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    Keine Ahnung,

    Als gewissenhafte Persönlichkeit bin ich gewillt meinen Pflichten nachzukommen.

    Wenn diese Pflichten mich aber derart in meiner Persönlichkeit beeinträchtigen versuche ich mich dagegen zu behaupten und für mein Recht zu sorgen.

    Seid 2013 wurde ein neues Gesetz heraus gebracht, wo ich mich in meine Freiheit massiv eingeschränkt fühle.

    Zu dieser Problematik kommt hinzu, das ich eher zurückhaltend, vorsichtig und unsicher bin.
    Seid 2013 kam etwas neues dazu. Der Rundfunkbeitrag.

    Es existierte keine Einzugsermächtigung und nachdem ich aus dem ALG herausviel, kam innerhalb von kürzester Zeit Post, vom Beitragsservice.
    Es wurde bezahlt und gut war. Wie schnell 3 Monate rum waren, und wieder ein Brief mit einer Zahlungserinnerung kam.
    2016, kam dann auch ein 1. Festsetzungsbescheid.

    Auf diesen sollte reagiert werden. Da er bei Nichtbeachtung zu erheblichen Konsequenzen führen kann.

    Ok, In meiner Unbeholfenheit, meiner Unsicherheit und meiner Angst bezahlte ich noch mal und Widersprach gegen meinen allerersten Feststellungsbescheid mit der Bitte um Kontenklärung. Anfang des Jahres 2016.

    2016 erfolgte dann noch schriftlicher Austausch mit dem Beitragsservice, es flatterten weitere Fbescheide ins Haus, die überhaut nicht nachvollziehbar waren, wo ich mich voll und ganz verkohlt fühlte.

    Glücklicherweise, kam eine anderes Problem 2017 dazu, was mich in meiner Angst zurück warf.
    Diese Zahlungsaufforderungen und Bedrohungen vom BS Köln traten in den Hintergrund, berührten mich nur insofern, das ich wie gelämt war, das mir mit Zwangsvollstreckung gedroht wurde.

    Also schrieb ich einen erneuten Widerspruch, der eigentlich sinnlos war, da die 4 Wochen Frist für diesen Widerspruch schon rum war. Aber was macht Frau nicht alles um so gut wie möglich zurecht zu kommen.

    Ich bin mir nicht gewiss, was ich hier posten werde, sagt ja der Titel, aber in meinem Tun überkommt mich zeitweise ein Angstschwall, dem ich noch entgehen kann, indem ich was Schönes mache um auf andere Gedanken zu kommen.

    Gestern Abend war es dann wieder so weit:
    Der letzte Absatz der Widerspruchsablehnung brachte mich aus meiner Ruhe und verursachte Angst.

    Ich möchte folgenden Abatz hier reinstellen und auf mich wirken lassen, ohne mich anmelden zu müssen.
    Vielleicht bewegt er ja bei Anderen etwas, worauf ich eingehen kann.


    Eine Vollziehung des Bescheids stellt auch keine unbillige Härte dar, da Ihnen durch die Vollziehung keine über die bloße Zahlung des Betrages hinausgehender Nachteil entsteht. Da die Voraussetzung für eine Aussetzung nach §.... Verwaltungsgerichtsordnung nicht vorliegen, ist eine Aussetzung der Vollziehung des Bescheids nicht möglich.


    Vielleicht kommt eine angeregte Diskussion zu stande, weil es interessant wird, es wird wider lebhafter im Forum.
    Ich wurde per PN vor kurzem gefragt ob es hier einen Streit gab im Forum. Nein den gab es nicht, es ist einfach der lauf der Zeit solch eines Forums das es ruhiger wird. Wurde hier an anderer Stelle auch schon drüber geschrieben.
    Auf jeden Fall ist es zu dieser Jahreszeit draußen in der Natur viel schöner, als vor einem Bildschirm zu sitzen

    Sonnige Pfingsten 2018!











    #2
    Guten Morgen Muttutgut

    Auf jeden Fall ist es zu dieser Jahreszeit draußen in der Natur viel schöner, als vor einem Bildschirm zu sitzen
    Da hast du wohl recht.
    Das ist aber nicht der Grund, warum ich auf deinen Beitrag eingehen will.

    Als gewissenhafte Persönlichkeit bin ich gewillt meinen Pflichten nachzukommen.
    Ich bin mir nicht gewiss, was ich hier posten werde, sagt ja der Titel, aber in meinem Tun überkommt mich zeitweise ein Angstschwall, dem ich noch entgehen kann, indem ich was Schönes mache um auf andere Gedanken zu kommen.
    Ich lese seit geraumer Zeit deine Beiträge und wenn ich die meisten davon zusammenfasse, bin ich ehrlich gesagt ein wenig bestürzt darüber festzustellen, dass du dir - gerade heraus gesagt - das Leben selbst schwer machst. Ich habe zunehmend den Eindruck, dass dein Leben ein endloser selbstzerfleischender Kampf mit dem Thema Rundfunkgebühren darstellt. Dann sage ich mir: das kann doch nicht alles sein.

    Heute spricht aus deinem Beitrag (wieder) dein Sinn für Gerechtigkeit, die Angst, die Hilflosigkeit und ein gärender Zorn. Wenn ich deine anderen Beiträge miteinbeziehe komme ich nicht umhin auch eine unerbittliche Sturheit/Hartnäckigkeit erkennen zu müssen. Und wieder einmal geht es um "dein Thema".

    Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will dich nicht veräppeln, anklagen oder klein machen, oder dir gar das Wort verbieten. Ich will dich nur darauf aufmerksam machen, dass du dich emotional in einer vielleicht sogar gefährlichen Endlos-Spirale befindest und dein Thema Rundfunkgebühren und alles was damit zusammen hängt, lediglich eine unbewusste Verdrängungs- und Ablenkungsstrategie für andere, innere schmerzhafte Zustände ist.

    Als ich schon vor Jahren Beiträge von dir las, kam mir spontan der Gedanke: "Das kann doch nicht sein, dass sich jemand sein Leben mit solchem Unfug vergällt. Was bewegt diesen Menschen und was könnte er tun, um aus diesem Schraubstock rauszukommen?"

    Das von mir fett hervorgehobene weist auf eine inzwischen erfolgreiche Verdrängungsstrategie hin. Sicher gebrauchen wir alle ab und zu solche "Verhaltens-Medizin" um schwere, unliebsame und emotional geladene Gedankengänge zu verdrängen und uns wieder in einen angenehmeren Modus zu begeben. Diese Methode ist jedoch lediglich hilfreich um "funktional" zu bleiben ... und deshalb doppelt ungesund, weil sie uns in zunehmender Weise den Weg zu unseren Problemen und ihren Lösungen verbarrikadiert. Die Konsequenz daraus ist, dass die "Medizin" irgendwann auch nicht mehr wirkt und wir langsam und merklich "dysfunktionaler" werden.

    Vielleicht geht dein Wunsch in Erfüllung und es kommt eine anregende Diskussion zustande. Um deinetwillen würde mir das gefallen.

    Dir auch schöne Feiertage.
    Zuletzt geändert von Shepherd; 20.05.2018, 10:43.

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      #3
      Zitat von Muttutgut Beitrag anzeigen
      Sonnige Pfingsten 2018!
      Danke, das wünsche ich dir auch.

      hab ich den Rest richtig verstanden, es geht um die Rundfunkgebühr die jeder bezahlen muss, auch wenn er kein Radio und/oder keinen Fernseher hat?


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        #4
        Hier in der BRD ist das Rundfunkfinanzierungssystem ab 2013 so geregelt, das jeder, der in einer Wohnung wohnt, zur Rundfunkfinanzierung herangezogen wird.
        Für eine Wohnung muß ein Beitrag bezahlt werden. Wenn du mit mehrern zusammenwohnst, müssen sich die wohnenden untereinander einigen wer bezahlt.

        Unabhängig davon ob du ein Radio/TV hast oder nicht.



        Kommentar


          #5
          Hallo,

          stimme Shepherd weitgehend zu - wobei natürlich jeder entscheiden kann/darf, worüber er sich aufregt und worum er sich nicht kümmern möchte (sofern es bewusst ist).

          Gewissenhafte Persönlichkeit, Pflichten, Persönlichkeit beeinträchtigen, Gerechtigkeit...
          Nun, ich finde es durchaus gerechter, dass alle Haushalte einen Beitrag zahlen statt nur die TV-Besitzer (obwohl ich selbst keinen TV habe und auch nicht davon begeistert war).
          Aber heute haben die meisten nun mal TV oder PC oder Handy - und damit kann man "TV gucken".
          Meine Persönlichkeit beeinträchtigt das nicht. Es ist eben nun die Pflicht vieler zu zahlen, die das auch (evtl ungern) aber gewissenhaft tun.
          Und selbst wenn du dich deswegen verrückt machst, so einfach mit einem Zahlungsbescheid lässt sich eine Persönlichkeit von außen nicht beeinflussen (wäre sonst einfach und hilfreich in der Therapie). Denke mal, deine Persönlichkeit war so auch schon kurz vor dem Zahlungsbescheid da, sonst hättest du nicht so reagiert, wie du reagierst.

          sky

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            #6
            hin und wieder entstehen Bedenken und Zweifel an meinem tun und
            dann entstehen solche Fadentitel wie dieser.
            Vielleicht brauche ich das auch, Stress und Angst die ich mir mache wie anderen Ihren Joint.
            Das ein Eidruck entsteht kann sein. Da meine Darstellung hier doch eher einseitig glaube ich nicht, das dem so ist.
            Nachdem ich vor einigen Jahren, durch eine Hölle gegangen bin, glaube ich nicht, dass sich das mit dieser Thematik verschlimmert.
            Mir ist bewußt, das es ein langer Weg ist, das es um Klein gegen Groß geht und die Erfolgsaussichten minimal sind, das ich drauf zahle.
            Aber das ist es mir wert, ich habe es wenigstens probiert und habe nicht still meinen Mund gehalten und bin still mitgelaufen, da es einfacher ist.

            Mir geht es hier um ein Moloch, das schon lange existiert und seine Darseinsberechtigung seid 2013 so weit ausgedehnt hat, das der BRD Bürger, von seinem 18. Lebensjahr bis zum Tode monatlich Geld abdrücken soll, für eine Leistung, die er nicht wahrnimmt. Das kann es doch nicht sein. Leben wir in einer Demokratie oder ist das der Anfang von der Diktatur?

            Klar gibt es Befürworter des Systems, aber ebend auch Menschen, die sich davon losgesagt haben, weil es Sie nicht anspricht. Da Sie es mit Ihrem Gewissen nicht vereinbaren können.

            Für mich sind 210 € viel Geld, wenn ich daran denke, das ich die bis zum Lebensende zahle soll, wobei die Tendenz des Geldbetrages steigend ist, dann dreht sich mir der magen um.
            Da ich nicht mit anderen Menschen in einer Wohnung leben kann, soll ich lebenslang zur Zahlung herangezogen werden.
            Zur Zeit bin ich noch in der Verfassung mich zu wehren, wohin der Weg führt wird die Zeit zeigen.

            @ sskk
            Was hat den das Internet mit dem Rundfunkbeitrag zu tun.
            Bisher noch überhaupt nichts. So wird es kommen schlimmstenfalls.

            Dieser Mist wird als Beitrag deklariert, obwohl es eine Steuer ist.
            Für eine Steuer bedarf es keine Gegenleistung.

            3 Jahre bezahle ich als Einzelperson fleissig meinen Beitrag, damit ich damit für 1 ehrenamtliches Mitglied für einen Monat eine Aufwandsentschädigung bezahle?
            Ehrenamtliche Tätigkeit sind meines Erachtens unentgeltlich.

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              #7
              Gründe des Widerstandes

              86 öffentlich-rechtliche Radio- und TV-Programme kosten täglich 21 Millionen €.
              Viel mehr, als für die verfassungsgemäße, nie begrenzend definierte Grundversorgung notwenig wäre.

              Bildung, Information und Kultur, der vordringliche Programmauftrag der ÖRR-Anstalten, kommen zu kurz.3/4 des Programms der vorwiegend seichten Unterhaltung vorbehalten sind, Bereiche, die inzwischen bestens durch die privaten Sender abgedeckt sind.
              Unparteiische, objektive und ausgewogen Berichterstattung kann von den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ebensowenig vorausgesetzt und garantiert werden, wie von den privaten Rundfunkanstalten.

              Unser Recht auf freie Wahl der Medien, wird durch staatlichen Eingriffin unser finanzielles Budget indirekt eingeschränkt. Uns fehlen jährlich 210 Euro für andere – und nicht nur mediale- Angebote von Bildung, Kultur und Information. Private Medien von teils besser journalistischer oder künstlerischer Qualität werden benateiligt, womöglich sogar verdrängt.

              Singlehaushalte werden durch die undifferenzierte Beitragsordnung weitaus stärker belastet als Bewohner von Mehrpersonenhaushalten.

              Das Beitragsmodell ist unsozial: Arme zahlen dasselbe wie Reiche, zuvor befreite schwerbehindderte Menschen sind nun zahlungspflichtig.
              Behinderte müssen taub und blind sein um eine Befreiung zu erlangen. Befreit heißt dann aber nicht das sie überhaupt nicht zahlen, mit 5,83 sind sie dabei.

              Mehrfachabbgaben, z.B. für Geschäfts-/Büroräume, Zweitwohnung sind praktisch nicht zu rechtfertigen und führen zur Verteuerung von Produkten und Dienstleistung.


              Besonders unfair trifft der „Beitrag“ diejenigen, die sich bewusst für ein Leben ohn Fernsehen entschieden haben.
              Nichtnutzer werden als „Schwarzseher“ oder „Beitragsverweigerer“ diskriminiert.

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                #8

                ein Buch zum Thema
                "Stimmungsbarometer: Rundfunkzwangsabgabe. Wer glücklich ist, möchte die ganze Welt umarmen.“


                Die Welt umarmen – sich aus Umklammerungen lösen!

                Es geht um die Liebe zum Leben und die Liebe zur Welt, die nur im Miteinander ihren Ausdruck finden kann, in der Achtung des Lebens des Anderen. Bereicherung der Einen auf Kosten der Anderen führt unausweichlich zu Zerstörung. Unsere Welt ist mittlerweile in höchster Not. Nehmen wir es wahr? Oder leben wir weiterhin mit der Haltung:

                Was kümmert mich die Welt ? Hauptsache ich habe Geld!

                Wie aus einer Zwangsmaßnahme ein Weckruf für Demokratie- und Grundrechtsverteidiger wurde, ist Gegenstand des Buches „
                "Stimmungsbarometer: Rundfunkzwangsabgabe. Wer glücklich ist, möchte die ganze Welt umarmen.“


                Die hohen Gehälter und Pensionen beim staatlichen Medienkonzern sind auch in Gefahr. Die Zeit hat es mit sich gebracht, dass die Nachfrage nachgelassen hat. Um den Status quo möglichst zu erhalten, ist seit 2013 für jede Wohnung ein Zwangsbeitrag zu leisten.

                Wo setzen wir Prioritäten in unserer Wegwerfgesellschaft? Betrachten wir die Welt auch als Wegwerfartikel? Wer liefert uns eine neue Welt, mit der er sein Geld vermehren kann?

                Geld regiert die Welt? Wollen wir unsere und unserer Kinder Welt wirklich dem Geld überlassen?

                Wollen wir aus Liebe zum Leben lieber selbst Verantwortung übernehmen, statt aus Angst zu funktionieren, wie andere es wollen? Wollen wir selbstbestimmt leben? Dann müssen wir es wagen, Nein zu sagen. Manchmal besteht eine Umarmung darin, Nein zu sagen.


                Bewusst die Welt umarmen!

                Die Welt dem Geld entreißen!

                Wer macht mit?

                Es gibt viele Formen der heilsamen Umarmung. Keiner muss abseits stehen.

                Umarme die Welt, und die Welt umarmt dich!

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                  #9
                  Finanzieller Notstand

                  Notstand“ ist, wenn z.B. Intendanten ein monatliches Gehalt von 33.000 € beziehen und beispielsweise Rentner die mit nicht einmal 1000 € im Monat leben müsssen, das Gehalt des Intendanten und dessen Altervorsorge unter Gewaltandrohung lebenslänglich etwa 20 € finanzieren müssen.

                  Notstand“ ist, wenn für jede Wohnung der „geräteunabhängeige“ Empafang von ARD – ZDF – Deutschlandradio bezahlt werden muss, auch wenn sich der Wohnungsinhaber gegen dem Empfang entschieden und deshalb kein Gerät hat.

                  Notstand“ ist, wenn die Inkassofirma eines Medienunternehmens per Staatsvertrag ermächtigt wird, Zugang zu den perslönlichen Daten aller Bürger des Landes zu haben und ein entsprechenden Datenspeicher anzulegen.

                  Notstand“ ist,wenn diese Inkassofirma wider alle bisherigen estimmungen ermächtig wird, wie eine Behörde Bescheide (also Verwltungsakte) auszustellen.

                  Notstand“ ist, wenn diese Inkassofirma auch ohne Gericht direkt Zugriff auf die städtischen Gerichstsvollzieher hat.

                  Notstand“ ist, wenn mit staatlicher Gewalt ausgestattete Stellen für Argumente kein Gehör haben..

                  Notstand“ ist, wenn Bürger mit hieb- und stichfesten Argumenten klagen, dabei wissen, dass sie sowieso kein Recht bekommen.

                  Notstand“ ist, wenn eine verzweifelte Richterin ausruft, dass das Gesetz ein Skandal sei, das nur voor der Politik in Ordnung gebracht werden könnte, aber dennoch ein Urteil gegen den Kläger und für die Landesrundfunkanstallt fällt.

                  Notstand“ ist, wenn der Klageweg der einzige Weg ist, einen Aufschub der Zwangsvollstreckung zu erreichen.

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                    #10
                    Ich frage mich, woher Du eigentlich all Dein Wissen über die Tagespolitik, Kulturangebote etc. beziehen willst bzw. jetzt beziehen würdest, wenn Du keine Gebühren zahlen würdest. Gut, Du könntest Dir jeden Tag eine Zeitung kaufen oder 'heimlich' im Laden lesen und dann nicht kaufen. Aber auch das würde ja Geld kosten.

                    Selbst alternative kommentierende Informationsseiten im Netz haben ja ihr Basiswissen auch aus den öffentlichen Medien. Der Kommunikationsfluss ist doch soooooo vernetzt miteinander, dass man selbst gar nicht mehr sagen kann, ich gucke kein Fern und höre kein Radio, also nutze ich gar nichts und bezahle auch nichts mehr.
                    Ich verstehe Deine vehemte Abwehrhaltung nicht.
                    Krankenversicherung, Soli und Steuern bezahlst Du doch auch, falls Du arbeiten gehst. Aber der eigene Krankenkassenbeitrag reicht in manchen Krankheitsfällen doch bei weitem nicht aus, Deine (angenommenen) teuren Krankheitskosten zu tragen.

                    Wir sind eine Solidargemeinschaft in sehr vielen Bereichen unseres Landes. Ich finde das vorbildlich, weil wir alle davon profitieren. Natürlich könnte ich mich auch darüber ärgern, Hartz IV oder teure Operationen anderer Leute zahlen zu müssen. Aber so ist es nun mal geregelt und ich selbst könnte ja auch mal Nutznießer dieser Regelung werden.

                    Kommentar


                      #11
                      "Notstand" ist einfach ausgedrückt ein Rechtfertigungsgrund anderer Leute Rechte und / oder ihr Eigentum zur Gefahrenabwehr auf eine an sich rechtswidrige Weise zu beeinträchtigen, ohne dass es als rechtswidrig gewertet wird. Da würde mich mal interessieren, welche rechtswidrigen Aktionen der Autor der Liste damit rechtfertigen möchte.

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                        #12
                        Hi,

                        wenn alle Ihren Pflichten nachkommen würden, wären wir nicht in der Situation wo wir momentan sind. find ich klasse

                        LG Steven5

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
                          Ich frage mich, woher Du eigentlich all Dein Wissen über die Tagespolitik, Kulturangebote etc. beziehen willst bzw. jetzt beziehen würdest, wenn Du keine Gebühren zahlen würdest. Gut, Du könntest Dir jeden Tag eine Zeitung kaufen oder 'heimlich' im Laden lesen und dann nicht kaufen. Aber auch das würde ja Geld kosten.

                          Selbst alternative kommentierende Informationsseiten im Netz haben ja ihr Basiswissen auch aus den öffentlichen Medien. Der Kommunikationsfluss ist doch soooooo vernetzt miteinander, dass man selbst gar nicht mehr sagen kann, ich gucke kein Fern und höre kein Radio, also nutze ich gar nichts und bezahle auch nichts mehr.
                          Ich verstehe Deine vehemte Abwehrhaltung nicht.
                          Krankenversicherung, Soli und Steuern bezahlst Du doch auch, falls Du arbeiten gehst. Aber der eigene Krankenkassenbeitrag reicht in manchen Krankheitsfällen doch bei weitem nicht aus, Deine (angenommenen) teuren Krankheitskosten zu tragen.

                          Wir sind eine Solidargemeinschaft in sehr vielen Bereichen unseres Landes. Ich finde das vorbildlich, weil wir alle davon profitieren. Natürlich könnte ich mich auch darüber ärgern, Hartz IV oder teure Operationen anderer Leute zahlen zu müssen. Aber so ist es nun mal geregelt und ich selbst könnte ja auch mal Nutznießer dieser Regelung werden.
                          Ich lehen den Zwang ab der dort hinter steht.

                          Ich werde gezwungen, etwas zu unterstützen wo sich mir die Nackenhaar sträuben.
                          Ich werde gezwungen, etwas zu unterstützen was mir Kopfduchfall bereitet und Panikatacken auslöst.

                          Ich habe von frühester Jugend eine Radiogebühr bezahlt.
                          Das es mittlerweile so weit gekommen ist, das für das Bewohnen ein Beitrag entrichtet wird, egal ob das Angebot genutzt wird oder nicht, kann ich nicht mit mir vereinbaren.

                          Ach ja, ich gehöre zu den Singels, die bis zum Lebensende zahlen sollen. Ixh werde Singel bleiben.

                          Es ist ja ok, das viele durch diese Regelung fein raus sind, und es für diese Menschen einfach geworden sind.

                          Ich verhalte mich halt unsolidarisch in diesem Bezug.
                          Ich warte auf meinen Notstand, der da dann irgendwann kommen wird.

                          Auf der anderen Seite, verhalte ich mich dann aber solidarisch mit denjenigen, die am Existenzminimum leben und durch das Befreiungssystem fallen.

                          Ach ja und was mich am allermeisten anwidert.
                          Die Spaltung der Gesellschaft.
                          Ein Gehalt von über 300.000 Euro für die Elite des ÖRR und die Rentnerin, die Flaschen sammeln geht, da Sie alleine lebt, ihr Mann verstorben ist, und sie den Rundfunkbeitrag bezahlen tut.
                          Weil Sie nicht die Nerven und die Kraft hat sich mit diesen Massenabfertigungsverfahren auseinanderzusetzen.

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                            #14
                            Zitat von Steven5 Beitrag anzeigen
                            Hi,

                            wenn alle Ihren Pflichten nachkommen würden, wären wir nicht in der Situation wo wir momentan sind. find ich klasse

                            LG Steven5
                            erst mal herzlich willkommen Steven5 hier im Forum, wenn du denn noch da sein solltest.

                            Hier wird keine großartige Diskussion laufen, so wie es Shepherd m gewünscht hat in seiner 1. Antwort in diesem Tread.

                            Hin und wieder bin ich schwer von Begriff.
                            Wie meinst du das, wenn jeder seiner Pflicht nachkommen würde?
                            Ich habe eine Ahnung wie du es meinst, würde es aber gerne noch einmal schwarz auf weiß sehen.

                            Du wohnst nicht mehr hier in Deutschland, und fragtest dich, ob es die richtige Entscheidung war.
                            Ich bin der Meinung, es gibt keine falschen Entscheidungen, wenn man sich ein wenig Gedanken vor der Entscheidung gemacht hat.

                            Im nachhinein erweist sich die Entscheidung als nicht gut, aber damals war es die Bestmöglichste Entscheidung.

                            Auch wenn ich eine falsche Entscheidung getroffen habe, liebe und akzeptiere ich mich, ehre und respektiere ich mich, und ich vergebe mir selbst und allen, die daran Anteil haben, dass ich eine falsche Entscheidung getroffen habe.

                            Magst du verraten wo du jetzt lebst.


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                              #15
                              Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
                              "Notstand" ist einfach ausgedrückt ein Rechtfertigungsgrund anderer Leute Rechte und / oder ihr Eigentum zur Gefahrenabwehr auf eine an sich rechtswidrige Weise zu beeinträchtigen, ohne dass es als rechtswidrig gewertet wird. Da würde mich mal interessieren, welche rechtswidrigen Aktionen der Autor der Liste damit rechtfertigen möchte.
                              Dann müßtest du dir ein Buch besorgen und lesen.
                              Da wir in dieser Thematik aber verschiedenen Ansichten haben wirst du das nicht tuen.

                              Somit wirst du liebe First Sunshine dich gedulden müssen, bis ich evtl. über meinen Notstand hier berichte.

                              Wenn ich das nicht tun sollte, soll das nicht heißen das es Ihn nicht gibt.
                              Dann ist es mir einfach nicht wichtig genug, um das hier zu veröffentlichen.

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