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    ich habe mir gerade ein interview aus dem holländischen radio mit dem vater angehört. das schwierigste für laura sei die zeit von ihrem 13. lebensjahr an, bis sie endlich losfahren konnte, gewesen. das jugendamt hat der familie das leben extrem schwer gemacht und die zeitungen haben alles mögliche geschrieben, von dem die familie nicht wusste, was die aussagen mit ihnen zu tun haben sollen.

    das sei das gewesen, wovor er seine tochter so gerne beschützt hätte.

    während ihrer fahrt hat er via sms oder skype täglich mit ihr kontakt gehabt. auf laura's strecke seien mehrere hundert boote unterwegs, die andauernd miteinander in kontakt sind. es ist also nicht so, dass laura völlig auf sich allein gestellt draussen auf dem meer war.

    das mädchen sei schon von ihrem 6. lebensjahr an kurze strecken alleine gesegelt und später dann auch mal ein paar wochen alleine auf ihrem boot in urlaub gewesen.

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      Mensch, das muss man dann aushalten. Und das wollten sie auch aushalten, ausserdem haben sie ja fest dran geglaubt, dass ihre Tochter es auch schafft, wie alle anderen vor ihr.....

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        Ich glaube ja, dass dieses Abenteuer die Familie erst recht zusammengeschweißt hat. Ich wünschte, ich hätte solche Eltern gehabt, die mir solch konstruktive Abenteuer mit ermöglicht hätten.

        ....

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          ich find's spannend, dass die eltern geschieden sind

          es geht um das mädel anke. sie hätte psychisch extrem unter diesen dingen gelitten. sie war damals auch erst 13 jahre alt. ob man in dem alter behördenentscheidungen immer nachvollziehen kann?

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            Zitat von just me Beitrag anzeigen
            ich find's spannend, dass die eltern geschieden sind
            Ich finde es schlicht toll, dass sie sich einig zu sein scheinen, betreffs ihres Kindes das Beste zu wollen (und eventuellen Kleinkrieg zu vermeiden). Ich hatte das btw. tatsächlich nicht bewusst wahrgenommen, aber das macht es jetzt noch zusätzlich sympathisch, in meinen Augen.

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              so ganz ausm anderen eck gesehen: möglicherweise war diese weltumsegelung für das mädchen nicht nur jux und tollerei oder effekthascherei. sondern auch ein weg, mit einer schwierigsten situation umzugehen. ich kann mir vorstellen, daß es (nachdem ich die vorgeschichte gelesen hab) für sie auch sowas wie eine erlebnispädagogische selbsthterapie gewesen sein könnte.

              sicher wars wohl viel risiko. und hätt wohl gigantisch schiefgehen können.
              aber es hätte jedenfalls genausogut sein können, daß sie andere, sehr viel destruktivere problemlösungswege einschlagen hätte können, die auf lange sicht wesentlich selbstzerstörerischer hätten sein können. zweieinhal jahre auf diesem trail hätten sie zerstört. so aber hat sie sich zwangsläufig mit ihrer überlebenskraft konfrontiert und weiß wahrscheinlich jetzt, daß sie, wenn die DAS schafft, allein auf sich gestelt und mit anderen, organisatorisch und selbst-disziplinär, andere herausforderungen auch schaffen wird.

              auch so könnte es gewesen sein. eigentlich haben wir alle ja nicht genug ahnung, es beurteilen zu können.

              lg, die windfrau

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                Zitat von mystery Beitrag anzeigen
                Also ich brauche keinen, der mir erklärt was der Allgemeinheit und dem Leben .... mehr nützt wie schadet und was Verschwendung ist.
                mistery, du hast mich mißverstanden.
                ich sprach nicht von erklären, ich sprach davon, wer DEFINIERT, was für wen nützlich ist und was nicht.
                sind 2 paar schuhe.

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                  Zitat von Hubert1 Beitrag anzeigen
                  ... ist ja (vielleicht etwas zynisch) im Grunde eine Sklavenbefreiung, ...
                  hmmm - wohl eher ein fliegender wechsel von einem sklavenhalter zum anderen sklavenhalter.
                  ich kenn schon welche, die von den 1€-job-sklaven sehr gut profitieren.

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                    Das Guinnes Buch der Rekorde nimmt den Rekord nicht auf, damit es keine Nachamer gibt.

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                      Zitat von just me Beitrag anzeigen
                      ich find's spannend, dass die eltern geschieden sind

                      es geht um das mädel anke. sie hätte psychisch extrem unter diesen dingen gelitten. sie war damals auch erst 13 jahre alt. ob man in dem alter behördenentscheidungen immer nachvollziehen kann?
                      Ich weiss, dass es um das Mädel geht.

                      Hat einer von euch das Buch von Wilfried Erdmann gelesen? Wie schlecht es ihm psychisch ging, allein unterwegs? Er war erwachsen zu dem Zeitpunkt.

                      Woher wollte sie mit 13 wissen, dass es ihr dabei besser geht?

                      Deshalb weiss ich nicht, ob ich das mitgemacht hätte als Mutter - ich glaube, nicht.

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                        Zitat von windfrau Beitrag anzeigen
                        hmmm - wohl eher ein fliegender wechsel von einem sklavenhalter zum anderen sklavenhalter.
                        ich kenn schon welche, die von den 1€-job-sklaven sehr gut profitieren.
                        Das ist leider wahr. Die Aufgaben im Leben scheinen fest verteilt zu sein.

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                          der vater sagte in dem interview, dass er wusste, dass sie mit der einsamkeit keine probleme haben würde. und wenn er täglich kontakt zu ihr hatte, hätte er da ja im fall der fälle auch eingreifen können.

                          nein anke, das buch kenne ich nicht. und ob ich das als mutter gebracht hätte, meine 16 jährige tochter auf so eine tour zu lassen ..... ich glaube eher nicht.

                          trotzdem finde ich es toll, wenn sich schon sehr junge menschen ihre träume erfüllen und dazu die volle unterstützung ihres umfeldes erhalten.

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                            Zitat von windfrau Beitrag anzeigen
                            so ganz ausm anderen eck gesehen: möglicherweise war diese weltumsegelung für das mädchen nicht nur jux und tollerei oder effekthascherei. sondern auch ein weg, mit einer schwierigsten situation umzugehen. ich kann mir vorstellen, daß es (nachdem ich die vorgeschichte gelesen hab) für sie auch sowas wie eine erlebnispädagogische selbsthterapie gewesen sein könnte.

                            Da scheint etwas dran zu sein.
                            Hier noch ein paar Hintergrundinformationen:

                            Segelmädchen Laura Dekker: Weltreise eines Wunderkindes - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - SchulSPIEGEL

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                              Na ja, der Artikel ist ziemlich.... nebulös. Ich finde es jedenfalls unfair den Rekord nicht anzuerkennen.

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                                Na ja, der Artikel ist ziemlich.... nebulös. Ich finde es jedenfalls unfair den Rekord nicht anzuerkennen.

                                ....
                                Ich finde, ob man nun in diesem Rekod-Buch steht oder nicht, ist doch völlig gleichgültig, ich würde da nie reinschauen.
                                Könnte mich da auch eintragen lassen unter der Rubrik, wer hat die meisten Flaschen Bier auf der Welt beim Schularbeiten-machen getrunken.

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