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    Zitat von Conzaliss Beitrag anzeigen
    Auch ich spüre seit einiger Zeit einen körperlichen Verfall in Bezug auf Aktivität, Fitness und anderen körperlichen Einschränkungen.

    Vor allem ältere Mitpatienten sagten mir: "Wenn die Chemo diesmal nicht hilft, war es meine letzte!"
    Etwas schockiert war ich - und auch die Arzthelferinnen, die Transfusionen anhängen - von der Aussage einer etwa 40jährigen Mutter, die sich für den Abbruch der Behandlung entschlossen hatte.

    Ich denke, jeder Betroffene muss die Entscheidung, wann die Behandlung noch Sinn macht, für sich selber treffen...
    In der Tat, dass muss jeder für sich selbst ausmachen. Die Belastungen einer Chemo sind so wie ich es vielfach erlebt habe, kaum auszuhalten.
    Der sichtbare Verfall eines Menschen ist kaum fassbar. Trotzdem laufen diese sorry "armen Schweine" jedes Mal immer wieder freiwillig hin um Ihre nächste Dosis zu empfangen nur in der Hoffnung um damit etwas länger in dieser abscheulich schönen Welt zu verweilen ohne zu wissen ob es danach besser oder schlechter wird, wobei schlechter kann es eigentlich nicht mehr kommen. Im schlimmsten Fall kommt nichts mehr, aber auch das wird ertragbar sein weil nichts bringt nichts. Tut aber auch nichts.

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      Zitat von Uruguru Beitrag anzeigen
      Im schlimmsten Fall kommt nichts mehr, aber auch das wird ertragbar sein weil nichts bringt nichts. Tut aber auch nichts.
      Die Krebsart,die Conzaliss hat, gehört zu den Arten, die man mit am Besten behandeln kann.
      Man kann es auch so forumulieren: Wenn man eine gute Chance hat diese Krankheit zu überleben, dann in dieser Ausprägung.
      Natürlich ist jeder Fall anders, aber hier auf eine Behandlung zu verzichten, käme für mich persönlich nicht in Betracht, ganz im Gegenteil.

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        Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
        Die Krebsart,die Conzaliss hat, gehört zu den Arten, die man mit am Besten behandeln kann.
        Man kann es auch so forumulieren: Wenn man eine gute Chance hat diese Krankheit zu überleben, dann in dieser Ausprägung.
        Natürlich ist jeder Fall anders, aber hier auf eine Behandlung zu verzichten, käme für mich persönlich nicht in Betracht, ganz im Gegenteil.
        Ich sag ja, das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich werde nie die Nachbarin vergessen die mich gebeten hatte sie zur Behandlung ins Krankenhaus zu fahren. Sie sah zu diesem Zeitpunkt eigentlich gesund aus.
        Doch sie hatte Lungenkrebs bei dem Metastasen schon in den Kopf gewandert waren. Sie bekam Bestrahlung und Chemo. Innerhalb von ca. 6 Wochen war der Verfall nicht mehr zu übersehen und nach 12 Wochen bekam ich den Anruf von der Tochter sie wäre letzte Nacht gestorben.

        Hätte die Frau weiter gelebt wie sie es vor der Behandlung tat, ich bin überzeugt, sie hätte noch um einiges länger leben dürfen und das ohne sich so zu quälen. Denn es war ein Qual, das sah man ihr an!

        Es war nicht der einzige Fall den ich in ca. 20 Jahren so erlebt habe. Jeder ging mir an die Nieren. Denn wer Kranke so lange regelmäßig ins Krankenhaus fährt, baut unweigerlich auch eine Beziehung auf.

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          Karriere in Wellen (Panorama, NZZ Online)

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            Rest in peace!

            Krebserkrankungen sind unberechenbar.

            Für meinen Krebs wird eine Heilungswahrscheinlichkeit von etwa 70% angenommen.
            In den letzten 6 Jahren hatte ich 3 Tumore, die durch Strahlentherapie, Chemo und Antikörper jeweils stark verkleinert wurden.
            Gefährlich wird es, wenn Metastasen in anderen Organen auftreten.
            Bei mir war das Knochenmark betroffen...

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              Zitat von Conzaliss Beitrag anzeigen
              Rest in peace!

              Krebserkrankungen sind unberechenbar.

              Für meinen Krebs wird eine Heilungswahrscheinlichkeit von etwa 70% angenommen.
              In den letzten 6 Jahren hatte ich 3 Tumore, die durch Strahlentherapie, Chemo und Antikörper jeweils stark verkleinert wurden.
              Gefährlich wird es, wenn Metastasen in anderen Organen auftreten.
              Bei mir war das Knochenmark betroffen...
              Sei Dir bitte sicher, ich drücke Dir alle Daumen. Letztendlich mach eine Heilung auch der Umgang selbst mit dieser Krankheit aus. Wie sagte ich mal zu meiner Ärztin, welche vom Brustkrebs zum Knochenkrebs wechselte: Versuchen Sie doch Ihrem Krebs klar zu machen, dass wenn er Sie umbringt dann ist sein eigenes Ende auch vorbestimmt! Dies ist zwar wahrscheinlich für die meisten Schwachsinn, aber bei anderen Krankheiten funktioniert es ja auch. Der Glaube zählt und versetzt manchmal Berge.
              Bei Ihr hat es nicht geholfen. Ich brachte Sie eines Tages ins Krankenhaus und rief dann Ihren Mann an er möge bitte sofort zu ihr fahren weil ich vermutete dass es ihr letzter Tag war.
              In der drauf folgenden Nacht rief er mich an und sagte mir sie wäre eingeschlafen.
              Ich habe sie 5 Jahre 3 mal die Woche gefahren.

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                Den letzte Winter haben in der Schweiz 50% aller Bienenvölker nicht überlebt!!!

                www.news.admin.ch - Grosse Bienenverluste besttigen die Forschungsbemhungen

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                  frage mal Monsanto ... und .... ich weiss nicht, wie Euer Himmel mittlerweile ständig aussieht, aber die komischen Streifen am Himmel sind keine Kondesstreifen von Flugzeugen, sondern gesprühtes schädliches Gift und das ist nicht nur für diese Tiere ungesund. Ich frage mich immer wie die abrechnen und wer die bezahlt? Wir selbst bezahlen und arbeiten wohl damit für unser eigenes Grab, oder?
                  Was in aller Welt sprühen die da ? - deutsche Version - YouTube
                  Einstein sagte schon: "Wenn die Bienen sterben, haben die Menschen noch maximal 4 Jahre"
                  Ich habe meine guten Gründe, warum ich nicht (mehr) zu jeder "Dumpfbacke", die weiterlebt als wäre nichts als ein wenig Kriese, nett und geduldig bin.
                  Nur weil man bisher am nächsten Morgen immer wieder aufgewacht ist, bedeutet das nicht, dass das noch ewig so bleibt.
                  Und alles nur für den Profit.

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                    Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                    Nur weil man bisher am nächsten Morgen immer wieder aufgewacht ist, bedeutet das nicht, dass das noch ewig so bleibt.
                    Jetzt stell Dir mal vor, Du wachst morgen nicht mehr auf und merkst es gar nicht.

                    Scherz bei Seite. Und wenn es so ist, machen wir eh nichts daran, denn die Natur kommt auch ohne Menschen klar... vielleicht besser als mit. In der Natur sind ein paa Millionen Jahre nicht und sie würde sich wieder regenerieren.

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                      Bei so etwas sträuben sich mir die Nackenhaare:

                      München: Inside Arbeitsamt - München - Abendzeitung München

                      Dass die Arbeitslosenstatistiken bei Weitem nicht alle arbeitslose Mitbürgerinnen und Mitbürger erfassen, also geschönt sind, ist ja nichts Neues.

                      Aber dass das Arbeitsamt München einer ehemaligen, jetzt arbeitslosen Arbeitsamtmitarbeiterin nicht vernünftig helfen kann, verschlägt mir die Sprache.

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                        Ich weiß nicht, ob ihr es auch gehört oder gelesen habt. Ich finde es ziemlich gruselig, mir vorzustellen, dass in diesem reichen Land wöchentlich drei Kinder an den Folgen von Gewalt oder Verwahrlosung sterben. Das meiste Elend könnte verhindert werden, wenn die Jugendämter mehr Geld und eine bessere personelle Ausstattung hätten ...

                        Im Durchschnitt drei tote Kinder pro Woche durch Gewalt | Politik- Frankfurter Rundschau

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                          ich hab den bericht im TV gesehen. die genaue zahl weiß ich nicht mehr
                          aber hinzukommt, es werden über 30.000 kinder jährlich aus den familien genommen.
                          so hoch hät ich das nie eingeschätzt.

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                            Persönlichkeitsrecht: Links auf Youtube-Videos können 1000 Euro kosten - Nachrichten Wirtschaft - Webwelt & Technik - WELT ONLINE

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                              Tintenweberin:

                              weiß nicht, ob ihr es auch gehört oder gelesen habt. Ich finde es ziemlich gruselig, mir vorzustellen, dass in diesem reichen Land wöchentlich drei Kinder an den Folgen von Gewalt oder Verwahrlosung sterben. Das meiste Elend könnte verhindert werden, wenn die Jugendämter mehr Geld und eine bessere personelle Ausstattung hätten ...

                              success:
                              ....und wenn jeder aufmerksamer in seiner Umgebung wäre,
                              nicht wegschaut.....

                              LG,
                              success.

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                                Zitat von success Beitrag anzeigen
                                . Das meiste Elend könnte verhindert werden, wenn die Jugendämter mehr Geld und eine bessere personelle Ausstattung hätten ...
                                ich weiß nicht, ob das wirklich der richtige Weg ist.
                                Was können denn die Ämter machen? Heimunterbringung, Pflegefamilie...
                                Das alles ist mit immensen Kosten verbunden und ist im Grunde nur eine Schmerztablette und keine Therapie.

                                In welchen Situationen müssen Eltern oder Menschen sein, die derart mit ihren Kindern umgehen? Ist das nicht ein Teil der Gesellschaft, der schon längere Zeit völlig verrottet ist. Da versagen Bildungssysteme, Wirtschaftssysteme und Arbeitszeitmodelle. Eine immer mehr auf Anpassung und Effizienz getrimmte Gesellschaft produziert immer mehr Verlierer deren Ohnmächtigkeit, Handlungsunfähigkeit und desaströse soziale Situation die schwächsten der Gesellschaft zu spüren bekommen.
                                In einer funktionierenden Gesellschaft müßte man auf Jugendämter im Grunde verzichten können.
                                Es ist wie im Gesundheitswesen. Erst kostet es Unsummen die Gesundheit duch übermäßigen Konsum und ungesunde Lebensbedingungen zu ruinieren und dann wieder Unsummen um die Menschen zu therapieren.
                                Und diese aberwitzigen menschlichen Anstrengungen des Löcher grabens und dann wieder zuschüttens sind dann Teil des Bruttosozialproduktes, an dem der Lebensstandard einer Gesellschaft gemessen wird.
                                Völlig verrückt!!

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