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Verkaufs-Psychologie im Supermarkt

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    Verkaufs-Psychologie im Supermarkt

    Hallo zusammen!

    Beim letzten Einkauf im Supermarkt ist mir wieder mal richtig aufgefallen, mit welchen Tricks die Kunden manipuliert werden!

    Tomaten und anderes rotes Gemüse zum Beispiel wird mit speziellen Lampen beleuchtet, die alles wunderbar reif und rot erscheinen lassen. Wenn man die Tomaten dann ein paar Schritte daneben ins normale Licht hält, sieht man erst die richtige Farbe!
    Dasselbe beim Fleisch. Auch dort sind spezielle Lampen im Einsatz, ausserdem duftet es nach einem saftigen Braten, obwohl alles Fleisch abgepackt ist!
    Auch in der Bäckereiabteilung duftet es herrlich nach frischem Brot aus dem aufgestellten Backofen, mit dem einzelne Produkte fertig ausgebacken werden. Warum wohl?

    Dass aber sogar bereits Einkaufswagen manipuliert werden, damit sie sich umso leichter schieben lassen, je schwerer sie sind, hätte ich nicht erwartet!

    Die schockierende Wahrheit über Supermärkte: So werden wir manipuliert

    #2
    Lieber Serafin,

    die unterschiedlichen Beleuchtungen im Supermarkt sind mir auch aufgefallen.

    Beim Kauf von Obst und Gemüse trage ich die Produkte zur Käsetheke um zu sehen wie ihre Farbe wirklich aussieht. Ich kann ja schlecht damit den Laden verlassen - wegen des natürlichen Tageslichts - denn dann werde ich womöglich wegen Ladendiebstahls verhaftet...

    Jetzt wirds OT:

    Was ich schlimm finde, ist, dass in den Geschäften meist suptropisches Klima herrscht, ein Grund für mich den Einkaufszettel auf die Sortierung des Geschäftes auszurichten, damit ich schnellstmöglichst den Laden wieder verlassen kann.

    An der Kasse kommt meist die letzte Kundenbestrafung: Jemand zahlt gefühlte 30 Kilo Kaffee mit dem Geld aus der Kaffeekasse, ein anderer hats passend und dann doch nicht, dann wird vor mir die Kasse geschlossen und ich muss mich an der Nachbarkasse hinten anstellen...

    Innerlich höre ich mich dann immer verzweifelt rufen: "Lasst mich endlich bezahlen, ich will hier nur noch raus!"

    Geht es Dir / Euch auch so?

    Liebe Grüße
    Hilla

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      #3
      Ich will hier raus? !

      Ja. Auf jeden Fall.
      Da ich ja aus dem Norden gewohnt bin, frisches Obst & Gemuese beim Bauern zukaufen, leide ich unter dem traurigen Angebot IM Supermarkt ganz besonders.

      Wenn ich für murkelige Kohlrabi oder Sellerie dann auch noch viel mehr Geld ausgeben soll..
      All das PlastiFleisch /-Wurst schreckt mich ab.
      Und die fertigen Salate, Dosen, oder TK Artikel auch.

      Am Ende kaufe ich oft zu wenig für richtige Mahlzeiten. Und muss dann doch noch mal los (ggf essen gehen).
      Aber Appetit vergeht mir oft beim einkaufen.

      Und dann noch der Suesskram. Weil mich das Zuckerzeug nicht anguckt, kaufe ich nix.
      Nur um dann zu Haus Lust auf Schöne Schokolade zu bekommen und nix da zu haben..


      Also die Psychologie der Industrie funktioniert bei mir nicht.
      Eher im Gegenteil.
      Sch(m)eiss was rein, bloss raus.

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        #4
        Lach - geht mir ein bißchen ähnlich. Ich bin schon empfänglich für Werbung - wenn ich schöne Bilder sehe. Aber nicht im Supermarkt oder eher so: 3 zum Preis von 1 - da muß ich mir auf die Finger klopfen.

        Das Einkaufen hab ich ein bißchen von meinem Mann gelernt - der hat immer einen Einkaufszettel, bereits alles in der Reihenfolge, wie es im Markt angeordnet ist - dann düst er mit seinem Wagen durch's Geschäft und sammelt das ein, was er braucht. So gut wie er kriege ich's nicht hin, er hat die Geschäfte sozusagen schon als Karte im Kopf abgespeichert - ich suche da viel mehr. Aber diese Geschichte mit Dingen kaufen, die ich nicht brauche, zieht bei mir nicht mehr.

        Und was Gemüse angeht: je nun. Auf die Tricks wie Einkaufswagen (wenn der muckelt, nehme ich 'nen Korb) oder angeleuchtete Lebensmittel reagiere ich nicht mehr, passiert mir nur noch selten, daß etwas, das nicht wirklich gut ist, in meinem Einkaufswagen landet. Ich koche seit Jahren fast ganz ohne Fertigprodukte, also frisch (na ok - hin und wieder mal Nudeln oder Schinken, die sind natürlich fertig) da lernt man eigentlich so beiläufig, wie frisches Obst und Gemüse auszusehen haben. Es gibt in meinem näheren Umkreis drei Supermärkte, wo wir überwiegend einkaufen - bei zweien weiß ich von vornherein, daß ich das Gemüse nicht brauchen kann (sind die Märkte, wo Gemüse teuer, von Dampfwölkchen bedunstet und immer anfällig für schnelles Vergammeln ist) - einmal ausprobiert, taugt mir nicht, also kaufe ich da halt auch nicht.

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          #5
          Apropos Gemüse in Supermärkten und Verkaufstricks: wisst ihr, warum das Gemüse normalerweise immer am Eingang zu finden ist?
          Damit der Käufer das als erstes in den Wagen packt, damit sein schlechtes Gewissen los ist und hinterher unbesorgt Unmengen an Schokolade und Co. dazulegen kann.

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            #6
            Ich habe das Gefühl, Obst und Gemüse ist am Anfang, damit man eben nicht nur ein Körbchen nimmt, sondern einen Wagen - beim Wagen kann ich das Obst besser vor den Milchpackungen und den Dosen schützen... Und wenn man einen Wagen statt einem Körbchen nimmt, kann man mehr einkaufen...

            Manchmal habe ich schon gedacht: Nächstes Mal gehe ich zuerst zur Kasse und kaufe dann umgekehrt ein, damit das Obst oben ist... Aber gemacht habe ich es noch nie.

            Ist jetzt im Sommer auch nicht so schlimm, weil ich viel auf dem Markt oder im Bio-Laden bekomme von den frischen Sachen.

            Ansonsten weiss ich auch meistens ziemlich genau, was ich will. Nur manchmal will ich noch "was Kleines für mich" einkaufen, das mir gut tun soll. Danns uche ich länger - und lande dann trotzdem meistens einfach wieder beim fair-trade-Orangensaft...

            Ich erweitere langsam aber beständig die Waren, die ich im Bio-und-Fair-Laden einkaufe. Diese Woche wollte ich Zitronensaft zum ersten Mal im Bio-Laden mitnehmen.
            Und fand das gar nicht lustig bzw. bio und fair:
            - der erste Zitronensaft war nur mit "Ursprungsland" und "Bio" angeschrieben. Ich habe die Firma angemailt und bekam meine Vorahnung bestätigt: Die Zitronen kommen überwiegend aus Israel. Ok, brauch ich nicht. 1. Boykott, 2. zu langer Transportweg.
            - das zweite Fläschchen war "Bio-Limetten-Saft aus Brasilien". Habe auch die Firma angemailt, warum sie kein fair-trade-Label drauf haben. Bekam als Antwort: Normalerweise verkaufen sie demeter-Qualität. Beim demeter-Siegel ist fair-trade inbegriffen. Aber in Brasilien können sie im Moment nur "Bio" einkaufen - also auf gut Deutsch: irgendwas mit Kinderarbeit oder so. Ich verzichte.
            - da blieb mir nur noch der Zitronensaft aus Italien - Bio und aus Europa - einziger Nachteil: in Plastik eingepackt...

            Grml, wenn ich schon bereit bin, mehr Geld auszugeben im Bio-Laden, dann muss die Ware auch stimmen!!!

            Die Geschäftsleiterin des Ladens hat leider gewechselt. Die vorige war auch sehr interessiert an den Hintergründen. Z. B. habe ich drauf hingewiesen, dass es Quinoa auch im fairen Handel gibt, nicht nur Bio - 2 Wochen später gab es fairen Quinoa im Sortiment.

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              #7
              Das ist auch so eine Sache, die ich nicht kapiere: Dass das Bio-Gemüse im Supermarkt in Plastik verpackt ist. Während das "normale" Gemüse ohne Verpackung daherkommt. Hallo? Da stimmt doch was nicht?
              Zum Glück haben wir einen Bauernladen in erreichbarer Nähe. Der ist zwar nicht bio, aber immerhin regional.

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                #8
                Stimmt, hobbes! Da wollte ich auch mal wieder die Supermarkt-Kette anschreiben... Ich finde das auch völlig unmöglich! Kürzlich war es mal umgekehrt, da habe ich es einer Verkäuferin voll Freude gezeigt, dass für einmal die Bio-Paprika offen und die gewöhnlichen in Plastik waren. Sie hat mich ganz erstaunt angeschaut, das sei ihr noch nie aufgefallen - aber das sei jetzt sicher Zufall. ... War es auch - das nächste Mal war es wieder genau gleich. Weiss jemand den Grund? Ich kann mir vorstellen, damit es an der Kasse nicht so einfach verwechselt wird - und da weniger Bio wie nicht-Bio eingekauft wird, wird einfach Bio eingeplastikt und die Kassiererin weiss: Das ist das teurere Produkt... Oder?

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                  #9
                  Vermutlich. So haben wir uns das jedenfalls auch erklärt. Trotzdem total bekloppt.

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                    #10
                    Jepp, genauso ist es auch bei uns. Die Bio-Gurke landet im fast nicht beizukommenden Verhüterli, die andere liegt nackt im Kasten. Grün sind beide.

                    Leider gibt es hier nicht den Bauern von nebenan, der Wochenmarkt hat meistens so blöde Öffnungszeiten, dass ich mich entscheiden muss: Urlaub nehmen um dort einkaufen zu können oder die Verhüterli-Gurke an meinem Feierabend mit dem Küchenmesser entplastifizieren (bevor ich sie schäle, denn nicht immer dort, wo Bio draufsteht, ist auch Bio drin).

                    Dann z.B. die neuseeländischen Zwiebeln, die ihre regionalen Geschwister aus den Läden verdrängen. Was soll das?
                    Zuletzt geändert von Hilla123; 22.08.2014, 18:21. Grund: Tippfehler behoben

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                      #11
                      Hier in den Niederlanden gibt es sehr viel einzeln in Plastik Verpacktes, das war schon 15 Jahren in der Kantine so. Ich war damals ziemlich platt als ich einzeln verpackte Scheiben Wurst und Käse sah. Ich habe mir immer mein eigenes Käsebrot, Obst usw. mitgenommen. Weniger Abfall und billiger. Außerdem gab es schon damals vorgeschnittenes Obst und Gemüse in verschiedenen Packungsgrößen. Das spart dem Kunden Zeit, verdirbt aber schneller.

                      Ein Argument für die Plastikverpackungen von z.B. vier Birnen oder sechs Äpfeln ist, daß wenn ein Stück Obst verdirbt, sich der Schimmel oder die Fäule nicht auf das restliche Obst außerhalb dieser Verpackung ausbreiten kann und so insgesamt weniger weggeworfen werden muß.

                      Bei den marrokanischen oder türkischen Händlern ist fast alles lose, aber oft schon reif und/oder angestoßen, sodaß es innerhalb kürzester Zeit verwertet werden muß. Ich muß zugeben, daß ich mich daran erst gewöhnen mußte. Allerdings kann man bei Supermarktprodukten auch das Pech haben, daß die Äpfel außen okay aussehen und innen braun und mehlig sind. Dann sehe ich lieber schon an den Flecken, daß die Ware bald gegessen werden muß.

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                        #12
                        Oh, hier läufts ja richtig rund!
                        Zitat von Tellerrand Beitrag anzeigen
                        Das Einkaufen hab ich ein bißchen von meinem Mann gelernt - der hat immer einen Einkaufszettel, bereits alles in der Reihenfolge, wie es im Markt angeordnet ist -
                        Das mache ich auch so. Typisch Mann halt!
                        Zuhause liegt immer ein Zettel bereit, auf dem ich unter der Woche sofort alles notiere, was eingekauft werden muss, geordnet in groben Kategorien: Gemüse, Milchprodukte, Getreide und Pasta, usw. Dann klappere ich das im Laden ab und fertig. Einzig bei Früchten lasse ich mich manchmal vom Angebot verleiten oder wenn ich bewusst neue Produkte ausprobieren will, um den Speiseplan zu erweitern. Convenience-Food kommt bei mir aber praktisch nicht ins Haus, da ich schon immer fast alles selber gekocht habe.
                        Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                        Apropos Gemüse in Supermärkten und Verkaufstricks: wisst ihr, warum das Gemüse normalerweise immer am Eingang zu finden ist?
                        Der Gemüse- und Früchtestand ist besonders geeignet, um die Kundschaft in Kauflaune zu versetzen. So diese ganze, gemütliche Marktatmosphäre halt. Dazu taugen Waschmittel und Windeln weniger, auch wenn es von der Reihenfolge her wahrscheinlich praktischer wäre.
                        Ich selbst habe gemerkt, dass ich für Früchte und Gemüse relativ viel Geld liegen lasse. Das wäre vielleicht auch anders, wenn gegen Ende des Einkaufs der Wagen schon voll ist und ich ungeduldig wieder nach draussen möchte. Von da her geht in meinem Fall diese Strategie auf.
                        Zitat von packs Beitrag anzeigen
                        und da weniger Bio wie nicht-Bio eingekauft wird, wird einfach Bio eingeplastikt und die Kassiererin weiss: Das ist das teurere Produkt... Oder?
                        Ich glaube, der Grund ist ein anderer. Bio verkauft sich deshalb so gut, weil es zu einem Lifestyle Produkt geworden ist. Die grossen Umsätze werden nicht mit den Hardcore Birkenstockträgern gemacht, sondern mit dem trendigen Volk, das sich mit Bio etwas Besseres leisten will. Schliesslich soll ja Bio gesünder sein, gut für die Figur, mit mehr Vitaminen, fettarm, ballaststoffreich, usw. - halt all die Schlagworte, die zu einem rundum gesunden, sportlichen, erfolgreichen Leben dazu gehören. Diese Kundschaft ist aber nur deshalb bereit, mehr zu bezahlen, weil sie dafür makellose Produkte erwartet! Das lässt sich offenbar besser bewerkstelligen mit eingeschweissten Produkten, bei denen nicht jeder daran herumdrückt.
                        Natürlich gewachsenes Gemüse, das auch mal krumm und verbogen daher kommt, hat bei dieser Klientel leider keine Chance. Da kann es noch so Bio sein!

                        Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen
                        Dann z.B. die neuseeländischen Zwiebeln, die ihre regionalen Geschwister aus den Läden verdrängen. Was soll das?
                        Ich hatte vor zwei Jahren mal einen richtigen Aha-Effekt, als mir klar wurde, dass Bio überhaupt nicht das ist, was ich immer gemeint habe und was einem in der Werbung suggeriert wird.
                        Bio heisst nur biologisch! Punkt! Da ist kein Fairtrade dabei, keinen nachhaltige Landwirtschaft und auch der Transportweg oder das Transportmittel spielen keine Rolle! Ich habe ja in der Nachbarschaft so einen Bio-Grosspoduzenten. Dort tätschelt der Bauer nicht jeden Abend seine Kohlköpfe oder singt dem Lauch ein Gutenachtlied. Da wird in grossem Massstab industriell produziert und bei Schädligsbefall zwar nicht mit der chemischen, dafür aber ohne mit der Wimper zu zucken mit der biologischen Keule zugeschlagen! Das führt dann dazu, dass wir hier regelmässig eine Asiatische Marienkäfer und Florfliegen-Invasion haben, deren Larven als Nützlinge eingesetzt werden, völlig ungeachten den Auswirkungen auf das ökologische Gleichgewicht hier vor Ort!

                        Ich finde es auch stossend, dass man oft nur die Wahl hat zwischen Bio aus Übersee oder lokal produzierten aber konventionellen Produkten. Früher habe ich aus Prinzip alles Bio gekauft. Inzwischen gebe ich aber oft den lokalen Produkten den Vorzug, weil der ökologische Fussabdruck wahrscheinlich geringer ist.
                        Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
                        Hier in den Niederlanden gibt es sehr viel einzeln in Plastik Verpacktes, das war schon 15 Jahren in der Kantine so. Ich war damals ziemlich platt als ich einzeln verpackte Scheiben Wurst und Käse sah.
                        Ja, das ist mir in den Niederlanden auch aufgefallen! Einzeln verpacke, hauchdünne Käsescheiben (obwohl diese Gummimasse den Namen "Käse" eigentlich gar nicht verdient hätte! ) oder auf Toastbrot-Grösse zurechtgeschnittenen Fleischbelag. Und was passiert mit dem ganzen Verschnitt?

                        Vor allem bei Früchten aus dem Supermarkt nerve ich mich, wenn das Zeug viel zu grün geerntet wurde! Das wird zuhause nie mehr reif! Egal ob man einen Apfel dazu legt, warm, kalt, trocken oder feucht lagert, da passiert nichts mehr bis es zu faulen beginnt. Gerade neulich hatte ich wieder so eine Melone zuhause. Nach drei Wochen war die immer noch nicht reif, bis ich sie wegen Schimmel wegschmeissen musste!

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                          #13
                          Sollte vielleicht noch ergänzen:

                          Wenn ich aber in meinem Lieblings Bauernhof einkaufe , vor jeder Fahrt ins Binnenland, dann sind die Augen oft zu groß.... Frische statt Beleuchtung! Saisonbedingt unterschiedlich

                          Frische Salate und alle Farben von (Mohr)Rueben, Zwiebeln und Kohlsorten. Wisst Ihr wie wirklich frisches Suppengrün duften kann (wenn die I*ea-tuete mit den Einkäufen im Fuss-Raum steht, beißt man schon mal während der Fahrt rein). Oder kennt Ihr Rosenkohlstangen?

                          Plastik braucht es keines. Die Kartoffeln etc kommen in Papiertüten.
                          Und statt Einkaufswagen gibt es Schubkarren

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                            #14
                            Jo, das kann einen richtig berauschen, dieser Duft von frisch geerntetem Gemüse, ne?

                            Bissl baue ich selber an (mit mäßigem Erfolg ) und manches kaufe ich im Umland. Gibt Apfelhöfe hier, die verkaufen auch Porree, Kürbisse (obwohl ich meistens selbst welche anbaue, bloß heuer isses nix geworden), frischen Sellerie, Möhren... manchmal übertreibe ich's und kaufe zu viel ein, dann gibt's bei mir Kochorgie - so ein Sack voll Möhren oder Kohlrabi braucht schon bissl Zeit, bis er verarbeitet ist.

                            Rosenkohl habe ich auch schon mal angebaut, ist sogar schön gewachsen, nur die weißen Fliegen (kommen bei Kohl immer) waren mir dann zu viel. Spritzen wollte ich nicht und Neem hat nur mäßig geholfen, deshalb baue ich Kohl nicht mehr an.

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                              #15
                              Bei mir scheinen die psychologischen Manipulationsversuche im Supermarkt zum Teil eher gegenteilige Effekte zu bewirken. Schon allein der oft zu beobachtende "Zwang" zum riesigen Einkaufswagen führt bei mir dazu, dass ich eben ganz ohne Einkaufswagen einkaufe. Effekt: ich kaufe nur so viel, wie ich mit beiden Händen tragen kann (was nicht so schlimm ist, da ich Supermärkte in wenigen Fußminuten Entfernung habe, weswegen ich problemlos auch einen einzelnen Tagesbedarf einkaufen kann).

                              Des weiteren nervt mich die fast immer anzutreffende Unterbesetzung an den Kassen und die daraus resultierenden langen Schlangen. Das führt manchmal sogar dazu, dass ich meinen Einkaufsversuch abbreche.

                              Zum Kauf von Schokolade etc. lasse ich mich sowieso nicht verführen, da ich kein besonders begeisterter Esser von Schokolade bin. Der Vorteil vom Einkaufen ohne Einkaufswagen ist überdies, dass man sich auf Wesentliches beschränken muss. Schokolade, Chips, etc. haben da einfach keinen Platz mehr...

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