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    Ich nein danke - Gesellschaft nein danke

    Wo stehe ich? In einen langen dunklen aus dicken Steinen gehauenen Flur. Auf der einen Seite ist eine schwere große Holztür mit stabilen Schanieren fest verschlossen. Auf der anderen Seite ein offener Durchgang mal mit blenden Licht oder wo ich ein tobenden Sturm sehe. Ich weis was hinter der Tür ist, ich war vor Jahren darin es hat mir meine einzige gute Freundschaft gekostet da wieder raus zu kommen. Das sind jetzt 9 Jahre her. Das andere ist der offene Ausgang wo meine Maske nicht mehr hält meine Fassade dicke Risse auf weißt und mir die Menschheit dumm vor kommt, da die Macher total falsche Wertigkeiten haben. Die Erkenntnis das Mensch, Menschheit, und Menschlichkeit nichts mit einander zu tun haben. Ich passe nicht in die Gesellschaft und passe doch ganz genau darein. Weil ich in ihr leben - muss.

    Sorry, ich weis es ist nur Scheiße was ich schreibe aber so fühlt es sich auch an.

    #2
    Ich finde deine Worte sehr plastisch und stark. Sie beschreiben die Situation des Helden im Fegefeuer der Unsicherheit vor dem entscheidenden "Kampf mit dem Ungeheuer", wie sie im "Zyklus der Heldenreise" von Vogler beschrieben wird.

    Die meisten Menschen, die ich kenne, würden an dieser Stelle mit allen Mitteln versuchen, die Risse in der Maske zu kitten um so weiterleben zu können wie bisher. Zumal es sehr schwer, vielleicht sogar unmöglich ist, ohne die Unterstützung eines Mentors oder der Gefährten den Schritt über die Schwelle zu wagen um sich der "höchsten Prüfung" zu stellen.

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      #3
      Das klingt nach ziemlich starken, Dich scheinbar sehr prägenden Verletzungen, die Du da erleben musstest.

      Masken sind oft wichtig, ja, manchmal sogar überlebensnotwendig. Sie bieten uns einen Schutz für dem, was uns fremd erscheint.
      Doch es erfordert sehr viel Energie, diese Masken immer aufrecht zu erhalten.

      Was mag sich dahinter verbergen, wenn Du sie ablegst? Hast Du eine Idee, Friedenstaube?

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        #4
        Ja habe ich auch lange Versuch meine Fassade zu kitten, aber es klappt nicht mehr alles zu brüchig und bevor man mich wirklich erkennt muss ich mich vorbereiten und ich hoffe das ich den Zeitpunkt dann noch selbst wählen kann wann ich vortrete und mich nicht alles überrollt und am Ende noch eine Dummheit passiert.

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          #5
          Ja,nennen wir es mal sehr neutral - nicht gesellschaftsfähig.

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            #6
            Dummheit...

            ....dieser Begriff macht mir ein wenig Sorgen in diesem Zusammenhang.

            Hast Du denn für Dich das Gefühl, noch Macht über diese Masken zu haben?

            Wie könnte sie aussehen, diese Vorbereitung ?

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              #7
              Zitat von Friedenstaube Beitrag anzeigen
              Wo stehe ich? In einen langen dunklen aus dicken Steinen gehauenen Flur. Auf der einen Seite ist eine schwere große Holztür mit stabilen Schanieren fest verschlossen. Auf der anderen Seite ein offener Durchgang mal mit blenden Licht oder wo ich ein tobenden Sturm sehe. Ich weis was hinter der Tür ist, ich war vor Jahren darin es hat mir meine einzige gute Freundschaft gekostet da wieder raus zu kommen. Das sind jetzt 9 Jahre her. Das andere ist der offene Ausgang wo meine Maske nicht mehr hält meine Fassade dicke Risse auf weißt und mir die Menschheit dumm vor kommt, da die Macher total falsche Wertigkeiten haben. Die Erkenntnis das Mensch, Menschheit, und Menschlichkeit nichts mit einander zu tun haben. Ich passe nicht in die Gesellschaft und passe doch ganz genau darein. Weil ich in ihr leben - muss.

              Sorry, ich weis es ist nur Scheiße was ich schreibe aber so fühlt es sich auch an.
              ich kann Dich gut verstehen und leide still mit Dir mit!

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                #8
                Ja in dem Wort steckt viel wen gar alles drin was meine Konflikte sind produziert auf die Menschheit wo ich zugehöre um mir die Schuld nicht alleine auf zu brummen sind es halt auch die anderen unbekannter weise.

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                  #9
                  Es hat mir noch keiner der Kopf abgeschlagen, also sitzt die Maske noch.

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                    #10
                    Erst mal lernen sich selbst zu vergeben und eventuell gar zu lieben.

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                      #11
                      Was bräuchte es dazu?

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                        #12
                        Eine Mentor einen vertrauten einen der nicht richtet einen der innerlich Abstand halten kann

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                          #13
                          Gute Idee.

                          Hättest Du eine Idee, wo Du diesen finden könntest?

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                            #14
                            Keine Ahnung wo wohnt der Dalai Lama? Oder kennst du jemanden?

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                              #15
                              Oh, so weit müsste man gewiss nicht reisen. Und der Gute dürfte auch ganz schön ausgebucht sein...

                              Es gibt hier aber auch Beratungsstellen, an die man sich wenden könnte (Caritas, Diakonie z.B.), die Telefonseelsorge, etc...

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