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    #16
    Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
    Der Witz daran ist ja: Wir versuchen hier, demokratisch miteinander umzugehen.
    Nur die Politiker tun das nicht.
    Unterschreib. Jetzt wollen die Grünen uns schon vorschreiben, was wir essen sollen. Auch wenn es nur die Kantienen betrifft, aber so etwas ist doch lächerlich. Als ob wir in Deutschland keine anderen Probleme haben. Der Bericht ist HIER.

    Ich kann zwar verstehen, wenn es Menschen gibt, die vegetarisch, oder vegan leben wollen, aber anderen vorzuschreiben, dasselbe tun zu müssen, geht zu weit. Es gibt ja auch Menschen, die auf Sojaprodukte allergisch reagieren. Ist mir in den letzten Jahren immer wieder aufgefallen, dass die Grünen sich radikal vehalten.

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      #17
      Und genau das ist eben undemokratisch.
      Selbst wenn ich Vegetarier wäre, würde ich dafür kämpfen, dass andere Menschen so essen dürfen, wie sie es wollen.
      Für mich ist solch ein Vorschlag ein Eingriff in die freie Entfaltung der Persönlichkeit.
      Was sollen wir uns denn noch alles vorschreiben lassen?

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        #18
        Ich wähle schon immer SPD und bin letztes Jahr auch in die Partei eingetreten: Einer der Gründe, diesen längst fälligen Parteieintritt endlich auch durchzuziehen war, dass es hier auf meine lokalen Ebene SPD-KommunalpolitikerInnen gab, die bei einer bestimmten Entscheidung "Arsch in der Hose" gezeigt haben und die ich dafür bewundere.

        Ich kann mich gut mit den meisten Zielen der SPD identifizieren.

        Besonders die Ziele der Bildungs- und Sozialpolitik sprechen mich an.

        Zu den Nichtwählern "aus Protest":
        Damit bewirkt man gar nichts....außer vielleicht, dass man der CDU/CSU einen leichten Vorteil gewährt: Deren Wähler lassen sich nämlich auch durch Pest und Hagelsturm nicht vom Wählen abhalten.

        Hier ist das näher erklärt:

        Ungültig wählen / sich der Stimme enthalten

        Ich finde, dass Leute, die ihr Wahlrecht mit Füßen treten, sich mal klarmachen sollten, dass große Teile der Weltbevölkerung sich verzweifelt danach sehen, frei und demokratisch wählen zu dürfen. So gesehen ist es eher beschämend, wenn jemand sein Wahlrecht bewusst nicht wahrnimmt...mal abgesehen davon, dass er NICHTS damit erreicht, wie es ja in dem Link oben beschrieben wird.

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          #19
          Zum "Veggie-Day":

          Den gesetzlich für Kantinen vorzuschreiben finde ich auch nicht richtig, aber dafür zu werben, weniger Fleisch zu konsumieren, schon.

          Für das Gesetz kriegen die Grünen niemals eine Mehrheit....aber das Thema ist schon mal in den Köpfen.

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            #20
            Zitat von Schnucke Beitrag anzeigen
            Zum "Veggie-Day":

            Den gesetzlich für Kantinen vorzuschreiben finde ich auch nicht richtig, aber dafür zu werben, weniger Fleisch zu konsumieren, schon.

            Für das Gesetz kriegen die Grünen niemals eine Mehrheit....aber das Thema ist schon mal in den Köpfen.

            Der Meinung bin ich auch.
            Wir praktizieren es auch schon längst.

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              #21
              Zitat von Tintenweberin Beitrag anzeigen
              Nicht zur Wahl zu gehen ist für mich keine Option.
              Für mich ist das auch keine Option. Ich bin bisher zu allen Wahlen gegangen. Ist es nicht so, dass man indirekt die Mehrheit stärkt, wenn man nicht wählen geht?

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                #22
                Zitat von Martin Mutig Beitrag anzeigen
                Auch die Entscheidung, nicht wählen zu gehen, ist die Entscheidung für einen Weg und kann sehr bewußt gegangen werden!
                Mag sein, aber ist es nicht ein bequemer Weg? Legt man damit nicht die Verantwortung noch stärker in die Hände anderer?

                Am schlimmste finde ich es, wenn Leute nicht wählen gehen, um sich hinterher über das Wahlergebnis zu beklagen...

                Kommentar


                  #23
                  Zitat von solipsist Beitrag anzeigen
                  Mag sein, aber ist es nicht ein bequemer Weg? Legt man damit nicht die Verantwortung noch stärker in die Hände anderer?

                  Am schlimmste finde ich es, wenn Leute nicht wählen gehen, um sich hinterher über das Wahlergebnis zu beklagen...
                  Das ist aber an der Tagesordnung, das Beklagen!

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                    #24
                    Was haltet ihr denn von einer Wahlpflicht?

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                      #25
                      Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                      Was haltet ihr denn von einer Wahlpflicht?
                      Ich halte von einer Wahlpflicht überhaupt nichts, denn da wird den Wählern wieder etwas vorgeschrieben (diktiert?).

                      Ich gehe immer wählen und finde, jeder sollte es tun. Man sieht ja, in wievielen Ländern Blut vergossen wird um ein Kreuzchen auf einem Zettel machen zu können, oder Wahlen ohne Wahlfälschung stattfinden zu lassen. Und hier in Deutschland verzichtet man freiwillig auf dieses Recht? OK, jedem seine eigene Entscheidung, doch wer nicht wählen geht, der darf sich auch nicht über die Politik aufregen, denn derjenige hat die Chance nicht genutzt, etwas zu ändern.

                      Allerdings ist Demokratie für mich mehr, als nur ein Kreuzchen zu machen. Jedesmal, wenn die Politiker sagen, dass die Entscheidung viel zu wichtig ist, um das Volk zu befragen, frage ich mich immer, ob sie die Bürger nicht für blöd halten.

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                        #26
                        Natürlich halten sie uns für blöd, und für vergesslich dazu!

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                          #27
                          Zitat von Bonny123 Beitrag anzeigen
                          Natürlich halten sie uns für blöd, und für vergesslich dazu!
                          Sie denken, wir wären vergesslich. Ich zumindest weiß noch, welche partei dem Arbeitnehmer am nächsten stehen will, dem Arbeitnehmer aber mit Hartz IV und der Erweiterung des Leiharbeitermarktes ein derbes Bein gestellt hat. Nach 11 Jahren Regierungszeit, kaum in der Oppoaition, ihre eigene Regieungspolitik kritisieren und neue Versprechungen machen, die sie eh nicht einhalten? Ist doch logisch, dass sie keine Chance haben, die Rgierung zu bilden. Aber warte mal ab, wenn sie die Chance doch bekommen sollten, in dem sie die Linke (PDS/SED) mit ins Boot holen müssen, schrecken sie auch davor nicht zurück. Ich sage nur, Ypsilanti und Hessen.

                          Am liebsten wäre mir, eine neue Partei dabei, die nicht undbedingt in die Regierung muss, aber die durch Unbequemlichkeiten den Bundestag mal so richtig aufmischt. LOL

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                            #28
                            @Wolle:
                            Für Leute, die politisch nicht so auf dem Laufenden sind, wäre es schon ganz praktisch gewesen, wenn du Ross und Reiter genannt hättest.

                            Es ist unbestreitbar: Die Agenda 2010 unter der SPD-Regierung war ein echt harter Schritt für Sozialdemokraten und ist bis heute nicht unumstritten unter den Parteimitgliedern.

                            Allerdings waren die umstrittenen und schmerzhaften Reformen notwendig.
                            Wie erfolgreich sie waren und wie weitsichtig die SPD, der ja oft vorgeworfen wird, dass sie wirtschaftspolitisch keine Ahnung hätte, hier in der Regierungsverantwortung unter Kanzler Schröder gehandelt hat, sieht man daran, dass die deutsche Wirtschaft bis heute davon profitiert, nur dass nun Merkel die Lorbeeren dafür erntet.

                            Nicht ohne Grund steht Deutschland nun im Vergleich mit anderen EU-Ländern sehr gut da. Alle Länder, die nicht rechtzeitig vorgesorgt haben, sind viel gefährdeter für wirtschaftliche Schieflagen bzw. sind sie dort schon eingetreten.

                            Es gibt genug EU-Länder, die uns nun glühend beneiden, weil sie nämlich gezwungen sind, solche schmerzlichen Reformen erst jetzt durchzuführen, während wir uns nun auf den Weg machen können, die sozialen Probleme in Angriff zu nehmen.

                            In geschickter gesetzten Worten (Ich bin keine Journalistin) ist es hier beschrieben:

                            Europa und die Agenda 2010: Lob für Gerhard Schröder - Arbeitsmarkt und Hartz IV - FAZ

                            Zitat daraus:
                            "Merkel selbst hat ihren SPD-Vorgänger schon vor Jahren gelobt. „Ich möchte Kanzler Schröder ganz persönlich danken, dass er mit der Agenda 2010 mutig und entschlossen eine Tür aufgestoßen hat“, sagte sie in der ersten Regierungserklärung, die sie im November 2005 als Kanzlerin hielt. Daraus sprach der Wunsch, den sozialdemokratischen Koalitionspartner bei der Stange zu halten, aber auch echte Verwunderung über einen Politiker, der für eine als richtig erkannte Politik das eigene Amt opferte - und ihr den Weg zur Kanzlerschaft ebnete."

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                              #29
                              Olaf Scholz : "Frau Merkel profitiert von Schröders Agenda 2010" - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

                              ...mal noch einen Link nachschieben....

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                                #30
                                Ich hab´ schon lange nicht mehr soviel Blödsinn auf einem Haufen gelesen.

                                kopfschüttel...

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