Hallo liebes Forum,
mich beschäftigt seit geraumer Zeit das Thema "Wahrnehmung" mit all seinen Facetten. Prinzipiell ist mir ja klar, worum es da geht, und ich hatte auf den unterschiedlichsten Bereichen durchaus schon Erfolgserlebnisse. Jedoch scheint es so zu sein, dass ich in den entscheidenen Lebensphasen nicht gelernt habe, Vertrauen, Nähe und Selbstwahrnehmung zu erlernen. Bruchstückhaft kann ich das natürlich anwenden, aber aus meiner steifen Formulierung entnehmt ihr vielleicht bereits, dass das ganze Thema für mich sehr abstrakt ist - obwohl ich mich gleichzeitig unbändig nach eben Vertrauen und Nähe zu und von anderen sehne. (Wobei ich weiß, dass mir andere vertrauen, ich kann dieses Vertrauen aber nur rational wahrnehmen, ich fühle es nicht...)
Was bei mir überhaupt nicht funktioniert, hat eine Überschrift in einem Onlineartikel sehr gut zusammengefasst: "Wenn man nicht FÜHLT, wer man ist". (Leider hilt der Artikel nicht, was die Überschrift versprach, und so bin ich quasi genau so schlau wie vorher...)
Mit einer guten Bekannten kam ich vor einiger Zeit im Gespräch auf das Thema Schweigen und meine Unfähigkeit, dieses länger auszuhalten. Sie sagte mir, sie hätte manchmal das Gefühl, ich würde mich durch mein Reden meiner Selbst versichern.... als gäbe ich mir selbst Bedeutung durch das Sprechen. Und damit würde ich mein eigenes Ich dauernd wegreden. Macht Sinn, als ich jedoch versuchte, (in Gesellschaft) nicht zu reden, war alles, was ich fühlte, diese namenlose Unruhe...
Ich würde daher gerne die Schwarmintelligenz dieses Forum für folgende Frage nutzen: Wie würdet ihr einem Menschen, der sich bzw. wer er ist, nicht fühlen kann, erklären, wie er das erlernen kann? Wo muss er bei sich gucken? Wie fühlt sich etwas an? Wie kann man an bestimmten Widerständen vorbeikommen (z. B. etwas in der Art wie "stell dir Gedanken als Wolken vor, die du einfach zur Seite schiebst" beim Autogenen Training. Mir geht es dabei vor allem um ganz konkrete Antworten - nicht "meditieren hat mir geholfen", sondern etwas in der Art "leg dich in Ruhe hin und zähle rückwärts von 999 bis 99" (konstruiertes Beispiel; ist hoffentlich klar
)
Vielleicht gibt es auch Forumel, die auf der eher spirituell-psychologischen Ebene etwas berichten können? Wie fühlt sich das eigene Sein an? Hat es Farbe, Struktur, ist es mit einem bestimmten Gefühl verbunden? Schwankt die Intensität? Nehmt ihr euer Sein immer wahr oder macht dieses Bewusstsein auch mal Pause? Kennt jemand vielleicht sogar beide Seiten und kann sie einander im Vergleich gegenüberstellen?
Alles kann Anregung, Input und Inspiration sein - daher würde ich mich freuen, wenn ihr eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema mit mir - und allen anderen, die sich mit der Wahrnehmung des eigenen Selbst schwertun - im restlichen August teilen würdet.
mich beschäftigt seit geraumer Zeit das Thema "Wahrnehmung" mit all seinen Facetten. Prinzipiell ist mir ja klar, worum es da geht, und ich hatte auf den unterschiedlichsten Bereichen durchaus schon Erfolgserlebnisse. Jedoch scheint es so zu sein, dass ich in den entscheidenen Lebensphasen nicht gelernt habe, Vertrauen, Nähe und Selbstwahrnehmung zu erlernen. Bruchstückhaft kann ich das natürlich anwenden, aber aus meiner steifen Formulierung entnehmt ihr vielleicht bereits, dass das ganze Thema für mich sehr abstrakt ist - obwohl ich mich gleichzeitig unbändig nach eben Vertrauen und Nähe zu und von anderen sehne. (Wobei ich weiß, dass mir andere vertrauen, ich kann dieses Vertrauen aber nur rational wahrnehmen, ich fühle es nicht...)
Was bei mir überhaupt nicht funktioniert, hat eine Überschrift in einem Onlineartikel sehr gut zusammengefasst: "Wenn man nicht FÜHLT, wer man ist". (Leider hilt der Artikel nicht, was die Überschrift versprach, und so bin ich quasi genau so schlau wie vorher...)
Mit einer guten Bekannten kam ich vor einiger Zeit im Gespräch auf das Thema Schweigen und meine Unfähigkeit, dieses länger auszuhalten. Sie sagte mir, sie hätte manchmal das Gefühl, ich würde mich durch mein Reden meiner Selbst versichern.... als gäbe ich mir selbst Bedeutung durch das Sprechen. Und damit würde ich mein eigenes Ich dauernd wegreden. Macht Sinn, als ich jedoch versuchte, (in Gesellschaft) nicht zu reden, war alles, was ich fühlte, diese namenlose Unruhe...
Ich würde daher gerne die Schwarmintelligenz dieses Forum für folgende Frage nutzen: Wie würdet ihr einem Menschen, der sich bzw. wer er ist, nicht fühlen kann, erklären, wie er das erlernen kann? Wo muss er bei sich gucken? Wie fühlt sich etwas an? Wie kann man an bestimmten Widerständen vorbeikommen (z. B. etwas in der Art wie "stell dir Gedanken als Wolken vor, die du einfach zur Seite schiebst" beim Autogenen Training. Mir geht es dabei vor allem um ganz konkrete Antworten - nicht "meditieren hat mir geholfen", sondern etwas in der Art "leg dich in Ruhe hin und zähle rückwärts von 999 bis 99" (konstruiertes Beispiel; ist hoffentlich klar
)Vielleicht gibt es auch Forumel, die auf der eher spirituell-psychologischen Ebene etwas berichten können? Wie fühlt sich das eigene Sein an? Hat es Farbe, Struktur, ist es mit einem bestimmten Gefühl verbunden? Schwankt die Intensität? Nehmt ihr euer Sein immer wahr oder macht dieses Bewusstsein auch mal Pause? Kennt jemand vielleicht sogar beide Seiten und kann sie einander im Vergleich gegenüberstellen?
Alles kann Anregung, Input und Inspiration sein - daher würde ich mich freuen, wenn ihr eure Gedanken und Erfahrungen zu dem Thema mit mir - und allen anderen, die sich mit der Wahrnehmung des eigenen Selbst schwertun - im restlichen August teilen würdet.






Kommentar