Nun bin ich hier und dachte, ich stürze mich gleich ins kalte Wasser und mache einen eigenen Faden auf.
Im Vorstellungsfaden habe ich schon ein bisschen was von mir geschrieben und eigentlich müsste ich ins Bett, weil ich morgen wieder Termin beim Psychiater habe, aber ich bin noch zu aufgekratzt.
Ich bin seit drei Jahren arbeitslos, hab trotz über 300 Bewerbungen keine Anstellung in meinem Beruf als Kauffrau für Bürokommunikation bekommen und letztes Jahr bin ich dann zusammen gebrochen. Der Arzt sagt, es ist ein Burnout und Depressionen und ich bin nun seit einem Jahr krankgeschrieben. Medikamente habe ich einige schon durch, aber sie helfen mir nicht und der Arzt meinte inzwischen, dass ich wohl zu den Menschen gehöre, die nicht auf Antidepressiva ansprechen, vermutlich auch, weil meine Depressionen mit den Lebensumständen zusammen hängen.
Einige Leute sagen zu mir, ich soll mir einfach eine Arbeit suchen und dann wäre doch alles gut, aber es klappt einfach nicht trotz Fortbildungen und Bewerbungstraining usw. Aber ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass das Arbeitsproblem die einzige Baustelle wäre. Ich habe viel schlimmes erlebt, das mich sehr geprägt hat und das ich zwar dabei bin aufzuarbeiten, das aber nunmal Zeit und auch Kraft kostet.
Deshalb bin ich hier, weil ich hoffe, dass mir der Austausch mit anderen Menschen, die auch an sich arbeiten wollen, weiterhilft.
Ich bin in Therapie, habe auch eine ganz tolle Therapeutin und bin froh, sie zu haben.
Derzeit fühle ich mich wie auf einem schwankenden Schiff - wo geht es hin? Ich habe Angst, dass die Rente auf Zeit die Endstation bin und ich bin doch erst 36... Das macht mir Bauchweh, andererseits merke ich, dass meine Verfassung ein regelmässiges Arbeiten gehen nicht möglich macht. Ich bin sehr erschöpft und kann nur schlecht entspannen.
Nun hab ich viel geschrieben, ich hoffe, das war nicht zuviel für den Anfang. Ich freue mich über jeden, der vorbeischaut und mal Hallo sagt.
Viele liebe Grüsse
Lucy1
Im Vorstellungsfaden habe ich schon ein bisschen was von mir geschrieben und eigentlich müsste ich ins Bett, weil ich morgen wieder Termin beim Psychiater habe, aber ich bin noch zu aufgekratzt.
Ich bin seit drei Jahren arbeitslos, hab trotz über 300 Bewerbungen keine Anstellung in meinem Beruf als Kauffrau für Bürokommunikation bekommen und letztes Jahr bin ich dann zusammen gebrochen. Der Arzt sagt, es ist ein Burnout und Depressionen und ich bin nun seit einem Jahr krankgeschrieben. Medikamente habe ich einige schon durch, aber sie helfen mir nicht und der Arzt meinte inzwischen, dass ich wohl zu den Menschen gehöre, die nicht auf Antidepressiva ansprechen, vermutlich auch, weil meine Depressionen mit den Lebensumständen zusammen hängen.
Einige Leute sagen zu mir, ich soll mir einfach eine Arbeit suchen und dann wäre doch alles gut, aber es klappt einfach nicht trotz Fortbildungen und Bewerbungstraining usw. Aber ich würde lügen, wenn ich behauptete, dass das Arbeitsproblem die einzige Baustelle wäre. Ich habe viel schlimmes erlebt, das mich sehr geprägt hat und das ich zwar dabei bin aufzuarbeiten, das aber nunmal Zeit und auch Kraft kostet.
Deshalb bin ich hier, weil ich hoffe, dass mir der Austausch mit anderen Menschen, die auch an sich arbeiten wollen, weiterhilft.
Ich bin in Therapie, habe auch eine ganz tolle Therapeutin und bin froh, sie zu haben.
Derzeit fühle ich mich wie auf einem schwankenden Schiff - wo geht es hin? Ich habe Angst, dass die Rente auf Zeit die Endstation bin und ich bin doch erst 36... Das macht mir Bauchweh, andererseits merke ich, dass meine Verfassung ein regelmässiges Arbeiten gehen nicht möglich macht. Ich bin sehr erschöpft und kann nur schlecht entspannen.
Nun hab ich viel geschrieben, ich hoffe, das war nicht zuviel für den Anfang. Ich freue mich über jeden, der vorbeischaut und mal Hallo sagt.
Viele liebe Grüsse
Lucy1



, Worte findet. Ende OT
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