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Mit dem Rucksack in die Welt und nie mehr nach Hause.

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    Mit dem Rucksack in die Welt und nie mehr nach Hause.

    Hi.

    Eigentlich stamme ich aus dem süddeutschen Raum, wo ich aufwuchs und bis anfang 20 im Elternhaus lebte.

    Nach einer großen Kriese (wo viele Dinge mit einflossen und irgendwann war das Fass voll) habe ich dann meinen Job aufgegeben und bin mit einem Rucksack mit ein paar Klamotten los.
    Ich bin mit Wochenendticket und Mitfahrgelegenheiten durch ganz Deutschland gezogen und mal hier und da ein paar Wochen verbracht. Zum Beispiel München, Berlin, Köln und auch einige andere kleinere Städte. Zeitweise war ich auch im Ausland. Über Wasser gehalten habe ich mich mit allerhand Jobs.

    Diese Reise dauerte etwa 3 Jahre.

    Schließlich bin ich im Ruhrgebiet gelandet. Dort habe ich mich sogar einige Monate aufgehalten, bin in einer WG untergekommen und habe gearbeitet. Ich begann, gerade Fuß zu fassen, doch dann ging wieder etwas schief, so dass ich erneut weiter ziehen musste.

    Ich bin dann nach Hamburg. Dort bin ich dann regelrecht "Hängengeblieben". Ich habe schließlich eine feste Arbeitsstelle begonnen und eine Wohnung genommen und bin da geblieben.

    Als ich in Hamburg lebte, wendete sich das Blatt für mich zum Guten, die alten Wunden begannen zu heilen. Beruflich ging es bergauf, ich lernte viele Leute kennen. Ich hatte sogar (Das Erste mal in meinem Leben) Erfolg bei den Frauen.

    Ich stellte den Kontakt zu meiner alten Familie wieder her. Die wussten ja oftmals gar nicht, wo ich gerade bin. Lange Zeit hatten sie noch nicht mal eine Telefonnummer.

    Das Verhältnis wurde wieder besser, ich fuhr ein paar mal zu Weihnachten und Ostern runter.
    Ich versprach, auch mal einen längeren Aufenthalt zu machen und hatte den ein oder anderen Rückkehrplan.
    Aber da wurde niemals was draus.

    Irgendwann lernte ich die Frau meines Lebens in Hamburg kennen mit der ich dann nach Schleswig-Holstein gezogen bin. Auch beruflich wurde es immer besser für mich. Dann kam Eigenheim, Hochzeit und so weiter. Die Heimatbesuche wurden also sehr selten.

    Und jedes mal, wenn ich zu Besuch in der alten Heimat war, merkte ich, wie der Zahn der Zeit wütet. Die alten Freundschaften haben die Jahre nicht überlebt. Es hat sich viel verändert. Ich fühle mich immer mehr wie ein Fremder im alten Heimatdorf.

    Dann ist das Oberhaupt meiner elterlichen Familie gestorben, und es kam die große Erbauseinandersetzung. Nun ist alles weg und der verbliebene Rest der Familie ist im Streit auseinander gegangen.
    Da frage ich mich, wieso ich in den letzten Jahren so selten da war. Statt Malle-Urlaub mit meiner neuen Familie hätte man ja auch in die alte Heimat fahren können.

    LG






    #2
    Guten Morgen,

    wenn das nur so einfach wäre.

    LG Steven5

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