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    #16
    Liebe Nigra,
    Erstmal herzlich willkommen! Du bist in einer Phase, die sich vielleicht sehr bodenlos für Dich anfühlt, weil es 'in jede Richtung' gehen könnte.. Ich kann mir vorstellen, dass das mit Ängsten verbunden ist. In so einer Phase stecken auch Chancen drin.
    Es ist normalerweise nicht meine Art, einfach so 'Ratschläge' zu erteilen, da ich selten der Meinung bin, etwas besser zu wissen als andere. Gleichzeitig agiere ich gern impulsiv und beim lesen Deines Eingangspost sagte eine laute Stimme in mir 'Life Work Planning', das lass ich Dir einfach mal da, zum recherchieren falls Du möchtest.
    Das ist ein Seminarkonzept, was ich als Teilnehmerin kennengelernt hab, indem man sich intensiv mit eigenen Interessen und Fähigkeiten, die man 'gerne kann' beschäftigt und dann noch Methoden lernt, wie man sich daraus evtl passende berufliche Tätigkeiten stricken kann bzw herausfindet, wo solch ein Bedarf sein könnte. Obendrein macht es noch einen Heidenspaß und ist imstande (beim richtigen Trainer), ein evtl angekratztes Selbstbewusstsein wieder herzustellen.
    Ich wünsche Dir Zutrauen in Deine Zukunft.
    Lieben Gruß,
    Tar

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      #17
      Auch mich hat dein Eingangspost beeindruckt. Trotz aller Schwierigkeiten geht daraus auch hervor, wie stark du bist. 5,5 Jahre als Fachkrankenschwester für Psyhiatrie arbeiten und ein nicht geliebtes Studium so weit vorantreiben, das finde ich enorm. Welche Kräfte können sich erst entfalten, wenn du das für dich Richtige gefunden hast!

      Die Highlights des Studiums waren kurze Seminare, in denen es eher um geisteswissenschaftliche Themen ging (Ethik, Sterbehilfe, etc.) Da bin ich aufgeblüht und erntete Lob von den Profs, wurde persönlich zu Vorlesungen anderer Fachbereiche eingeladen.
      Ich hatte spontan die gleiche Idee wie Kalua. Sozialarbeit oder Pädagogik sind sehr breit gefächerte Studiengänge. Sie würden zu deinem bisherigen Werdegang passen und könnten z. B. auch obige Themen beinhalten.

      Das Hobby zum Beruf machen, das habe ich für mich gedanklich ebenfalls durchgespielt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir damit vermutlich gleichzeitig etwas Schönes, von Leistungsdruck Unbelastetes nehmen würde. Musiker sind entweder arm wie eine Kirchenmaus, haben einen wohlverdienenden Partner, der sie in ihrer Leidenschaft unterstützt oder wie ich an einer Orchestermusikerin miterleben darf, arbeiten, arbeiten, arbeiten, besonders und vor allem dann, wenn andere Freizeit haben, so dass eigene Familie und auch manche Freunde auf der Strecke bleiben. Das stelle ich mir für Schriftsteller und sonstige Schreiber ähnlich vor.

      Liebe Grüße, mikie

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        #18
        Zitat von Flora Beitrag anzeigen
        Anspruch/Druck von außen??
        Ich glaube, es hat viel damit zu tun, dass ich, nennen wir es mal verbindlich, in meinen Entscheidungen bin. Man könnte es auch als unflexibel bezeichnen. So auf die Art: Ich habe mich einmal dafür entschieden, also wird das gemacht, koste es was es wolle.

        Meiner Mam ist es glaub ich inzwischen egal, was ich studiere, sie will nur, dass ihr ach so schlaues Kind irgendwas studiert. Und damit geht ja tatsächlich auch ein gewisser Lebensstandard bzw Status einher. Anspruch ja, Druck schon auch, da hast Du sicherlich recht...

        Und danke, Kalua und Maika für eure Vorschläge und Gedanken!

        Alles Liebe, Nigra

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          #19
          Zitat von mikie Beitrag anzeigen
          Auch mich hat dein Eingangspost beeindruckt. Trotz aller Schwierigkeiten geht daraus auch hervor, wie stark du bist. 5,5 Jahre als Fachkrankenschwester für Psyhiatrie arbeiten und ein nicht geliebtes Studium so weit vorantreiben, das finde ich enorm. Welche Kräfte können sich erst entfalten, wenn du das für dich Richtige gefunden hast!

          Das Hobby zum Beruf machen, das habe ich für mich gedanklich ebenfalls durchgespielt und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich mir damit vermutlich gleichzeitig etwas Schönes, von Leistungsdruck Unbelastetes nehmen würde.
          den Gedanken hatte ich auch schon... :)

          Danke, Mikie! Das tut gut, auch mal die andere Seite zu hören. Mir war bis ich das Studium begonnen habe gar nicht bewusst, dass Psychiatrie nicht unbedingt ein Alltagsjob ist. Erst, als meine Kommilitonen halb bewundernd halb ängstlich meine Arbeit kommentierten, habe ich angefangen darüber nachzudenken.

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            #20
            Meine Tochter wollte während ihrer Schulzeit in den Bereich Jounalismus. Als sie dann ihr Abi hatte und sich genauer erkundigte, wurde ihr gesagt, dass ein reines Journalismus-Studium kein guter Weg sei.

            Besser wäre es, auf einem bestimmten Gebiet Fachwissen zu haben und sich dann als Quereinsteiger zu bewerben und die Qualifikation die zusätzlich benötigt wird (kann sehr unterschiedlich sein) erst dann zu erwerben.

            Das ist nun etwa fünf Jahre her, evt. macht es für dich Sinn zumindest mal deine Fühler in diese Richtung auszustrecken.

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              #21
              Hi,

              Zitat von NigraPavo Beitrag anzeigen
              Hmmm, ja, das klingt nicht sehr ermutigend. Ich glaube halt, dass es etwas ist, das mir Spaß macht, und erwarte nicht davon leben zu können. Deine Erfahrung ist eher ernüchternd, Tintenweberin. Ich denke, es gibt viele Möglichkeiten zu schreiben, es geht ja nicht darum, gleich einen Roman rauszuhauen, der auch gleich Bestseller wird oder so... ;)
              (fett von mir)

              Puh, dann ist ja gut Auch wenn ich selbst immer ganz allergisch reagiere, wenn ich mal wieder irgendwo lese, wie unmöglich das doch ist (vom Schreiben zu leben) - da ist leider viel dran.
              Kommt natürlich auch immer darauf an, was und wie man schreiben will.

              Wenn es etwas ist, was du tun willst, was dir Spaß macht, na ja, da tue es doch. Was hält dich davon ab? Hält dich etwas davon ab?

              Wenn du tatsächlich mehr in die journalistische Ecke willst, denke ich auch, dass dein medizinisches Fachwissen ein großer Vorteil sein könnte. Zumindest, wenn du schreibend in so eine Richtung willst. Ich könnte mir vorstellen, dass du da auch ohne journalistische Ausbildung einen Fuß in die Tür von medizinischen Verlagen / Zeitschriften bekommst. Ist halt die Frage, ob du das überhaupt willst.

              Das medizinische Wissen könnte auch hilfreich sein, wenn du Menschen schreibend begleiten willst. Von Chaja habe ich mal einen Link zur Poesie- bzw. Bibliotherapie bekommen, leider weiß ich nicht mehr, wo ich mir den gemerkt habe, aber falls das etwas ist, was dich interessieren könnte, kannst du sie ja immer noch danach fragen.

              Abschließend auch hierzu
              Zitat von NigraPavo Beitrag anzeigen
              Am liebsten würde ich weg von allem hier. Aus dieser Stadt, die ich einfach nicht mehr sehen kann, und nie mochte. Weg von Station, nicht im Bösen, aber mit der Absicht, niemals wiederzukommen. Weg vom Studium.
              noch mal die Frage von oben:
              Was hält dich davon ab? Vom Weggehen, davon, das Studium abzubrechen, etc.

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                #22
                hi nigra,
                ich will dir keine tips für deinen persönlichen weg geben, sondern nur von mir berichten: ich konnte mich seinerzeit nicht zwischen 3 studienrichtungen entscheiden. sie haben inhaltlich nix miteinander zu tun; das bindeglied war mein interesse. meine damalige freundin setzte mich auf den topf: schnurzegal, wofür du dich entscheidest, nur entscheide dich (erstmal)! nichts verpflchtet dich, den weg ewig weiterzugehen. (und nix garantiert dir, daß der weg ewig offen ist). so wurde es die psychologie, die ich beruflich nie ausgeübt habe. natürlich half und hilft sie mir auf meinem lebensweg... der folgende 'zickzack-kurs' durch sämtliche berufsfelder sah nur von außen so aus, für mein herz war alles folgerichtig. manche (die meisten?) leute entscheiden sich 1x, bleiben lebenslang dabei und sind damit glücklich. nicht mein ding!
                ok, meine geschichte. ich hoffe, du kannst damit was anfangen.
                Zuletzt geändert von benno; 29.12.2014, 17:12.

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                  #23
                  Zitat von NigraPavo Beitrag anzeigen
                  Hmmm, ja, das klingt nicht sehr ermutigend. Ich glaube halt, dass es etwas ist, das mir Spaß macht ...
                  Wenn meine Zeilen ein bisschen mehr Widerspruchsgeist geweckt hätten, würde ich annehmen, dass das Schreiben wirklich dein Ding sein könnte ...

                  Ich kenne übrigens doch eine Autorin, die sich relativ selten von ihrem Mann über eine finanzielle Durststrecke helfen lassen muss. Sie schreibt vor allem Pornos ...

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                    #24
                    Hi Leute.

                    Vielen Dank für all die Antworten. Irgendwie muss ich gestehen, dass ich all das so oder so ähnlich schon aus meinem näheren Umfeld gehört habe.

                    @Benno: Ja, ich kann das sehr gut nachvollziehen. Und rumgammeln ist halt auch nur ne Zeit lang lustig. So ist es vermutlich auch, irgendwas machen, und dann wird schon irgendwas werden. Wie ging denn Dein Weg danach weiter?

                    @Tintenweberin: Warum Widerstand?! Ich schreibe ja schon nen Blog, schreibe weiter für mich, und hoffe, dass ich irgendwann ne Gelegenheit und einen Plan finde, mein Ei zu legen. Dass man nicht überall mit Kusshand genommen wird, ist mir klar. Und ich glaube, es ist auch ein Prozess, bis ich mit all meinen Ideen irgendwas vernünftiges zusammengesponnen habe. Okay, ich glaube, Pornos wären nicht ganz mein Thema. ;)

                    @Hobbes: Tja, was hält mich ab? Angst, der Gedanke Kind, sei doch vernünftig, dann auch irgendwie die Angst vor dem ungewissen und dem nächsten Schritt. Aber ich merk auch, dass es so nicht weitergeht. Vielleicht habe ich auch Angst vor den Konsequenzen. Aber vielleicht muss ich diese Angst auch einfach einpacken, mitnehmen und mal gucken, ob sie irgendwo von alleine nen Abgang macht.

                    Oder ich spinne einfach nur und drehe völlig grundlos durch.

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                      #25
                      Zitat von NigraPavo Beitrag anzeigen
                      Kind, sei doch vernünftig
                      Seeeeehr hinderlicher Satz für einen Autorenkarriere (und keine Ahnung, ob ich da jetzt bei dir bin oder mehr bei mir ...).

                      Zitat von NigraPavo Beitrag anzeigen
                      (...) dann auch irgendwie die Angst vor dem ungewissen und dem nächsten Schritt. Aber ich merk auch, dass es so nicht weitergeht. Vielleicht habe ich auch Angst vor den Konsequenzen. Aber vielleicht muss ich diese Angst auch einfach einpacken, mitnehmen und mal gucken, ob sie irgendwo von alleine nen Abgang macht.
                      Wie könnte denn (d)ein nächster Schritt aussehen?

                      So eine Angst hat ja durchaus ihre Berechtigung. Manchmal hilft es, wenn man sie mitreden lässt. Außerdem habe ich festgestellt, dass es mir leichter fällt, den nächsten Schritt zu tun, wenn er klein genug ist. Und die Angst einfach nur Angst, aber eben nicht lähmende Angst ist.

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                        #26
                        Hai Nigro,

                        und, bist du in deinen Überlegungen schon weitergekommen ?
                        Ich kenne jemanden, der Geisteswissenschaften (Germanistik, Romanistik) studiert hat und sich mit diversen Projekten über Wasser gehalten hat (Projektmanagement). Sie hat aber ehrenamtlich dort nebenher noch was gemacht.
                        Jetzt schreibt sie einen Blog und diverse Artikel für ein kleines Magazin (die dann auch nicht regelmäßig zahlen). Nun hat sie im Fernstudium Journalismus angefangen.
                        Sie ist immer klamm, aber es stört sie nicht. Sie folgt ihrem Herzen und das ist Ihr wichtig. Sie ist glücklich.
                        (Wieviel ihr Freund finanziell da mitträgt, weiß ich nicht).

                        Ich selbst sehe es wie die anderen.

                        Oder willst Du nicht in Medizinmagazinen schreiben ? Sondern viel lieber andere Dinge schreiben ?

                        es grüßt, das Schaf

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                          #27
                          Hey DasSchaf,

                          Nun hat sie im Fernstudium Journalismus angefangen.
                          Sie ist immer klamm, aber es stört sie nicht. Sie folgt ihrem Herzen und das ist Ihr wichtig. Sie ist glücklich.
                          (Wieviel ihr Freund finanziell da mitträgt, weiß ich nicht).
                          nun...
                          vermutlich einiges. Fernstudiengänge sind verflixt teuer.
                          Wer da im Hintergrund ne finanzielle Absicherung hat, der ist diesbzüglich wirklich reich gesegnet.....

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                            #28
                            Hallo ladymaryann, das Schaf,

                            es gibt auch günstigere Alternativen, von der Fernuni Hagen bis zu Onlinekursen mit Hunderttausenden Teilnehmern, die sich gegenseitig korrigieren (so einen haben z.B. meine Kolleginnen mitgemacht).

                            Die Vielfalt ist größer als Ihr vielleicht denkt.

                            Liebe Grüße

                            Freundin der Weisheit

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                              #29
                              Joah, ich weiß...

                              Kommentar


                                #30
                                [off-topic]
                                Zitat von ladymaryann Beitrag anzeigen
                                Joah, ich weiß...
                                Hä? Aber wenn du doch weißt - warum schreibst du dann das vorherige?

                                [/off-topic]

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