Hat hier vielleicht jemand eine Idee oder Tipp, welchen fahrbaren Untersatz man sich zulegen kann, wenn man hohe Anhängelast (zBsp.Wohnwagen) ziehen möchte/muss und diesen mit E-Autos nicht ziehen kann/darf.
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Seit ich kurz nach der Wende mal einen Trabi mit einem fetten Wohnwagen gesehen habe, weiss ich, dass alles möglich ist. Ok, er war ein gewisses Verkehrshindernis am Berg, resp. am Hügel, aber er kam trotzdem irgendwann oben an.
Physikalisch gesehen spricht eigentlich nichts dagegen. Elektromotoren sind stark genug und ziehen ja auch ganze Güterzüge über die Alpen. Aber der Wagen muss natürlich dafür ausgelegt sein, ebenso die Akkus.
Wenn du dir den Kauf eines neuen Wagens überlegt, würde ich für die Lösung dieses Problems den Fokus ziemlich "weit" öffnen. Also dir nicht nur die Frage stellen, welches Auto kann den Wohnwagen ziehen? Weil so landest du bei einer Maximallösung, welche eigentlich nur für die Urlaubsfahrt passt. Für den Rest des Jahres wird der Wagen aber völlig überdimensioniert sein.
Möglich wäre auch der Kauf eines kleinen E-Autos, und für den Urlaub organisiert man einen Mietwagen. Oder man macht gemeinsam mit Freunden Urlaub und kann den Wohnwagen vielleicht an ihrem Diesel anhängen. Oder der Wohnwagen bleibt zuhause und man mietet am Urlaubsort einen Bungalow, usw.
Also nicht nur das Modell auswählen, welches zum Problem passt, sondern schauen, ob das Problem auch auf eine ganz andere Weise gelöst werden kann.
Und generell lohnt es sich, auf wenig Gewicht zu achten, wenn man in den Urlaub fährt. Also vielleicht die Lebensmittel erst am Zielort einkaufen, und den Wassertank erst dort füllen, damit man nicht unnötiges Gewicht durch die Landschaft schleppt.
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Danke für eure Rückmeldung
Ich dachte, dass hier vielleicht jemand Erfahrungen mit hoher Zuglast und EMobilität hat.
Die Anhängelast-Frage betrifft Freunde. Welche euphorisch zum Autokaufen gefahren sind und sich ein Plug-in-Hybrid Fahrzeug zulegen wollten. Die Ernüchterung kam leider schnell.
Wohnwagen/Pferdeanhänger war nur ein Bsp. um die nötige Zuglast einschätzen zu können. Es geht um allgemeine und regelmäßige höhere Anhängelasten welche sie bis dato verlässlich und problemlos von A nach B bringen konnten.
Sie sind nun leider mehr als enttäuscht, weil die vollmundig hoch gepriesene und alles rettende eMobilität anscheinend nur für Hobbyfahrten (deren Worte) gedacht ist.
Teure eAutos (Tesla, Mercedes,Audi, Jaguar….) mit genügend Zugkraft sind für sie nicht drin.
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Gast
Unser Nachbar hat einen VW Passat Hybrid mit einer Anhängelast von 1900 kg, Stützlast weiß ich nicht mehr.
Es gibt auch diverse Seiten im Netz, die - speziell für Camper - Listen über exakte Zug- und Nutzlasten für diverse Plugin-Hybride und reine Stromer veröffentlichen. Einfach mal nach "plugin hybrid zuglast" suchen. Vielleicht waren deine Bekannten einfach auf eine ungeeignete Marke fixiert.
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Danke für die Antwort Sunshine
Ich habe es ihnen gesagt. Sie brauchen über 2000 kg
so wie es ausschaut, ist er E-Zug für deren neues Auto abgefahren.
ein Versuch war es Wert
für mich war es interessant zu erfahren, dass es tatsächlich nicht so einfach ist, auf eMobilität umzusteigen. An eine Anhängelast hätte ich nicht mal gedacht.
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Serafin :
Physikalisch gesehen spricht eigentlich nichts dagegen.
Elektromotoren sind stark genug und ziehen ja auch ganze Güterzüge über die Alpen.
Aber der Wagen muss natürlich dafür ausgelegt sein, ebenso die Akkus.
Die Güterzüge kriegen immer an jedem Ort jede Menge elektrische Energie aus der Leitung
und können deshalb unbegrenzt schwerste Lasten ziehen.
Bei den E-Autos ist die Zufuhr und ausreichende Versorgung mit elektrischer Energie
das Problem, was Zugstärke und Reichweite anbetrifft,
weil die E-Autos den immer begrenzten und nie völlig zufriedenstellenden
"Energiespender" mitschleppen müssen.
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Tja, Revolution oder Reinfall
Ich tendiere zu Reinfall
Zur Sendung
„planet e.": "Mythos Elektroauto – Revolution oder Reinfall?"
https://www.zdf.de/dokumentation/pla...oauto-100.html
https://presseportal.zdf.de/pressemi...oder-reinfall/
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Das Problem sind in erster Linie einmal die viel zu schweren Fahrzeuge, egal mit welcher Antriebstechnologie.
Plug-In-Hybride sind ebenfalls Quatsch, weil aus Bequemlichkeitsgründen sowieso meistens mit Verbrennungsmotor gefahren wird. Ausserdem ist der Katalysator bei jedem Zwischenstart des Motors wieder kalt und stösst erst mal enorme Schadstoffmengen aus. Und kaum ist der Motor warm, schaltet das System wieder auf elektrisch um. Zudem müssen beide Technologien im Fahrzeug eingebaut werden, was gleich noch einmal negativ zu Buche schlägt.
Ein weiteres Problem ist, dass die Mobilität ständig zunimmt. Da der Traum vom ruhigen Eigenheim im Grünen nach wie vor ungebrochen ist, auf dem Land aber Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Fitnesszentren oder Arbeitsstellen rar sind, bleibt oft nur die Fahrt in die nächst grössere Stadt.
Wir haben uns an einen viel zu hohen Komfort- und Mobilitätsanspruch gewöhnt, der so nicht zu halten ist.
Da Verhaltensänderungen aber unpopulär sind, versucht man nun einfach weiterzuwursteln wie bisher, bloss mit einer anderen Antriebstechnologie. Das wird aber nicht funktionieren, weil derzeit gar nichts so viel Elektrizität zur Verfügung steht, um alle Bedürfnisse befriedigen zu können.
Weiterhin auf den Verbrennungsmotor zu setzen ist jedoch auch keine Option, wenn wir bis spätestens 2050 bei netto Null CO2-Aussstoss sein wollen.
Ideal wäre, kurze Wege wieder zu Fuss zurückzulegen, mittlere mit dem Fahrrad oder Pedelec und lägere mit dem ÖV. Ausserdem den Wohnort so wählen, dass möglichst alles in Fahrraddistanz erreichbar ist.
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... und die Dörfer aussterben lassen ...Zitat von Serafin Beitrag anzeigenAusserdem den Wohnort so wählen, dass möglichst alles in Fahrraddistanz erreichbar ist.
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Nicht nur die Dörfer. Es gibt noch Kleineres…. Weiler, BauernhöfeZitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
... und die Dörfer aussterben lassen ...

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Ideal wäre, breitgefächerter an die Bevölkerung zu denken.Ideal wäre, kurze Wege wieder zu Fuss zurückzulegen, mittlere mit dem Fahrrad oder Pedelec und lägere mit dem ÖV. Ausserdem den Wohnort so wählen, dass möglichst alles in Fahrraddistanz erreichbar ist.
Zu Fuß, per Rad, mit ÖV. Hervorragend in der (Groß)Stadt, vorausgesetzt man ist jung, gesund, dynamisch und fit und hat den Arbeitsplatz um die Ecke.
Ich kann das zu kurz Denken mit Rad/zu Fuß nicht mehr hören. Und so reagieren viele auf dem Land. Ein Großteil der Menschen lässt man eiskalt mit diesen Forderungen und Aussagen, hinten runterfallen.
Der Anteil der alternde Bevölkerung wir immer größer, aber nicht automatische ob der flapsigen Forderungen auch auf Dauer gesund und mobil. Schaut nicht nur auf die eBikeRentner, sondern auf jene, welche mit Stock und Rollator unterwegs sind.
Schafft einfach kurzer Hand das Land ab. Einkaufstechnisch, medizinische Versorgung und Arbeitsmäßig ist es eh schon so weit.
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Da sehe ich das Problem, dass Wohnungen in solchen Lagen oft unerschwinglich teuer geworden sind. Hier in München wird man schon aus finanziellen Gründen dazu gezwungen, möglichst abgelegen aufs Land zu ziehen. Sobald eine Bahnstation auch nur in zumutbarer Nähe ist, gehen die Preise durch die Decke.Zitat von Serafin Beitrag anzeigenAusserdem den Wohnort so wählen, dass möglichst alles in Fahrraddistanz erreichbar ist.
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Menschen, die am Stock, Rollater oder Rollstuhl gehen, sind zum Autofahren auch nicht mehr gut in der Lage.
Wenn so viele Menschen aufs Land ziehen, dann müssten dort doch Dörfer entstehen, die wiederum eine Infrastruktur entwickeln können.
Und eine Art der Deckelung der Mieten müsste auch etabliert werden (Für konkrete Maßnahmen fehlt mir allerdings das Wissen).
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Gast
Die Bevölkerung wird immer älter - aber das will keiner wahrhaben. In der Stadt ist kein Platz mehr und auf dem Land gibt es kaum noch ÖPNV,Zitat von Faszinosum Beitrag anzeigenNicht nur die Dörfer. Es gibt noch Kleineres…. Weiler, Bauernhöfe
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Ideal wäre, breitgefächerter an die Bevölkerung zu denken.
Zu Fuß, per Rad, mit ÖV. Hervorragend in der (Groß)Stadt, vorausgesetzt man ist jung, gesund, dynamisch und fit und hat den Arbeitsplatz um die Ecke.
Ich kann das zu kurz Denken mit Rad/zu Fuß nicht mehr hören. Und so reagieren viele auf dem Land. Ein Großteil der Menschen lässt man eiskalt mit diesen Forderungen und Aussagen, hinten runterfallen.
Der Anteil der alternde Bevölkerung wir immer größer, aber nicht automatische ob der flapsigen Forderungen auch auf Dauer gesund und mobil. Schaut nicht nur auf die eBikeRentner, sondern auf jene, welche mit Stock und Rollator unterwegs sind.
Zitat von Serafin: "Ideal wäre, kurze Wege wieder zu Fuss zurückzulegen, mittlere mit dem Fahrrad oder Pedelec und lägere mit dem ÖV. Ausserdem den Wohnort so wählen, dass möglichst alles in Fahrraddistanz erreichbar ist."
wie soll man denn heute noch den Wohnort in "Fahrraddistanz" wählen? Und wo kommt der Strom fürs Pedelec her??
unser Nachbar ist bis zu seinem 82. Jahr Marathons gelaufen - jetzt ist er pflegebedürftig und wird von einem "mobilen" Dienst versorgt. Und die kommen nicht mit Fahrrad!
fett von mir
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