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Zeitplanbuch: Wie umgehen mit "offenen Terminen"

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    Zeitplanbuch: Wie umgehen mit "offenen Terminen"

    Hallo an alle, dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, hoffe man kann hier auch über das Führen eines Zeitplanbuchs sprechen.

    Ich versuche mein großes Problem der Aufschieberitis mit einem Zeitplanbuch anzugehen. Es ist schon Versuch Nr. 4 oder 5, das demotiviert mich ein wenig, aber ich versuche diesmal, es durchzuziehen. Beim Halten eines Zeitplanbuches ist mir aufgefallen, dass ich Probleme durch "offene Termine", also Termine, wo ich vielleicht höchstens eine Startzeit habe, allerdings keine Endzeit. Sowas wie z.B. "Mit der Gruppe zur Besprechung treffen", Anfang: 12:30, Ende kann man da noch nicht abschätzen.

    Wenn ich dann z.B. dann z.B. willkürlich das Ende auf 14:00 Uhr setze und auf 15:00Uhr mein Training setze, die Besprechung aber länger dauert, gehe ich dann meistens nicht zum Traning.

    Wie geht ihr mit solchen Terminen um? Ist es besser, von vorne rein die Endzeit einzuplanen und ggf. willkürlich eine festzulegen und sich dann daran zu halten oder sollte man mit solchen offenen Zeiten lernen umgehen zu können, heißt, vielleicht keine genaue Endzeit eintragen, aber dann aufjedenfall danach zum Training zu gehen, wenn sich die Gelegenheit ergibt? Oder sollte man eine Neuplanung nach der Gruppenarbeit machen, z.B. trägt man dann erst ein, wenn die Besprechung zu Ende ist, "Training 16-17:00 Uhr".

    Was meint ihr?

    Des Weiteren trage ich gerne Termine und Aufgaben in mein Zeitplanbuch. Wie kann ich beide aber genau abgrenzen, dass ich nicht z.B. bei den Terminen 16:- 17:00 Uhr Training stehen habe, und bei den Aufgaben auch "Training" (was ich dann später durchstreichen kann). Oder kann man das ruhig auch "doppelt" führen?

    #2
    Naja, so brutal fixiert braucht das Training nicht sein. Du machst es ja, weil du es willst und es dir Spaß macht und nicht weils ein Termin ist. Man darf nie mehr als 60% seiner Tageszeit fix einplanen. Die Zeiten sind meist sowieso als Schätzwerte gedacht, um zu wissen was sich alles ausgeht, das man machen will und machen muss.

    Am besten würde dir wohl ein Zeitmanagementbuch weiter helfen.

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      #3
      Hallo Skalla,

      zunächst einmal herzlich willkommen hier im Forum. Mir fallen spontan mehrere Dinge dazu ein:
      • was hältst du davon, zunächst einmal eine Weile (eine oder zwei Wochen, vielleicht auch einen Monat) ein Zeitprotokoll zu schreiben, in dem du einfach vermerkst, was du wann wie lange getan hast? Das hat den Vorteil, dass du ein Gefühl dafür bekommst, wie lange die Dinge brauchen, dass du ziemlich genau sehen kannst, wo und bei welchen Aufgaben sich Probleme ergeben.
      • ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Dinge schnell die Zeit brauchen, die ich ihnen zugestehe. Überspitzt ausgedrückt: Wenn ich eine Stunde Zeit habe, ein Fenster zu putzen, brauche ich auch die Stunde. Wenn ich weiß, ich habe nur 30 Minuten dafür, schaffe ich das - mit dem gleichen Ergebnis - auch in dieser Zeit.

        Und: Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, sogenannte offene (berufliche und private) Termine zu begrenzen und das im allgemeinen auch direkt zu Beginn anzukündigen. Sollte ich diesen Termin leiten, setze ich das Zeitlimit direkt in der Ankündigung oder Einleitung fest (Besprechung von .... bis ...). Sollte ich an diesem Termin teilnehmen, sage ich: Ich habe bis .... Uhr Zeit, dann muss ich gehen. Das funktioniert natürlich nicht, wenn der Termin "von oben" kommt und BigBoss diese Termine ansetzt. Aber auch da gibt es oft genug Verhandlungsspielräume.
      • Termine mit mir selbst sind genauso wichtig und unverrückbar wie Termine mit anderen Menschen. Wenn ich mit mir einen Trainingstermin um 17 Uhr habe, bin ich selbstverständlich pünktlich . Sollte dieser Termin ausnahmsweise nicht zu halten sein, biete ich eine Alternative an und trage diese auch ein.
      • geht es ganz allgemein um Aufschieberitis, hilft mir mein DIN A4 - Plakat, auf dem steht: "Tu's trotzdem"...
      Viel Erfolg wünscht dir
      elandi

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        #4
        Zitat von Skalla Beitrag anzeigen
        Was meint ihr?
        Vieles, was uns fertigmacht, weil es von uns fertig gemacht werden will, ist ohnehin nicht wert, dass man sich darüber den Kopf zerbricht.


        Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin: Amazon.de: Kathrin Passig, Sascha Lobo: Bücher

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          #5
          Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
          Vieles, was uns fertigmacht, weil es von uns fertig gemacht werden will, ist ohnehin nicht wert, dass man sich darüber den Kopf zerbricht.


          Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin: Amazon.de: Kathrin Passig, Sascha Lobo: Bücher

          Hallo Hubert,
          hast Du das Buch selbst gelesen u. kannst es weiterempfehlen?

          Kommentar


            #6
            Zitat von schnecke65239 Beitrag anzeigen
            Hallo Hubert,
            hast Du das Buch selbst gelesen u. kannst es weiterempfehlen?
            nur in Auszügen.

            möchte es auch deswegen nicht empfehlen.

            aber wenn Du Interesse hast:

            Interview mit Kathrin Passig und Sascha Lobo: Triumph des Unwillens - Themen - FAZ.NET - FAZ.NET

            Kommentar


              #7
              Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
              nur in Auszügen.

              möchte es auch deswegen nicht empfehlen.

              aber wenn Du Interesse hast:

              Interview mit Kathrin Passig und Sascha Lobo: Triumph des Unwillens - Themen - FAZ.NET - FAZ.NET

              Ach ja, die zwei habe ich mal in einer Talkshow gesehen, danke!

              Kommentar


                #8
                DIN A4 - Plakat, auf dem steht: "Tu's trotzdem"...
                SUPER!!!

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