Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Beiträge aus der Mediathek

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Ich konnte mir den Film nicht anschauen.
    ich habe Kinder in meiner Ehrenamtstätigkeit ,in einem Brennpunktkindergarten,so erlebt.
    Ich hab dann aufhören müssen,ich konnts nicht aushalten,die Kinder haben mir in der Seele weh getan.
    So viel inneres Leid der Kinder.
    seufz
    Rosie

    Kommentar


      Liebe Rosie,

      mich haben die Szenen auch an Kinder erinnert, die ich persönlich kenne. Das tut so weh.

      Und ich könnte mich auch gerade wieder total aufregen über die Schwachmaten, die jetzt fordern, dass Kinder unbedingt sofort wieder in die Schulen müssen, weil es ja gerade sooo viele Misshandlungen gibt und weil die Kinder- und Jugendpsychiatrien überlaufen. Das ist, als ob man ein Kind für ein paar Stunden aus einem brennenden Haus holt und es dann wieder zurückschickt. Die Schule kann das nicht retten! Wir müssen das verdammte Feuer löschen oder, wenn das nicht möglich ist, die Kinder dauerhaft in einem sicheren Haus unterbringen! Und glauben die Leute ernsthaft, dass man vor Corona nicht wochen- oder monatelang auf psychologische Unterstützung für Kinder gewartet hat, obwohl schon lange "nichts mehr ging"?! Es gibt schon lange viel zu wenig Angebot für den bestehenden Bedarf. Aber ne, das Problem zu lösen oder mehr Hilfe zu schaffen kostet ja wieder unsere heiligen Steuergelder. Wenn die Schulen wieder offen sind, sind unsere Blagen ja versorgt und dann können uns die benachteiligten Kinder wieder am Arsch vorbei gehen. Dann schauen wir einfach nicht mehr hin - so wie vor Corona auch. Sorry, aber das Thema frisst mich wirklich an.

      Kommentar


        Nicht nur dich.
        Es ist kaum auszuhalten

        Kommentar


          Sehenswert
          alpha-thema: Diskriminierung
          Sind wir Rassisten? Der Test!

          ARD-Alpha Online bis 23.06.2021, 23:18 Uhr Warum?
          16.06.2021, 21:45 Uhr
          86 Min
          https://www.br.de/mediathek/video/al...d9430007aa571f

          Kommentar


            Liebe Rosie, liebe FirstSunshine,

            mich trebt das Thema auch um.

            Hier ein Link zu einem Artikel zur aktuellen Situation, für den Fall, dass Ihr die Nerven habt es Euch durchzulesen.
            Immerhin werdden dort neben Missständen und einem konkreten Fall auch Verbesserungsvorschläge vorgestellt, die ich weiter unten skizziere.

            https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...ue#pageIndex_2

            Mir war z.B. nicht bekannt, dass das Studium der Sozialen Arbeit so stark auf hilfebedürftige Erwachsene, aber nicht auf Kinder oder Alte ausgerichtet ist. Laut Professorin Maud Zitelmann habe jede zweite Hochschule keine einzige Veranstaltung zu dem Thema, und bei den anderen handele es sich v.a. um randständige Veranstaltungen und kaum um systematische Einführungen.

            Den Vorschlag, auch für Mitarbeiter des Jugendamts und FamilienhelferInnen müsse es Supervision geben, finde ich einleuchtend.

            Es wird auch ein Projekt aus Duisburg namens Riskids vorgestellt, bei dem Kinderärzte sich gegenseitig auf Auffälligkeiten aufmerksam machen könnten. Wenn es das Programm bundesweit gäbe und die Untersuchungen beim Kinderarzt zur Pflicht gemacht würden, dann könnten die Eltern einer Entdeckung weniger leicht entgehen. (Dazu wären meiner Meinung nach aber auch ein besserer Austausch zwischen den Jugendämtern und nicht nur den Ärzten nötig.)

            Außerdem wird die These geäußert, dass es nicht immer stimme, dass man den Kindern helfe, indem man ihren Eltern helfe, weil es auch sadistische Eltern gäbe.

            Kommentar


              Nicht speziell an Rosa gerichet. Es ist nur ihre Äusserung, die sie nicht alleine plagt und so manchen zermürben kann.

              Zitat von Flora Beitrag anzeigen
              Es ist dieses Gefühl der Ohnmacht, das man/wir nicht genug tun können, welches mich fertig macht, ohne aufzugeben.
              Wenn das Gefühl der Ohnmacht bis dazu geführt hat, dass sich die Annahme und infolge die Überzeugung der Sinnlosigkeit breit macht, können wir alle mit unseren heillos überbürokratisierten und maroden Sozialsystemen einpacken.

              Im Grund wil der (über)sozialisierte Bürger eigentlich nur Ordnung und zwar die Ordnung, die ihm persönlich am besten passt, ... selbstverständlich. Nicht ? Und wer ist dieser übersozialierte Bürger? Wer ist dieser Bürger, der sich so gerne verwalten lässt ?

              Hier wird meist über nationale Zustände diskutiert. Glaubt denn hier allen Ernstes jemand, dass die disksutierten Themen nur deutsche oder auch nur europäische seien und durch neue sozial(politisch)e Einnrichtungen, Verordnungen und dem richtigen Glauben beigelegt oder sogar gelöst werden könnten?
              Deutschland ist keine Insel. Es nimmt von außen auf und trägt auch nach außen.

              Das was jetzt stattfindet, ist nur ein globaler Zwischenstand auf dem Weg der Entwicklung. Wohin sie uns führt, kann jeder sich entsprechend seiner Fantasie und seinen Erwartungen ausmalen ... und mit großer Wahrscheinlichkeit wird Wilhelm Busch wieder Recht behalten: und erstens kommt es anders ,....
              Zuletzt geändert von Shepherd; 22.06.2021, 09:22.

              Kommentar


                Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen
                Nicht speziell an Rosa gerichet. Es ist nur ihre Äusserung, die sie nicht alleine plagt und so manchen zermürben kann.



                Wenn das Gefühl der Ohnmacht bis dazu geführt hat, dass sich die Annahme und infolge die Überzeugung der Sinnlosigkeit breit macht, können wir alle mit unseren heillos überbürokratisierten und maroden Sozialsystemen einpacken.

                Im Grund wil der (über)sozialisierte Bürger eigentlich nur Ordnung und zwar die Ordnung, die ihm persönlich am besten passt, ... selbstverständlich. Nicht ? Und wer ist dieser übersozialierte Bürger? Wer ist dieser Bürger, der sich so gerne verwalten lässt ?

                Hier wird meist über nationale Zustände diskutiert. Glaubt denn hier allen Ernstes jemand, dass die disksutierten Themen nur deutsche oder auch nur europäische seien und durch neue sozial(politisch)e Einnrichtungen, Verordnungen und dem richtigen Glauben beigelegt oder sogar gelöst werden könnten?
                Deutschland ist keine Insel. Es nimmt von außen auf und trägt auch nach außen.

                Das was jetzt stattfindet, ist nur ein globaler Zwischenstand auf dem Weg der Entwicklung. Wohin sie uns führt, kann jeder sich entsprechend seiner Fantasie und seinen Erwartungen ausmalen ... und mit großer Wahrscheinlichkeit wird Wilhelm Busch wieder Recht behalten: und erstens kommt es anders ,....
                @ Shepherd

                und erstens kommen zweitens ...
                mächtig viele PRObleme auf die Menschen zu
                es dürfte sich keiner von ihnen so mächtig fühlen, diese Probleme alleine lösen zu können.
                Menschen die sich ohnmächtig fühlen, können wir uns auch nicht leisten

                es bleibt spannend drumm bleibt behütet


                Kommentar


                  Wer ist Rosa?

                  Kommentar


                    Zitat von Flora Beitrag anzeigen
                    Wer ist Rosa?
                    (sorry - hust hust) ähm, die Rose ist eine Blume - la rosa es una fLor(a)

                    Kommentar


                      Zitat von Shepherd Beitrag anzeigen

                      (sorry - hust hust) ähm, die Rose ist eine Blume - la rosa es una fLor(a)
                      Na, wenigsten liest du aufmerksam mit

                      Florosa

                      Kommentar


                        Liebe Freundin der Weisheit.

                        Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
                        Liebe Rosie, liebe FirstSunshine,

                        mich trebt das Thema auch um.

                        Hier ein Link zu einem Artikel zur aktuellen Situation, für den Fall, dass Ihr die Nerven habt es Euch durchzulesen.
                        Danke für den Link.

                        Es stimmt schon, dass eine "angemessene" Ausbildung einfach nicht existiert. Weder bei den entscheidenden Ämtern noch bei denjenigen, die "am Kind" arbeiten. Es gibt so viele Varianten, dass sie gar nicht alle gelehrt werden könnten und einige Mitarbeiter in dem Bereich schauen nach vielen Jahren Erfahrung mit Entsetzen und schlechem Gewissen auf ihre ersten Fälle zurück und darauf, was sie damals aus Unwissen "falsch" gemacht haben.

                        Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
                        Außerdem wird die These geäußert, dass es nicht immer stimme, dass man den Kindern helfe, indem man ihren Eltern helfe, weil es auch sadistische Eltern gäbe.
                        Oft sind es auch einfach nur doofe, hirnlose, egozentrische Eltern (sorry, das Thema ist im Umfeld gerade wieder akut und ich bin ziemlich frustriert), die jede Unterstützung als unverschämte Einmischung in ihre "Eigentumsrechte" am eigenen Kind erleben. Man tut dann halt freundlich und kooperativ, solange man genau beobachtet wird, und sobald man sich wieder "frei" fühlt, behandelt man das Kind so, wie man es selbst für angemessen hält, nämlich scheiße. Einsicht Fehlanzeige. Und dann kommt das Jugendamt wieder und man dreht die nächste Runde. Und die nächste. Und die nächste. Und man kann ein Kind nicht so einfach aus der Familie nehmen, wenn es keinen Ort gibt, an dem man es stattdessen unterbringen könnte. Es gibt zu wenige Bereitschaftspflegeplätze und Kinderdörfer oder Wohngruppen für ältere Kinder, geschweige denn Familien, die ein "vorgeschädigtes" Kind auf Dauer bei sich aufnehmen könnten. Also läuft es auf ein "mehr desselben" raus und man versucht den Kindern weiterhin notdürftig innerhalb der Familie zu helfen, obwohl klar ist, dass das nicht die Lösung ist.

                        Das ganze System krankt an Überforderung und auch an dem stellenweise kinderschädigenden Versuch, "Familienbande" auf Dauer zu erhalten, selbst wenn es das Kind endlich glücklich in eine Pflegefamilie geschafft hat und sich dort prächtig entwicken könnte, wenn die leiblichen Eltern nicht immer wieder ihre eigene "kranke Nummer" mit dem Kind abziehen könnten. Nein, es ist keine Liebe, wenn man mit allen Mitteln darum kämpft, das Kind aus der "sicheren Zone" zurückzuholen, obwohl man selbst nicht mal das eigene Leben auf die Kette bekommt, geschweige denn auch nur die geringste Ahnung hätte, was ein Kind von seinen Eltern braucht.

                        So, mehr kann ich dazu nicht schreiben. Jeder Versuch ist auf eine Tirade rausgelaufen, die ich wieder gelöscht habe, weil sie den Eltern, die wirklich Hilfe für ihr Kind suchen und bereitwillig Unterstützung annehmen, Unrecht tut. Die gibt es nämlich auch, es ist nur eine unglaublich schwierige Kunst die von den manipulativen Egoisten, die jede Schwäche des Systems für sich ausnutzen, zu unterscheiden.

                        Nur noch eine Anmerkung zur Finanzierung des Ganzen, die mich wirklich maßlos ärgert: sobald ein Pflegekind Geld verdient, zahlt es die Auslagen für die zu seinem Schutz ergriffenen Maßnahmen an den Staat zurück. Die Quote, wieviel ein Kind von seinem Verdienst für die Unterbringung abgeben muss, wurde zwar kürzlich verringert, aber es bleibt trotzdem eine Unverschämtheit: Die Opfer zahlen und nicht die Täter!


                        Kommentar


                          Ooooooooooooh! Gerade gesehen:

                          Heute 20.15 Uhr auf Disney Channel

                          LITTLE MISS SUNSHINE

                          Ich liiiiiebe diesen Film über eine herrlich schräge Familie. Zum mitfreuen-, -fiebern, -heulen -...

                          Kommentar


                            Liebe FirstSunshine,

                            ich stimem Dir zu, dass es die von Dir geschilderten Elterntypen leider auch gibt.

                            Zitat von FirstSunshine Beitrag anzeigen
                            Nur noch eine Anmerkung zur Finanzierung des Ganzen, die mich wirklich maßlos ärgert: sobald ein Pflegekind Geld verdient, zahlt es die Auslagen für die zu seinem Schutz ergriffenen Maßnahmen an den Staat zurück. Die Quote, wieviel ein Kind von seinem Verdienst für die Unterbringung abgeben muss, wurde zwar kürzlich verringert, aber es bleibt trotzdem eine Unverschämtheit: Die Opfer zahlen und nicht die Täter!
                            Das wusste ich noch nicht. Ich hätte gedacht, dass das Verursacherprinzip greift. Ein Kind hat keinerlei Chance zu beeinflussen, wen es als Eltern hat. Warum soll es doppelt leiden, erst durch die mangelhafte Fürsorge der Eltern und dann nochmal finanziell?
                            Was ist denn die Begründung?
                            Gab es gegen dieses Vorgehen schon Klagen vor Gericht?

                            Ich weiß nicht ob sich inzwischen etwas geändert hat, aber meines Wissens wurden Kinder, die aus einem Inzest hervorgegangen sind (wo z.B. ein Vater seine Tochter missbraucht hatte und diese ein Kind geboren hatte), in Erbangelegenheiten systematisch benachteiligt. Sie weisen ja mehrere Verwandschaftsbeziehungen verschiedenen Grades zu ihren Verwandten auf und man hat sich wohl auf den entfernteren Verwandschaftsgrad festgelegt, sodass die Betroffenen nichts oder geringere Beträge erben als wenn man sich auf den engeren Verwandschaftsgrad beziehen würde.

                            Kommentar


                              Liebe Freundin der Weisheit.

                              Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
                              Warum soll es doppelt leiden, erst durch die mangelhafte Fürsorge der Eltern und dann nochmal finanziell?
                              Was ist denn die Begründung?
                              Gab es gegen dieses Vorgehen schon Klagen vor Gericht?
                              Ich habe keine Ahnung. Ich habe mich auch noch nicht näher damit befasst. Als wir vor 10 Jahren ein Sparbuch für ein "Paten"-Pflegekind anlegen wollten, damit es mal einen Grundstock für einen Führerschein oder "was Eigenes" (<- im Häuslesbauer-Bundesland sehr wichtig) hat, haben die Pflegeeltern direkt entsetzt abgewinkt: bloß nichts auf den Namen des Kindes anlegen, weil das Geld bei Volljährigkeit "weg" wäre. Und dann waren all die Jahre praktische Fragen dringlicher als rechtliche.

                              Ich habe kürzlich eher zufällig mitbekommen, dass es in diesem Bereich eine Gesetzesänderung gab und dass Betroffene jetzt nicht mehr 75% sondern nur noch maximal 25% ihres Einkommens abgeben müssen und dass inzwischen auch das Vermögen (also das Ersparte, ein Vermögen im umgangssprachlichen Sinn kommt da ja nicht zusammen) geschützt ist.

                              Zitat von Freundin der Weisheit Beitrag anzeigen
                              Ich weiß nicht ob sich inzwischen etwas geändert hat, aber meines Wissens wurden Kinder, die aus einem Inzest hervorgegangen sind (wo z.B. ein Vater seine Tochter missbraucht hatte und diese ein Kind geboren hatte), in Erbangelegenheiten systematisch benachteiligt. Sie weisen ja mehrere Verwandschaftsbeziehungen verschiedenen Grades zu ihren Verwandten auf und man hat sich wohl auf den entfernteren Verwandschaftsgrad festgelegt, sodass die Betroffenen nichts oder geringere Beträge erben als wenn man sich auf den engeren Verwandschaftsgrad beziehen würde.
                              *örgs* Das ist ja ne Schweinerei!

                              Kommentar


                                Klimawandel, Hitze und Hungersnot

                                Die Kinder essen Reste von Ledersandalen oder geriebene Kaktusblüten. Viele von ihnen sterben, weil auf den ausgetrockneten Feldern einfach nichts mehr wächst. Madagaskar erlebt derzeit die schlimmste Dürre seit 40 Jahren, hinzu kommen heftige Sandstürme. Der Klimawandel habe den Inselstaat vor der Küste Afrikas hart getroffen, sagen Klimaforscher. Und sie warnen: dieser mache lebensbedrohliche Hitzewellen wahrscheinlicher und häufiger. Es sind zukünftige Generationen und Menschen in besonders armen Ländern, die den Preis für die globale Erderwärmung als erstes bezahlen.

                                8 Min., Kontraste ∙ Das Erste, verfügbar bis 15.07.2022 ∙ 23:59 Uhr

                                Kommentar

                                Lädt...
                                X