wir wirklich sind und was wir schaffen könnten.

      Das heißt nicht, daß es falsch wäre, sich damit zu beschäftigen. Es ist gut, weil es dem Geist eine neue Denkrichtung aufzeigt. Die - wieder aus meiner Sicht - am Ende auch dahin führt, zu erkennen, was die Wahrheit ist. Es schult den Verstand und auch, wenn man es zulässt, die Intuition.

      Und wenn beides, Verstand und Intuition, gut zusammen arbeiten können, wird einem klar, daß wir keine Wahrheit von außen brauchen, weil wir sie in unserem Inneren schon kennen. All die Themen da draußen, die uns täglich in Beschlag halten, sind der verzweifelte und sehr angestrengte Versuch des "Systems", uns auch weiterhin davon abzuhalten, das, was wir vergessen haben, auch zukünftig nicht sehen / fühlen zu können.

      Das Leid auf der Welt ist furchtbar, da stimme ich Dir absolut zu. Aber ich bin der Meinung, daß ich es von dem Ort aus, wo ich stehe, nicht direkt ändern kann. Ich kann nur da etwas ändern, wo ich gerade bin. Ich bin aber davon überzeugt, daß alles verbunden ist. Und so bin ich mir sicher, daß das, was ich hier bei mir ändere, auch positive Auswirkungen auf das hat, was in Entfernungen gemessen sehr weit von mir weg ist.

      Wach und bewusst zu sein ist manchmal ein sehr anstrengender Zustand. Aber es ist tausend Mal schöner, als dieses eine, wundervolle Leben hier zu verschlafen.

      LG
      Spunk

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        #4
        Hallo und willkommen hier im Forum, Sebastian !

        Was geschieht mit uns Menschen
        Geschieht etwas mit uns Menschen - weil es ist wie es ist ?
        Oder geschieht etwas mit dem Einzelnen, dem es auffällt - also zB dir, Sebastian ?

        Wenn ich mal grob mein Wissen überschlage, wie die Menschen in den letzten hunderten von Jahren gelebt haben, dann hat sich einerseits viel geändert, was die Methoden und Lebensweise angeht, andererseits hat sich meiner Meinung nach auch sehr wenig wirklich am Verhalten geändert. Damit meine ich, heute wie vor zig Jahren rennen wir mit dem Knüppel in der Hand herum, er sieht heute nur anders aus.

        Aber war es früher besser ?
        Da bin ich skeptisch.
        Hat sich ergo etwas zum Schlechteren hin verändert, ist etwas mit uns Menschen geschehen ?
        Es verändert sich immer einiges, für manche bedeutet das hin zum Besseren, für manche hin zum Schlechteren.
        Aber dass deshalb etwas mit "uns Menschen", uns allen "geschehen" ist - das sehe ich nicht so. Es sind Entwicklungen und Veränderungen, die schwankend und Schritt für Schritt vor sich gehen - manche empfindet man als positiv, manche als negativ.

        Bei dem, was du beschreibst, glaube ich eher, dass mit einzelnen Menschen etwas "geschieht" - nämlich wenn sie sich plötzlich bewusst werden, was ihnen zuvor nicht bewusst war. Sie wachen auf, merken, das ist ja ganz anders, als sie es bisher gedacht und gesehen haben. Da "geschieht" etwas. Also mit dir, Sebastian, ist etwas geschehen.
        Wie du es auch selbst gut beschreibst: du hast früher ganz anders darüber gedacht, hattest immer angenommen, die Väter machen schon alles richtig und es stimmt, was sie sagen, etc.
        Zu erkennen, dass das so nicht 100 % stimmt und stimmen kann - das bezeichne ich als ein Geschehen, einen Prozess - und einen guten noch dazu.

        Und ich denke auch, dass es durchaus einige Menschen gibt, die ähnlich denken wie du, denen auch vieles auffällt - zum Glück !

        Nun fängt ein mindestens ebenso spannender Teil an: guckt man nur zu oder wird man selbst auch aktiv ?

        sky

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          #5
          Zitat von sskkyy Beitrag anzeigen
          Nun fängt ein mindestens ebenso spannender Teil an: guckt man nur zu oder wird man selbst auch aktiv ?
          Und falls man aktiv wird: wie wird man aktiv... Nicht jede gut gemeinte Aktivität hat auch wirklich positive Folgen für die Menschen, bzw. für die Gesellschaft...

          Kommentar


            #6
            Hallo Sebastian,

            ich habe jahrzehntelang so ähnlich gedacht, wie du und ich fühlte mich traurig, einsam und abgeschnitten von der Gesellschaft und der Welt.

            Irgendwann habe ich damit begonnen, nicht mehr so viel zu jammern, sondern mein Leben aufzuarbeiten und zu verarbeiten, was mir alles so im Leben zugestoßen war.

            Das war mein erster Schritt, denn ich begriff, dass ich für niemand anderen etwas sein konnte, wenn ich nicht für mich selbst sorgen konnte.

            In diesem Jahr habe ich dann meinen eigenen spirituellen Weg begonnen, der mich die Menschen und die Welt mit anderen Augen ansehen lässt.

            Du bist den ersten Schritt schon gegangen und hast hinter den Spiegel geschaut. Für alle weiteren Schritte wünsche ich dir alles Gute. Da warten noch viele erkenntnisreiche Momente auf dich.

            Condor

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              #7
              Hallo Leute,

              Danke für eure antworten.
              Danke Spunk für dein Beitrag hat mich sehr zum nachdenken gebracht. Deine Einstellung und Sicht gefällt mir.
              Denn Satz:

              Ich bin mir sicher, daß wir als Menschen überall auf der Erde glücklich und zufrieden leben könnten,
              ""wenn uns bewusst wäre, wie viel Kraft wir tatsächlich haben""

              Gefällt mir sehr, hast gut auf den Punkt gebracht.

              Danke Condor2 für deine Antwort.

              Ich bin öfters an dem Punkt gekommen wo ich gesagt habe sche..... auf alles..Und habe mich Monate lang nicht mehr "interessiert"
              Aber dann muss nur in die Politik oder sonst wo etwas passieren und dann führt es mich wieder an diesem Punkt zurück. Wie ein Trichter. Hatte auch schon mal einen Freund versucht ein bisschen zu erklären. Der meinte, ja nu, mir egal, ich geniesse jetzt mein leben.
              Mir ist es nicht egal, ich muss es verstehen und werde nicht gerne hinters Licht geführt. Mir ist es bewusst das ich es nicht ändern kann.
              Ich genisse mein leben, aber ich führe es stets in mir mit.
              Finde es aber toll das dass ihr mich versteht.
              Danke

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                #8
                Zitat von Sebastian32 Beitrag anzeigen
                Ich bin öfters an dem Punkt gekommen wo ich gesagt habe sche..... auf alles..Und habe mich Monate lang nicht mehr "interessiert"
                So eine Einstellung kenne ich auch, aber sie hat mich, so wie dich, nicht voran gebracht, denn eigentlich ist einem ja nicht alles egal und ich für mich fand, das war auch der falsche Ansatz für mich. - Ich kenne Menschen, denen wirklich alles (und ich meine alles) egal ist und mit denen möchte niemand tauschen. In diesen Menschen wütet sehr viel Neid und Wut, die sie aber selten nach Außen tragen...

                Durch meinen spirituellen Weg ist mir nicht alles egal, im Gegenteil, ich lerne mich und das Jetzt und die Menschen von einer ganz anderen Seite kennen. Von einer liebenden Seite sozusagen. Und das Beste daran ist, dass ich schon mal hier gewesen bin. Als Kind war ich genauso mit dem Licht verbunden, wie ich es heute wieder anstrebe. Einziger Unterschied ist, dass ich heute mehr Wissen durch Erfahrungen gesammelt habe. Und dieses Wissen ergänzt sich mit dem inneren Wissen, welches aus dem Sein, dem Licht, kommt, hervorragend und macht mich heil und ganz.

                Vielleicht wäre das ja auch etwas für dich?

                Condor

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                  #9
                  @condo, ich versuche es bereits schon auf meine Art. Positiv zu denken, durch selbstliebe, nur dass anzuziehen was ich will. Auf mein Intuition zu hören. Mir geht es eigentlich gut... Aber die Fakten bleiben noch da :)

                  Kommentar


                    #10
                    Hallo Sebastian!

                    Herzlich Willkommen hier im Forum!

                    Leider ist es tatsächlich so, dass die meisten Leute das System und das Hamsterrad, in dem wir alle stecken, nicht hinterfragen. Weil das wirft natürlich sofort die Frage auf, wie damit umgehen.
                    Die einen verdrängen die Situation, spielen das Spiel einfach mit, andere begehren dagegen auf und steigen auf die Barrikade oder sie ziehen sich resigniert zurück; all das sind nicht sehr erbauliche Wege.

                    Ich finde, Spunk das in ihrem ganzen Beitrag schön auf den Punkt gebracht, worauf es ankommt.
                    Zitat von Spunk Beitrag anzeigen
                    Das Leid auf der Welt ist furchtbar, da stimme ich Dir absolut zu. Aber ich bin der Meinung, daß ich es von dem Ort aus, wo ich stehe, nicht direkt ändern kann. Ich kann nur da etwas ändern, wo ich gerade bin. Ich bin aber davon überzeugt, daß alles verbunden ist. Und so bin ich mir sicher, daß das, was ich hier bei mir ändere, auch positive Auswirkungen auf das hat, was in Entfernungen gemessen sehr weit von mir weg ist.
                    Das ist tatsächlich auch für achtsame Zeitgenossen ein guter Weg um damit umzugehen, ja sogar selber sehr viel Kraft daraus zu ziehen und daran zu wachsen! Wie heisst es so schön: Anstatt über die Dunkelheit zu jammern, ist es besser ein Licht anzuzünden!
                    Ich spreche hier nicht von Erleuchtung, weil die wenigsten von uns dieses Fernziel wohl je erleben werden. Sondern von einem bewussten, achtsamen Leben, um in seinem eigenen, kleinen Wirkungskreis sich selbst und den anderen ein Licht zu sein!


                    Viele Grüsse aus dem Rüeblikanton!
                    Serafin

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                      #11
                      Zitat von Sebastian32 Beitrag anzeigen
                      Aber die Fakten bleiben noch da :)
                      Sicher bleiben die Kriege, die Hungernden, die Leidenden, die Kranken, die Flüchtlinge, die Umweltverschmutzer, die Tierquäler usw. die Liste ist lang.

                      Aber, ich denke, dass es darauf ankommt, wie man die Dinge ansieht, die passieren.

                      Ich kann sie vom Weltlichen betrachten und da trauere ich um jedes Leid, aber das macht mich fix und fertig, geht also nicht.

                      Und ich kann all das vom Spirituellen her betrachten und da ich daran glaube, dass die Seelen der Menschen sich ihre Lernaufgaben selbst ausgesucht haben, ist die logische Schlussfolgerung daraus, dass die Welt, so, wie sie jetzt ist, genau richtig ist. So soll sie sein.

                      Ich weiß, wie das klingt und ich hadere auch noch damit, aber ich kann nicht an das eine glauben und das andere ignorieren. So funktioniert das nicht.

                      Und damit schließe ich mein eigenes Leid mit ein. Meine schwierige Ehe mit einem für mich sehr schwierigen und unberechenbaren Partner. All die Ängste, die ich hatte und manchmal noch habe, all die Schmerzen, die mir diese psychische Gewalt bereitet hat etc. - Auch all das sind für mich Lernaufgaben und hat sich meine Seele so gewünscht. Damit ich lerne und je mehr ich lerne, desto mehr kommt es mir in den Sinn, dass all meine schmerz- und leidvollen Erfahrungen in den letzten gut 43 Jahren nur ein Ziel hatten: Mich auf diesen spirituellen Weg zu bringen, denn nur dort erfahre ich Freude, Glück, Liebe, Frieden, Mitgefühl, Nachsicht, Freiheit und noch vieles Positive mehr.

                      Wohin mich dieser Weg schlussendlich bringen wird, weiß ich nicht. Das werde ich sehen, wenn es soweit ist. Da kann ich inzwischen Gott vertrauen, er wird es mir schon sagen. - Ich bin übrigens in keiner Kirche, halte ich für überflüssig und von Gott nicht gewollt.

                      Um meinen Weg zu finden, hat es mir geholfen, erst ein Mal das auszuschließen, was nicht mein Weg ist. Vielleicht hilft dir das auch. Das, was übrig bleibt, ist dann dein Weg.

                      Condor

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                        #12
                        Danke Condor für dein Beitrag,
                        war sehr schön zu lesen.

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