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Ein Problem mit mir selbst.

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    Ein Problem mit mir selbst.

    Hallo ihr lieben Menschen. :)

    Ich weiss nicht, wie ich das Problem sonst nennen soll, das hört sich irgendwie schon fast depressiv an, ein Problem mit mir selbst.
    Aber ich habe wirklich ein Problem und es entwickelt sich langsam zu einem echten Problem mit mir selbst.
    Das Ganze hat zwar erst seit Kurzem angefangen, aber drastisch zugenommen. ... Ich versuche mich jetzt mal geschickt auszudrücken und das Problem in Worte zu fassen.
    Ich habe in mir ein Gefühl von Verwirrtheit, Wut, einen Konflikt in mir, ab und zu ein Gefühl von Leere, Zerrissenheit, Druck, Stress, Schwere, Rastlosigkeit bis hin zu spürbaren körperlichen Zeichen wie Atemschwere, Druck im Hals, Herzrasen, Schlaflosigkeit.

    Also alles ein Problem in meinem Inneren, meiner Psyche. Das Problem dabei ist, das mir seit einiger Zeit jede Ausgeglichenheit und Einheit fehlt. Ausgeglichenheit im Sinne von Herz und Verstand. Ich hoffe, ihr versteht, wovon ich spreche. Dadurch, weil Herz und Verstand so getrennt sind voneinander und zum Teil stark gegeneindander Arbeiten und dadurch einen Konflikt auslösen, habe ich all diese vorher genannten Gefühle.
    Also, ich muss irgendwie den Verstand wieder dahin zurückbringen, dass er auf einer Ebene mit dem Herzen arbeitet und nicht dagegen.
    Alles, was vom Herzen kommt, was mir Freude macht und ich schon immer tun wollte, jeder Wunsch und jedes zum Teil euphorische Gefühl, das vom Herzen kommt wird im nächsten Moment vom Verstand zerschlagen. Plötzlich hinterfragt er und sucht dem Sinn.

    Dabei war es mir bisher immer so wichtig, meinem Herzen zu folgen und auf es zu hören. Nie hatte ich darüber nachgedacht, und das getan, was mir von Herzen aus Freude machte und ich tun wollte. Jetzt ist überhaupt nichts mehr so. Alles ist im Chaos in mir drin.
    Ich spüre mein Herz zwar noch, aber kann es nicht verstehen und komme mit meinem Verstand nicht klar, kann ihn nicht zügeln oder sonst was.
    Ich hoffe wirklich, ihr versteht, was ich meine...

    Also, ich weiss, was das Problem ist, ich weiss, was die Lösung wäre, wie es sein sollte. Nur, WIE? Ich schaffe es einfach nicht. WIE bekomme ich das wieder hin?

    Vielleicht noch als Hinweis: Angefangen hat das Ganze, als ich mich auf die Berufswahl und was dazugehört angefangen habe zu konzentrieren und mich ausführlich damit beschäftigt hatte, was mich noch so alles interessiert usw. und zu überlegen, was ich nach der Schule machen will usw. Vorher hatte ich einige Visionen. Habe tausend Dinge geschnuppert, aber das richtige war wohl noch nicht dabei, oder ich habe es übersehen.

    Und dieser Anfang hat sich ausgebreitet, meine Situation verschlimmert, Verstand von Herz getrennt...

    Ich habe das Problem bereits ein wenig angesprochen hier im Forum.
    Aber ich bitte euch hier um Hilfe. Es hat sich seit dem nicht besonders viel verbessert, vielleicht ein wenig, manchmal geht es mir gut und ich glaube zu wissen, was ich will, aber dann schwappt es wieder über und das Problem ist wieder da wie vorher. Und es zerstört mich langsam...

    Bitte, helft mir. Wenn ihr mich versteht.

    Wie löse ich dieses Problem?

    #2
    Hallo Liv,
    dein Konflikt ist sicher die Unruhe vor dem Durchbruch. Du hast schon einen großen Schritt getan, das hier zu posten. Hast du zur Zeit vielleicht mehr Leerraum als sonst?

    Ich meine, wenn man zur Schule geht ist jeden Tag etwas vorgegeben und man stellt größeres Nachdenken meist zurück bis es dann um Betufs- bzw Weiterbildungsentscheidung geht.
    Versuch mal, ob du zwischen Herz und Verstand mal jeweils eine getrennte halbe Stunde einführen kannst. Z.B. vormittags mal Verstand, nachmittags mal Herz. Verstehst du, wie ich das meine?
    Und beobachte, was da in dir geschieht mit Interesse und Zuversicht und Neugierde, was da bald an Positivem kommt.
    Gruß
    Lina

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      #3
      Hi Liv.

      Ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich versteHe.

      Du gehst noch zur Schule und stehst jetzt erstmalig vor lebensveraendernden Entscheidungen: Berufswahl.
      und durch die existentielle Komponente bist Du verunsichert und rutscht Richtung Panikattacken?

      Bist Du wirklich sicher, dass die beruflichen Wege, die Dir logisch erscheinen, gut fuer Dich sein werden.
      Was willst Du eigentlich machen, wirklich?

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        #4
        Ich hab Deinen Bericht dreimal durchgelesen. Irgendwas stimmt nicht.

        Der Verstand killt die Herzemotionen?

        Frage: was veranlasst denn den Verstand dazu, die Herzemotionen zu torpedieren?

        Beispiel: Das Herz sieht die Torte; dann kommt der Verstand und nennt die Kalorienbilanz? Daraufhin machst Du was...? Torte ignorieren? oder Kalorienbilanz auf einige Tage verteilen und das Tortenstück geniessen?

        Im Wissen, dass die nächsten 2 Tage das Knäckebrot und der Hüttenkäse dominieren. (wobei das Knäckebrot echt gut sein kann, denn Du hattest ja die feine Torte und konntest beim essen gleich noch einer Amsel beim singen zuhören...also gleich 2 positive Sachen)

        Gruss Anubis

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          #5
          anubis sagt es:

          höre mal auf deinen verstand. nicht im sinne von 'ihm gehorchen', sondern einfach hören, was er wann und warum sagt. er ist ja momentan ein kaputtmacher, sowas wie ein feind für dich. um ihn wieder zum freund zu machen, mußt du ihn erkennen. das akzeptieren seiner sichtweise kommt später. integration im sinne von 'miteinander arbeiten' ist selten leicht.

          vielleicht ist auch dein herz dran, sich ein wenig zu bewegen? nicht wie ein kleines kind bockig zu rufen 'ich will aber!'...

          ungeduld tut nicht gut und kommt vom herzen und verstand.
          darum: mach kleine schritte, bitte.

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            #6
            Hey ihr zusammen.

            Habe eure Antworten erst jetzt gesehen. :)

            Lieben Dank, echt, dass ihr versucht zu helfen. Ich werde mal versuchen, was ihr sagt.

            Ich weiss, hab lange nichts mehr geschrieben. Aber die Situation ist noch immer da, mal mehr, mal weniger. Aber gelöst hat sie sich noch nicht.

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              #7
              Ich hatte dich gefragt: "Was veranlasst bei Dir die Verstandreaktion?"... du hast aber dazu nix gesagt. Anubis

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                #8
                Zitat von Liv Fantasy Beitrag anzeigen
                Angefangen hat das Ganze, als ich mich auf die Berufswahl und was dazugehört angefangen habe zu konzentrieren und mich ausführlich damit beschäftigt hatte, was mich noch so alles interessiert usw. und zu überlegen, was ich nach der Schule machen will usw. Vorher hatte ich einige Visionen. Habe tausend Dinge geschnuppert, aber das richtige war wohl noch nicht dabei, oder ich habe es übersehen.

                Und dieser Anfang hat sich ausgebreitet, meine Situation verschlimmert, Verstand von Herz getrennt...
                Hallo Liv,
                machst du dir vielleicht selber Druck, weil du DIE perfekte Lösung für deine Zukunftspläne finden willst?

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                  #9
                  kann schon sein keine Ahnung, aber es lässt mich einfach nicht los und nicht in Ruhe, diese Frage.
                  Und ich weiss, eine Entscheidung ist besser als keine. Und ich will es auch unbedingt. Dennoch fällt es mir schwer. Ich weiss aber echt nicht warum. :(
                  Ich will einfach das Richtige finden, etwas, das einfach zu mir passt.
                  Weiss echt auch nicht weiter. Die Schule kotzt mich langsam auch immer mehr und mehr an.
                  Ich hätte zwar eine Idee, was ich in näherer Zukunft tun könnte, aber ich habe keine Ahnung wie und ob es überhaupt möglich ist. Meine Idee ist, ein Praktikum zu machen im Ausland, in einem englischsprachigen Land, in der Filmbranche... Als mir diese Idee kam fand ich das eigentlich eine tolle Idee. Aber jetzt fange ich schon wieder an, daran zu zweifeln. :(
                  Ich weiss, ich sollte meine Zweifel los werden, ist aber einfacher gesagt, als getan.

                  Ich kann ja mal sagen, was einfach jetzt im Moment in meinem Kopf ist. Einerseits ist da eben etwas, in der Filmebranche zu machen. Regisseur oder sowas im besten Fall. Dabei zweifle ich aber an mir selbst, ob ich dieser Art von Arbeit gewachsen wäre, oder ob es mir zuviel wäre. Da gäbe es doch Arbeiten, die vielleicht einfacher wären. (vielleicht auch das ein Problem mit mir selbst? Dass ich einfach an mir selbst zweifle, dass ich es nicht kann? Oder dass mir einfach der Mut fehlt?)
                  Und andererseits ist irgendwo in mir auch der Wunsch, Menschen zu helfen. In irgendeiner Art. Also Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht, psychisch.
                  Aber dabei habe ich irgendwie auf eine Art ein komisches Gefühl, wenn ich das als Beruf machen würde. Ich denke immer, ich will Menschen helfen, aber das kann ich doch auch so, auch wenn ich es nicht als Beruf tue. Ich kann doch was anderes tun, und trotzdem Menschen in schwierigen Situationen helfen. Ich kann den Menschen helfen, die ich kenne. (oder z.B. unterhalte ich mich ab und an gerne mit Menschen, die auf der Strasse leben, denen es schlecht geht und möchte ihnen immer gerne helfen, wenn ich kann...)

                  Ausserdem ist auch so, dass ich nicht unbedingt studieren gehen und weiter in die Schule möchte, nicht jetzt jedenfalls. Sondern endlich mal auch arbeiten und etwas praktisches tun. Etwas, das auch mir persönlich was bringt, Lebenserfahrungen sammeln usw.

                  Manchmal befürchte ich aber, dass es keine "einfache Arbeit" gibt, die ich will. Ich kann mir sagen, ich wünschte, ich könnte einfach nur Bäcker, als Beispiel,oder was weiss ich werden, und es würde mir gefallen. Aber dem ist meist nicht so. :( leider.

                  Dabei habe ich doch aber auch soviel Wissen jetzt gesammelt in der Schule und ich bin zudem auch gut in der Schule, ohne viel zu lernen. Da frage ich mich auch immer, warum? Zu irgendetwas will ich dies auch brauchen, und nicht dass es irgendwie unnötig wäre, was ich gelernt habe bis jetzt.

                  Und wenn mich jemand fragt, ob ich denn jetzt wisse, was ich will, dann gerät mein Inneres sofort in Unruhe und Rastlosigkeit zu fallen.

                  Aber ja, es ist schon der Verstand, der meine Herzemtionen killt. :/

                  hmmm
                  Zuletzt geändert von Liv Fantasy; 06.04.2015, 20:00.

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                    #10
                    Und jetzt nochmal um ein paar Fragen zu beantworten.

                    Es ist nicht das erste mal, wo ich vor der Berufswahl stehe. Ich habe mal zwei Jahre lang nach einer Lehrstelle gesucht und nichts gefunden, wurde aber immer zum Vorstellungsgespräch eingeladen, wenigstens. Habe mal ein Zwischenjahr in einer Kunstschule gemacht. Ich habe die Prüfung für die Fachmittelschule bestanden und mache dort jetzt Fachrichtung Gestaltung. Ich kann hier dann die Fachmaturität machen, womit ich an Fachhochschulen gehen könnte. Bin ja in der Schweiz, da ist das Schulsystem glaube ich ein bisschen anders. ^^
                    Aber selbst mit meiner Fachrichtung bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich das wirklich machen möchte. Es gibt da nur noch weniges, was in Frage käme mit dieser Richtung zu machen, wie z.B. eben Film. Oder anfangs wollte ich mal Game-Design nachher machen. Aber zu vielem müsste ich einfach studieren. Dabei würde ich doch lieber eine Arbeit verrichten. ;/
                    Ich frage mich, ob es eine Möglichkeit gäbe, um beides zu tun.

                    Aber wie auch immer.... ich weiss langsam gar nichts mehr. Herz und Verstand sind immer noch ein Problem, vielleicht auch etwas anderes.

                    Doch irgendwie spüre ich auch etwas in meinem Inneren, etwas, das raus will. Aber ich kann es nicht erkennen, weiss nicht, was es ist.

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                      #11
                      Zitat von llina Beitrag anzeigen
                      Hallo Liv,
                      dein Konflikt ist sicher die Unruhe vor dem Durchbruch. Du hast schon einen großen Schritt getan, das hier zu posten. Hast du zur Zeit vielleicht mehr Leerraum als sonst?

                      Ich meine, wenn man zur Schule geht ist jeden Tag etwas vorgegeben und man stellt größeres Nachdenken meist zurück bis es dann um Betufs- bzw Weiterbildungsentscheidung geht.
                      Versuch mal, ob du zwischen Herz und Verstand mal jeweils eine getrennte halbe Stunde einführen kannst. Z.B. vormittags mal Verstand, nachmittags mal Herz. Verstehst du, wie ich das meine?
                      Und beobachte, was da in dir geschieht mit Interesse und Zuversicht und Neugierde, was da bald an Positivem kommt.
                      Gruß
                      Lina
                      Dein Vorschlag ist eine gute Idee. Nur schwierig, weil ja eigentlich immer beides da und vorhanden ist.
                      Die Unruhe vor dem Durchbruch beschreibt es irgendwie schön und positiv. Auf der einen Seite glaube ich auch, dass da irgendetwas ist, das durchbrechen will. ich weiss nur nicht was und wie ich es erkennen kann. :(
                      Fühle mich wie in einem Irrgarten und von Nebel umhüllt.

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                        #12
                        Es sollte hier Däumchen geben. Bin echt froh über eurer alle Antworten. :)

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                          #13
                          Und es ist einfach so. Im einen Moment zweifle ich und bin total unsicher, ob es das ist - das Richtige, und im nächsten Moment wieder nicht. Einfach die ganze Zeit geht es auf und ab. Tut mir leid, das ich so viel schreibe. Aber irgendwie bin ich langsam verzweifelt darüber. Und schreibe, während mir diese Gedanken durch den Kopf gehen. Manchmal versuche ich auch einfach nur, den Verstand zu überzeugen. Aber es gelingt nicht, und das kann es irgendwie auch nicht sein.
                          Es fühlt sich in letzter Zeit alles irgendwie so zwanghaft für mich an.

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                            #14
                            Hallo Liv,

                            ich weiss nicht ob dir das hilft oder ob es für dich nutzlos ist. Mein Gedanke ist, dass solch zähes hin- und her und die damit verbundenen Gefühle, irgendwo normal ist und zum kreativen Prozess dazugehört. Nicht zwingend dazugehört, aber dass es nichts unnatürliches ist. Viele Menschen, die vor einer Abschlussarbeit oder künstlerischen Projekten stehen, erleben ähnliches wie du. Vielleicht tröstet dich das ein wenig?

                            EDIT: Entshculdige bitte, ich hab das hier mit deinem Faden über deine Abschlussarbeit verwechselet!

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                              #15
                              Liebe Liv,

                              vielleicht möchtest du alles .... alles ohne Einschränkung. Nach meiner Erfahrung gibt es das nicht. einen Job, der einen 120% gefällt und 200% auf einen passt. Es gibt immer Dinge, die dann nicht so passen .... ein Job der nur zu 80% passt ? Vielleicht findest du da was ? Die Ansprüche runterschrauben ? Das kann sehr schwer sein, ich weiß. Ich wünsch dir,dass du dass richtige findest. Nur nicht aufgeben ! :D

                              es grüßt, das Schaf

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