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    flüchtlinge

    umfrage ohne auswahl-vorgabe.

    es kommen ja immer mehr. jeder staat (gr'land, italien, aber auch zb polen, england) haben eine sehr unterschiedliche bereitschaft, den 'vetriebenen' zu helfen. genauso wird die notwendigkeit zu helfen unterschiedlich betrachtet: 'die albaner brauchen das nicht; die syrier schon.'
    keine einigung im umgang mit diesem problem. ihr seht es hoffentlich auch als problem.aber was da das problem ist, wird unterschiedlich gesehen.
    ich fange mit meiner meinung nicht an, um keine richtung vorzuzeichnen...

    ???

    #2
    Ich kann die Flüchtlinge gut verstehen, auch die, die "nur" aus wirtschaftlichen Gründen kommen.
    Die Zeit ist reif, enger zusammenzurücken und zu teilen.
    Solange die reichen Länder nicht in der Lage sind, dafür zu sorgen, dass in ärmeren Ländern andere Lebensumstände möglich sind, wird sich "das Problem" nicht entschärfen lassen.
    Wenn die Menschheit jetzt nicht begreift, dass die Zeiten von Macht, Geld, Besitz endgültig zu Ende gehen müssen, werden wir überrannt werden.

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      #3
      lösung

      wir werden ja jetzt schon 'überrannt'. viele kommunen sind an ihrer kapazitätsgrenze -sagen sie. es ist alles so relativ: die durchschnittliche größe eines kinderzimmers beträgt in d'land ca 12qm. diese lebensqualität wollen wir erhalten. viele flüchtlinge verfügen über 2qm -ihre schlafstätte.
      wir müssen also zusammenrücken. das würde bei den og zahlen und gerechter verteilung eine größe von 7qm pro kinderzimmer ergeben. wer würde das seinem kind zumuten wollen? oder wer -bitte melden!- würde einer person oder gar 1 familie im eigenen haus / wohnung entsprechenden raum zur verfügung stellen? wir stehen für eine humane lösung -solange es nicht die eigene haut betrifft. sagen kann man viel -aber wer macht was?
      die raumaufteilung ist jetzt nur ein aspekt von vielen...!
      wir müssen jede menge aufgeben / abgeben. da hat kaum einer lust zu. deshalb werden ja auch massive grenz-zäune errichtet, damit das elend bitteschön draußen bleibt.
      ich sehe bei der gegenwärtig systemischen lage keine lösung. der og aspekt ist mit anderen (wirtschaft, machterhalt etc) so verwoben, daß es eigentlich eine weltweite revolution braucht, um die situation grundlegend zum konstruktiven zu wenden.
      keine ahnung...

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        #4
        Die Lösungen werden sich allmählich ergeben angesichts der steigenden Zahl von Menschen, die in die reicheren, demokratischeren Länder drängen.
        Eine Änderung von einem Tag zum anderen wird es nicht geben.
        Wenn ich in 10 Jahren noch lebe, wird sich die Situation geändert haben; sicher ist sie noch nicht abgeschlossen dann, aber auf dem Weg.
        Es wird nicht anders gehen.
        Ich bin da zuversichtlich.

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          #5
          Läuft alles nach dem Hooton Plan

          " ... Hooton plädierte für die Ansiedlung nicht-deutscher Bevölkerung in Deutschland, um "den deutschen Nationalismus und die aggressive Ideologie zu zerstören". ..."
          https://de.wikipedia.org/wiki/Earnest_Hooton

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            #6
            zuversicht

            dein wort in den gehörgang der universellen kraft, bonny!

            ich bin mir sicher: es wird nicht gemächlich-friedvoll abgehen. es wird einige crashs und weltweite kämpfe geben. noch leben wir ja in einer luxus-situation. wir bemerken kaum die auswirkungen des konflikts; können unseren standard noch halten und wissen nur aus den nachrichten, was 'da' so alles los ist. irgendwann wird das da zum hier!

            das ganze ding hat eine mächtige explosiv-kraft!
            ich will auch nicht, daß eine schwarzgemalte zukunft uns erwartet. aber wenn ich die mir zugänglichen infos zusammen nehme, würde nur noch eine invasion vom mars helfen, um die situation in konstruktive bahnen zu lenken.

            ich bin da nicht so zuversichtlich. ob ich die heftigen auswirkungen noch erlebe, ist unklar.

            also, leute: nach uns die sintflut! (sarkasmus)

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              #7
              hmm...

              dieses thema existiert ja erst seit gestern...
              auf andere themen wurde viel schneller geantwortet. (bonny + mistery, ich lasse mal eure antworten mal außen vor )
              und da kommt mir der gedanke / eindruck, daß man nix mit dem thema zu tun haben will...

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                #8
                Du siehst momentan vieles so "pechig schwarz", benno.
                Die Reaktionen kommen sicher noch.
                Bitte nicht vor-interpretieren.

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                  #9
                  Ich sehe das auch schwarz. Zwar hab ich die gleiche Meinung wie Bonny,

                  Ich kann die Flüchtlinge gut verstehen, auch die, die "nur" aus wirtschaftlichen Gründen kommen.
                  Die Zeit ist reif, enger zusammenzurücken und zu teilen.
                  Solange die reichen Länder nicht in der Lage sind, dafür zu sorgen, dass in ärmeren Ländern andere Lebensumstände möglich sind, wird sich "das Problem" nicht entschärfen lassen.
                  Wenn die Menschheit jetzt nicht begreift, dass die Zeiten von Macht, Geld, Besitz endgültig zu Ende gehen müssen, werden wir überrannt werden.
                  aber die Lage wird nicht besser werden. Wodurch denn ? Eine Revolution von unten, eine Revolution von oben ? Da gibt es die vielen Kriegsflüchtlinge und denkt ihr, dass monotheistische Glaubensrichtungen mehr zusammenfinden ? Oder besser gesagt die Menschen, die ihren Glauben dazu haben) ? Ich glaube das nicht. Dann die wirtschaftsflüchtlinge und in Anbetracht steigender Weltbevölkerung und dem System, was wir haben, wird sich die Situation verschärfen. Die Schere zw. Arm und Reich geht weiter auseinander nicht nur innerhalb D sondern auch weltweit.

                  Die Reichen Länder können nicht die ganze 3. Welt (den Begriff find ich schon schlimm) aufnehmen, also muss, wie Bonny sagt, etwas in diesen Staaten sich verändern. Aber nehmen wir mal Afrika ... aufgrund von klimatischen Bedingungen nicht immer möglich, dass dort keine Hungersnöte ausbrechen etc. etc ....

                  Was könnte man also tun ?

                  • Jeder könnte eine Patenschaft aufnehmen z.B. ... Obdachlose und Sozialhilfeempfänger mal ausgenommen, oder ? Viele haben vielleicht so etwas schon ... für Menschen und Tiere
                  • Spenden (sach- wie Geld)
                  • Entwicklungshilfe vor Ort (vom Arzt, zum einfachen Freiwilligen)



                  und sonst ?


                  Für das mit größte und grundlegende Problem halte ich immer noch das exponentielle Bevölkerungswachstum. 2050 werden es an die 10 Mrd. Menschen sein. Noch mehr Menschen in Armut. Noch mehr Umweltverschmutzung, .... das liegt außerhalb der Macht eines Einzelnen

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                    #10
                    Es ist genug da für alle. Es müsste nur endlich einmal ordentlich verteilt werden.

                    Das bedingungslose Grundeinkommen weltweit eingeführt, würde einiges bewirken.

                    Letztendlich sollten wir hier in Deutschland um jeden "Flüchtling" froh sein. Da immer weniger Deutsche sich Kinder "leisten" wird unsere Gesellschaft immer älter. In einigen Jahren wird es dann so weit sein, dass ein Arbeitnehmer sich nicht nur selbst etwas aufbauen soll, sondern zudem noch die Rente für einen alten Menschen erarbeitet. Wie soll das funktionieren?

                    Momentan wird das alles totgeschwiegen. Doch nicht umsonst hat man die Laufzeit des Gymnasiums verringert, die Studienlaufzeit verringert und die Wehrpflicht abgeschafft. Damit die wenigen "Jungen" die nachkommen, schneller arbeiten und Geld verdienen können. Die Frauen werden auch mehr und mehr eingebunden in den Arbeitspozess. Den Rentenbeginn wurde nach hinten verschoben. Wird aber auf Dauer alles nicht reichen. Wir brauchen dringend Menschen hier in Deutschland, die in Zukunft unsere überalterte Gesellschaft mittragen. Ansonsten wird es hier zum Krieg von Alt gegen Jung kommen.

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                      #11
                      Zitat von Nordhimmel Beitrag anzeigen
                      Wir brauchen dringend Menschen hier in Deutschland, die in Zukunft unsere überalterte Gesellschaft mittragen.
                      Ich weiß, dass du es nicht so meinst, wie es sich hier liest.

                      Lassen wir nur Menschen in unser Land, die uns nützlich sind?
                      Ich möchte Menschen hereinlassen, weil sie Menschen sind, die das gleiche Recht haben, glücklich zu sein, in Frieden zu leben, ein relativ gesichertes Auskommen zu haben, genügende medizinische Versorgung und, und, und...
                      Auch wenn sie nicht entsprechende Vorleistungen erbracht haben, weil ihnen das gar nicht möglich war.
                      Menschen dürfen nicht nach ihrem Wert für die Gesellschaft und die Wirtschaft beurteilt werden.

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                        #12
                        Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                        Ich weiß, dass du es nicht so meinst, wie es sich hier liest.

                        Lassen wir nur Menschen in unser Land, die uns nützlich sind?
                        Ja, ich meinte es nicht so. Doch Interpretationen stehen jedem frei

                        Aber grundsätzlich möchte doch jeder Mensch "nützlich" sein. Es ist somit ein Unding Asylbewerber irgendwo unterzubringen und mit dem "nötigsten" zu versorgen, sie aber nicht arbeiten zu lassen wenn sie wollen und können.

                        In unserer Gesellschaft wird der Wert an der Arbeit die man leistet festgemacht. Und deshalb haben die "Asylbewerber" auch keinen Wert. Weil sie "schmarotzen" MÜSSEN.

                        Wie würde sich deine Meinung ändern wenn du plötzlich in deinem Haus eine ganze Familie aufnehmen müsstest die du von deiner Rente mitversorgst. Und sie hängen nur rum und tun nichts. Würde dir nicht gefallen und würde dich ziemlich schnell aufregen.

                        Genau DAS wird aber den Asylbewerbern aufgedrückt. Sie dürfen nicht arbeiten, so lange das Asylverfahren läuft.

                        Auch diesem Problem würde das Grundeinkommen die Schärfe nehmen. Weil es nämlich somit auch für uns im Kopf selbstverständlich werden würde, dass die Grundversorgung ohne zu arbeiten rechtens ist und JEDEM zusteht. Genau deshalb werden ja auch Hartz4-ler diskriminiert. Weil sie nicht arbeiten und somit "schmarotzen".

                        Von außen wirst du diese tief verwurzelten Ansichten nicht ändern auch wenn eine Welt wo jeder überall willkommen ist weil er Mensch ist, sehr schön wäre. Diese Ansichten kann jeder nur in sich drin ändern. Und ein Gesellschaftssystem das auf Konkurrenz getrimmt ist, wird die Schwachen immer als Last ansehen. Dazu brauchen wir keine Asylbewerber, das sieht man sehr schön an den Kindern und an den ganz alten Menschen

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                          #13
                          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                          Menschen dürfen nicht nach ihrem Wert für die Gesellschaft und die Wirtschaft beurteilt werden.
                          tja. so werden sie (wir) aber eingeschätzt. und -verdammich!- irgendwie kann ich diese haltung verstehen. was nützt die menschenfreundlichste freigebigkeit, wenn am ende niemand mehr genügend zu essen hat? das könnte dann so klingen: 'geliebte menschheit, laßt uns gemeinsam harakiri machen'.
                          dieser absatz eben war aus einem absolut egoistischen blickwinkel geschrieben. da wird der teufel an die wand gemalt und so versucht, das eigene geldsäckchen zu retten.
                          ich habe (für mich selber) keine angst vor einer veränderung im obigen sinn. das wird sich langsam entwickeln. solange kann ich gar nicht mehr leben.
                          ich denke nur an die nachfolgenden generationen. zb mein sohn: er wuchs in einer zeit auf und tut es noch, wo ihm alles zufliegt. das wird nicht mehr lange so bleiben. zeit für eine vollständige veränderung! das wird nicht leicht.
                          aber trotzdem: irgendwie wird sich das gesamt der menschheit auch an diesen umstand anpassen. es wird haufenweise kollateralschäden geben. die werden wir alle als notwendig erachten. machen wir ja jetzt schon.
                          die letzte große veränderung war mmn die letzte kriegs- und nachkriegszeit. alles war schrecklich neu und mußte gemeistert werden. und es wurde gemeistert!

                          na gut, ich bin für die menschheit so zuversichtlich wie bonny. aber es wird extrem harte umstellungs-zeiten geben.

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                            #14
                            was nützt die menschenfreundlichste freigebigkeit, wenn am ende niemand mehr genügend zu essen hat?
                            Deshalb bin ich ja der Meinung, dass die Bevölkerung nicht weiter wachsen darf ... nun haben wir hier in Deutschland den Umstand, dass die Bevölkerung rückläufig ist. Dass ist schon im Sinne der angeblich notwendigen jährlichen Umsatzsteigerung ein Problem.
                            Und was die rente angeht, bin ich mir noch nicht so sicher: früher haben 7 Arbeiter für die Rente eines Rentners gearbeitet. Heute sind es weniger, dabei sind die aber produktiver als früher. Es haben sich spezielle Berufsgruppen aus der Umlagefinanzierten Altersvorsorge verabschiedet. Soweit ich weiß (berchtigt mich bitte, wenn es flasch ist), läuft das in den Skandinavischen Ländern ein wenig anders. Dort hat man zwar die höchsten Steuern, aber das umlagefinanzierte Rentensystem soll noch weitgehend intakt sein.

                            Besser Verteilung ja. Grundeinkommen ja. Verkürzte Asylverfahren ja. Rein theoretisch müsste ja jeder, der mehr hat (als was?), müsste etwas abgeben. Wer wäre dazu bereit ?

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                              #15
                              Ich habe da ein ganz anderes "Problem" mit diesem Thema...

                              Vor meinem inneren Auge steht ein Bild, das uns alle, egal woher wir kommen, zeigt... ähnlich wie die Gemüsepflanzen, die ihre Wurzeln nur noch in Nährlösung stecken dürfen und von außen versorgt werden, statt sie tief in den (heimatlichen) Boden wachsen lassen zu können, der sie mit dem versorgt, was sie brauchen...

                              Ich frage mich, wie sich all diese Kinder fühlen, die mit ihren Eltern - von wo auch immer nach wo auch immer - ziehen müssen. In andere Länder mit anderen Kulturen, anderen Bräuchen, ja selbst anderem Wetter. Und weiter frage ich mich, was aus solchen, entwurzelten Generationen (die wir zum Teil auch schon sind) werden wird...

                              Und ich frage mich (um im Bild zu bleiben), ob es nicht sinnvoller wäre, die Böden wieder zu kultivieren, so daß man gern drauf leben mag...

                              Vielleicht blauäugig, aber das ist das, was ich dabei fühle.

                              LG
                              Spunk

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