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Enneagramm

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    Enneagramm

    Hallo Ihr Lieben,

    lese in den Beiträgen öfter, dass sich jemand selbst als Enneagrammtyp 1-9 bezeichnet.

    Gibt es im www eine Test, der natürlich fundiert und kostenlos sein sollte ???

    Bin gespannt!

    Liebe Grüße


    #2
    Hallo Sternenkönigin,
    habe hier was Das Enneagramm // Baron-Wagele-Test gefunden, ich schaue mir das mal an.

    Aquamix

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      #3
      Hallo Aquamix,
      das ist sehr interessant. Danke und ein gutes WE.
      Rubina

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        #4
        Zitat von Aquamix Beitrag anzeigen
        Hallo Sternenkönigin,
        habe hier was Das Enneagramm // Baron-Wagele-Test gefunden, ich schaue mir das mal an.

        Aquamix
        Puh, wenn ich diese 180 Fragen anschaue, ist bei mir die Motivation gleich wieder weg!

        Einen guten Überblick erhältst du auch, wenn du einfach die Beschreibung der 9 Typen liest. Da kannst du sofort sagen, ob das auf dich zutrifft, oder nicht. Bis auf den 'Vermittler' Typ 9 sind eigentlich alle einfach zu bestimmen. So kannst du auch im Ausschlussverfahren diejenigen wegstreichen, die ganz bestimmt nicht zutreffen.
        Hilfreich ist auch Wikipedia, besonders wegen den prägnanten Namen der einzelnen Typen, die in der ersten Beschreibung fehlen.

        Eine ganz gut Kurzbeschreibung findest du auch hier, die für die Bestimmung des eigenen Typs eigentlich bereits ausreichen sollte.

        Die Enneagramme sind wirklich noch spannend. Mir wurde so letzthin bewusst, weshalb ich mit einem früheren Vorgesetzten einfach nicht klar kam.

        Serafin

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          #5
          Es ist zum Heulen, ich bekomme bei solchen Test niemals ein eindeutiges Ergebnis. *gggrrrrhhh*
          Trotzdem DANKE für die Tipps.!!!!


          Kennt jemand von Euch das Problem? Ich bin nämlich eine 6 und eine 7 und eine 8. Und bitte, nicht behaupten, dass ich den Test nicht richtig gemacht habe. :o)

          Liebe Grüße

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            #6
            Ist es nicht so, dass bei vielen Tests es Mischtypen gibt?
            Es gibt doch nicht nur schwarz und weiss!

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              #7
              Zitat von Sternenkönigin Beitrag anzeigen
              Es ist zum Heulen, ich bekomme bei solchen Test niemals ein eindeutiges Ergebnis.
              Hallo Sternenkönigin

              Erkennst du dich in einer der Typen-Beschreibungen wieder? Das ist vielleicht aussagekräftiger als ein Test, bei dem du nicht genau weisst, wo die Autoren den Fokus darauf gelegt haben.

              Ich habe zwar gemeint, dass die allermeisten Leute einem einzigen Typ zugeordnet werden können, dass man jedoch immer auch gewisse Anteile des Nachbartyps hat. Von da her ist es also kein Widerspruch!

              Oder dass man unter Stress oder Entspannung Eigenschaften der durch die Linien verbundenen Typen annimmt.

              Doch für so ein vertiefte Studium hilft wahrscheinlich ein gutes Buch weiter.

              Serafin

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                #8
                Hallo Sternenkönigin,

                warum ist es Dir denn so wichtig, ein eindeutiges Ergebnis zu bekommen? Was hilft es Dir, wenn Du eindeutig nur ein ganz bestimmter Typ bist?

                Viele Grüße
                Susanne

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                  #9
                  Zitat von Sternenkönigin Beitrag anzeigen
                  Es ist zum Heulen, ich bekomme bei solchen Test niemals ein eindeutiges Ergebnis.
                  Ich hatte für 2 Typen genau die gleiche Punktzahl und hab mich in beiden "wiedererkannt" - ist doch kein Problem, oder ?

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                    #10
                    Ich habe mir ein Excel-Sheet gebastelt in dem man nur die Fragen, bzw. die Antworten ;o) ankreuzen muss. Es errechnet dann von selber welcher Typ man ist.
                    Mit Hilfe des Links von Serafin ist es dann ganz einfach nachzulesen was die wesentlichen Eigenschaften der Typen sind.
                    Nicht vergessen darf man aber, dass jeder Typ zwei Komplementärtypen hat. D.h. unter besonderen Umständen (Stress, Trauer u.A.) kommen Eigenschaften eines anderen Typs ans Tageslicht. Leider weiß ich es nicht aus dem Stehgreif welche Typen miteinander verbunden sind – müsste zu Hause im Buch nachsehen,
                    Wen jemand das Sheet haben will, sende ich es gerne per Mail – bitte einfach eine PN

                    Liebe Grüße
                    Christine (Typ 5;o))

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                      #11
                      Es ist nicht verwunderlich, wenn nach einem Test oder dem Lesen einer Kurzbeschreibung der einzelnen Typen das Gefühl entsteht. "Ich bin Viele!".

                      In den neun Typen findet sich nämlich so ziemlich alles an menschlichen Eigenheiten wieder, was sich nur denken lässt und im Grunde haben wir alle diese Anteile in uns. Die neun Typen bezeichnen Schwerpunkte in unserer Persönlichkeit, Verhaltens- und Reaktionsmuster, in denen wir unterschiedlich stark feststecken.
                      Wenn es uns gelingt, uns zu entwickeln, lösen wir uns zunehmend von diesem Typus, ohne jedoch jemals ein komplett anderer werden zu können. Wir können aber lernen, uns von unseren Mustern ein wenig zu lösen und uns sozusagen in Richtung auf die Mitte des Enneagramms hin zu bewegen.

                      Das Enneagramm ist eine sehr komplexe Angelegenheit und mit einem Test lässt sich höchstens eine grobe Eingrenzung der in Frage kommenden Typen vornehmen. Danach beginnt dann die eigentliche "Arbeit" : Was ist der Antrieb, die Motivation dieses Typus, wo gerät er immer wieder unter Stress, und wie reagiert er dann?
                      Möglich ist es auch, dass jemand in verschiedenen Lebensabschnitten einen seiner "Flügel" stärker ausprägt, oder unter Stress gerade in seinem Gegenpol festhängt, außerdem sind die Eigenheiten der einzelnen Typen bei jedem eh' unterschiedlich stark ausgeprägt.
                      Nicht zu unterschätzen bei der Suche nach dem eigenen Typus ist auch, dass man ja gerade für die eigenen Schwachpunkte häufig etwas blind ist. Wenn jemand einen Typus besonders ablehnt (oder nicht so recht wahrnimmt), sollte er sich genau den mal näher ansehen...

                      Das Enneagramm ist also nichts für schnelle Beurteilungen oder Party-Spiele à la Psychotest. Ich finde aber, es ist ein gutes Werkzeug zum Selbststudium. Es regt an, sich selbst und seine Beweggründe zu hinterfragen, eingefahrene Strukturen zu erkennen und neue, für die eigene Person vielleicht ungewöhnliche Reaktionen auszuprobieren. Es ermutigt, Stärken und Schwächen zu erkennen, zu akzeptieren und zu bearbeiten. Und es unterstützt dabei, andere Menschen so sein zu lassen wie sie sind, ihnen mit Nachsicht und Liebe zu begegnen, wenn man einmal erkannt hat, was eigentlich hinter den Eigenheiten der einzelnen Typen steckt.


                      Man sollte sich aber schwer hüten, andere Menschen damit einordnen zu wollen, auch wenn manche Typen wirklich frappierend deutlich erkennbar zu sen scheinen. (Eine machtbesessene, dominante 8 hat wahrscheinlich jeder in seinem Umfeld.) Damit würde man weder der Komplexität dieses Systems gerecht, noch der Einzigartigkeit und Vielschichtigkeit des einzelnen Menschen.

                      Das Enneagramm ist eine verblüffend schlüssige, vollständige Typologie, in seinen Ursprüngen wahrscheinlich mehrere tausend Jahre alt. Davon zu profitieren erfordert schon einiges an Beschäftigung damit. Ich finde aber, das lohnt sich: Mir hat es zu einem weiteren Blick für mich und die Menschen um mich herum verholfen.

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                        #12
                        Hallo Mango

                        Danke! Du hast das wunderbar beschrieben!

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                          #13
                          (Finde ich auch.)

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                            #14
                            Hallo Ihr Lieben,

                            habe noch ein wenig zum Thema Enneagramm quergelesen und kann nun Mangos Beitrag besser nachvollziehen.

                            Nach meinem anfänglichen Gefühl - keine richtige Zuordnung = negativ konnotiert - habe ich eine positiv Beschreibung angeschlossen: Durch die letzten Jahre in denen ich mich intensiv mit mir auseinandergesetzt und viele Glaubenssätze, Verhaltensweisen etc.modifiziert habe, sind zahlreiche Facetten meiner Persönlichkeit klarer zum Vorschein getreten. Es ist daher nicht einfach mein Gesamtselbst in ein Schema einzusortieren, hingegen einzelne Verhaltensweisen stellen kein Problem dar.

                            Für meine Weiterentwicklung verwende ich aber andere Modelle als das Enneagramm, obwohl man immer wieder Berührungspunkte und Schnittstellen finden kann und wird.

                            Liebe Grüße

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                              #15
                              Nachdem mir das Enneagramm gerade wieder über den Weg gelaufen ist, will ich den Faden gerne wiederbeleben.
                              Ich weiß aber leider nicht genau, warum.

                              Ich wüsste gern, ob es hier noch andere 99%ige Neunertypen wie mich gibt. Leider sind die alle zu faul zum Schreiben (los, beweist das Gegenteil ). Oder doch nicht? Wie habt ihr das geschafft? Einfach tun? Menno!!! Ich will kein friedliebender, langweiliger Neuner mehr sein! Aber es nicht mehr zu sein ist so anstrengend und kostet unendlich viel Überwindung.

                              Es ist doch unsäglich... Ich kann alles mögliche, aber ich verrate es niemanden. Denn ich kann zwar alles mögliche, aber nichts besonders gut. Konflikte gibt es nicht. Alle haben irgendwie recht. Die Welt ist anstrengend. Wenn ich eine Freundin anrufen will, dauert es 1 Stunde bis ich mich dazu aufraffen kann. Danach dauert es 1 Stunde bis ich mich davon erholt habe und das nächste Projekt in Angriff nehmen kann. Nichts ist es wert, mich dafür anzustrengen. Ist doch alles gar nicht so wichtig. Lohnt sich nicht.

                              Und ja, ich weiß natürlich, dass es sich doch lohnt! Aber manchmal kommt es mir so vor, als wäre ich in einem dieser Bücher, in denen nichts passiert und ich der Hauptfigur ständig in den Hintern treten will "Nun tu doch endlich was". Ich habe irgendwann "Ich warte darauf, dass etwas passiert" (Margaret Foster?) gelesen. Seither befürchte ich, dass das auch der Titel meines Lebens ist. Leider.

                              Nunja. Ich weiß ja, was ich tun sollte: irgendetwas. Hauptsache TUN. Und es gibt hier ja auch schon genug Fäden, die mit Tipps und Tricks gefüllt sind, wie ich mich am besten zum Tun aufraffen könnte.
                              Also, wie schon geschrieben, ich weiß nicht, warum ich trotzdem meinem Beitrag schreibe. Aber ich tue es trotzdem und ignoriere sämtliche Stimmen in meinen Kopf, die mich davon abhalten wollen...

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