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Geburtstagswünsche, Geschenke...

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    Geburtstagswünsche, Geschenke...

    Hallo ihr lieben,

    ich beziehe mich hier auf den Thread: ...was andere tun/haben, ich nicht…

    Habe die letzten Tage viel darin gelesen, viel darüber nachgedacht… angefangen mich, in diesem Zusammenhang, mit dem Thema Minimalismus zu befassen.

    Dabei habe ich (m)eine Veränderung wahrgenommen, die mich gerade sehr beschäftigt:

    Früher war mein Anspruch an Geburtstagsgeschenke, wie auch Wünsche ganz einfach:

    Es muss was Persönliches sein.

    Meistens verschenkte ich gemeinsame Zeit. Sei es ein gemeinsamer Kochkurs, eine Buchlesung, gemeinsame Kinobesuche, Hafenrundfahrten, Wellness- Wochenenden etc. etc.

    Mein Schenkverhalten hat sich nicht großartig verändert… naja, irgendwie schon, der finanzielle Rahmen ist ein anderer. Aber das fordert nur meine Kreativität – somit sind es heute Aktivitäten die kein Geld kosten. Aber auch hier gibt es sehr viele Möglichkeiten.

    Aber meine Wünsche!

    Heute habe ich immer eine riesige Wunschliste, die sammel ich immer über‘s ganze Jahr. Bücher, CD’s, Filme, Töpfe, Kaffeemaschine, etc. etc. – alles Dinge die ich mir im Alltag nicht leiste (n kann).
    Die Liste wird eigentlich jedes Jahr ‚abgearbeitet‘… sprich, all diese Wünsche werden erfüllt.
    **Bald ist es wieder soweit… und ich freu mich drauf **

    Aber gefällt mir diese Entwicklung? Ist das nicht irgendwie falsch?
    Wäre es nicht eigentlich 'normal', das man mit zunehmendem Alter eher Abstand zu materiellen Dingen gewinnt?

    Wie steht ihr zu diesem Thema?
    Wie ist euer Schenkverhalten? Eure Wünsche?

    #2
    Interessantes Thema!

    Zu meinem Schenkverhalten: Ich bemühe mich, etwas zu finden, was dem zu Beschenkten gefällt oder wichtig ist. Ich höre gerne zu und oft finde ich in einem Nebensatz einen Hinweis, den ich mir meistens notiere und zu einem passenden Ereignis schenke. Das kann gemeinsame Zeit sein, das kann auch etwas Selbstgemachtes sein und das kann genau so gut etwas Materielles sein (wenn es finanziell passt).

    Was ich mir wünsche, sind durchaus auch materielle Dinge. Manchmal sind sie zu teuer, um sie mir mal eben zu kaufen - dann freue ich mich, wenn "gesammelt" wird. So möchte ich z. B. gerne endlich mal ein Fahrrad haben, das mir wirklich passt. Mein einziges neues Rad habe ich mit 13 bekommen und bin nie wirklich "reingewachsen", auch wenn ich es über 30 Jahre gefahren habe. Seitdem habe ich immer irgendwelche gebrauchten Räder, mit denen ich mich ebenfalls arrangiere, die aber auch nie auf meine Größe (ich bin unter 1,60 m) wirklich zugeschnitten sind.

    Ich habe auch eine Wunschliste von kleinen Dingen, wenn jemand fragt. Und die meisten kennen auch meine Vorlieben und wissen auch, dass ich kein "unnützes" Zeug zum Hinstellen und Abstauben haben möchte.

    Parallel dazu sortiere ich regelmäßig aus, da ich überhaupt kein "Sammler und Jäger" bin und mir zu viel Krams eher die Luft zum Atmen nimmt. Ich möchte mich dauerhaft auch von allem, was ich nicht mehr brauche, trennen - und darauf sind meine eigenen Wünsche natürlich auch ausgerichtet.

    Ich liebe Geschenke wie z. B. einen leckeren Tee (kann ich verbrauchen), eine hübsche Tasse (kann ich benutzen) oder die wunderschöne Teekanne, die mir meine Freundinnen mal geschenkt haben (da hat eine auch gut zugehört! ) oder Draußen-Pflanzen (kann ich meistens abernten). Gutscheine von meinem Lieblingsgartencenter oder vom (Stadtteil-)Buchladen sind für mich auch etwas Wunderbares - wobei ich auch keine Bücher mehr sammle. Oder eine Einladung zum Essen, selbstgemachte Leckereien - es gibt soooo viele tolle Dinge und Ereignisse, die mein Leben bereichern können...

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      #3
      Wir selbst und auch in unserem Verwandten- und Bekanntenkreis sind vom Schenken ganz abgekommen, jedenfalls zu bestimmten Terminen wie Geburtstag oder Weihnachten.
      Das liegt aber sicher am Alter.
      Jeder hat im Prinzip alles und wünscht sich lediglich Gesundheit.

      Mein Mann und ich kaufen uns das Jahr über zusammen etwas, wenn wir was unheimlich Schönes entdecken.
      Für die anderen kaufen wir auch dann was, wenn uns grad was ins Auge fällt, von dem wir annehmen, dass es jemand unheimlich gut gefallen würde.

      Manchmal hilft auch der Zufall:
      Der Bruder meines Mannes hat ihm zum Geburtstag eine E-Card geschrieben, der ein Ball-Computerspiel angehängt war. Mein Mann spielt gerne solche Spiele und auch ich bin inzwischen Fan dieses Spiels. Mein Schwager hatte gehofft, dass uns das gefällt.
      Solche Sachen machen Spaß und das nervige Gesuche nach einem Geschenk zu einem bestimmten Zeitpunkt entfällt.

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        #4
        Ich schenke generell etwas anderen Leuten, von dem ich glaube, dass sie das brauchen.

        Ich habe nicht viele zu beschenken, das ist vielleicht einfacher. Da ich in Trennung lebe, brauche ich nie wieder meine Partnerin zu beschenken, denn egal, was ich geschenkt habe, schien es nie das Richtige gewesen zu sein, obwohl ich mich dabei nie habe Lumpen lassen und immer auf Qualität geachtet habe, sei es ein Whisky für knapp 100 Euro, Gutscheine für eine gute Parfümerie, Gutschein für ein Sicherheitsfahrtraining oder Frauenklamotten von einer teureren Marke... wurde genauso achtlos behandelt, als sei es vom Diskounter gewesen... deswegen bin ich so froh, ihr nichts mehr schenken zu müssen.

        Mein Sohn reicht seinen Wunschzettel generell 1 Woche vorher ein, was sehr knapp ist, aber ich schenke ihm auch immer etwas, was er sich schon lange wünscht und womit er nicht rechnet, manchmal auch was Lustiges, wie z.B. Salz- und Pfefferstreuer in Handgranatenform oder ein richtiges Tarnnetz oder eine Gabel und einen Löffel, die eigentlich als Salatbesteck dienen, er aber obercool fand.

        Wenn ich jemanden mag, dann schenke ich gern.

        Bei meinen Eltern wird es schwieriger, aber so schwierig nun auch nicht... mein Vater trinkt gern Bier, war gern in Bayern oder Österreich in Urlaub und deswegen habe ich ihm dieses Jahr eine "Brotzeit" geschenkt, ohne Brot, weil er da eigenes benutzt, aber mit Österreichischem Bier, das hat ihn gefreut.
        Meine Mutter freut sich immer über Heidehonig und selbstgemachte Marmeladen oder Gelees von mir.

        Meine Schwester will generell keine Geschenke und das wars.

        Ich habe mir immer etwas gewünscht, was ich auch gebrauchen konnte und was mich erfreut hat.

        In Zukunft wird das wohl alles weniger werden, aber das ist ok.

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          #5
          Ich kann mich riesig über ein kleines Geschenk freuen, wo ich spüre: Da hat der / die andere an mich gedacht... Ne Freundin hat im Februar einen witzigen Tageskalender zum HInstellen mitgebracht, sie war grad shoppen und sah ihn, heruntergesetzt - dachte an mich und kaufte ihn. Ich hab ne Riesenfreude dran... Ein Freund hat mir mal, als ich in einer schwierigen Lebensphase war, ein Buch von ner Dienstreise mitgebracht, er erzählte dazu, er hatte an nem Flughafen länger warten müssen, und um sich die Langeweile zu vertreiben, ist er in ne Buchhandlung - und als er das Buch sah, musste er an mich denken... Wow! Das Buch ist ein Schatz für mich.

          In ein paar Monaten hab ich einen runden Geburtstag. Auf die Einladung zur Feier hab ich geschrieben, dass ich keine Geschenke will. Ich werd ein "Kässeli" hinstellen für Flüchtlingsarbeit.

          Auf der Arbeit reagiere ich "allergisch", wenn wieder für einen runden Geburtstag gesammelt wird mit dem Standard-Gutschein: Essen im Restaurant vor Ort. Sorry, niemand von uns ist so arm, dass sie oder er sich dieses Essen nicht selbst leisten könnte, wenn sie oder er grad das Bedürfnis danach hätte. Da hab ich echt kein Verständnis. Das letzte Mal haben wir dann einen Gutschein für eine Seilbahnfahrt zu einem Dreh-Restaurant in den Bergen MIT Essensgutschein draus gemacht. Das hebt wenigstens aus dem Alltag raus.
          Die Sekretärin hat mir danach aber auch gesagt, dass sie es am meisten geschätzt hat, dass die Chefin eigenhändig ne Torte gebacken hat für die Kaffeepause an ihrem Geburtstag....

          Ich selbst verschenke oft Gutscheine, bin aber auch schon einige Male dabei "angebrannt". Zum Beispiel der Gutschein für ein Kleidungsstück aus nem Öko-Kleider-Versand - der Freundin hat zu meiner Überraschung nichts aus dem Katalog gefallen.... Oder die Einladung in ein Rohkost-Restaurant für eine Rohkost-Freundin - als wir endlich dazu kamen, den Gutschein einlösen zu wollen, hatte das Restaurant geschlossen und in der näheren Umgebung gibt es kein weiteres Rohkost-Restaurant...

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            #6
            Zitat von packs Beitrag anzeigen
            In ein paar Monaten hab ich einen runden Geburtstag. Auf die Einladung zur Feier hab ich geschrieben, dass ich keine Geschenke will.
            Jaja... Papier ist geduldig...

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              #7
              Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
              Jaja... Papier ist geduldig...
              ok, ok, es gibt da schon ein paar Ausnahmen, wo ich denke: Wehe, wenn die nicht mit was super Selbstgemachtem daher kommen, können sie grad wieder zurückfahren

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                #8
                Zitat von packs Beitrag anzeigen
                ok, ok, es gibt da schon ein paar Ausnahmen, wo ich denke: Wehe, wenn die nicht mit was super Selbstgemachtem daher kommen, können sie grad wieder zurückfahren


                *Ich habe fertig! Mal sehen, ob es für ein Wochenendvisum ausreicht.*

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                  #9
                  Ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooh

                  Naja, mal schauen

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                    #10
                    Möchtest du es nicht hier einstellen? Dann können auch die anderen Tipps abgeben, wieviel Stunden du auf der Party sein darfst?

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                      #11
                      Zitat von packs Beitrag anzeigen
                      Möchtest du es nicht hier einstellen? Dann können auch die anderen Tipps abgeben, wieviel Stunden du auf der Party sein darfst?

                      Du bist ja nur stinkeneugierig! Nene, abwarten!

                      Wir können sie ja hinterher raten lassen.

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                        #12
                        Du traust dich nur nicht!

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