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Ein Problem mit mir selbst.

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    #46
    Da gebe ich dir recht, um die Lösung zu finden muss man erst die Ursache des Problems kennen, damit man weiss, was zu tun ist. Aber dann kann man sich auf die Lösung konzentrieren.

    Dein letzter Satz... Das könnte durchaus so sein und ich merke es nur nicht. :)
    Letztendlich, egal was ich denke, gehe ich ja trotzdem irgend einen Weg. Vielleicht ist der automatisch und instinktiv richtig. Und dass es dadurch zum Problem kommt, weil keines da ist, ich aber glaube, es wäre eines da.

    Interessanter Gedanke. Ob es stimmt oder nicht, das weiss ich nicht.

    Ja, fühlen, ich verstehe. Mein Gefühl ist da. Nur denkt es immer noch, auch wenn ich fühle. Und wenn ich nur fühle, dann verstehe ich die Gefühle nicht und weiss nicht, was damit genau jetzt tun.
    Einfach ins nichts fühlen kann ich nicht, es kommt dann ein Gefühl, ja z.B. bei einer Meditation und das fühle ich auch. Aber weiter? Es ist da, und jetzt? Was ist es, was will es mir sagen? Und wird dieses Gefühl nicht auch durch das Denken beeinflusst? Wenn ich nur fühle, dann ist alles, was ich fühle nur eine Art von Regung, eine Energie, die ich fühle. Meistens sehr stark dann, was sich gut und mächtig anfühlt, manchmal nichts ausser Stille. Aber das gibt mir keine Auskunft darüber, wie es weiter gehen soll. Wenn es sich so stark anfühlt, dann ist es dann einfach so, dass ich nachher denke: Ja, wow, ich kann alles tun, ich habe die Kraft dazu. Und dann bin ich wirklich in einer Verfassung, voller Tatendrang, dass ich dann wirklich alles tun könnte. :)


    Manchmal geht es so weit, dass ich mich manchmal wirklich frage, ob ich nicht irgendwie psychisch krank bin oder so, dass da etwas nicht ganz stimmt bei mir, wie es bei einem normalen Menschen sein sollte. Normal bin ich sowieso nicht. Aber ernsthaft, manchmal geht es so mit mir durch, dass ich mich so fühle.
    Zuletzt geändert von Liv Fantasy; 01.05.2015, 14:53.

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      #47
      Kann es sein, dass du ein recht ungeduldiger Mensch bist? Zumindest, wenn es um dich geht?

      Außerdem lese ich in deinem Post Forderungen, Forderungen, Forderungen an dich selbst.

      Wer hat das von dir verlangt?

      Condor

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        #48
        Ich würde schon sagen, dass ich ungeduldig bin. (haben auch schon andere gesagt von mir) Manchmal sehr sogar. Geduld ist nicht meine Stärke, ja. Aber Ausdauer kann ich denn noch haben, wenn ich mich anstrenge und auch weil ich gewisse Dinge gut machen möchte, dann nehme ich mir auch die Zeit.
        Aber ich war als Kind schon ungeduldig, wenn es darum ging neue Dinge zu lernen, ich wollte immer alles so schnell wie möglich schon können, am liebsten gleich. :)
        Und oft auch noch gleich auf einem erhöhten Niveau. Das habe ich immer noch, aber früher war es schon schlimmer. ^^ Und ich habe zum Teil schon hochgesteckte Ziele.

        Forderungen. Da müsste ich genauer darüber nachdenken. Ich weisses spontan nicht, woher die kommen oder wer es verlangt. Was ich sagen kann, dass aber auch oft so ist, dass ich selbst eben auch viel von mir verlange und Dinge an mich stelle. Das kann sein, dass ich dann übers Ziel hinausschiesse und Dinge tue, die ich gar nicht unbedingt müsste, aber ich will es eben sehr gut machen, Perfektion und so. Da stecke ich oft mehr rein, als ich müsste. Ich tue mehr, als wirklich nötig wäre. Aber ich will eben gut sein. (das kann auch bei Aufgaben in der Schule sein.) Bringt aber dann oft auch gute Rückmeldungen ein und ich das Gefühl, das ich etwas gut gemacht habe, fühlt sich dann besonders gut an und gibt mir Motivation für weiteres. ^^
        Ist aber überhaupt nicht überall und immer so. Nur dann wenn es etwas ist, das mir auch wirklich am Herzen liegt und dann will ich es ja aus freiem Willen, auch weil es mir Spass macht, obwohl es anstrengend ist. (z.B. in der Philosophie oder in Deutsch, wenn wir etwas schreiben müssen...) (In Mathe und Französisch ist es mir egal, da habe ich überhaupt keine Forderungen, weil ich das nicht mag und mir nicht wichtig ist.) Um zu zeigen, dass es nicht bei allem so ist. ^^

        Aber ja, sonst keine Ahnung. Müsste mir echt überlegen, warum. Aber es ist so bei mir und ich kann das auch nicht ändern. Weil ich mich letztendlich dann doch gut fühle, wenn ich es tue und die Dinge erfülle, die ich will.

        Ich habe es jetzt hiermit die Forderungen vielleicht auf etwas anderes Bezogen.
        Aber ja, es das, was ich als erstes dazu sagen kann.

        :)

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          #49
          Ich forsche mal ein wenig weiter... wenn es dir gar nicht passt, dass antworte nicht darauf, dann lass ich es auch.

          Wie stehen deine Eltern zu deinen Erfolgen und vielleicht Misserfolgen?

          Loben sie dich? Viel oder aus deiner Sicht zu wenig?

          Würdest du von dir selbst sagen, dass du ein gutes Selbstwertgefühl von dir hast?

          Machst du dein Selbstwertgefühl von deinen Erfolgen und Misserfolgen abhängig?

          Hast du das Gefühl mehr wert zu sein, wenn dich jemand lobt?

          Und hast du das Gefühl weniger wert zu sein, wenn dich jemand ablehnt?

          Ist dein Selbstwertgefühl an Leistungen gebunden?

          Condor

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            #50
            So. Ich hatte noch keine Zeit um zu antworten. ^^
            Ich bin dir dankbar, wenn du dafür nach forschst.


            Nur ich weiss auch gar nicht, was ich darauf antworten soll. Ich muss echt überlegen . Ich weiss nicht warum was wie ist und wie es genau ist.

            Ich werde aber noch darauf antworten...

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              #51
              Hallo. :)

              Ich war lange nicht mehr online. Ich war einfach zu sehr beschäftigt mit zu vielen Dingen.

              Zu meinen Eltern. Sie loben mich schon. Und ich habe es grundsätzlich auch gut mit ihnen. Nur es ist so, dass ich vieles wahrscheinlich zu ernst oder gleich zu persönlich nehme, gerade wenn sie etwas sagen, das nicht so gut war, was ich mache oder so. Bei mir geht sowas viel zu schnell gleich auf die Gefühlsebene und manchmal fasse ich das gleich so auf, dass ich schlecht bin, also als Person. Ich reagiere einfach so darauf, empfindlicher. Und bin dann zu mir selbst streng.

              Ich bin im allgemeinen mit mir selbst immer streng. Und auch perfektionistisch. Ich muss mich manchmal wirklich dazu zwingen um mir einzugestehen, dass es gar nicht perfekt sein muss, sondern dass weniger eben auch vollkommen reicht.


              Zu meinem Selbstwertgefühl. Es ist mal so, mal so. Es ist einfach nicht stabil. Manchmal habe ich überhaupt keines, und fühle mich dementsprechend was manchmal schon mal zu Selbsthass übergehen kann oder ich mich einfach falsch fühle, so wie ich bin und das auch denke von mir selbst - "was ist denn falsch mit mir oder was ist falsch daran, wie ich bin?" und dann habe ich wieder eines und es kommt wieder. Auch wenn es nicht besonders gross ist, würde ich behaupten. Aber dennoch kann ich immer wieder mal sagen, dass ich mich mag. :) Und es gibt auch Dinge, die ich an mir mag. Und sonst denke ich an meine wirklich guten Freunde, die mich auch wieder aufbauen können. :)

              Klar, wenn mich jemand lobt oder bei einem Erfolgserlebnis, dann ist das sicher ein gutes Gefühl und dann fühle ich mich gleich besser und somit auch etwas wert oder mehr wert.
              So ist es schon zum Teil an Leistungen gebunden, eben weil ich auch mit mir selber streng bin usw. Dafür ist mein Gefühl bei einem Erfolgserlebnis um so stärker, dass ich gut bin und wert.
              Und ein Misserfolg kann mich schon mal runterziehen. Aber ich finde auch immer wieder einen Weg auch wenn es eine Weile braucht. Aber dann finde ich zum Glück auch immer wieder den Glauben an mich selbst.

              Und wenn mich jemand ablehnt, ich habe schon so viel Ablehnung in meinem Leben erfahren, dass ich mich damit abgefunden habe und weiss, dass mich nicht jeder mögen muss.
              Dafür habe ich auch jetzt richtig gute Freunde gefunden, und genug Leute, die mich mögen so wie ich bin. :)
              Das freut mich unheimlich und wie sehr ich das schätze.

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                #52
                So, das war die Antwort auf deine Fragen, Condor^^



                Jetzt ist es wieder in letzter Zeit abwärts gegangen mit mir. Und ich fühle mich richtig unwohl und kraftlos. Ich spüre sogar, wie mein Herz unregelmässig schlägt. Und ich spüre den ganzen Stress und stehe unter dauerhafter Hochspannung. :(
                Richtig mies. :(

                Mein Lehrer hat mir schon geraten, zur Psychologin zu gehen...


                Und manchmal glaub ich, dass ich wirklich irgendwie psychisch gestört bin.


                Und es ist so komisch, dass ich mit der Zeit das Leiden und die Qualen (innerlich) schon fast beginne, zu geniessen. Und ich mich fast unwohl fühle, wenn ich mal glücklich bin, weil es sich so ungewohnt anfühlt.

                ??

                Was ist los mit mir? Ich bin kaum fähig, einfach ein normales Leben zu führen wie jeder andere.

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                  #53
                  Hallo Liv,

                  ich habe momentan nur sporadischen Internetzugang, deswegen nur kurz:

                  Zitat von Liv Fantasy Beitrag anzeigen
                  Ich bin kaum fähig, einfach ein normales Leben zu führen wie jeder andere.
                  Ich stoße mich sehr daran, daß Du "jeder andere" schreibst - einfach, weil es viele Menschen gibt, die sich damit schwertun, das Leben zu führen, was sie führen wollen - egal ob es sich um ein "normales Leben" handelt oder nicht.

                  Mir sind oft Menschen begegnet, die dachten, alle anderen wären normal und würden problemlos durchs Leben segeln, und nur sie würden sich schwertun. Das ist definitiv nicht so. Es geht nur nicht jeder gleich offen um mit seinen Sorgen und Problemen und manche überspielen sie so überzeugend, daß jeder denkt, sie häten das perfekte Leben.
                  Auf meinem Gymnasium gab es einen harten, sichtbaren Kern von 10% Außenseitern, zu denen ich gehörte. Tatsächlich fühlten sich aber ca. 50% nicht voll dazugehörig, wie sie mir in Gesprächen anvertrauten.

                  So eine Weltsicht (alle anderen kommen gut klar, nur ich nicht) kann einen sehr unter Druck setzen. Man fühlt sich einsam, nicht zugehörig, unnormal, falsch, was auch immer. Aber das muß nicht sein und ist ein verzerrtes Bild der Wirklichkeit.

                  Ich glaube Dir sofort, wenn Du sagst, daß sich Glücklichsein inzwischen komisch für Dich anfühlt, weil Du es nur noch so selten bist. Menschen sind Gewohnheitstiere. Aber darin kannn auch eine Chance liegen: Du kannst Dir das Glücklichsein langsam wieder angewöhnen.

                  Liebe Grüße
                  Freundin der Weisheit

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                    #54
                    Das stimmt natürlich, was du sagst. Wie ich es geschrieben habe, habe ich ein wenig auch übertrieben, aber mir kommt es im Moment einfach nur so vor, dass ich wirklich nicht "normal" bin. Normal ist sowieso keiner, aber ich fühle mich im Moment einfach so ganz anders.
                    Es tut aber doch immer wieder gut, das wieder und wieder zu hören, damit es wieder bewusst wird, dass ich nicht die einzige bin, der es so geht und es anderen genau so oder ähnlich geht, mehr als man denkt.

                    Aber ich stehe auch ohne das zur Zeit schon genug unter Druck. :/


                    Da ist aber immerhin noch etwas als eine Chance. Denn dadurch schätze ich das Glücklichsein einfach viel mehr, bin viel Dankbarer für solche Dinge und geniesse sie wahrscheinlich dann auch mehr. Sobald ich mich auch wohlfühle damit. ^^

                    Wie auch immer, Danke für die Antwort.

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                      #55
                      Vielleicht mal ein anderer Ansatz. Ich glaube ich muss wieder lernen, wie ich mein Herz wieder öffnen kann. Und ich muss dringend Ruhe finden in meinem Inneren und auf mein Herz und Gefühl hören. Und das wieder erkennen lernen und zu beachten.
                      Denn ich weiss, es ist der Verstand, der zu meinem Verhängnis wird und mich blockiert momentan. Zusätzlich der Druck und Stress, der mich blockiert.
                      Und ich weiss, dass ich so mit dem Verstand nicht weiter komme.

                      Also es geht hier jetzt darum zu wissen, was ich eigentlich wirklich will im und vom Leben und wer ich bin.

                      Und zu wissen, was wir wirklich Spass macht und was mich glücklich macht.

                      Denn ich weiss nicht einmal mehr das jetzt.
                      Auch wenn ich schon vieles gemacht, ausprobiert und gesehen habe. Ich habe einfach nirgendwo die Sicherheit und kann nicht mit Gewissheit sagen, ob es mir wirklich Spass macht und mich wirklich glücklich macht. (auch wieder innerlich) Und ob es mich erfüllt, was ich tue. Ich weiss es nicht. Ich beginne an allem zu Zweifeln und alles zu Hinterfragen...und finde dann keinen guten Sinn mehr in der Sache...

                      Habt ihr Ratschläge, die mir vielleicht helfen könnten das zu finden und herauszufinden? Und um innerliche Ruhe zu finden und die Begeisterung für Dinge? Und zu wissen, fühlen, was ich oben genannt habe?

                      Mit Meditation habe ich es schon versucht. Und Beratung, was mich bis jetzt nicht weiter gebracht hat.

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                        #56
                        Zitat von Liv Fantasy Beitrag anzeigen




                        Habt ihr Ratschläge, die mir vielleicht helfen könnten das zu finden und herauszufinden? Und um innerliche Ruhe zu finden und die Begeisterung für Dinge? Und zu wissen, fühlen, was ich oben genannt habe?

                        Ja, auch wenn es vermutlich nicht das ist, was du suchst. Ich war auch immer so wie du, um so jünger, um so mehr (bin jetzt Anfang dreissig). Mir half nur, einfach weiter zu machen und immer etwas praktisch auszuprobieren - nicht im denken und abchecken hängen bleiben! Das Gefühl meldet sich dann automatisch nach und nach wieder. Es ist auch nichts verwerfliches, ein vielseitiger interessierter und begabter Mensch zu sein, auch wenn unsere sehr linear strukturierte WElt/Kultur damit nicht so umgehen kann.

                        TU etwas. SChreib dein Drehbuch, oder was immer es auch ist, bleib in Bewegung!

                        Der Mensch der du bist, wird sich in jeder Tätigkeit zeigen. Es ist unmöglich, vorher durch denken rauszufinden, was es ist. Fang an!

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                          #57
                          Übrigens, ich will jetzt nicht an dir rumdiagnostizieren, aber viele sensible und kreativ veranlagte Menschen erleben die Gefühle, die du gerade durchlebst, du bist also nicht allein und das muss nicht heissen dass du psychisch krank bist.

                          Aber wenn du Hilfe brauchst oder es dir Sicherheit gibt, hol sie dir natürlich! Warum nicht.

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                            #58
                            Danke für dein Schreiben :) Das hellt mein Gemüt ein wenig auf.
                            Ich nehme sowas gerne und auch als Kompliment an, dass Menschen wie ich, also sensible und kreative diese Gefühle erleben. Weil das ist etwas gutes, bin ich froh drum. :) Es gibt also durchaus Dinge, wofür ich mich toll finde.


                            Nur zum Gefühl habe ich zum Teil das Problem, dass ich mir nicht sicher bin und nicht mehr erkenne, ob es wirklich ein Gefühl ist, das aus dem Bauch und vom Herz kommt oder ob meine Gedanken diese Gefühle irgendwie erzeugt haben und sie nicht echt sein könnten. Sogar meine Gefühle zweifle ich an und hinterfrage ich - das ist echt mies.

                            Dabei habe ich doch grundsätzlich ein gutes Gespür für viele Dinge und ich achte so sehr auf meine Gefühle, denn sie sind mir auch sehr wichtig. Und ich folge grundsätzlich gerne meinem Gefühl und konnte es auch. Jetzt habe ich es irgendwie verloren. Könnte sein, dass mir auch einfach das Vertrauen in das Gefühl und in mich Selbst fehlt.

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