Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Warum ist es wie es ist? Akzeptieren, aber wie???

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Warum ist es wie es ist? Akzeptieren, aber wie???

    Hallo
    ICh hab irgendwie eine Sorge.
    Ich bin glücklich verheiratet und habe ein wundervolles Kind. Er ist zwei Jahre alt.
    Es geht um meine Schwester. Wir versthen und gut; von meiner Seite taucht immer wieder das Problem auf, dass ich Ihr nichts gönne. Es klingt zwar hart, aber wenn es Ihr nicht so gut geht, geht es mir gut.
    Sie hat einen neuen Partner seit zwei Monaten. Mit Ihrem vorhergehenden stand schon die Hochzeit an, doch dieser hat paar Monate vorher sich es anders überlegt. Mit der Hochzeit hatte ich große Probleme; doch es tat mir leid, als sie ausfiel. Bisschen Mitgefühl war da.
    Jedoch macht mir jetzt sorgen: Meine Schwester und Ihr Neuer möchten ende des Jahres ein Kind. Ich hab damit ein Problem. Um mehr zu erfahren spiele ich Ihr ggü. Interesse vor damit ich auf dem laufenden bin. In Ihrer vorhergehenden Beziehung war ich so ehrlich und sagte, dass ich damit ein Problem hatte (Hochzeit und Baby)
    Wie kann ich meine innere Einstellung ändern damit ich es Ihr gönne bzw. mir es einfach egal ist, was Sie oder andere machen? Jeder hat ja sein Leben.
    Bitte um Hilfe
    wolkenfrei

    #2
    Hallo wolkenfrei,

    interessant wäre ja mal, warum du solche Gedanken hast - schließlich möchte sie ja, was du schon längst hast.
    Wie lange hat es denn bei euch mit heiraten und Kinder kriegen gedauert?

    Kommentar


      #3
      Liebe wolkenfrei,

      du hattest im Juli ja schon mal einen Thread mit ähnlichem Thema eröffnet: http://forum.zeitzuleben.de/ich-habe...tml#post307309

      Magst Du vielleicht da noch mal nachlesen, was Dich damals beschäftigt hat? Vielleicht könnten Dir besonders die von Gretchen gestellten Fragen weiterhelfen?

      Zitat von gretchen Beitrag anzeigen
      Lass Deine Gefühle ruhig erstmal zu.
      Dann versuche mal, diese zu identifizieren (aber bitte Dir selbst gegenüber ganz ehrlich sein) und schau mal in Dir nach, woher sie kommen, und was sie verursacht hat.
      Kannst Du in Dich hinein hören was genau Du gefühlt hast, als Du erfahren hast, daß die Hochzeit Deiner Schwester ausfiel?

      Du schreibst, Du bist selbst glücklich verheiratet. Wie reagiert Dein Mann, wenn Du ihm von Deinen Gedanken erzählst? Kannst Du mit ihm darüber reden?

      LG
      Spunk

      Kommentar


        #4
        Liebe Wolkenfrei,

        erst mal Hut ab vor Deiner Größe, mit Deinem Problem nach außen zu gehen. Es gehört schon einiges dazu, sich solche inneren Kämpfe überhaupt selbst einzugestehen...

        Ich antworte, weil ich eine innere Resonanz zu Deinem Problem verspüre... Zwischen meiner Schwester und mir hat es immer solche inneren "Neidereien" gegeben. Letztlich ist mir klar geworden, dass es um eine heimliche Rivalität um die Liebe unserer Eltern ging. Inwieweit das bei Dir auch so ist, kannst Du nur selbst herausfinden.

        LG
        new morning

        Kommentar


          #5
          Hallo wolkenfrei, leider hast du keine Informationen geschrieben womit es nur sehr schwer ist dir weiter zu helfen.
          Wie war den euer Verhältnis als Kind? Zueinander und gegenseitig zu den Eltern. Welche Ereignisse kommen dir in den Sinn wenn du an damals denkst. Kannst die ersten 3 ja in Stichworte verfassen.

          Kommentar


            #6
            Hallo
            Also wir waren ca. 4 Jahre zusammen und ich war schwanger als wir heiraten.
            Wollten aber sowieso heiraten; nur unser Baby war der ausschlaggebende Punkt dazu.
            Als Kleinkind war es schon so, dass ich mich freute wenn meine Schwester ärger mit meinen Eltern bekommen hat. Ich habe mich auch wohler gefühlt. wenn mein Freund besser bei meinen Eltern ankam als Ihrer. Natürlich habe ich meiner Schwester auch geholfen in schweren Zeiten. Wir waren doch immer füreinander da. Dh. weiß ich nicht, warum ich Ihr so missgönne, dass Sie auch ein Kind bekommt. Mein Mann z.b freute sich für seinen Bruder, als er heiratete, Vater wurde oder seinen Dr. machte. Er kann dh. nicht verstehen, warum ich so böse reagiere. Mir wäre es auch lieber, wenn ich mich nur freun könnte. Die Gefühle kann ich schon zulassen, woher die aber kommen?? Keine Ahnung. Ich möchte doch nur gedanklich so weit kommen, dass jeder sein Leben lebt. Ich meins und Sie IHres. Natürlich besteht Kontakt da Sie die Taufpatin zu unserem KInd ist und ich best. die Patin von Ihrem KInd werde.
            Mich beruhigt nur, dass Sie 44km weg von mir wohnt und so meine Kinder bzw mein Kind den größeren Kontakt zu Oma hat. Ich weiß ja auch, dass es mir egal sein sollte. Vielleicht spielt der Mittelpunkt bei mir eine Rolle. Obwohl ich eigentlich als Kind mehr durfte als meine Schwester. Bei Ihr war alles viel strenger als bei mir. Ist aber normal beim ersten. Da ich das zweite war, genoss ich mehr Freiheit.
            Was soll ich gedanklich verändern?????
            Zuletzt geändert von wolkenfrei; 04.01.2010, 09:37.

            Kommentar


              #7
              Was denkst du denn woran das liegen könnte wolkenfrei? Du hast jetzt mehr nur die jetzige Situation beschrieben. Missgönnen und dich nicht für sie freun können.
              Also welche 3 Situationen, bezüglich deiner Schwester und dir, kommen dir in die Gedanken wenn du an damals denkst.
              Gedanklich kannst du da rein garnichts verändern. Unternimm lieber nicht einmal den Versuch. Das wäre pure Selbstverleugnung und würde auch nichts bessern.

              Ein freund erzählte mal von einem Bekannten der stets Eifersüchtig auf seinen Bruder war. Hatte er mal etwas tolles erreicht, oder was schönes Erlebt, irgendwo besser als er.. da verspürte er immer Neid! Hat sich irgendwann herausgestellt dass - er das erste Kind der Familie war und von seinem Charakter her immer gern im Mittelpunkt stehen wollte. Später kam sein Bruder auf die Welt, mir einer, wenn auch leichten Behinderung. Von da an galt der Bezug und Aufmerksamkeit seiner Eltern auf das neu Ankömling. Später haben die Eltern es immer mehr gelobt für das was er machte (aufgrund seiner Behinderung) als der älterste. So wurde aus dem jüngeren Bruder ein erfolgreicher Mann. Er liebte seinen Bruder und hat sich immer um ihn gekümmert wo er das gebraucht hat, aber er wurde immer stark Eifersüchtig wenn ihm etwas gelang (auch wenn er ihm dabei geholfen hat). Mit Familienaufstellung (Hellinger), hat sich dieser Beziehungs-Konflikt dann aufgelöst und die ganze liebe kehrte zurück, so wie es sein sollte (was du auch merkst dass irgendetwas nicht stimmt bei deinem Empfinden und es anders sein sollte).

              Kommentar

              Lädt...
              X