Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

der empathist der keiner ist...

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    #16
    schnell her mit dem seminar!

    Kommentar


      #17
      und immer wieder freitag...

      heute wieder fast die wände hoch und dem kerl an die gurgel (nein nicht wirklich natürlich)...

      profilneurose??? welche rolle spiele ich???

      also, ich gestern fluchtartig die arbeit wegen migräne verlassen, heute morgen angeschlagen wieder hin...denen allen und vor allem dem "empathist der keiner ist" gesagt, dass ich gerade echt zu viel stress habe und es heute auf jeden fall ruhiger angehen möchte...jaja, versteht er, klaro klaro, und da wäre noch so ne sache, also wo die betriebsrätin auch gesagt hätte, da müssen wir mal was machen...sagte ich was von in ruhe meine arbeit machen...??? dann tatsäclich ein paar stunden in ruhe gearbeitet, von den üblichen "der kaffee ist fertig wenn du möchtest (sein neuestes thema, um ins gespräch zu kommen, er kocht den ganzen tag kaffee für uns alle...) abgesehen...

      kurz vor mittag kommt er ums eck, also er hat da mal was entwickelt, von dem er denkt, dass es eine große hilfe für uns alle wäre, und zwar folgendes (hatte er mir schon mal vorgeschlagen und ich hatte es skeptisch abgelehnt, übrigens, so vor 6-8 wochen)...ich, genervt, aus der arbeit gerissen: hmm, ich sagte doch gerade erst, dass das zuviel unruhe reinbringt und ich sehe nur mehrarbeit aber keinen richtigen nutzen dabei...doch doch, er würe mir das zu gern nächste woche unbedingt zeigen. ich: also ehrlich, das passt gerade echt nicht. er: wenn ich die chance habe es dir zu zeigen wirst du verstehen was ich meine...ich: aber es klingt nicht ausgereift...? nein, aber wird schon noch...ich zeig dir!!!! NEIN! NEIN!!! von mir aus arbeite weiter daran, aber für dich ohne hier unruhe zu verbreiten. er: aber ich kann dir doch nächste woche mal zeigen...UND NOCHMAL: NEIN! JETZT NICHT! OK?!?!

      ich völlig auf 180 in die mittagspause abgedampft und mir gedanken gemacht, in welcher abstellkammer ich meinen pc aufstellen kann, nur weg hier!!!!

      nach der mittagspause stand er wieder da, tut ihm ja leid, wenn ich schon wieder das gefühl hätte, soviel diskutieren zu müssen...ich ihm gesagt: also ein NEIN ist für dich erst eine ermutigung, die nuss knack ich- ach nööö, niemals, er kann ein nein akzeptieren, gar keine frage...aber wenn er etwas nicht versteht will er es verstehen....ich: du hast meine ablehnung dreimal nicht gehört sie waren alle begründet mir kommt es vor als wolltest du dich unbedingt durchsetzen. ach nöööö....doch!
      ich ihm zum zigsten mal erklärt, wie wir hier ticken, aber ich hab den eindruck, dass kommt echt nicht an. wenn er eine seiner meinung nach gute idee hat, will er sie durchsetzen, da interessiert ihn nix anderes mehr...er guckte mich wie ein auto an, als ich meinte, ob er sich schon stimmungen der anderen aus dem team zu seiner idee eingeholt hätte. ob das denn außer ihm eigentlich jemand braucht...wieso???? wie wieso???

      mir wieder die zunge wund gelabert, bis er halbwegs kapiert hat, dass seine idee unter umständen auch nur für ihn so toll sein könnte, dass sich das zum jetzigen zeitpunkt noch nicht sagen lässt. und sich im team absprechen ist ihm anscheinend äußerst suspekt...der ist so ein extra-orbit, ich weiß ja nicht...wieso der mir an der backe klebt, jaja ich wiederhole mich. aber vielleicht entdeckt ja jemand den fehler im system. bin ich zu nett zu ihm? würde ein schlichtes: nein und jetzt verlasse bitte den raum damit ich wieder wie gewünscht in ruhe arbeiten kann! besser funktionieren?

      ich glaub der kann nicht anders aber was kann ich tun....

      hilfe!!!!

      Kommentar


        #18
        Mal ehrlich Fortuna, wäre es nicht wesentlich unanstrengender für Dich, wenn Du ihm dann einfach gestatten würdest, Dir seine Idee nächste Woche tatsächlich vorzustellen? So hättest Du bis dahin zumindest Ruhe.
        Und wenn Du ihn dann ausreden und alles zeigen und erklären lassen würdest, und dabei aufmerksam zuhören würdest, meinst Du nicht, dass er dann auch empfänglich(er) für Deine Kritik wäre?

        Vielleicht fühlt er sich einfach nur nicht genug "gesehen" und anerkannt. Er klingt (aus Deinem Text heraus) wie ein kleines nörgeliges Kind, das der Mutti unbedingt beweisen möchte, dass es auch was tolles kann
        Unabhängig davon, ob er aufgrund seiner Leistungen Anerkennung verdient oder nicht, könntest Du vielleicht versuchen, den Hintergrund seiner (für Dich offensichtlich sehr anstrengenden) Bemühungen um Aufmerksamkeit zu verstehen.

        Manche Menschen sind so, und kennen keinen anderen Weg und werden ja auch durch das Verhalten iher Umwelt immer wieder darin bestärkt, dass auch Widerstand Zuwendung bedeutet, vor allem wenn er von Menschen kommt, mit denen man sich zunächst gut verstanden hat (was ja bei Euch offenbar der Fall war).
        Das was momentan zwischen Euch läuft, wird ihn, so denke ich, nicht in andere Fahrwasser buxieren, weil er sich nicht belehren lassen möchte. Ich glaube, er braucht das "emotionaler".
        Ein ehemaliger Kollege von mir war in Teilbereichen ähnlich. Wenn man ihm Nachdenkfutter über sich selbst gab (was allerdings nur in 4 Augen Situationen - und am besten außerhalb des Büros! - passend und möglich ist) konnte er sehr gut sehen, dass sein Verhalten "schwierig" für seine Mitmenschen war. So wurde er mit der Zeit ruhiger und beobachtender... jedoch leider nicht kompetenter, was schließlich dazu geführt hat, dass er gehen mußte.

        Er war kürzlich mal bei den Kollegen zu Besuch, und hat verlauten lassen, er habe viel bei uns gelernt

        Kommentar


          #19
          Ich antworte mal spontan aus dem Bauch heraus - kommt vielleicht etwas wirr herüber.

          Also - ich glaube der braucht ständig "Klare NEINS", "Klare Grenzen" - und, soweit es seine Sichtweise überhaupt packt - mal eine Vorstellung, dass er nicht nur Deine Zeit und Energie räubert - sondern er auf diese Art und Weise Deinen Chef bestiehlt.

          Arbeitszeit ist die Zeit, die man seinem Arbeitgeber gegen Entgelt - also Lohn - zur Verfügung stellt. In dieser Zeit sollte man die vom Arbeitgeber gestellten Aufgaben in der Regel zu 100 % erledigen - dafür bekommt man auch 100% Lohn.
          Wenn man nun in dieser Arbeitszeit zum Kaffeeautomaten mutiert - dann ist das vielleicht nett für die Kollegen, die nicht mehr zum Automaten laufen müssen, um sich Kaffee zu holen, sondern der Kaffee kommt sozusagen zu einem - aber das könnte auch eine günstige Aushilfe tun und im Vergleich ist das für den Arbeitgeber ein ganz schön hoher Stundenlohn, den Dein Kollege dafür bekommt (ich nehme mal an er wird nicht als Aushilfe bezahlt).
          Dass er andere Mitarbeiter davon abhält ihre 100% Arbeitskraft zur Erfüllung ihrer gestellten Aufgabe zu leisten ist dann der 2.te "Diebstahl" - weil er nicht nur selbst keine 100% bringt (es sei denn, Dein Chef hat ihn zum Kaffeekochen und Zeit- und Energiefresser eingestellt), sondern auch euch davon abhält eure Leistung in vollem Umfang bringen zu können. Die Krönung wäre dann noch, wenn ihr zur Erfüllung eurer Aufgaben auch noch Überstunden machen müsstet... - dann zahlt der Chef dafür noch zusätzlich drauf.

          mir fällt dazu nur ein: Der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.

          Nicht ihr seid allein dafür zuständig Grenzen zu setzen. Eurem Chef scheint sein Geld, dass er für eure Arbeitsleistung ausgibt auch ziemlich egal zu sein.
          Okay - wenn er sich als beschützende Werkstätte sieht - dann mag das gehen. Aber wenn er ein wettbewerbsfähiges produktives Unternehmen führen möchte, dann sollte ER hier mal ein Machtwort sprechen und seine Ziele vorgeben, Rahmenbedingen setzen und einfordern - kontrollieren - und auch Konsequenzen deutlich machen und ggf. auch ziehen.

          Klingt hart - aber das ist auch eine ehrliche und wertschätzende Art und Weise mit den anderen Mitarbeitern umzugehen, die bereit sind 100% für ihr Geld zu arbeiten - und daran auf Arbeitgeberkosten gehindert werden.

          LG vom fish

          Kommentar


            #20
            Liebe Fortuna,

            kennst Du das nicht auch schon in anderer aber ähnlicher Form bereits von anderen Menschen - diese ständigen Grenzüberschreitungen? Und es macht Dich zu Recht wütend, dass dieser Mensch scheinbar keine Grenze respektieren kann. Ein bisschen erinnert mich der Mann an ein Kind, das seine Grenzen auszuloten versucht. Nur kann man einem Kind mit einem "Nein" klare Grenzen aufzeigen, was Dein Kollege überhaupt nicht zu hören scheint.

            Nun kannst Du Dich noch 100 mal über ihn ärgern, Du kannst ihn aber nicht ändern. Der ist einfach so. Also würd ich mich fragen - wie möchte ich zukünftig mit diesem Menschen umgehen, damit ich meine Nerven schone?

            Ein neues Büro? Zum Chef gehen? Die Zusammenarbeit nebst Kommunikation möglichst auf ein Minimum reduzieren?

            Weisst Du, was ich tun würde? Ich würd ihm Montag symbolisch ein Überraschungsei mitbringen. Und dann würd ich ihm klar sagen - solange Du Dich wie ein verzogenes Kind benimmst, das kein Nein versteht, solange werde ich Dich ignorieren. Und das würde ich auch meinem Chef genauso mitteilen. Entweder der Mann hält sich zukünftig an klare Regeln und Grenzen oder Du ignorierst ihn, sobald er mehr tut/verlangt, als gerade nötig ist. Notfalls würd ich mir Ohropax mitnehmen und beim ersten unnötigen Wort im wahrsten Sinne die Ohren dicht machen.

            Allerdings würde ich mich auch nicht davor scheuen, ihn mal richtig anzubrüllen, dass die Wände wackeln. Da bin ich inzwischen schmerzfrei und ein Brüller hat noch niemandem geschadet. Aber zuerst würde ich auch mal mit dem Chef ein Wörtchen reden und wenn das nix bringt, dann würd ich die Ü-Ei-und-Ignorier-Nummer voll durchziehen.

            Ich wünsch Dir Nerven wie Drahtseile, Du kannst sie offenbar gut gebrauchen!

            Lg
            Lane

            Kommentar


              #21
              Zitat von Fortuna Beitrag anzeigen
              profilneurose??? welche rolle spiele ich???
              Der will was von Dir, nicht beruflich, privat.

              Kommentar


                #22
                Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                Der will was von Dir, nicht beruflich, privat.
                Der Gedanke kam mir auch schon, aber ich wollte es nicht aussprechen

                Kommentar


                  #23
                  Liebe Fortuna,

                  ich gehe mit solchen Situation so um, daß ich Grenzen setze.

                  Aber in aller erster Linie würde ich BEI MIR SELBST bleiben.
                  Nochmal in mich reinspüren, was mich veranlasst hat freiwillig mit ihm in dieses Büro zu ziehen. Das darfst Du nicht vergessen. Niemand hat dich gezwungen mit ihm das Büro zu teilen. Jetzt solltest Du Verantwortung dafür übernehmen. Ich denke, nur das hilft nachhaltig weiter.

                  Ich würde bei mir bleiben und mich mit dem Thema beschäftigen und vielleicht sogar eine Aufstellung dazu machen. So daß mir sowas in dieser Form hoffentlich nicht mehr passiert

                  Dieses Thema scheint genauer angesehen werden zu wollen und es nützt nichts wenn Du es ärgerlich von Dir weist.

                  Und wenn möglich würde ich bald wieder Distanz herstellen. Mich jetzt schon fürs nächste frei Büro anmelden.

                  Kann auch sein, daß er auf Dich steht. Aber ich weiß nicht.....?

                  Vielleicht braucht er nur mal einen guten Psychologen. Das ist eher mein Gefühl!


                  Margit
                  Zuletzt geändert von ; 25.09.2011, 08:45.

                  Kommentar


                    #24
                    in meinem leben hab ich gelernt, dass die ursache für das nicht zurecht kommen mit anderen menschen immer bei mir liegt. die anderen sind für mich spiegel, die mir zeigen, was in mir selbst nicht in ordnung ist und er zeigt dir sehr extrem, woran es bei dir fehlt. vielleicht solltest du den titel dieses fadens auf dich anwenden und nicht auf ihn.

                    ich finde a-stars vorschlag gar nicht schlecht, nämlich ihm die chance zu geben, seine arbeit zu zeigen zu einem bestimmten zeitpunkt. bis dahin hast du ruhe und wenn es soweit ist, kannst du dir in aller friedlichkeit anschauen, was er da produziert hat. wenn es nicht tauglich ist, kannst du ihm sagen, wo es hängt und ihn dafür loben, dass er sich gedanken darüber gemacht hat. bis dahin allerdings solltest du für dich selbst klären, wo es bei dir hängt und wieso du ihn so enervierend findest. das was dich an ihm nervt, ist das, was dich auch an dir selbst stört.




                    Ich habe die Spielregeln verlinkt, weil sonst die Urheberrechte verletzt werden.
                    Zuletzt geändert von Wolle0401; 25.09.2011, 14:04. Grund: Urheberrechte verletzt

                    Kommentar


                      #25
                      ich freu mich auf den tag, an dem ich einfach verlinken darf

                      Kommentar


                        #26
                        OT on (dann spiel doch im assoziationen-Faden ein bisschen und dann kannst Du heute noch links setzen) OT off

                        Kommentar


                          #27
                          liebe A-Star,

                          das hatte ich auch schon überlegt, ob das in dem moment nicht einfacher gewesen wäre...

                          Vielleicht fühlt er sich einfach nur nicht genug "gesehen" und anerkannt. Er klingt (aus Deinem Text heraus) wie ein kleines nörgeliges Kind, das der Mutti unbedingt beweisen möchte, dass es auch was tolles kann
                          an dem punkt sind wir inzwischen auf jeden fall.

                          ich verstehe inzwischen auch, warum er von seinen vorherigen kolleginnen, aus deren abteilung er unbedingt raus wollte, so behandelt wurde. dort wurde er irgendwann auch ziemlich ignoriert und übergangen...

                          ich finde es auch mehr als schade, dass es so gekommen ist wie es jetzt ist. wir hatten uns gut verstanden, bevor wir uns dieses büro teilten. als wir uns nur 5 min am tag sahen, waren die treffen bereichernd, weil wir so verschieden sind. da war ein kleiner plausch mit ihm zwischendurch entspannend.
                          Ich glaube, er braucht das "emotionaler".
                          definitv...er trifft auch meinen wunden punkt, früher war ich auch so ein gutmensch, der felsenfest davon überzeugt war, zu wissen, was gut für andere ist. heute weiß ich, dass ich das nicht wissen kann. er ist so, und ich werde ihn nicht ändern. will ich auch nicht.

                          ich WILL mit menschen arbeiten, auf die ich mich verlassen kann. solche menschen will ich auch sonst um mich. er dreht sein fähnchen mit dem wind...und hält das für flexibilität... erst heute wieder hatten wir die situation, dass er einem anderen kollegen, der gerade sehr im stress ist, unter die arme hätte greifen können, als wir meinten, das fiele doch eh in seinen kompetenzbereich, meinte er eiskalt, nö, tut es nicht...aber ganz gnädig nach einer fiesen spitze meines kollegen hat er dann doch mit angefasst...oder es widerwillig angekündigt...seufz...

                          ich versteh das nicht, er will immer mit anfassen, und wenn er es könnte, kann er/will er nicht...???

                          liebe fish,
                          ich glaube für die anderen war es eine gute gelegenheit, ihn zu mir abzuschieben, ich hab schließlich eine extrem schwierige abteilung, an der sich schon einige führungskräfte die zähne ausgebissen haben, in den griff gekriegt...
                          das kind ist in den brunnen gefallen, und ich halte die augen weit offen, und werde die nächste gelegenheit nutzen, selber ein eigenes neues büro zu kriegen, oder ihn umzuquartieren...

                          liebe Lane,
                          Und dann würd ich ihm klar sagen - solange Du Dich wie ein verzogenes Kind benimmst, das kein Nein versteht, solange werde ich Dich ignorieren.
                          darauf läuft es hinaus...es ist ja auch tatsächlich schon "viel bsser" geworden. die ersten wochen hatten wir täglich übelste diskussionen, und ich war den halben tag mit flurfunk beschäftigt, bis ich ihm ganz klar gemacht hab, dass ich damit nichts zu tun haben will. dass ich mich von ihm nicht mehr von der arbeit abhalten lassen, weiß er bereits...

                          er ist vom charakter her ein "papa"-typ. er ist kein typ, der mit anpackt, er ist der typ, der betroffen guckt...

                          liebe Chrissi,
                          ich hab mich auch schon gefragt, was er mir spiegelt, glaub mir...packt er mich an der wurzel, mich besser um mich selbst zu kümmern, und mehr mit ratschlägen um mich zu schmeißen, anstatt immer überall mit anzupacken???
                          mich im zweifelsfall nicht verantwortlich fühlen und auch mal so ein bisschen in die gegend zu denken...ideen zu haben und zu verwerfen...?
                          sollte ich mir eine scheibe von seiner hartnäckigkeit abschneiden? mir wird sonst ja gern nachgesagt, ich würde zu schnell aufgeben- was ich von ihm jetzt echt nicht behaupten könnte???

                          liebe Margit,

                          deswegn hab ich den faden ja aufgemacht, weil ich weiß, dass weglaufen nichts bringt und es was mit mir zu tun haben MUSS, gottverdammich... er ist unheimlich menschlich, er interessiert sich sehr sehr sehr für seine mitmenschen...würde er mir davon etwas abgeben und ich ihm im gegenzug etwas sachlichkeit und fokussiertheit...wäre das wohl nicht verkehrt!

                          und Hubert, Lane, Margit,
                          nutzt ihm aber leider gar nichts, wenn er auf mich stehen sollte...oder mich bewundert. das macht die sache nur schlimmer...

                          ergo...

                          das ergebnis liegt wohl irgendwo in der mitte, ich nehm mir mehr zeit für zwischenmenschliches, zeig meine chefkompetenz, in dem ich ihn glasklar führe, seine ideen anhöre und ihm ruhig, sachlich und ausführlich erkläre, wann was wie wo...oder nicht.
                          wird der mann nicht geführt, verfranst er sich. das ist leider tatsache...
                          und ja, ich hab mir die situation ausgesucht, weil ich nicht genau hingeschaut hab...also stell ich mich jetzt dem ganzen. kopf in sand bringts nicht...wahrscheinlich muss ich auch mit ihm reden, dass ich die büros langfristig wieder trennen will. ich glaube dann könnten wir uns auch wieder ruhiger begegnen. aber zwei so verschiedene menschen in einem raum ist für beide eine qual. ist so...

                          verdammt, ich bin einfach der kooperative chef-typ. ich hasse es, autoritär zu sein...

                          danke für eure gedanken. das hilft mir sehr!!!

                          liebe grüße

                          Kommentar


                            #28
                            und Chrissie....

                            ich bin kein empathist, ich kann oder könnte, aber das ist mir zu anstrengend. war ich früher, damit fühl ich mich heute gar nicht mehr wohl...

                            ich will lebendigen austausch mit menschen, und bei der arbeit einfach noch mal anders als privat. ich trenne da auch. klar erzähle ich auch mal, wenn ich am wochenende tretbootfahren oder im kino war. und ich respektiere, wenn es einem kollegen aufgrund persönlicher dinge, die er oder sie mir mit drei worten erklärt, nicht gut geht und sorge für einen geschützten rahmen für ihn/sie. aber ich bin NICHT bereit, mich eine stunde mit der person zurückzuziehen und privatpsychologe zu spielen. not my job...

                            wenn die leute ihre arbeit schaffen, können sich auch mal zwei kollegen privater austauschen, auch kein problem.

                            aber ich bin kein zuhörer für menschen, die sich gern reden hören oder die eben gern ideen haben, und die gern rumspinnen (ohne wirklich an eine realisation zu denken)...

                            vielleicht strahle ich etwas anderes aus, dass ich solche menschen in mein leben ziehe????

                            manchmal denke ich, ich müßte mehr empatist sein. aber die meisten meines teams sind damit voll zufrieden, wie ich mit ihnen umgehe. lass ich mich zu schnell verunsichern??? ja, verunsichert bin ich. schließlich behandel ich nicht gern menschen ungerecht. und mit dieser situation befinde ich mich in einer zwickmühle. ICH habe das gefühl, jemand, der es ja nicht böse meint, ungerecht zu behandeln.
                            und auf der anderen seite schreit es in mir: boah, meine gefühle werden mit füßen getreten, meine meinung zählt nicht, hier wird versucht, mich knallhart auszutricksen....ich hasse es, so rumzujammern...

                            Kommentar


                              #29
                              Kann mir vielleicht jemand etwas zu den Spiegelgesetzen sagen? Warum ergeben sich aus den vier Gesetzen diese Regeln wie "Wenn Du Dich selbst kritisierst oder verurteilst, dann werden Dich andere kritisieren und verurteilen."? Ich habe zwar aus Erfahrung her das Gefühl, dass es stimmt, aber ich finde, es lässt sich von den am Anfang genannten vier Gesetzen nicht logisch herleiten.

                              Kommentar


                                #30
                                Hallo Fortuna
                                danke erstmal für dein post bei mir, aber wie ich hier lese, hast du es ja auch gerade ganz schön schwer. Doch dabei habe ich das Gefühl es ist eine Lernaufgabe über die du dann mal später schmunzeln kannst, wenn du gestärkt aus der Situation heraus gehst. Du schaffst das schon und immer schön auf dein Gefühl achten. Liebe Grüße

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X