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    Jetzt ändern oder für immer träumen ?

    Hallo Leute, ich brauch euren Rat.
    mein leben lang wollte ich eine psycholgogin werden. es bedeutet mir sehr viel anderen menschen zu helfen, sie glücklich zu machen oder ihnen ratschläge zu geben, die ihnen weiter zu helfen. Genau da liegt auch mein Talent. ich sehe das innere der menschen, ihre ängste und probleme, ich kann mich sehr in andere hineinversetzen und ihnen so weiterhelfen. sogar in meinem lebenshoroskop steht das ich richtung psychologie gehen soll. alle, familie und freunde sind der gleichen meinung.
    ich bin glücklich wenn ich andere glücklich machen kann. vor allem kinder. ich habe selber viele psychische probleme gehabt, eine nicht so tolle kindheit und bin nie verstanden worden. ich möchte den leuten zeigen, wie man andere versteht, wie eltern ihre kinder vertehen können und wie man alte denkmuster auflösen und sich ändern kann.

    ich habe abitur gemacht, weil es alle gemacht haben, ich habe eine ausbildung im immobilienbereich gemacht obwohl ich gar nicht wußte, was der beruf eigentlich ist. dann hab ich nach jahren versucht ein fernstudium zu machen, richtung BWL, weil man es mir geraten hat. das hab ich aufgegeben. genau wie meinen job. da man für psychologie einen sehr guten NC brauchte, hab ich Kommunikationswissenschaft studiert, weil psychologie nicht ging, auch das hab ich aufgegeben. danch folgte arbeitslosigkeit, aushilfsjobs und so weiter.
    Meine Mum sagte mir immer, ich halte nie was durch, egal welches Hobby, ich hab immer aufgegeben, naja, mir wurde ja eh immer gesagt ich schaffe es nicht.
    Jetzt bin ich 31 und habe nichts. nur mein Träumen.
    ich bin wieder in letzter zeit sehr oft auf das Thema psychologie gestoßen und habe mich mit fernlehrgängen beschäftigt, z.b. psychologischer Berater. jetzt hab ich nach wochenlangem recherschieren festgestellt, dass solche lehrgänge in richtung psychologie gar nict angesehen sind und sehr teuer und somit fast immer nur der Anbieter verdient, man selber kann aber mit so einem lehrgang nicht wirklich arbeiten.
    Dann bin ich auch die fernuni hagen gestoßen. Die bieten einen psychologie bachelor an. ich hab einfach mal da angerufen und dann rausgefunden, dass die ausnahmsweise die anmeldefrist bis zum 15.2. verlängert haben.
    Schicksal ?? Das kostet nur 160 im halben jahr.
    Entweder macht man es vollzeit, das heißt man lernt so ca. 35 h die woche!!! dauert dann 3 jahre, aber wovon leben ?? ich braäuchte mindestens einen teilzeitjob. aber job und 35 h lernen ? ich lese nicht mal bücher und konnte nie selber wirklich lernen...
    dann kann man noch teilzeitstudieren, dann dauert das ganze 6 jahre.
    ich bin 31 ud will bis 34 kinder haben, was dann ??? 6 jahre 20 stunden wie woche lernen plus vollzeitjob und Kind ???
    ich wäre danach psychologe bachelor, die meisten machen noch ihren master dran, nochmal 2 jahre. ich find nicht wirklich infos wie angesehen dieser bachelor ist in deutschland und wo man danch arbeiten kann.

    ich hab so agnst wieder den falschen weg zu gehen, wieder zu versagen, ich hab angst, dass ich jetzt meine letzte chance habe und dadurch steh ich so unter druck, ich hab kopfweh und bin nervös und weine. ich will doch nur glücklich sein.
    Ich bekomme keinen job, nicht mal vorstellungsgespräche. das letzte halbe jahr war ich bei einer zeitarbeitsfirma und hab vollkonti gearbeitet für n hungerlohn. ich will nicht in 10 jahren denken, mist, ich hab immer nur geträumt.

    Das schlimme: ich hab eine ganz alte freundin von früher wieder getroffen und die sagte, ich bin wie damals immer noch auf der suche nach mir selbst. das war vor 10 jahren..... wer bin ich und was soll ich tun ???
    Es gibt auch keine ausbildungen in der richtung, ich seh auch nichts mehr vor lauter bäumen. ich weiß nicht weiter, brauch mal neutrale stimmen...

    #2
    hallo Kaikala,

    träume sind dazu da, sie realität werden zu lassen. ganz nüchtern betrachtet: ich würde den teilzeit-bachelor in 6 jahren machen und nebenbei mir meine brötchen verdienen und ich würde mich intensiv mit dem thema helfen/psychologie auseinandersetzen.

    wieviel kontakt hast du zu diesem berufsfeld? ich finde, als therapeut musst du eine starke persönlichkeit haben, es geht ans eingemachte, es kommt viel schmerz und leid ans tageslicht und du hilfst den menschen, in dem du ihnen bei der suche hilfst- ratschläge haben da wenig zu suchen. das kann auch mega-frustrierend sein, wenn jemand vor dir sitzt und gerade nicht weiterkommt (ich spreche aus eigener erfahrung als klientin...)
    könntest du dir vorstellen, in so bereichen wie telefonseelsorge oder streetworking zu arbeiten? es gibt noch so viele andere bereiche in diesem segment, vielleicht kommt da was für dich in frage.

    hier gibt es auch einige menschen, die sich damit auskennen, vielleicht kriegst du da noch bessere hinweise. aber ich glaube, du hast jede menge möglichkeiten- niemals nur auf eine ganz bestimmte sache konzentrieren und verbeißen. manchmal sind andere die bessere wahl...

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      #3
      Liebe Kaikala,

      Gibt es da bei euch wirklich nur die Uni? Wäre finanziell sicher am günstigsten.

      Aber würdest du nicht etwas brauchen wo du hingehen kannst, den Lernstoff hörst und mit andern darüber reden könntest??

      Warst du schon mal diesbezüglich bei einer Berufs- bzw. Studienberatung.

      Glücklich kannst du mich übrigens auch mit exzellenter Kochkunst machen. Ich denke es gibt viele Berufe mit denen du Menschen hilfst - es muss nicht unbedingt die Psychologin sein.
      Als Psychologin musst du dich auch extrem abgrenzen lernen, du kannst nicht das Leid der ganzen Welt auf deinen Schultern tragen!!

      Ich finde es gut auch später noch zu lernen - ich mache mit 46 demnächst meinen 3 Abschluß.
      Trotzdem würde ich dir raten dich wirklich genau und in mehrere Richtungen zu erkundigen - diesmal soll es doch das sein, das du für immer willst, oder??

      Alles Liebe
      Amelie

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        #4
        Zitat von Kaikala Beitrag anzeigen
        Das schlimme: ich hab eine ganz alte freundin von früher wieder getroffen und die sagte, ich bin wie damals immer noch auf der suche nach mir selbst. das war vor 10 jahren..... wer bin ich und was soll ich tun ???
        Hallo Kaikala,

        wenn dies eine wirklich gute Freundin war, hat sie Dir vermutlich einen objektiven Spiegel vorgehalten.

        Ich habe bei Deinem Posting das Gefühl bekommen, dass Du dir erst die Frage beantworten musst, wer Du wirklich bist und was Du wirklich willst, bevor Du dich an der Fernuni Hagen einschreibst, daneben einen Job brauchst um das Ganze zu finanzieren und dann fast 24 Stunden am Tag arbeitest.

        An der Fernuni Hagen war ich auch schon einige Semester eingeschrieben. Ich möchte Dir nicht den Mut nehmen, aber der Aufwand eines Fernuni-Studiums steht dem eines normalen Anwesenheits-Studiums in nichts nach, wenn Du einen guten Abschluss machen möchtest. Und in Psychologie brauchst Du einen superguten Abschluss!

        Liebe Grüße
        Hilla

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          #5
          Zitat von Kaikala Beitrag anzeigen
          ...
          Meine Mum sagte mir immer, ich halte nie was durch, egal welches Hobby, ich hab immer aufgegeben, naja, mir wurde ja eh immer gesagt ich schaffe es nicht. ...
          Wäre das nicht mal ein Punkt, dem sich nachzugehen lohnt?

          Per Familienaufstellung oder so das Thema "Ich schaffe es sowieso nicht!" aufzulösen?

          Und gleichzeitig nach innen spüren, was Dir wirklich was bedeutet.

          Denn die Psychologie wurde Dir ja auch nur von aussen angetragen.

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            #6
            hallo und danke. ja, ich bin auf der suche nach mir selbst und das sollte ich zu erst in angriff nehmen, aber was wenn ich deswegen etwas nicht anfange was für mich bestimmt ist.
            Ich würd auch gern als Streetworker arbeiten, aber dazu braucht man auch n Studium. Natürlich wohn ich nicht zu hause, bin 31 und wohne seit 10 jahren nicht mehr zu hause, durch hartz 4 hab ich schulden bekommen... und der arbeitsmarkt sieht eh scheiße aus.
            Zu meiner psyche: ich weiß nicht ob ich stark genug bin. Hier kurz mein leben in stichpunkten: vater sratb 2 wochen vor der geburt, mutter starb fast bei der geburt, ich wurd mit zange und saugglocke geholt, hab eine zwillingsschwester, wurden von einander getrennt, über wochen, meine mum durfte uns nicht sehen. dann zu hause, immer wenn mum mich angesehen hat, mußte sie weinen, weil ich meinem dad ähnlich bin. ein leben lang wurd ich nie verstanden, hab nur geweint, hatte immer bauchweh. immer war ich alles schuld, meine schwester hat sich aus allem rausgehalten. hatte jede nacht alpträume. mit 12 hat man festgestellt, dass ich cholesterin von meinem dad vererbt hab. der arzt sagte wenn ich nicht medikamente nehme sterbe ich mit 20. meine mum war überbesorgt, sie hat mir die angst gegeben, dass ich auch wie mein dad mit 30 sterben werde. hab sogar mein testament vor meinem 30. geb. gemacht. mit 22 wurd endlich festgestellt dass ich seit der geburt eine lactoseintollreanz hatte. aber mir wurd immer gesagt, ich bilde mir die bauchschmerzen ein, ich will nur nicht zur schule. vor einem jahr hab ich dann einen heiler kennengelrrnt der feststellte, dass ich eine unheimliche traurigkeit in mir habe, die nicht mal von mir sei... seit den behandlungen geht es mir besser, ich bin aus dem loch gekommen, hab nicht mehr so alpträume und hab gelernt mich selbst zu lieben. Hab immer noch verlustängste aber die haben ja viele...
            jetzt werdet ihr sagen, dass ich nicht stark genug bin, kann sein, aber welche möglichkeiten gibt es in der richtung ???

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              #7
              Liebe Kaikala,

              jetzt sage bitte nicht, dass Du nicht stark genug bist. Das finde ich nicht! Du hast bis jetzt soviel mit- und durchgemacht und hast alles durchgestanden. Und Du hast Pläne für Deine Zukunft. Aber lass sie zeitmäßig bitte realistisch bleiben!

              Ich drücke Dich ganz fest. Und: Vertrau Dir einfach mal.

              Liebe Grüße
              Hilla

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                #8
                Zitat von Kaikala Beitrag anzeigen
                jetzt werdet ihr sagen, dass ich nicht stark genug bin, kann sein, aber welche möglichkeiten gibt es in der richtung ???
                Immerhin hast Du das Abitur gemacht, und gehörst damit schon zu einer Gruppe die bestimmte Dinge unter Beweis gestellt haben.
                Mit 31 Jahren ein Studium zu beginnen ist natürlich nicht gerade früh, aber ob Du es jetzt mit 31 oder 33 machst ist nicht mehr entscheident meiner Auffassung nach.
                Die Fachrichtung Psychologie scheint sich in Dir etwas verfestigt zu haben. Ich denke das was man früher Sozialpädagogik oder Sozialarbeit nannte, jetzt wohl Soziale Arbeit heißt könnte ebenfalls für Dich befriedigend sein.
                Wenn man Entscheidungen im Leben trifft ist die Tranzparenz der Alternativen eine wichtige Voraussetzung für die Qualität der Entscheidung.
                Wäre ich in Deiner Situation, würde ich mir einige Monate Zeit nehmen und jede Alternative haarklein mit allen Vor- und Nachteilen in einer Übersicht schriftlich zusammenstellen. Dazu würde ich nebem dem Studium und alle dafür in Frage kommenden Studiengänge auch berufliche Alternativen im sozialen Bereich analysieren. Das kostet sicher viel Zeit, und man sollte das in einer Verfassung machen, wo der Kopf klar ist und man innerlich eine gewisse Ruhe hat.
                Wenn Du für Dich zu Ergebnissen gekommen bist, kannst Du die Ergebnisse Personen Deines Vertrauens und von denen Du glaubst, dass sie kompetent sind vielleicht vortragen um ihre Meinung dazu zu hören. Du triffst natürlich Deine eigene Entscheidung, nur so etwas will gut überlegt und abeklopft sein. Irgendwelche Immatrikulationstermine spielen keine aber wirklich überhaupt keine Rolle bei derartigen Überlegungen.

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                  #9
                  Hallo Kaikala,

                  da würde ich jetzt auch nichts überstürzen, sondern mir eher ein Bild von meiner Traumarbeit machen. Solltest Du z. B. als Psychotherapeutin arbeiten wollen, brauchst Du eine Zusatzausbildung NACH dem Studium. Kannst Du irgendwo ein Praktikum machen? Telefonseelsorge finde ich auch einen guten Ansatz. Freiweilig im Jugendzentrum, einem Krankenhaus? Nur mal so gesponnen.
                  Und, ich will Dir wirklich nicht zu nahe treten, aber es heisst, viele Psychologiestudenten haben letztlich ihr Fach gewählt, um sich SELBER zu verstehen und zu heilen. Ich will da nichts gegen sagen, aber hast Du da mal drüber nachgedacht? Hat das Konsequenzen für Dich.
                  eine gute Entscheidung wünscht
                  Nomada

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                    #10
                    Liebe Kaikala

                    Ich sehe bei Dir beste Voraussetzungen für ein erfülltes Berufsleben:

                    Zitat von Kaikala
                    ich habe eine ausbildung im immobilienbereich gemacht
                    Zitat von Kaikala
                    ich sehe das innere der menschen, ihre ängste und probleme, ich kann mich sehr in andere hineinversetzen und ihnen so weiterhelfen
                    Das ist perfekt!

                    Menschen, die auf der Suche nach einem Zuhause sind, können ganz oft, nicht ausdrücken, was sie genau suchen, was es genau sein könnte, wo sie sich wirklich wohl fühlen würden. Ein guter Immobilienmakler z.B. ist in der Lage, durch Zuhören und Einfühlungsvermögen das passende Objekt für seine Kunden zu finden. Ihre Zufriedenheit ist seine Zufriedenheit. Beide gewinnen.

                    Das Leben zeigt uns immer den perfekten Weg, wir müssen ihn nur noch sehen und gehen

                    Halte jetzt einfach Deine Augen und Ohren offen in Deiner Lebensumgebung und schaue was sich ergibt. Und vor allem: sei offen für alles! Ein vorgefaßtes Bild davon, was das "Beste" wäre, behindert Dich nur. Das Beste, wird sich Dir ganz sicher zeigen!

                    Alles Liebe,
                    A*star

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                      #11
                      Huberts Beitrag finde ich sachlich und realistisch. Den solltest du dir zu Herzen nehmen.


                      In mir klingelt eine Alarmglocke, wenn ich Deine Texte lese.
                      • Was ist wirklich mit dir los?
                      • Wo stehst du grade wirklich?
                      • Du schreibst im Zusammenhang mit existentiellen beruflichen Entscheidungen, die sehr viel Klarheit und Know-how erfordern, sehr viel von deinen ersten Lebensmonaten und -jahren, was für mich sehr nach einer tiefen Regression klingt.
                      • Dahin passt auch die Art, wie du schreibst. Das ist für mich nicht die Sprache einer erwachsenen Frau, die die Hochschulreife erworben hat und eine abgeschlossene Ausbildung als Immoilienmaklerin hinter sich hat.
                      Ich habe das Gefühl, dass du dir im RL Unterstützung holen solltest, um deine persönliche Situation zu verbessern und zu klären und einen realistischen Check-up über deine Kräfte, deine Ressourcen, deine persönlichen Bedingungen zu machen und auf dieser Basis kannst du dir dann Überlegungen zu deiner beruflichen Weiterentwicklung machen.
                      Huberts Tipps finde ich dafür sehr hilfreich.

                      Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                      Immerhin hast Du das Abitur gemacht, und gehörst damit schon zu einer Gruppe die bestimmte Dinge unter Beweis gestellt haben.
                      Mit 31 Jahren ein Studium zu beginnen ist natürlich nicht gerade früh, aber ob Du es jetzt mit 31 oder 33 machst ist nicht mehr entscheident meiner Auffassung nach.
                      Die Fachrichtung Psychologie scheint sich in Dir etwas verfestigt zu haben. Ich denke das was man früher Sozialpädagogik oder Sozialarbeit nannte, jetzt wohl Soziale Arbeit heißt könnte ebenfalls für Dich befriedigend sein.
                      Wenn man Entscheidungen im Leben trifft ist die Tranzparenz der Alternativen eine wichtige Voraussetzung für die Qualität der Entscheidung.
                      Wäre ich in Deiner Situation, würde ich mir einige Monate Zeit nehmen und jede Alternative haarklein mit allen Vor- und Nachteilen in einer Übersicht schriftlich zusammenstellen. Dazu würde ich nebem dem Studium und alle dafür in Frage kommenden Studiengänge auch berufliche Alternativen im sozialen Bereich analysieren. Das kostet sicher viel Zeit, und man sollte das in einer Verfassung machen, wo der Kopf klar ist und man innerlich eine gewisse Ruhe hat.
                      Wenn Du für Dich zu Ergebnissen gekommen bist, kannst Du die Ergebnisse Personen Deines Vertrauens und von denen Du glaubst, dass sie kompetent sind vielleicht vortragen um ihre Meinung dazu zu hören. Du triffst natürlich Deine eigene Entscheidung, nur so etwas will gut überlegt und abeklopft sein. Irgendwelche Immatrikulationstermine spielen keine aber wirklich überhaupt keine Rolle bei derartigen Überlegungen.
                      Sollte ich jetzt total daneben liegen und dich überhaupt nicht getroffen haben, vergiss einfach diesen Beitrag und fühl dich vor allem nicht angegriffen. Das wollte ich auf keinen Fall, kenne aber von mir Situationen, in denen ich schwer regressiv war und solche Beiträge nicht ertragen konnte.

                      Auf jeden Fall wünsch ich Dir alles Gute und die beste Unterstützung, die du finden kannst.

                      Brune

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                        #12
                        @hubert: genau das hab ich seit Monaten gemacht, ich bin jemand der sich ganz genau informiert, mit allem pro und kontra, ich weiß mittlerweile so viel über Berufe dass ich berifsberater werden könnte. ich kenne alle möglichkeiten die in richtung psychologie gehen, alle anderen Möglichkeiten wie eine ausbildung bei der poliezi um danach in der Jugendarbeit tätig zu sein. Nur für mich war da nicht die richtige lösung dabei oder ich stecke mir die ziele zu hoch. fragt mich was ihr wollt, ich kann euch auf alles ne antwort geben was das angeht, weil ich seit monaten daran arbeite heraus zu finden was es für möglichkeiten gibt. ich seh vor lauter bäumen den wald gar nicht mehr.

                        ich weiß ich grad den namen nicht, glaub a star: du bist ja süß, ja, Menschen brauchen häuser, hab auch überlegt den maklerschein zu machen, dauert ein jahr. Aber immobilien bewerten und so, oh mann, ich hasse statistik und mathe und beim makler geht es darum, etwas zu verkaufen, auch wenn die leute es nicht wollen, es geht darum gewinn zu machen immer nur an sich selbst zu denken und falsch zu sein in jeder hinsicht...

                        dann noch brune glaub ich: ich fühl mich nicht angegriffen, versteh gar nicht was du meinst... du sprichst in rätseln und benutzt kürzel die ich nicht kenne )
                        udn mal davon abgesehen, ich fühl mich auch nicht wie 31. Das find ich auch gut so. ich meine, wie ist man denn mit 31 ? warum weißt du das ich nicht so bin ? weil man von der gesellschaft her beigebracht bekommt, wie man sich eben mit 30 verhält. Aber gerade die leute die immer nur das gemacht haben was sie wollen und mit 60 im herzen noch so sind wie mit 30, das sind doch die wahren gewinner im leben )




                        die Fragen stelle ich mir ja auch. Ich will soviel ändern, ich hab z.B. durch arbeitslosigkeit 30 KG zugenommen und deswegen seit 4 jahren keinen Freund mehr gehabt. ich konnte keine Beziehung eingehen. ich will wieder abgnehmen und will ja auch irgendwann in naher zukunft eine eigene Familie, ich will wieder lieben und geliebt werden. Ich weiß es hat nix mit dem gewicht zu tun, bei mir aber schon, ich war immer anders. und seit ich beim heiler war und dinge zu verarbeiten, hab ich schon 7 KG abgenommen. Das ist für mich ein sehr wichtiges ziel. Aber, ich steh ja jetzt nur so unter druck weil ich mit dem fernstudium konfrontiert werde obwohl ich gar nicht danach gesucht hab und die sogar die anmeldezeit verlängert haben, hab eben angst, dass das für mich sein soll ich es aber nicht erkenne.

                        bei mir ist das immer so, ich will mir was vornehmen und anstatt das eine dann zu machen, nehme ich mir noch eins vor. Besser so erklärt, als beispiel: ich bin nicht grad ordentlich. wenn ich mir dann mal vornehme aufzuräumen, fang ich an umzuräumen, rücke möbel und will alles verändern, und dann ist natürlich das mega chaos, weil dann möbel durcheinander sind und das ganze chaos was vorher schon da war.
                        Oder ich hatte überlegt, ob ich meinen hund abgeben soll, weil ich nicht so viel zeit für ih hatte und dachte er hat es nicht gut, aber was hab ich gemacht ? hab ihn nicht abgegeben, hab mir nen zweiten geholt. ist natürlich mächtig schief gelaufen und ich war total überfordert. dem hund gehts jetzt bei meiner tante sehr gut. trotzdem, warum mach ich das ???


                        PS. man sagt mir immer wieder, wenn ich mal meine energien in die richtige richtung lenke, kann aus mr was großes werden, tja, aber momentan lenk ich 70 prozent der energien gegen mich. ich will auch mal hier den selbstcouching dings machen, der 12 wochen dauert.
                        es gibt so einen tesst, wie man herausfindet was die lebensaufgabe ist.
                        einfach aufschreiben was ist meine lebensaufgabe und dann antworten schreiben, alles was einem einfällt, bis man bei einem satz oder wort weinen muß. ich habs gemacht, hat super lange gebraucht und was ist rausgekommen ? sehen, sehen was verborgen ist und wiederfinden was verloren ist. Dabei wurd mir ganz übel und ich mußte weinen. dabei dachte ich meine lebensaufgabe wär sowas wie menschen helfen oder so.
                        was ich damit sagen will ist, ich denke so viel, schlage so viel nach, hab den kopf so voll, dass gerade die information, den weg den ich gehen soll, für mich nicht mehr sichtbar ist weil ich so dran festhalte an dem was ich glaube.
                        Wie ein mann quasi, mit seinem tunnelblick sucht er die butter im kühlschrank ohne darüber nachzudenken auch mal nach links und rechts zu gucken... versteht ihr ?

                        sorry für die rechtschreibfehler, ich schreib zu schnell und kopf ist so voll.
                        ich war übrigens mal in Therapie wegen der alpträume und wißt ihr was die echte psychologin gesagt hat? : Frau xy, sie sind faszinierend, sie wissen genau warum sie was machen, was falsch läuft und was anders muß, warum tun sie es dann nicht einfach ?
                        das ist alles !!! wenn das tun so rinfach wär wär ich nicht dahin gegangen.... super antwort...
                        Zuletzt geändert von Kaikala; 19.01.2009, 12:05.

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                          #13
                          [quote=Kaikala;207430]die Fragen stelle ich mir ja auch. Ich will soviel ändern, ich hab z.B. durch arbeitslosigkeit 30 KG zugenommen und deswegen seit 4 jahren keinen Freund mehr gehabt.

                          Nur kurz dazu:
                          1. Hast du nicht durch Arbeitslosigkeit zugenommen, sondern durch zu viel essen. Ich weiß, wovon ich rede.
                          Vielleicht isst du, um Frustrationen nicht zu spüren und wirst deshalb dick. Dann hast du ein Essproblem.
                          2. Es ist natürlich völliger Unsinn, dass du keinen Freund hast, weil du zugenommen hast. Bekannterweise gibt es stattliche Frauen, die ein intensives Libesleben haben.

                          Du hast eine riesengroße Baustelle und solltest nicht alles gleichzeitig angehen. Das wird nämlich 100% nicht funktionieren.

                          Vielleicht brauchst du zu deinem Heiler jemand, der dir beim Sortieren und Prioritätenlistenerstellen hilft, denke ich.
                          quote]

                          Brune

                          Kommentar


                            #14
                            Liebe Kaikala

                            es gibt so einen tesst, wie man herausfindet was die lebensaufgabe ist.
                            einfach aufschreiben was ist meine lebensaufgabe und dann antworten schreiben, alles was einem einfällt, bis man bei einem satz oder wort weinen muß. ich habs gemacht, hat super lange gebraucht und was ist rausgekommen ? sehen, sehen was verborgen ist und wiederfinden was verloren ist.
                            Verwechsle nicht Lebenaufgabe mit Job!

                            Deine Neigungen und Talente kannst Du quasi überall anbringen, wo Du mit Menschen zu tun hast. Sei es im Einzelhandel, im Büro, als Bademeister, Krankenschwester, etc.

                            Zu Allererst: Komm mal zur Ruhe! Wenn Du so viel schon gemacht, und vor allem NACHGEDACHT hast, wie Du schreibst, wäre jetzt mal eine Woche Pause ´ne gute Idee! Einfach mal komplett das ganze Thema zu den Akten legen, nicht mehr dran denken, nicht mehr recherchieren, gar nix! Viel spazierengehen wäre schön, oder schwimmen, oder saunen, einfach mal nur was tun zum Runterkommen.

                            Der Weg ist da. Vertrau einfach darauf. Es kann gar nicht schiefgehen, und Du wirst auch nichts verpassen

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Kaikala Beitrag anzeigen
                              @hubert: genau das hab ich seit Monaten gemacht, ich bin jemand der sich ganz genau informiert, mit allem pro und kontra, ich weiß mittlerweile so viel über Berufe dass ich berifsberater werden könnte. ich kenne alle möglichkeiten die in richtung psychologie gehen, alle anderen Möglichkeiten wie eine ausbildung bei der poliezi um danach in der Jugendarbeit tätig zu sein. Nur für mich war da nicht die richtige lösung dabei oder ich stecke mir die ziele zu hoch.
                              Ok. das ist ja schon mal eine wichtige Erkenntnis. Wenn Informationen genug da sind, heißt es jetzt eine Entscheidung zu treffen. Wenn die erste Wahl außerhalb des Erreichbaren zu sein scheint, muss man sich mit der zweiten Wahl zufrieden geben. Ich denke, dass ist besser als der ersten ewig hinterher zu trauern und weiter zu warten.
                              Und einmal eingeschlagene Lebenswege können auch wieder geändert werden, wenn auch manchmal nur schwierig.
                              Aus Deinem Text kann man entnehmen, dass Du gegenwärtig an mehreren Fronten ( Ausbildung, Gesundheit, Partnerschaft) kämpfst.
                              Das kann einen auch schnell überfordern. In kleinen Schritten kommt man auch ans Ziel.

                              Zitat von Kaikala Beitrag anzeigen
                              Aber immobilien bewerten und so, oh mann, ich hasse statistik und mathe und beim makler geht es darum, etwas zu verkaufen, auch wenn die leute es nicht wollen, es geht darum gewinn zu machen immer nur an sich selbst zu denken und falsch zu sein in jeder hinsicht...
                              Wenn Du mal in die Vorlesungsverzeichnisse der psychologischen Studiengänge schaust, siehst Du, dass gerade zu Anfang sehr viel Statistik angeboten wird. Ich glaube, es ist noch ausgedehnter als im BWL-Studium.

                              Ich habe mal in meiner Freizeit ein Haus für eine Bekannte verkauft.
                              Ein etwas schwieriges Objekt, deshalb habe ich so ca 70 - 80 Besichtigungstermine gehabt.
                              Ich bin da immer gerne hingefahren, da ich ständig neue Menschen mit teilweise abenteuerlichen Vorstellungen und Meinungen kennen gelernt habe. Es bestand kein unmittelbarer Verkaufsdruck, in sofern kann man so etwas lässig angehen, aber ich habe die Gespräche oft als eine Bereicherung empfunden.
                              Bei Berufen ist es oft wie mit Beton. Es kommt drauf an, was man draus macht....

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