Es ist also wieder soweit:
Diesmal ist der Aufschlag gefühlt gar nicht so hart, fast sanft. Irgendwie geregelt... Aber es bleibt trotzdem ein schaler Geschmack und ein eben ein Zäsur:
Ich werde dieses Semester keine Klausur mitschreiben und hoffentlich in ein paar Wochen in das psychosomatische KH gehen, dass ich vor drei Jahren mit dem Gefühl im Gepäck verlassen hatte, dass ich jetzt gewappnet bin für das, was kommen wird. Dass mein Weg jetzt stimmt und mich eigentlich kaum etwas aufhalten kann.
Das waren meine Gedanken als ich gestern Abend aus der psychiatrischen Ambulanz an meinem Studienort kam. Keine Intervention nötig, aber auf jeden Fall so "abgeritten", dass stationäre Therapie wohl die beste aller Alternativen ist. Ich schrieb dem Studienkoordinator meiner Fakultät, dass er mich bitte bei sämtlichen Dozenten für die Prüfungen abmeldet und ich alles im Sommer bei den Wiederholungsklausuren nachholen würde. Attest kommt in Kürze. Seitdem komme ich mir unwirklich vor, ich bin zufrieden, dass ich dem Drama der letzten Monate ein Ende gesetzt habe und zugelassen habe, mir einzugestehen, dass mit massiven Schlafproblemen, Konzentrationsspannen von gefühlten 30 Sekunden und dem Appetit einer dürren Vogelschäuche kein Medizinstudium mit Nebenjob und Leistungssport durchzuhalten ist...
Trotzdem will die Anspannung nicht weichen. Morgen früh werden meine Kommillitonen im Prüfungsraum sitzen und wieder ein Stück weiter sein. Und ich werde zuhause sein und unruhig sein, und mich fragen, ob es vielleicht doch geklappt hätte, eine Klausur zu schreiben, die für vier Stunden angesetzt ist.
Das ist im Moment die Situation. Ich würde mich freuen, wenn ich Einige damit zum Nachdenken anregen kann. Bitte verzeiht mir den Stil: Aber da ich hobbymäßig schreibe und es einfach unterhaltsamer finde (bierernste Themen dürfen trotzdem gerne gelesen werden), habe ich diesen Stil gewählt. Sollte es der Fachlichkeit abträglich sein, lasst es mich wissen. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten gerne den ein oder anderen Eintrag posten...
Diesmal ist der Aufschlag gefühlt gar nicht so hart, fast sanft. Irgendwie geregelt... Aber es bleibt trotzdem ein schaler Geschmack und ein eben ein Zäsur:
Ich werde dieses Semester keine Klausur mitschreiben und hoffentlich in ein paar Wochen in das psychosomatische KH gehen, dass ich vor drei Jahren mit dem Gefühl im Gepäck verlassen hatte, dass ich jetzt gewappnet bin für das, was kommen wird. Dass mein Weg jetzt stimmt und mich eigentlich kaum etwas aufhalten kann.
Das waren meine Gedanken als ich gestern Abend aus der psychiatrischen Ambulanz an meinem Studienort kam. Keine Intervention nötig, aber auf jeden Fall so "abgeritten", dass stationäre Therapie wohl die beste aller Alternativen ist. Ich schrieb dem Studienkoordinator meiner Fakultät, dass er mich bitte bei sämtlichen Dozenten für die Prüfungen abmeldet und ich alles im Sommer bei den Wiederholungsklausuren nachholen würde. Attest kommt in Kürze. Seitdem komme ich mir unwirklich vor, ich bin zufrieden, dass ich dem Drama der letzten Monate ein Ende gesetzt habe und zugelassen habe, mir einzugestehen, dass mit massiven Schlafproblemen, Konzentrationsspannen von gefühlten 30 Sekunden und dem Appetit einer dürren Vogelschäuche kein Medizinstudium mit Nebenjob und Leistungssport durchzuhalten ist...
Trotzdem will die Anspannung nicht weichen. Morgen früh werden meine Kommillitonen im Prüfungsraum sitzen und wieder ein Stück weiter sein. Und ich werde zuhause sein und unruhig sein, und mich fragen, ob es vielleicht doch geklappt hätte, eine Klausur zu schreiben, die für vier Stunden angesetzt ist.
Das ist im Moment die Situation. Ich würde mich freuen, wenn ich Einige damit zum Nachdenken anregen kann. Bitte verzeiht mir den Stil: Aber da ich hobbymäßig schreibe und es einfach unterhaltsamer finde (bierernste Themen dürfen trotzdem gerne gelesen werden), habe ich diesen Stil gewählt. Sollte es der Fachlichkeit abträglich sein, lasst es mich wissen. Ich werde in den nächsten Tagen/Wochen/Monaten gerne den ein oder anderen Eintrag posten...

). Aber es bleibt sicherlich auch eine lebenslange Aufgabe, ausreichend auf sich selber Acht zu geben.
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