Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Rund ums Reisen

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Rund ums Reisen

    Hallo zusammen!

    In diesem Faden haben alle Fragen Platz zum Thema "Reisen"!


    Trinkgelder
    *********

    Wie ist das mit dem Trinkgeld in anderen Ländern?

    In der Schweiz ist die Bedienung in einem Restaurant grundsätzlich bereits im Preis inbegriffen. Man gibt ein Trinkgeld, wenn man mit dem Service zufrieden war. Es ist aber auch keine Schande, einmal nichts zu geben.

    Wie wird das in Deutschland gehandhabt, wie in Österreich oder Frankreich?

    Ich bin gespannt auf eure Antworten!
    Serafin

    #2
    Lieber Serafin,

    in Frankreich habe ich es gerade wieder so erlebt: Wenn man in einem Restaurant (o. ä.) gegessen hat, erhält man die Rechnung auf einem kleinen Tellerchen. Es ist üblich, das Geld plus Trinkgeld auf diesem Teller zu hinterlassen und dann zu gehen. Mit der Bedienung abzurechnen und sich Geld herausgeben zu lassen, wird an vielen Stellen als Geiz oder Pedanterie verstanden. Deswegen empfiehlt es sich, immer genügend Kleingeld dabei zu haben

    Liebe Grüße,
    Chaja

    Kommentar


      #3
      Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

      Wenn die Postleute oder der Fahrer des Express-Service mit einem griechischen Götternamen die Pakete für uns anschleppen, gibts Trinkgeld. Einerseits sind die(se) Expressfahrer in der Regel "ungelernte Billigkräfte" (nach dem Motto: du hast ja einen Job, also Schnauze halten) und die von der Post sind für das, was sie (zumindest hier) leisten, auch nicht gerade Großverdiener.

      Ob in Restaurants oder Imbisstuben, wo die Bedienung ihren Job ordentlich macht (manchmal ist es anstrengend und sogar selbstverleugnerisch, immer und zu jedem "Gast" freundlich sein zu "müssen"), im Baumarkt, wenn der Verkäufer ungefragt beim Aufladen und sicheren Verstauen hilfsbereit ist, wenn Dienstleistungsarbeiter- oder -angestellte über das "Muss" ihres Jobs hinaus zuvorkommend sind usw. würde ich mir schon ein bisschen schäbig vorkommen, nicht erkenntlich zu sein.

      Wenn ich als Jungspund während den Ferien auf dem Jahrmarkt mit Bedienen in der Fressbude oder ähnlich ausbeuterischen und schlecht bezahlten Jobs mein Taschengeld aufbesserte, freute ich mich auch jedesmal über das "Danke, stimmt so" oder das "Für Sie"..

      Wenn ich in einer mir fremden Grossstadt ein Taxi nehme und während der Fahrt zum zweiten Mal an demselben Gebäude vorbeifahre (ist mir in Mailand und Antwerpen passiert) müsste ich schon bekloppt sein, um noch Trinkgeld zu geben, ... besonders wenn der Fahrer mir die ganze Fahrt über mit Inbrunst den Kopf vollgequatscht hat und mir seine "Kusine" für einen Appel und ein Ei - wohlverstanden gegen Provision - vermitteln wollte.

      Kommentar


        #4
        Lieber Serafin,

        ich gebe grundsätzlich ein Trinkgeld, soweit der Service in Ordnung war (egal, welches Land). Die Service-Kräfte rechnen mit diesem Geld, weil ihr Grundgehalt meist sehr niedrig ist und das Trinkgeld einkalkuliert ist.

        Für die Qualität des Essens können die Service-Kräfte nichts, das ist Koch-Sache.

        Und da kann ich dem Service sagen, wenn es so ist: "Es hat nicht geschmeckt, weil ..." und hoffe, dass dieses an den Koch weitergeleitet wird und dass dieser etwas ändert. Das hat aber nichts mit dem Trinkgeld für den Service zu tun.

        Liebe Grüße
        Hilla

        Kommentar


          #5
          Zitat von Chaja Beitrag anzeigen
          in Frankreich habe ich es gerade wieder so erlebt: Wenn man in einem Restaurant (o. ä.) gegessen hat, erhält man die Rechnung auf einem kleinen Tellerchen.
          Liebe Chaja,

          mir gefällt diese Art, die Rechnung zu begleichen. Das hat etwas Diskretes, Unaufdringliches.
          Ich habe es auch schon erlebt, dass wenn man kein passendes Kleingeld dabei hat, die Bedienung das Rückgeld auf dem Tellerchen wieder bringt und man dann einen Teil als Trinkgeld liegen lässt.

          Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
          Wenn die Postleute oder der Fahrer des Express-Service mit einem griechischen Götternamen die Pakete für uns anschleppen, gibts Trinkgeld. Einerseits sind die(se) Expressfahrer in der Regel "ungelernte Billigkräfte" (nach dem Motto: du hast ja einen Job, also Schnauze halten) und die von der Post sind für das, was sie (zumindest hier) leisten, auch nicht gerade Großverdiener.
          Wie wahr! Trotzdem gibt mir das zu denken, denn das bedeutet ja letzlich nichts anderes, als dass die Leute für ihren Job eigentlich massiv unterbezalt sind, mit allen gesellschaftlichen Konsequenzen!
          Der nächste Schritt in der Lohndrückerei wäre dann der Bakschisch, ohne den in gewissen Ländern überhaupt nichts läuft.

          Zitat von Hilla123 Beitrag anzeigen
          ich gebe grundsätzlich ein Trinkgeld, soweit der Service in Ordnung war
          Das halte ich auch so, ausser der Service war wirklich oberlausig!

          Wie viel Trinkgeld ist eigentlich üblich in Deutschland? Ein fixer Eurobetrag, 10% des Preises oder einfach ein grosszügiges Aufrunden?

          Kommentar


            #6
            guten morgen,

            mir hat meine oma beigebracht dass man in restaurantes bis zu 10 % Trinkgeld gibt.
            ich weiß noch wie sehr uns das trinkgeld durcheinander brachte als der euro eingeführt wurde.
            plötzlich traute sich keiner mehr *aufzurunden*, dass legte sich aber wieder.

            was ich bei uns extrem widerlich finde ist, dass in der lohnverrechnung
            von friseuren von einem fixen trinkgeldbetrag ausgegangen wird,
            und diese davon steuern zahlen müssen.
            das ist per gesetz verankert. frechheit oder?

            Kommentar


              #7
              Silvester? Was habt Ihr dieses Jahr geplant? Berge oder Strand?

              Kommentar


                #8
                Hallo Leute
                also ich habe erstmal noch einen Kurztrip mit meinen Kindern in Paris vor mir. Meine Schwester hat uns eingeladen und ist schon fleißig beim Organisieren.

                Nun habe ich da mal eine Frage. Wir sind 4 Erwachsene und 2 Kinder. Weiß jemand wie man am besten mit der Metro von Donnerstag bis Samstag unterwegs ist?
                Gibt es evtl. ein Gruppen-Tages-Ticket?
                Leider ist mein Französisch nicht so gut, dass ich mich trauen würde es vor Ort zu klären.
                Für Tipps in Paris jeglicher Art bin ich sehr dankbar

                Kommentar


                  #9
                  «Paris Visite»

                  Fahrkarte, gültig an 1, 2, 3 oder 5 aufeinander folgenden Tagen in den Zonen 1 bis 3 oder 1 bis 6. Der Fahrkartenabschnitt befindet sich in einer auf den Namen des Nutzers ausgestellten Karte ohne Foto. Der Abschnitt kann im voraus gekauft werden und Sie können den Tag der Benutzung und die Kartennummer selbst darauf vermerken. Achtung, der gesamte Tag wird Ihnen berechnet, auch wenn Sie die Karte erst ab 20 Uhr benutzen (gültig für Kalendertage und nicht für 24 Std., 48 Std. oder 72 Std.), deshalb ist es besser, sie gleich ab den Morgenstunden zu nutzen. Im Prinzip wird Ihnen beim Kauf des Coupons am Schalter ein Heftchen überreicht, in dem die zahlreichen Ermäßigungen aufgelistet sind, die dieser Fahrausweis in diversen Betrieben von Kooperationspartnern bietet. Sollte er fehlen, können Sie uns gerne ansprechen.

                  aus:
                  Tarife, Fahrkarten und Ermäßigungen : Öffentliche Verkehrsmittel : Fremdenverkehrsamt Paris

                  Es ist schon über zehn Jahre her, dass ich in Paris mit der Metro gefahren bin.
                  An Einzelheiten kann ich mich nicht mehr erinnern...
                  Tolle Stadt, da kann man prima untertauchen und sich verlieren.
                  Ich war einige Stunden im Louvre und was ein Touri sonst so macht:

                  Tuilerien, Place de la concorde, Eiffelturm, Invaliedentum, etc, etc.

                  Wenn Du noch Zeit hast, ich habe einige Zeit vor dem Centre Pompidou verbracht, dort ist ein sehr schöner Brunnen mit den Nanas von Niki de Saint Phalle

                  http://www.umdiewelt.de/photos/6003/5582/6/435362.jpg

                  Kommentar


                    #10
                    Liebe Cosmo,

                    es ist lange her, dass ich durch Paris gelaufen bin. Das letzte Mal nur mit der Metro von einem Bahnhof zum anderen.
                    Das Metronetz ist aber sehr ueberschaubar!
                    Und ich habe es frueher geliebt, in Montmartre zu sitzen, auf SacreCour zu schauen.

                    Viel Freude wuensche ich Euch.

                    Kommentar


                      #11
                      DAnke Küstenkind und Hubert für eure Antworten...wird schon klappen...ich packe jetzt und dann geht es los mit dem Nachtzug.
                      Die 3 Tage werden bestimmt wie im Nu verfliegen.

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X