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August 2015 - Achtsamkeit

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    #16
    Mache ich doch! Wenn ich Schmerzen habe, bleibe ich bei denen!

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      #17
      Frage:

      Geht Ralf Boes achtsam mit sich um?

      Wo liegt bei euch die Grenze, nicht mehr achtsam mit sich umzugehen? Was ist euch wichtiger?

      Kommentar


        #18
        achtsamkeit

        (moin, bonny! )

        nee, da sehe ich in keinem fall achtsamkeit mit sich selbst. nach dem entschluß, lhr leben aufs spiel zu setzen, ist das 'selbst' ja überhaupt nicht mehr wichtig. diese aufopferung für andere sieht man in der geschichte immer wieder. egal jetzt wie schräg oder erfolgreich die jeweilige aktion ist...

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          #19
          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Geht Ralf Boes achtsam mit sich um?
          Ich habe erst hier im Forum von Ralf Boes gehört - und da habe ich den Faden auch nur überflogen, von daher habe ich keine wirkliche Antwort auf deine Frage. Vor allem, da ich mir noch nicht sicher bin, auf was sie zielt - meinst du das rein körperlich? Also, dass er seinem Körper wissentlich schadet?

          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
          Was ist euch wichtiger?
          Und was meinst du damit? Die Abwägung "mein Körper bzw. Gesundheit" versus "mein Anliegen, meine Werte"?

          Davon abgesehen kommt es mir vom reinen Querlesen her, also vom rein gefühlsmäßigem ersten Eindruck, nicht gerade so vor, als wäre Herr Boes ein Meister im Ablegen der von Mistral genannten Gewohnheiten (Urteilen, Verdrängen, Anhaften, Erwarten).

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            #20
            Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
            Ich habe erst hier im Forum von Ralf Boes gehört - und da habe ich den Faden auch nur überflogen, von daher habe ich keine wirkliche Antwort auf deine Frage. Vor allem, da ich mir noch nicht sicher bin, auf was sie zielt - meinst du das rein körperlich? Also, dass er seinem Körper wissentlich schadet?


            Und was meinst du damit? Die Abwägung "mein Körper bzw. Gesundheit" versus "mein Anliegen, meine Werte"?
            Ja, das meine ich.

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              #21
              Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
              Ja, das meine ich.
              Ich finde die Frage immer noch schwer zu beantworten, vor allem, weil mir das Hintergrundwissen fehlt und ich auch keine rechte Lust habe, mich näher mit Herrn Boes zu beschäftigen.

              Aber ich kann die Frage ja auch unabhängig von ihm beantworten. Dann fällt mir als erstes dazu ein, dass es für mich keinen Sinn macht, Achtsamkeit nur auf einzelne Aspekte, in diesem Fall also den Körper zu beziehen. Es hat ja immer einen Grund, warum man auf die eine oder andere Art mit sich umgeht, da spielen so viele Dinge mit hinein, was macht es für einen Sinn, sich auf einen zu beschränken.
              Davon abgesehen kann man seinen Körper vielleicht durchaus auch mit Achtsamkeit an und über seine Grenzen führen. Denn, wer weiß, vielleicht sind die Grenzen ja viel weiter gesteckt, als man angenommen hat?

              Ich würde zum Beispiel niemals einen Marathon laufen wollen, aber es gibt Leute, für die macht das durchaus Sinn.

              Was ich vielleicht eigentlich sagen will (ich finde das Thema immer so schwer zu fassen), ist, dass es wohl keine allgemeingültige Antwort darauf gibt, ob irgendwer achtsam mit sich umgeht. Weil jeder anders ist und was für den einen eine Qual bedeutet, das macht ein anderer mit links und hat auch noch Spaß daran.

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                #22
                Ich wollte eigentlich wissen, ob es für euch Grenzen gibt, die ihr bewusst überschreitet, weil euch das Ziel in dem Moment wichtiger ist als die Achtsamkeit für euch.

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                  #23
                  Na ja, aber das ist doch dann ebenfalls Achtsamkeit mir gegenüber: wenn mir ein Ziel so wichtig ist, dass ich dafür Grenzen überschreite.

                  Aber klar, ich weiß schon, was du meinst (oder glaube zumindest, es zu wissen). Wo ist da die Grenze.
                  Dafür, denke ich, gibt es eben keine Antwort, außer: kommt darauf an.

                  Wie doch alles immer ein Pendeln zwischen verschiedenen Bedürfnissen ist. Helfe ich dem X oder gönne ich mir lieber eine Ruhepause? Esse ich das noch, obwohl ich eigentlich satt bin? Kaufe ich das billige T-Shirt oder besser nicht? Fahre ich mit dem Auto oder nehme ich lieber das Fahrrad?

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                    #24
                    @Hobbes: Hallo. Du meintest, das Leben sei im Grunde das Lösen von Problemen. Ein Stückweit hast du sicher recht. Außerdem glaube ich, dass Probleme niemals aufhören werden. Ih denke gleichzeitig, dass du super aktiv werden kannst, wenn du dir anspruchsvolle Ziele setzt. Du setzt damit auf einmal Kräfte frei, das ist unglaublich. Und die Probleme, die dann kommen, löst du mit links. LG

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                      #25
                      Zitat von Finn1234 Beitrag anzeigen
                      Du meintest, das Leben sei im Grunde das Lösen von Problemen.
                      Na, du bist ja lustig. Gerade das habe ich nicht geschrieben, sondern genau das Gegenteil, noch dazu habe nicht ich es geschrieben, es war ein Zitat.

                      Davon abgesehen ist "super aktiv werden" mit Sicherheit nicht das, was ich will und nein, zum Rest sage ich jetzt auch nichts mehr, das ist ein Energieaufwand, den ich lieber anderswo investiere.

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                        #26
                        Finn, ich löse Probleme mit Gelassenheit und dem, was getan werden muss, aber nicht mit Superaktivität.
                        Ich bin achtsam (geworden) und merke daher sehr schnell, wenn was nicht stimmt. Dann ergreife ich entsprechende Maßnahmen, aber ohne in Hektik zu verfallen.
                        Der Erfolg gibt mir Recht.

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                          #27
                          Zitat von hobbes Beitrag anzeigen
                          Und was fällt euch sonst noch so dazu ein?
                          Ich habe über Achtsamkeit gelesen, dass man sie auf zweierlei Art praktizieren kann:
                          Es gibt Achtsamkeit in der `strengen Form´, womit synonym Meditation gemeint ist, und dass man sich täglich Zeit nimmt, sich auf den Atem konzentriert und bewusst auf Gedanken, Gefühle, Sinneswahrnehmungen achtet.

                          Und es gibt Achtsamkeit im `Freestyle´, wo bewusst auf alles geachtet wird, was man im Alltag erlebt/ tut - ohne Meditation.
                          Der buddhistische Kontext, das Gedankengut, und dass Achtsamkeit quasi von Buddha "erfunden" wurde als Weg zu Verminderung und Überwindung von Leid, spielt eher keine Rolle.

                          Ich vermute, es ist die `freestyle´ Achtsamkeit = Bewusstheit, die gerade modern ist und von vielen praktiziert wird. Es ist die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments mit all seinen Empfindungen (ohne dabei Buddha im Hinterkopf zu haben ).

                          Achtsamkeit bedeutet, im gegenwärtigen Augenblick leben, der zum nächsten Augenblick führt. Die Augenblicke sind wie eine Kette verbunden. Und wer sich dessen bewusst ist, weiß und berücksichtigt, dass alles Handeln Konsequenzen hat, trifft bewusste Entscheidungen. Und so führt Achtsamkeit zu Verantwortung.

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                            #28
                            Das Einmaleins der Achtsamkeit: Vom täglichen Umgang mit alltäglichen Gefühlen: Amazon.de: Jessica Wilker: Bcher

                            zum Thema Achtsamkeit habe ich einen Buchtipp.

                            ist ein 7 Tageprogramm eigentlich ganz einfach und doch so schwerr.

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                              #29
                              zum besseren Verständnis
                              hier die Aufgabe des 1. Tages.

                              Innehalten
                              Gefühl wahrnehmen
                              Gefühl benennen
                              Übung beenden

                              Am 6 Tag ist die Aufgabe

                              Innehalten
                              Körper wahrnehmen
                              Gefühl wahrnehmen
                              Gefühl im Körper wahrnehmen
                              Bewertung wahrnehmen
                              Entschluss fassen
                              Entschluss achtsam ausführen
                              Körper wahrnehmen
                              Übung beenden

                              Durch dieses Monatsthema bin ich wieder aufmerksamer geworden und habe bewußt dadrauf geachtet, wie sich mein Befinden verändert wenn ich genau hinspüre und dem Übungsprogramm folge.

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                                #30
                                Zitat von Muttutgut Beitrag anzeigen
                                (...) eigentlich ganz einfach und doch so schwerr.
                                Na, das fasst das Thema doch auch ganz gut zusammen

                                Ich habe heute eine Reportage gehört, in der die Journalistin eine MBSR-Kurs ausprobiert hat. Das hat unter anderem dazu geführt, dass ich mich darüber gefreut habe, in Situation wie Stau, Einkaufs-Kassen-Warteschlange, etc. meistens schon das umzusetzen, was die Teilnehmer des Kurses erst noch lernen mussten: Das Warten bzw. die Änderung meiner Pläne gelassen anzunehmen, gar eine geschenkten Moment darin sehen.

                                Ansonsten wurde betont, wie wichtig das regelmäßig Meditieren sei.
                                Die Beteiligten erzählten, dass sie mit fortschreitendem Kurs so eine Art distanzierte Sicht auf sich selbst und das Geschehen einnehmen könnten. Nicht immer gleich denken, nicht immer gleich handeln.
                                Jedesmal, wenn ich sowas höre oder lese, will ich mich sofort zur Meditation hinsetzen. Es stimmt ja, zumindest habe ich das auch schon so festgestellt.
                                Aber die praktische Umsetzung, nun ja.

                                Im anfangs genannten Buch habe ich dazu passend gelesen, man solle einmal die Gedanken, die man so hat, in Zukunft, Vergangenheit oder Unsinn einteilen. Es bliebe nicht mehr viel übrig.
                                Fand ich total einleuchtend.

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