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Mein Weg durchs Trauma

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    Mein Weg durchs Trauma

    Hallo,
    das letzte mal war ich wohl 2010 hier...
    in meinem Leben hat sich einiges getan und das möchte ich gern festhalten.
    Wer hier mitschrieben,Fragen oder Kommentare hat, kanngern mitschrieben.

    Ich brauche das schreiben wohl...damit ich meine Situation auch realistisch sehe. Mir fällt immer wieder auf,wie ich in alte Muster zurück falle und noch nach etwas suche.
    So auch hier, ich weiss nicht wirklich was mich bewegt, hier alles neider schrieben zu wollen,irgendwie fehlen mir wohl Gleichgesinnte...oder es ist einfach gewohnheit...über mich nachzudenken.
    Es wird weniger, ich lebe mehrals zu denken. Das tut gut und doch fehlt mir etwas.

    Es ist wohl so, ich kenne nimanden in der gleichen Situation und das fühlt sich seltsam an.

    Ich stecke in der Entwicklung, mich selbst neu kennen zu lernen und zu leben.
    Ja ich habe meinTrauma überwunden und möchte soviel darüber schreiben,weils sich für mich völlig genial anfühlt.

    Über rtaumafolgen und dennegativen Dingen liest man viel, jedoch kaum etwas,wenn alles vorüber ist. Deshalb fällt es mir manchmal schwer,das was mir geschehehn ist,zu glauben.

    Themen werden sein:
    Überwindung von Trauma (loslassen der vergangenheit)
    Partnerschaftliche Veränderungen
    Mein eigener Weg, was hat sich getan.
    Truamafolgen und deren Auflösung

    ich möchte hiermit auch menschen mut machen, die auf ihren weg aus der schweren vergangenhiet in einegesündere zukunft gehen und mich austasuchen. es ist immer einfacher gemeinsam zu gehen.

    ganz besonders wünsche ich mri wohl, menschen zu begegnen,die auch sagen können-mich belastet die vergangenheit nicht mehr, sie hindert mich nicht am leben.

    so ich glaube das wars erstmal.

    Liebe grüße euch allen.

    #2
    Was war

    Ich bin das jüngste kind von elf geschwistern. alle wurden von den eltern vernachlässigt.
    keine körperliche nähe und kein individuelles eingehn auf den andern war möglich. keiner wurde in seinen sosein als individium gefördert.jedenfalls nicht direkt.indirekt habe ich schon einiges aus der familie mitgenommen....

    doch es fehlte liebe geborgenheit und ein ansprechpartner.

    als 9jährige wurde ich sex missbraucht.
    als 12 einhalb jährige vergewaltigt.
    ab 12 trank ich alk, nach der vergewaltigung soff ich....
    grenzen gabs es von nirgendwo.
    ich trank ungefähr 12 jahre meines lebens alkohol in unmaßen. fand die grenze nicht.
    ich war eine von den anti-menschen.teenie bis erwachsenen alter war ich gegen alles und fand nichts wofür ich sein konnte....ich war mit punkern unterwegs,lernte armut und verzeiflung kennen.
    ich heiratete einen alkoholiker,bekam ein kind mit ihm.schon nach einem halben jahr,,war ich allein,weil er in eineklinik ging. ab da war ich allein erziehend.
    vor dem entschluss ein kind zu bekommen, hörte ich etwas ein jahr vorher auf, mit alk. ich wollte ein gesundes leben führen und merkte,das mit dem alk ist nicht das as ich will. mein mann versuchte mitzuziehen,schaffte es aber nicht....
    ich entwickelte mich imer weiter....zog mein kind groß, suchte andere menschen und traf sie auch. die die bewusster mit ihrem leben umgingen. ich ging schritt für schritt ins neue leben...

    später gehts weiter,habe nicht soviel zeit momentan..

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      #3
      Hallo Du,

      es ist schön, wieder von Dir zu lesen! Und was Du zu berichten hast, klingt ja wirklich nach einer großen Belastung und einer entsprechend großen Lebensaufgabe! Ich kann nur ahnen, wie schwer es sein muss, sich Schritt für Schritt aus diesem "Sumpf" herauszuarbeiten. Aber Du hast ja längst den entscheidenden Teil der Strecke zurückgelegt! Respekt!
      Ich bin schon gespannt auf Deine weiteren Berichte!
      Liebe Grüße,
      Chaja

      Kommentar


        #4
        Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
        Hallo Du,

        es ist schön, wieder von Dir zu lesen! Und was Du zu berichten hast, klingt ja wirklich nach einer großen Belastung und einer entsprechend großen Lebensaufgabe! Ich kann nur ahnen, wie schwer es sein muss, sich Schritt für Schritt aus diesem "Sumpf" herauszuarbeiten. Aber Du hast ja längst den entscheidenden Teil der Strecke zurückgelegt! Respekt!
        Ich bin schon gespannt auf Deine weiteren Berichte!
        Liebe Grüße,
        Chaja
        Hallöle

        kennen wir uns?...leider kann ich mich an niamdnen heir erinnern.Habe zur Information mal geschaut ,was ich hier dmals schrieb,war ja nicht soviel und damals wars noch recht stressig....vieles läuft besser,weil anders...ich berichte noch

        schöne grüße

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          #5
          es ist seltsam das alles so zu beschriebn,da ich keine lust mehr habe,alles ausführlich zu schreiben. doch so kurz und knapp ist auch seltsam,denn man weiss nicht wirklich,was es heisst...mir einem alki verheiratet geween zu sein,oder das ich selbst ständig dem alk verfallen war.
          allein da raus zu kommen war ne harte zeit.
          ich war zwar nicht körperlich abhängig,doch ich ertrank alle meine gefühle...verdrängung eben...

          nach und nach setzte ich mich selbst dem leben ohne drugs aus..ich schaute mir dann zu,wie ich war,wie ich fühlte und was das mit mir machte..
          teils ars so heftig,as ich weinend von einer feier weg bin...weils einfach gefühlsmäsig seltsam war. nüchtern zwischen trinkenden die feiern und ständig wollten das ich mittrinke. ich wurde ruhiger und sagte mir...ich möchte das alles nicht mehr und bleibe mir treu.

          das ist überhaupt solch kernsatz. was es heisst sich selbst treu zu bleiben,ist nicht wirklich so einfach...man verliert auch einige menshcen dabei...und ist zeitweilig sehr einsam.

          ich ging meinen weg 15 jahre allein,war alleinerzeihend. hatte nach und nach freund gefnden,die nicht ständig tranken und inetresse an mir zeigten.es war eine harte aber dennoch sehr schöne zeit.die ich nicht missen möchte. eine freundschaftsclique, wir trafen uns oft und fuhren zusammen in urlaub und sowas. auch im alltag halfen wir uns.

          irgendwie kam ich von den nofuture trip runter,statt punks kam ich in spiesser kreise,die ich aber besser vertsand als früher. ich wurde selbst zum gutbürgerlichen menschen.sozusagen. machte haushalt,kümmerte mich ums kind und kontakte....ging etwas arbeiten.

          mit der gefühlswelt wars heftig. wenn man kein alk mehr als rettungsanker hat,sieht man sich in ganz neuen licht. sich selbst zu erkennen...mit schwächen und stärken,war hart...

          mit meinen eltern hatte ich wneig zu tun...meine mutter starb,als mein sohn nicht mal ein jahr alt war....auch einer einer brüder,ich verlor ihn anseine drogensucht.
          das hatte mir sehr zugesetzt...was mich aber noch stärker machte, ich hasste drogen und alk.

          als meine mutter starb machte ich mri viele gedanken...zwar habe ich mit einigen geschwistern schon viel über die familie geredet,doch als mutter starb,war alles anders....als ob einfach schnonungslos nochmal die kindheit vor augen geführt wurde....ich wünschte mir,das nicht sie ,sondern mein vater als erstes gestorben wäre....und da begann die suche nach antworten auf fragen mit "warum"...

          erstmal pause.

          Kommentar


            #6
            Hallo „Ich bin“,

            da hast du einen weiten, beträchtlichen Weg hinter dich gebracht und du bist heil angekommen, hast dir nicht die Beine gebrochen. Du hast recht, Unmengen an Informationen gibt es zum Thema Trauma, seine Ursachen und Auswirkungen. Die wenigsten Menschen nehmen sich wohl später die Zeit, rückblickend zu schauen, wie sie es hindurch geschafft haben und wie es ihnen hinterher geht – zu welchen Menschen es sie gemacht hat. Ich kann mir vorstellen, dass es hier einige Forumel gibt, die von deinen Beiträgen profitieren können. Dir wünsche ich alles Gute!

            Kommentar


              #7
              Zitat von Ich bin Beitrag anzeigen

              irgendwie kam ich von den nofuture trip runter,statt punks kam ich in spiesser kreise,die ich aber besser vertsand als früher. ich wurde selbst zum gutbürgerlichen menschen.sozusagen. machte haushalt,kümmerte mich ums kind und kontakte....ging etwas arbeiten.

              mit der gefühlswelt wars heftig. wenn man kein alk mehr als rettungsanker hat,sieht man sich in ganz neuen licht. sich selbst zu erkennen...mit schwächen und stärken,war hart...
              Du kannst sehr stolz auf dich sein.
              Das "gutbürgerliche" Leben wurde zu deinem Rettungsanker. Ich glaube, ein gefestigtes Umfeld, mit festen Zeiten, usw. nach denen man sich richten kann, ist anfangs eine große Hilfe. Der Alkohol sieht zwar aus wie ein Tröster, aber wenn er die Kontrolle über das Leben übernimmt, braucht man ganz dringend einen richtigen Rettungsanker.

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                #8
                Hallo Du,

                Danke für deine Worte..

                Ja ist wohl so, irgendwie habe ich ne zeitlang mal im netz nach seiten gesucht, die "das Ende der leidvollen Odysee" widerspiegeln können...doch soviel findet man nicht. Naja, vielelicht haben andere nach alldem was sie erlebten, anderes zu tun,als im netz spuren zu hinterlassen...bei mir wird es auch wneiger,das ic im internet bin,weil ich viel mehr "lebe" statt zu denken und zu schreiben.

                Liebe Grüße dir


                Zitat von Jannes Beitrag anzeigen
                Hallo „Ich bin“,

                da hast du einen weiten, beträchtlichen Weg hinter dich gebracht und du bist heil angekommen, hast dir nicht die Beine gebrochen. Du hast recht, Unmengen an Informationen gibt es zum Thema Trauma, seine Ursachen und Auswirkungen. Die wenigsten Menschen nehmen sich wohl später die Zeit, rückblickend zu schauen, wie sie es hindurch geschafft haben und wie es ihnen hinterher geht – zu welchen Menschen es sie gemacht hat. Ich kann mir vorstellen, dass es hier einige Forumel gibt, die von deinen Beiträgen profitieren können. Dir wünsche ich alles Gute!

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                  Du kannst sehr stolz auf dich sein.
                  Das "gutbürgerliche" Leben wurde zu deinem Rettungsanker. Ich glaube, ein gefestigtes Umfeld, mit festen Zeiten, usw. nach denen man sich richten kann, ist anfangs eine große Hilfe. Der Alkohol sieht zwar aus wie ein Tröster, aber wenn er die Kontrolle über das Leben übernimmt, braucht man ganz dringend einen richtigen Rettungsanker.

                  Bin ich auch , aber eher freue ich mich,als das ich stolz bin. der stolz geht irgendwie unter...weil ich all das was war nicht so vor mri sehe,da gibts da das alltägliche leben und wenn ich da hin schaue,gibt es noch ne menge arbeit....

                  aber tief in mir, bin ich schon stolz.

                  das ganze hat ja auch noch kein "gutes" ende....schreibe bald weiter.

                  Kommentar


                    #10
                    Zitat von Ich bin Beitrag anzeigen
                    (...) bis erwachsenen alter war ich gegen alles und fand nichts wofür ich sein konnte....(...)
                    Hallo Ich bin,

                    an diesem Satz bin ich hängen geblieben, weil er eine so tiefe Bedeutung hat: Etwas finden, für das man sein kann und das man bejaht, und auch im Sinne von etwas finden, wofür es sich zu leben lohnt.
                    Ich bin gespannt, was Du alles gefunden hast.
                    Zuletzt geändert von Mistral1; 06.11.2013, 08:25. Grund: Wort vergessen

                    Kommentar


                      #11
                      Ich bin dabei, mich selbst zu finden. Dafür lohnt es sich zu leben (für mich).

                      Kommentar


                        #12
                        Zitat von Mistral1 Beitrag anzeigen
                        Hallo Ich bin,

                        an diesem Satz bin ich hängen geblieben, weil er eine so tiefe Bedeutung hat: Etwas finden, für das man sein kann und das man bejaht, und auch im Sinne von etwas finden, wofür es sich zu leben lohnt.
                        Ich bin gespannt, was Du alles gefunden hast.
                        also ich muss dazu sagen,das eigentlich in der kindheit schon ewas in mir war, was mich am leben hielt....mein eunbändige neugier.
                        zu haus wars ja nie schön....meine eltern lebten ziemlich seltsam...denke beide waren depressiv,so war die stimmung dort auch. mein vater ein alki...
                        ich hatte eigentlich seit ich denken kann,ein mieses gefühl zu haus.fühlte mich dort nicht sicher,jeden tag könnte etwas geschehen...

                        aber in meinem herzen und in der welt fühlte und sah ich etwas gutes.ich wollte sovieles wissen und erfahren. ein gefühl wie- das was hier zu haus so läuft,kann nicht alles sein....daher war ich auch immer offen und auf der suche.
                        im aussen tarf ich hier und da jemanden, der mir zeigte,was ich suchte...wärme geborgenheit und liebe. ich tarf menschen,die einfach in einem bestimmten augenblick da waren,mit mir sprachen....und sich mit mir beschäftigten,aber anders als zu haus. das waren dmals nicht viele, dennoch da war etwas in ihren augen,in ihren sosein.....was mich faszinierte und was mich sozusagen am leben hielt. ja,das gab mir kraft,daran zu glauben,das die welt nicht so ist,wie sie mir meine elter vorspielten...
                        heute weiss ich ,es war einfach gesagt,die liebe.
                        ich habe in meinem kelinen herzen damals schon soviel an liebe gespürt und bekam ab und an gezeigt, das es sie gibt.

                        ein nachbar,der sich zeit nahm und mit mir spielte,ganz anders,als sonst jemand in meiner familie.liebevoll und positiv.
                        eine tante,die zeitweilig in meinem leben war, die mich als ich ungefärh 14 war einfach ganz herzlich begrüßte und umarmte...ich kannte sowas nicht. sie hat mein herz erwärmt und ich fühlte mich toll..
                        erschreckend daran, das ich mit 14 sowas nicht kannte...das einen erwachsene auch mal zärtlichkeiten rüber bringen...

                        später ein punk,der in alldem fuck damals,suff drogen ,arbeitslsoigkeit....einen hund rettete, von der einen auf die andere sekunde ragierte,einen angefahrenen hund von der strasse zog und einfach alles in die hand nahm,damit der hund schnell zum tierazt kam...

                        einer meiner brüder der harten drogen verfallen war...daran leider starb..der aber sein leben lang auf mich ein auge hatte,damit ich nicht mit harten drogen in kontakt kam....
                        sowas hat mich damals aufgebaut und mir kraft gegeben. weil ich sah, das andere das leben auch als wichtig erachteten und sich dafür einsetzten...

                        kleine dinge aber fürs leben groß.

                        später ein mann,der mich besoffen auflas,mich ins bett brachte,mich entkleidete,mich nicht anpackte und zu mir sagte-warum machst du das bloß iimmer?...
                        ein satz der mich übrigends...auf den weg machte,endgültig über mich nachzudenken....
                        dieser mann hat viel in bewegung gesetzt,denn ich dachte viel darüber nach ,warum soff ich überhaupt?...warum tue ich mri das an? was ist mit mir ,das ich das immer wieder so tat?....
                        wenn ich anfing mit dme trinken,fand ich keine grenze,das war verheerend. ich habe einiges erlebt,wofür ich mich eine zeitlang abgrundtief schämte.

                        naja,die einzelnen stationen zu beschrieben,ist schwierig...ich hoffe man bekommt trotzdem einen eindurck,von meinem leben.

                        ich fand nach und nach zu mir selbst.
                        als ich mit den ersten mann zusammen zog, begann der weg aus dem alk...
                        ich hatte mir damls geschworen gesund zu leben...dachte mir ,es muss anders gehen als so wie bisher....
                        das hat jahre gedauert,zumal niamnd wirklich mitmachte.meindmaaliger mann war härter drauf als ich und es war nicht leicht,so zu einem gesunden leben zu finden. ich wollte ihn ja mitziehen...das kostete kraft.

                        nach jahren habe ich mich getrennt.eigentlich habe ich das auch nur geschafft,weil es zu der zeit meinen sohn schon gab. allein für mich lebte ich zwar gesünder,dennoch neben dem alkoholkranken mann. es gab vile streitereien...zwischendurch ein jahr trennung und dann doch heirat,ein kind...weil ich irgendwie besserungen sah..doch dem war nicht ganz so.

                        als mein kind eben ein halbes jahr alt war, ist mein mann von ehuet auf morgen in eine kur gegangen...ich war allein. kam durch und er kam wieder...3 monate hat er ohne alk gelebt,dann begann alles erneut...
                        einmal in seinen leben ist er ausgerastet,er war sonst immer eher ruhig,wenn er trank.
                        dieses eine mal war krass,weil er anfing in der wohnung zu randaliern...ich schaltete schnell..in dieser wohnung lag ein kleinkind, ich rief sofort die polizei,liess ihn abholen...ausnüchterungszelle...es war hart den eigenen mann den man leibte abführen zu lassen.
                        doch ich musste das kind schützen..ich dachte nur ans kind.

                        am anderen tagw usste er nichts emhr davon was er getan hat.das gab mir sehr zu deneken. ich erlitt höllenqualen,weil sich ein mann besoff, und er wusste davon nichts emhr...das amche die ganze sache unnötig.was ich erlebte war also unnötig...dann muste es auch einen weg daraus geben...

                        ich beschloss auszuziehen ..doch er fand das nicht gut und es begann eine wirre zeit, inder er versuchte mich zu lieben..aber der alk war stärker als er,aber nicht als ich..

                        irgenwie bin ich dann in einer wohl nevenkrise ins frauen haus.nachts als er schlief,habe ich etwas geld genommen alles fürs kind und bin raus...ein zetel hinter liess ich....melde mcih bald,brauche abstand. im frauenhaus wollte man mich nciht nehmen,da ich keine gewalt erlitt....ich ahtte aber angst zu haus und habe gesagt, ich setze mich jetzt hier hin und bleibe einfach...
                        es war pure verzeiflung....

                        ich blieb erstmal, einige monate...ich plante und schte eine wohnung,einen job,ich kam zur ruhe...es war schön,ich fühlte mich wohl.
                        bis ich ihn wieder traf...jo ich ging zurück,es hielt nochmal einige monate....dann das aus.
                        ich liess mcih scheiden und bekam seitens seiner familie stress,da sie nicht glauben konnten,das ihr sohn so hart drauf war...

                        naja ich bin etwas ausgeufert und muss ertsmal off....

                        liebe grüße

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                          #13
                          ja was ich fand,geht glaube ich aus meinen vorigen beitarg hervor...

                          früher schrieb ich mal für mich...ich ging den weg aus der zerstörung in das lebendige liebende dasein....

                          über das was ich fand, schreibe ich auch immer mal wieder.

                          was ich in der kindheit erlebte, hate für mich schon viel mit zerstörung zu tun. kinderseelen wurden zerstört.meine geschwiester geschlagen..eine schwester fast erwürgt.....vom eigenen vater.
                          meine eltern wollten aufbauen,kriegsleben hinter sich und zerstörten sovieles...

                          meine mutter hatte hier undd a lichtblicke,wie ichs nannte....aber das war immer zu zeiten,wo sie von ihm getrennt war,vom vater, da blühte sie auf,war nett freundlich zugänglich. machte neue dinge,auch wenns nur rezepte ausprobieren war oder war kreativ mit strickereien und sowas. aber eben nur zu zeiten,wo vater nicht da war, es war dann im krankenhaus...war nie solange...
                          ich fands schade...(eigentlich richtig schlimmmfand ich das. )
                          Mit 13 habe ich sie gefragt...warum lässt du dich nicht scheiden,vater tyrannisiert die ganze familie...ohne ihn könnte es besser gehen...

                          was dann kam, brachte mein leben in den abgrund...
                          sie sagte- es wird ohne mich als penner enden..er kann nicht allein leben...
                          (darin steckt für mich aber auch die aussage...das sie die mutter auch nicht allein leben konnte,man projeziert ja auch gern mal etwas auf andere...das erkannte ich aber erst sehr viel später)

                          was der satz in mir auslöste war verheerend.
                          ich war nichts wert. ich wars nicht wert,das die mutter sich von einen zerstörerischen mann trennte. ich war egal. alle kids waren egal.wir hatten auszuhalten,damit der mann überlebt....solche gedanken und egfühle kamen da....sie hat uns verraten.
                          das war richtig schlimm, richtig heftig....ich begann meine mutter zu verachten,ich begann mich zu verachten..
                          ab da trank ich nicht hin und wieder ein bier...ab da trank ich damit ich nichts mehr spüren musste,ab da begann wohl mein trinkerdasein..

                          wir waren oft schon in kneipen unterwegs...qlikkenmässig. da gabs eben einen vorfall,den ich später erzähle...
                          das was mit meiner mutter war,war ein punkt....da began ich mich total zu vernachlässigen...meine leibe im herzen wurde kalt...ich schwor mri innerlich mich schritt für schritt zu zerstören...weil ich nichts wert war.

                          .....so viele gedanken kommen hoch. es tut mri gut das zu schrieben. ich habe dazu keinerlei gefühle emhr,bin aber dennoch erschrocken,irgendwie wie trocken ich darüber schrieben kann....

                          so nun muss ich wirklich off.

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Ich bin Beitrag anzeigen
                            Mit 13 habe ich sie gefragt...warum lässt du dich nicht scheiden,vater tyrannisiert die ganze familie...ohne ihn könnte es besser gehen...

                            was dann kam, brachte mein leben in den abgrund...
                            sie sagte- es wird ohne mich als penner enden..er kann nicht allein leben...
                            (darin steckt für mich aber auch die aussage...das sie die mutter auch nicht allein leben konnte,man projeziert ja auch gern mal etwas auf andere...das erkannte ich aber erst sehr viel später)

                            ....ich begann meine mutter zu verachten,ich begann mich zu verachten..
                            ab da trank ich nicht hin und wieder ein bier...ab da trank ich damit ich nichts mehr spüren musste,ab da begann wohl mein trinkerdasein..
                            Deine Mutter hat nicht ganz die Wahrheit gesagt. Sie hatte Angst, es allein nicht zu schaffen und was sie sagte, war eine passende Ausrede. Sie gehörte noch der Generation an, der man erzählt hat, daß sie ohne Mann und Versorger verloren und nichts wert sind. Tief im Inneren hätte sie euch sicher ein besseres Leben gewünscht, aber die Angst war größer.

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Chrysothemis Beitrag anzeigen
                              Deine Mutter hat nicht ganz die Wahrheit gesagt. Sie hatte Angst, es allein nicht zu schaffen und was sie sagte, war eine passende Ausrede. Sie gehörte noch der Generation an, der man erzählt hat, daß sie ohne Mann und Versorger verloren und nichts wert sind. Tief im Inneren hätte sie euch sicher ein besseres Leben gewünscht, aber die Angst war größer.
                              Hallo,
                              ich weiss...ich schrieb ja,das sie selbst nicht allein leben konnte,also das ich das ahnte.
                              Dennoch ist das für mich, nicht verständlich. Klar die generation hatte es schwer, und sie hatte ja auch einiges hinter sich.

                              doch ich kann frauen nicht verstehen,oder es innerlich nicht nachvollziehen, das man kinderseelen so leiden lässt.
                              also, ich betrachte es so, das die eigene angst ...für die kids überwunden werden kann.

                              sie konnte es nicht, ich verachtete sie deswegen....was ich aber abglegte. im grunde heute ists mri egal,klar wäre schöner gewesen sie hätte sich selbst mehr zugetraut. das ists eben auch gewesen....ich denke eine trennung wäre für sie selbst auch besser gewesen..sie litt ja selbst unter diesen mann...

                              ich weiss aber, ich stecke nicht in ihrem leben....wer weiss,was da alles war,was ich nicht weiss.und nehme es heute als gegeben. ich habe abstand dazu.

                              trotzdem ist die art meiner mutter nicht die meine und das war auch etwas trennendes...
                              ich bin eher immer der typ gewesen,der ängste besiegen will. schon als kind bin ich auf höchste klettergerüste gegangen, mit angst,aber eben mit viel bewegungsdrang und neugier und den glauben daran,das ichs schaffe. was ich will,schaffe ich...war mein motto.
                              wir verstanden uns als frauen auch nie. weil sie ausstrahlte,das sie keinen willen hat,sich abfindet und nichts dafür tut,das etwas besser wird....

                              habe heute auch probs mit solchen frauen.

                              für mein kind habe ich alles mögliche getan...ich setze nicht ein kind in die welt und sehe zu wie es leidet.
                              (sie sah auch zu als meine schwester fast vom vater erwürgt wurde...das kanns nicht sein,oder?) dafür habe ich kein verständnis...muss ich nicht haben. heute habe ich keinen groll mehr gegen sie.dennoch verständnis auch nicht.

                              naja ...ich denke ja das soweiso alles anders war, früher...man überlegte und plante ja kinder auch nicht wirklich. dennoch auch das finde ich krass...mein vater erzählte selbst,das von ärzten empfohlen wurde, das als das sechste unterwegs war, sich einer von beiden besser sterilisieren lassen sollte. fanden sie nicht gut,weil wo soviele sind,ebkommen wir ein weiteres auch noch satt...hiess es. es wurden ja mehr als eines mehr....und sie mussten ja gesehen haben, das etwas falsch lief...sie entzogen sich aus meiner sicht sehr ihrer verantwortung. aus meiner sicht eben nur. geredet haben wir ja nie über soetwas. ich weiss wenig über meine eltern,was ich sehr schade finde.


                              später schreibe ich weiter.
                              liebe grüße
                              Zuletzt geändert von Ich bin; 07.11.2013, 00:07.

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