Hallo Rosie,
Denke, das "weg sein" kann manchmal ganz schnell passieren, je nach "Training" ;)
Ob es dabei tatsächlich um Sorge oder eher um erlerntes Verhalten geht, weiß ich nicht. Man kann auch das "sich sorgen" lernen.
Evtl könnte es auch mal helfen, abzuchecken, was dir denn Sorgen macht und ob die Gründe eher rational oder emotional sind, usw.
Nicht jede Sorge ist nötig, sondern kann auch einen ganz anderen Zweck erfüllen (zB sich fühlen, Reaktionen auf sich zu spüren).
Was dabei ist "wichtiger" ?
Der andere Mensch ist so viel wichtiger, dass du dich vergisst ?
Was ist dir an dir so unwichtig, dass es dir leichter fällt, dich zu vergessen ?
Dass du wichtig bist, steht (für mich ;) außer Frage.
Wie viel Zeit nimmst du dir im Alltag, im Gespräch mit anderen - für dich ?
Was ich meine ist: natürlich kann man sich leicht vergessen, wenn man sich auf einen anderen Menschen konzentriert. Dennoch kann man immer mal kurz aus dieser Szenerie auftauchen, sich umgucken, sich suchen, nachsehen, wo steht man gerade, um dann neu zu entscheiden, ob man sich noch mal bis zum nächsten Auftauchen wieder vergessen möchte.
Zeit nehmen für dieses Auftauchen zwischendurch, Luft holen und nachspüren, wie es dir genau in dem Moment geht, bevor du dich vielleicht wieder vergisst.
Bei vielen Entscheidungen ist Zeit ein wichtiger Faktor, um sich kurz besinnen zu können, ob man etwas tatsächlich will oder ob man nur aus Gewohnheit, Zeitdruck, Einfachheit schnell ja/nein sagt.
Vielleicht hilft es dir, dich öfters und in allen möglichen Momenten mal zu fragen, wie du dich gerade fühlst, ob dir gerade gefällt, was passiert oder nicht und was du gerade möchtest. Und wenn du schnell mit "ja, ist ok" antwortest, dann frage nach, was genau gefällt dir gerade ?
Je bewusster dir deine Bedürfnisse und Wünsche werden, desto weniger kannst du sie ignorieren und dich vergessen.
Viele Grüße
sky
Zitat von Rosie
Ob es dabei tatsächlich um Sorge oder eher um erlerntes Verhalten geht, weiß ich nicht. Man kann auch das "sich sorgen" lernen.
Evtl könnte es auch mal helfen, abzuchecken, was dir denn Sorgen macht und ob die Gründe eher rational oder emotional sind, usw.
Nicht jede Sorge ist nötig, sondern kann auch einen ganz anderen Zweck erfüllen (zB sich fühlen, Reaktionen auf sich zu spüren).
Was dabei ist "wichtiger" ?
Der andere Mensch ist so viel wichtiger, dass du dich vergisst ?
Was ist dir an dir so unwichtig, dass es dir leichter fällt, dich zu vergessen ?
Dass du wichtig bist, steht (für mich ;) außer Frage.
Wie viel Zeit nimmst du dir im Alltag, im Gespräch mit anderen - für dich ?
Was ich meine ist: natürlich kann man sich leicht vergessen, wenn man sich auf einen anderen Menschen konzentriert. Dennoch kann man immer mal kurz aus dieser Szenerie auftauchen, sich umgucken, sich suchen, nachsehen, wo steht man gerade, um dann neu zu entscheiden, ob man sich noch mal bis zum nächsten Auftauchen wieder vergessen möchte.
Zeit nehmen für dieses Auftauchen zwischendurch, Luft holen und nachspüren, wie es dir genau in dem Moment geht, bevor du dich vielleicht wieder vergisst.
Bei vielen Entscheidungen ist Zeit ein wichtiger Faktor, um sich kurz besinnen zu können, ob man etwas tatsächlich will oder ob man nur aus Gewohnheit, Zeitdruck, Einfachheit schnell ja/nein sagt.
Vielleicht hilft es dir, dich öfters und in allen möglichen Momenten mal zu fragen, wie du dich gerade fühlst, ob dir gerade gefällt, was passiert oder nicht und was du gerade möchtest. Und wenn du schnell mit "ja, ist ok" antwortest, dann frage nach, was genau gefällt dir gerade ?
Je bewusster dir deine Bedürfnisse und Wünsche werden, desto weniger kannst du sie ignorieren und dich vergessen.
Viele Grüße
sky

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