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Anstrengung bei schöner Freizeit durch eine Person

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    #16
    Ich wünsch dir auf jeden Fall, dass dein Leben so verlaufen kann, wie du es dir vorstellst!

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      #17
      Danke.

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        #18
        Die schmerzhafte Realität anzusehen erfordert viel Mut und Kraft. Ich finde, Du kannst sehr stolz auf Dich sein. Auch dass Du Dir therapeutische Hilfe holst.

        Für mich klingt es nicht nach so sehr nach scheitern. Eher nach sich selbst treu bleiben, auf sich aufpassen.

        Ich wünsch Dir viel Kraft für Deinen Weg!

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          #19
          Hallo ihr lieben ZuleserInnen

          Ich möchte meine Faden noch weiterspinnen und euch mein neueste Erfahrung mitteilen.
          Danke für eure lieben Wüsche, die mir gut getan haben.
          Ich hatte meine Therapeutentermin in der letzten Woche.
          Meine Schilderung alles Wesentlichen brachte ich auf den Punkt am Schluss, dass ich das Gefühl hätte, keinen Platz zu haben.
          Die Therapeutin fragte mich, woher ich das kennen würde und da fiel es mir wieder ein:
          Klar, in meiner Herkunftsfamilie habe ich mich als Kind immer einsam gefühlt und vor allem meiner älteren Schwester ein Forum geboten.
          Sie war so eifersüchtig auf mich.
          So habe ich ihr immer den Raum gegeben ein Forum geschaffen, damit sie glänzen kann und im Vordergrund steht.
          Seit ein paar Jahren habe ich keinen Kontakt mehr zu ihr, weil ich dieses Muster nicht weiterleben konnte.
          Scheinbar haben mich in der aktuellen Situation meine alten Muster geritten.
          Immer habe ich allen einen Raum gewährt, der mir zusteht.
          Ich habe mir nicht erlaubt meine Platz einzunehmen, aus Rücksicht auf andere.
          Auf Fairness der anderen zu hoffen ist naiv.
          Heutzutage muss ich sehen, dass ich mein „Revier“ verteidige, indem ich dort anwesend bin. Und vieles ist gar nicht so wie ich e3s fühle, weil ich Altes fühle und nicht Aktuelles.
          Das hoffe ich nun umsetzen zu können und „beklopfe“ es.

          Gute Nacht
          Yemanya

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            #20
            Liebe Yemanya,
            das sind interessante Ansätze. Dieses "Anderen Raum geben, der eigentlich mir zusteht" kann ich auch gut für mich verwenden, danke!
            Ich wünsche Dir viel Erfolg beim Revier Verteidigen und Raum Einnehmen!

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              #21
              Zitat von aufdemWeg Beitrag anzeigen
              Echt? Interessante Sichtweise. Kannst Du da mehr zu schreiben?
              Ich möchte das schon, es gehört für mich zu einer Beziehung. Ich brauche meinen Partner. Er tut mir gut. Und ich mag ihn nicht mehr missen in meinem Leben. Wir brauchen uns gegenseitig.
              Ich möchte das auch, aber ich habe das Gefühl, dass es doch eher meine Aufgabe ist, mich um mein Wohl zukümmern. Ich kann mich nicht mit allem, was mir zu schaffen macht bei meinem Partner "entsorgen".
              Wenn er das geben kann, dann ist das das Schönste, aber manch einer kann eben nicht. Und das heißt dann meiner Meinung nach nicht, dass er mich nicht liebt. Ich kann auch nicht jedes Bedürfnis meines Partners befriedigen.


              Zitat von aufdemWeg Beitrag anzeigen
              Er genießt es sicherlich. Das ist menschlich. Aber ich finde, er sollte auch Rücksicht nehmen, und sich klar zu Dir bekennen, anstatt Dich im Hintergrund (in den Du Dich stellst) zu lassen. Dich mit einbeziehen. So würde ich es mir zumindest wünschen, wenn ich in Deiner Situation wäre.

              Die Anwort auf Deine Frage wäre also aus meiner Sicht: Sprich mit ihm, erklär ihm wie Du empfindest.
              Wir hatten am Wochenende eine geplante Tour.
              Ich hatte ihn um deutlichere Signale nach außen gebeten, die er dann auch klar gezeigt hat. Nachdem er mich bevor wir losgingen ein paar mal in den Arm genommen hat, meldete sich die besagte Frau bei ihm ab, sie wolle lieber in die andere Richtung gehen. Wir hatten das Ziel relativ klar geäußert im Vorfeld....
              Für mich ein klares Zeichen, dass sie etwas von meinem Freund will. Warum tut mir das so weh, obwohl er sich klar zu mir bekannt hat? Irgendeine Schwingung kriege ich da mit, die mir das Gefühl gibt von etwas ausgeschlossen zu sein.

              Liebe AufdemWeg und andere Zuleser/-schreiber.
              Danke für eure Aufmunterungen um meinen Platz zu kämpfen.
              Das Thema müsste für mich doch jetzt durch sein, wo meine Freund sich so klar verhalten hat. Es fühlte sich auch echt und herzlich an.
              Ich kann es scheinbar nicht glauben, dass ich eben diejenige bin.
              Da muss ich noch mal ran...

              Vielleicht hat jemand von euch eine Idee dazu?

              Yemanya

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                #22
                Fühlst du dich selbst nicht liebenswert genug?

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                  #23
                  Hallo liebe Mensch,

                  ich dachte an sich schon, dass ich mich liebenswert genug fühle.
                  Andererseits ist das schon immer so ein Thema gewesen.
                  Meine Schwester hat uns früher immer miteinander verglichen.
                  Ich war demnach die Kluge und Langweilige, sie die Flippige, Lustige und Interessante.
                  Mein Freund vergleicht auch oft. Sicher ist das in einem gewissen Maße normal.
                  Ich schneide bei den Vergleichen, wenn er sie äußert immer "top" ab.
                  Was sicher lieb gemeint ist, triggert bei mir den Vergleich mit anderen automatisch an.
                  Ich möchte mich jedoch gar nicht ständig vergleichen, weil ich weiß, dass man irgendwann immer schlechter abschneidet, als andere. Durch die Vergleiche meines Freundes, glaube ich zu ahnen, wie er denkt und wenn er mal nichts sagt, habe ich sofort Verlustangst.

                  Im akuten Fall jedoch gibt es nichts zu vergleichen.
                  Da spüre ich nur eine Schwingung zwischen den beiden.
                  Ich projiziere vielleicht eine alte Verletzung aus meinem Leben mit meinem früheren Lebensgefährten auf die aktuelle Situation.
                  Damals habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich niemand seiner eigenen Gefühle sicher sein kann, egal wie toll der andere ist.

                  Ich weiß es nicht aufzulösen, sollte es das sein.
                  Um noch einmal Deine Frage zu beantworten....eigentlich weiß ich gar nicht, was ich für mich empfinde.
                  Ich sehe mich mit meinen Fehlern und Grenzen, aber auch mit allem was ich an Positivem zu bieten habe.
                  Wenn andere von meiner Ausstrahlung reden, bin ich immer ganz positiv erstaunt, denn dass ich sowas habe, entzieht sich meinem Blick.
                  Sicher bin ich liebenswert.
                  Aber ob ich mich tatsächlich liebe, kann ich gar nicht beantworten.
                  Ich weiß nicht, wie sich dann anfühlt, wenn es so wäre.

                  Wahrscheinlich wüsste ich es dann...

                  Yemanya.

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                    #24
                    Das fühlt sich stark an, sicher, selbstbewusst, gut, aufrecht; zeigt sich durch Gelöstheit, aufrechten Gang, ein Lächeln im Gesicht; macht sich bemerkbar durch Freude im Innern, Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Ruhe.......

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                      #25
                      ... das habe ich auch schon mal gefühlt...leider nicht so konstant, aber immerhin, ich kenne diese Zustände in mir.
                      Dann besteht ja noch Hoffnung, dass es wächst.
                      Ich habe mir eben Bachblüten gekauft und werde sie nun regelmäßig nehmen.
                      Wechseljahre, in denen sich so vieles Wesentliches verändert, die sind vielleicht einfach etwas schwerer zu überstehen.

                      Danke, Mensch für die Aufzählung.
                      Es ist vielleicht eine Idee, dass ich mir diese Merkmale auf eine Zettel schreibe, damit ich mir diese Gefühle in Erinnerung rufe und sie dann durch Bewusstmachung und Veränderung meiner Gedanken dann auch fühle.
                      So etwas habe ich im letzten Jahr schon einmal aus einer Krise heraus geschafft.

                      Liebe Grüße
                      Yemanya.

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