Nachdem ich nun ein paar Wochen wieder hier bin, wird's Zeit, nicht nur ein paar youtube-links 'reinzustellen und bei anderen zu kommentieren sondern auch zu mir persönlich zu schreiben.
Zunächst habe ich noch nach dem Titel für diesen Faden gesucht, aber angesichts meines Nicks bot sich schließlich dieser an.
Ich fang' mal mit dem letzten Jahr an. Irgendwie war ich im Sommer ziemlich geschafft, die Arbeit machte keinen Spaß mehr. dann kam im August der Urlaub und zwei Wochen danach war ich so fertig, als hätte ich keinen Urlaub gehabt. Meine Ärztin vermutete sogar einen Burnout, aber das war es dann nicht. Vielmehr ein riesiges Motivationsloch, dessen Ursachen in der Arbeit ich erstmal erkennen mußte. Aber bis dahin habe ich noch einen Neurologen-Termin gebraucht, der mir dann erzählte, ich wäre kerngesund. Na ja, und der Urlaub unterschied sich von früheren erholsameren dadurch, dass wir diesmal nicht mehr ein neugieriges, spiel- und wasserfreudiges Kind dabei hatten sondern einen pubertierenden Teenager mit Lust auf gar nichts.
Als mir klar geworden ist, was an Motivation fehlte, konnten wir in der Arbeit darüber reden, an einigen Punkten was machen und danach wurde es wieder besser. Bis zum nächsten gesundheitlichen Tiefschlag. Von jetzt auf gleich habe ich Ende Oktober einen Bluthochdruck entwickelt, der nicht wieder wegging. Führte zu nahezu drei Wochen Arbeitsunfähigkeit; danach ging es mir wieder normal, allerdings mit ständiger Einnahme von Blutdrucksenkern.
Dann empfahl mir meine Ärztin noch ein paar Vorsorgeuntersuchungen, die in meinem Alter empfehlenswert wären. Beim Urologen alles ok. Im März ging es dann zum Kardiologen, der dann eine drohende Arterienverkalkung in der echten Halsschlagader diagnostizierte. Daraufhin sollte ich meine Cholesterinwerte weiter senken. Das Medikament habe ich nicht vertragen, hatte aber auch eine irre lange Nebenwirkungsliste. Vor allen Dingen wurden die Muskeln schwächer und das habe ich beim Gitarrespielen gemerkt. Konnte nur noch kurz Barrée-Griffe spielen. Mist!
Meine Ärztin fand es dann merkwürdig, dass ja der Neurologe genau diese Untersuchung auch gemacht hat und nichts gefunden hat. Sie meinte dann, das sollte doch noch ein dritter Arzt kontrollieren. Und siehe da, wiederum wurde nichts gefunden! (Um genau zu sein: eine kleine Unregelmäßigkeit, die beobachtet werden soll ...)
Dann zu Besuch bei meinem Bruder im Krankenhaus. Ich habe ein sehr distanziertes Verhältnis(milde gesagt) zu ihm, aber ich bin von der Familie am Nächsten dran, also fuhr ich eines Sonntags im April nach Erlangen, um ihn mal zu sehen. Nun liest und hört man so viel von Leuten, die ihren Krebs überstanden haben, da war mir gar nicht klar, dass es auch unheilbare Varianten gibt. Nun ja, er hat mir dann erzählt, dass er eine dieser unheilbaren Varianten hat und mittels Chemo etc. etwas länger überleben kann. Puh! Bei allem Ärger, den es zwischen uns gab, schockte mich das doch.
Jetzt wäre eigentlich die Krankheitsgeschichte meiner pubertierenden Tochter dran, aber dann werde ich heute nie mit Schreiben fertig, deshalb erstmal zurück zu mir. (Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn das ist wichtig!)
Drei Tage nach dem Besuch bei meinem Bruder war ich dann mit grippalem Infekt bei meiner Ärztin. Dieser Infekt hat wieder nahezu drei Wochen arbeitsunfähigkeit bedeutet. Und danach bin ich auch nur arbeiten gegangen, weil ich in Urlaub wollte und davor ein paar Sachen fertig sein sollten. Allerdings von vorneherein mit der Ansage an meinen Chef/meine Projektleiter, dass ich noch nicht wirklich fit bin und nur das Nötigste tue.
Tatsächlich huste ich immer noch, aber es geht mir sonst gut. Meistens zumindest.
Trotz allem: was ist jetzt los? Soviel krank wie in diesem letzten Jahr war ich selten. Typisch waren zwei grippale Infekte, einen im Frühling, einer im Herbst, jeweils eine Woche arbeitsunfähig und das war es dann. Und jetzt: erstmal Verdacht auf Burnout, dann Bluthochdruck und dann eine irre lange Infektion? Hmm. werde wohl alt ...
Wobei ich vermehrt von Kollegen oder auch anderen Verwandten/Bekannten höre, dass ihr grippalen Infekte ebenfalls deutlich länger zur Ausheilung brauchen.
Gerade jetzt ist auch die Arbeit etwas schwierig, da es in den Projekten nicht so recht vorangeht. Aber da es Forschungsprojekte sind, ist das normal. Nur der Umgang damit fällt mir manchmal schwer. Gerade jetzt bin ich ziemlich verwirrt, wobei es eine Hilfe ist, dies zu erkennen. Am Wichtigsten wäre hier die Absprache mit den Kollegen, wobei die schwierig ist, da diese dermaßen unter Wasser sind, dass ich sie nicht über Gebühr belasten will. Ein paar Tage recherchieren kann ich mir noch gönnen ...
Viel leichter arbeitet es sich, wenn das Ziel erst mal klar ist.
Soviel für heute. Und auch, wenn gerade in diesem Beitrag viel Belastung etc. drinsteckt: mir geht es gut. Die positiven Dinge gibt es auch, z.B. die Leute, mit denen ich Musik mache, Tanzen gehen mit meiner Frau (meistens), ...
Und was liegt noch an: mir endlich eine Karte für das Deep Purple-Konzert im November zu besorgen. Denn die sind nach wie vor richtig gut und wenn ich eins von meinem Bruder gelernt habe, dann ist es, dass auch meine verbleibende Zeit endlich ist und ich diese wirklich genießen sollte.
Zunächst habe ich noch nach dem Titel für diesen Faden gesucht, aber angesichts meines Nicks bot sich schließlich dieser an.
Ich fang' mal mit dem letzten Jahr an. Irgendwie war ich im Sommer ziemlich geschafft, die Arbeit machte keinen Spaß mehr. dann kam im August der Urlaub und zwei Wochen danach war ich so fertig, als hätte ich keinen Urlaub gehabt. Meine Ärztin vermutete sogar einen Burnout, aber das war es dann nicht. Vielmehr ein riesiges Motivationsloch, dessen Ursachen in der Arbeit ich erstmal erkennen mußte. Aber bis dahin habe ich noch einen Neurologen-Termin gebraucht, der mir dann erzählte, ich wäre kerngesund. Na ja, und der Urlaub unterschied sich von früheren erholsameren dadurch, dass wir diesmal nicht mehr ein neugieriges, spiel- und wasserfreudiges Kind dabei hatten sondern einen pubertierenden Teenager mit Lust auf gar nichts.
Als mir klar geworden ist, was an Motivation fehlte, konnten wir in der Arbeit darüber reden, an einigen Punkten was machen und danach wurde es wieder besser. Bis zum nächsten gesundheitlichen Tiefschlag. Von jetzt auf gleich habe ich Ende Oktober einen Bluthochdruck entwickelt, der nicht wieder wegging. Führte zu nahezu drei Wochen Arbeitsunfähigkeit; danach ging es mir wieder normal, allerdings mit ständiger Einnahme von Blutdrucksenkern.
Dann empfahl mir meine Ärztin noch ein paar Vorsorgeuntersuchungen, die in meinem Alter empfehlenswert wären. Beim Urologen alles ok. Im März ging es dann zum Kardiologen, der dann eine drohende Arterienverkalkung in der echten Halsschlagader diagnostizierte. Daraufhin sollte ich meine Cholesterinwerte weiter senken. Das Medikament habe ich nicht vertragen, hatte aber auch eine irre lange Nebenwirkungsliste. Vor allen Dingen wurden die Muskeln schwächer und das habe ich beim Gitarrespielen gemerkt. Konnte nur noch kurz Barrée-Griffe spielen. Mist!
Meine Ärztin fand es dann merkwürdig, dass ja der Neurologe genau diese Untersuchung auch gemacht hat und nichts gefunden hat. Sie meinte dann, das sollte doch noch ein dritter Arzt kontrollieren. Und siehe da, wiederum wurde nichts gefunden! (Um genau zu sein: eine kleine Unregelmäßigkeit, die beobachtet werden soll ...)
Dann zu Besuch bei meinem Bruder im Krankenhaus. Ich habe ein sehr distanziertes Verhältnis(milde gesagt) zu ihm, aber ich bin von der Familie am Nächsten dran, also fuhr ich eines Sonntags im April nach Erlangen, um ihn mal zu sehen. Nun liest und hört man so viel von Leuten, die ihren Krebs überstanden haben, da war mir gar nicht klar, dass es auch unheilbare Varianten gibt. Nun ja, er hat mir dann erzählt, dass er eine dieser unheilbaren Varianten hat und mittels Chemo etc. etwas länger überleben kann. Puh! Bei allem Ärger, den es zwischen uns gab, schockte mich das doch.
Jetzt wäre eigentlich die Krankheitsgeschichte meiner pubertierenden Tochter dran, aber dann werde ich heute nie mit Schreiben fertig, deshalb erstmal zurück zu mir. (Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, denn das ist wichtig!)
Drei Tage nach dem Besuch bei meinem Bruder war ich dann mit grippalem Infekt bei meiner Ärztin. Dieser Infekt hat wieder nahezu drei Wochen arbeitsunfähigkeit bedeutet. Und danach bin ich auch nur arbeiten gegangen, weil ich in Urlaub wollte und davor ein paar Sachen fertig sein sollten. Allerdings von vorneherein mit der Ansage an meinen Chef/meine Projektleiter, dass ich noch nicht wirklich fit bin und nur das Nötigste tue.
Tatsächlich huste ich immer noch, aber es geht mir sonst gut. Meistens zumindest.
Trotz allem: was ist jetzt los? Soviel krank wie in diesem letzten Jahr war ich selten. Typisch waren zwei grippale Infekte, einen im Frühling, einer im Herbst, jeweils eine Woche arbeitsunfähig und das war es dann. Und jetzt: erstmal Verdacht auf Burnout, dann Bluthochdruck und dann eine irre lange Infektion? Hmm. werde wohl alt ...

Wobei ich vermehrt von Kollegen oder auch anderen Verwandten/Bekannten höre, dass ihr grippalen Infekte ebenfalls deutlich länger zur Ausheilung brauchen.
Gerade jetzt ist auch die Arbeit etwas schwierig, da es in den Projekten nicht so recht vorangeht. Aber da es Forschungsprojekte sind, ist das normal. Nur der Umgang damit fällt mir manchmal schwer. Gerade jetzt bin ich ziemlich verwirrt, wobei es eine Hilfe ist, dies zu erkennen. Am Wichtigsten wäre hier die Absprache mit den Kollegen, wobei die schwierig ist, da diese dermaßen unter Wasser sind, dass ich sie nicht über Gebühr belasten will. Ein paar Tage recherchieren kann ich mir noch gönnen ...
Viel leichter arbeitet es sich, wenn das Ziel erst mal klar ist.
Soviel für heute. Und auch, wenn gerade in diesem Beitrag viel Belastung etc. drinsteckt: mir geht es gut. Die positiven Dinge gibt es auch, z.B. die Leute, mit denen ich Musik mache, Tanzen gehen mit meiner Frau (meistens), ...
Und was liegt noch an: mir endlich eine Karte für das Deep Purple-Konzert im November zu besorgen. Denn die sind nach wie vor richtig gut und wenn ich eins von meinem Bruder gelernt habe, dann ist es, dass auch meine verbleibende Zeit endlich ist und ich diese wirklich genießen sollte.



Oder als abgedroschene Floskel .... wohin immer dich der Wind tragen möge, wichtig ist, dass es dir dabei gut geht ..... insofern Gute Reise !
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