Das dicke Papier war auch mein Problem, aber ich habe hier nur 80gr./m² Druckerpapier. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal trotzdem etwas genauer, vielleicht indem ich das Ursprungsquadrat etwas größer nehme.
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Danke Mane! 😊
Die sind ja recht "addictive", ich habe gleich noch 3 gefaltet und kann nun ohne Anleitung. Aber ob ich tatsächlich 1000 schaffe...? Hab sie jedenfalls mal nummeriert... Einen verschickt habe ich auch schon. 😊 Würde sie auch gern einfach draußen freilassen, aber im Moment würden sie da wohl ziemlich durchweichen.
Ich schätze, ich brauche auch mal Abwechslung und liebäugele mit denen hier: https://youtu.be/5RyVr-e6xKE
Mal wieder zur Zuversicht:
Bei hängt sie auch von der Tagesform ab. Das kann im Laufe der Woche ganz schön fluktuieren. Fühle ich mich einen Tag sehr zuversichtlich und bin, z.B. was eine bevorstehende Aufgabe angeht, in Gedanken schon beim Erfolgserlebnis am Ende und habe ganz viel Lust auf die Aufgabe, sehe ich am nächsten Tag nur die Hürden und denke, dass es sich gar nicht lohnt, überhaupt zu beginnen.
An solchen Tagen gelingt es mir meist nicht, die Zuversicht direkt zurückzugewinnen. Durch das Beobachten dieses Wechselspiels ist aber zumindest soviel Zuversicht da, dass ja wieder ein besserer Tag kommt, an dem ich alles anders sehe und mit viel mehr Leichtigkeit über die Hürden kraxeln kann. Und das macht solch einen Tag dann irgendwie erträglicher.
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Tar Retaw :
Mal wieder zur Zuversicht:
Bei mir hängt sie auch von der Tagesform ab. Das kann im Laufe der Woche ganz schön fluktuieren. Fühle ich mich einen Tag sehr zuversichtlich und bin, z.B. was eine bevorstehende Aufgabe angeht, in Gedanken schon beim Erfolgserlebnis am Ende und habe ganz viel Lust auf die Aufgabe, sehe ich am nächsten Tag nur die Hürden und denke, dass es sich gar nicht lohnt, überhaupt zu beginnen.
An solchen Tagen gelingt es mir meist nicht, die Zuversicht direkt zurückzugewinnen. Durch das Beobachten dieses Wechselspiels ist aber zumindest soviel Zuversicht da, dass ja wieder ein besserer Tag kommt, an dem ich alles anders sehe und mit viel mehr Leichtigkeit über die Hürden kraxeln kann. Und das macht solch einen Tag dann irgendwie erträglicher.[/QUOTE]
Danke für deinen motivierenden Beitrag,
Tar Retaw,
der genau auch meine langjährige, positive Erfahrung in dieser Hinsicht wiedergibt.
So ist das Leben, ein Auf und Ab, Tag und Nacht, Sommer und Winter ..........
Das Negative gehört zum Leben wie das Positive.
Der entscheidende Unterschied bei einem pos. denkenden Menschen mit Zuversicht ist,
dass er in seinem Leben verstärkt auf die pos. Dinge, auf seine Erfolgs-und Glücksgefühle achtet,
dabei viel entdeckt,
und daraus viel Kraft schöpft,
und die folgenden negativen Phasen voll akzeptiert, aber sich davon nicht unterkriegen lässt.
Das hast du ja auch so schön in deinem Beitrag ausgedrückt !
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Gast
Hallo Tar Retaw.
Ich bin jetzt lange um das Thema herumgeschlichen und habe mich gefragt, ob ich überhaupt etwas dazu schreiben soll - und wenn ja: was?! Es ist zwar immer noch nix spruchreifes rausgekommen, aber ich versuche es trotzdem mal.Zitat von Tar Retaw Beitrag anzeigenEtwas, das FirstSunshine in einem anderen Faden geschrieben hat, lässt mich gerade nicht los: "Ich wünschte ich könnte etwas von meiner Zuversicht in Flaschen füllen und hier deponieren."
Dann schrieb sie noch, dass das ja leider nicht geht. Und das lässt mich nicht los. Wir können alles möglich andere in Flaschen füllen und verschenken 😊, warum nicht auch Zuversicht?
Zuversicht bedeutet für mich die Gewissheit, dass ich eine Situation überstehe.
Gerne auch mit ungewissem Ausgang. Egal, ob es der Weg zu einem bestimmten Ziel ist oder eine "Hängepartie", in der ich gelangweilt, gefrustet oder überfordert bin. Zuversicht bedeutet für mich nicht, dass ich ein angepeiltes Wunschziel 1:1 erreiche. Es bedeutet, dass sich alles so entwickelt, dass ich mit dem letztendlich Erreichten gut leben kann. Dass ich vielleicht sogar froh bin, dass ein Wunsch nicht in Erfüllung gegangen ist, weil ich gar nicht auf die Idee gekommen bin, das tatsächlich Erreichte anzupeilen, obwohl es doch mindestens genausogut für mich passt. Dass ich während einer "Durststrecke" etwas gelernt habe, das mir später nützt oder eine Tür öffnet, und das ich "auf geradem Weg" völlig verpasst hätte.
Zuversicht bedeuet für mich einfach "es wird schon werden". Nach dem Motto "Am Ende ist alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende."
Meine Zuversicht basiert vermutlich auf Lebenserfahrung. Egal wie mies es mir ging, egal wie kurz ich schon vorm Aufgeben war (oder darüber hinaus). Irgendwann ergibt sich etwas, das die Situation verändert und verbessert. Eine Begegnung, ein "random act of kindness", ein "ja, klar, ich pack kurz mit an, dann klappt das... so, fertig!" nachdem ich mehrfach mit einer Bitte um Hilfe abgeblitzt bin, einfach ein freundliches Wort aus unerwarteter Richtung, nachdem ich mir schon sicher war "die Welt hasst mich!", ein Kontakt, der mir nicht nur einen anderen sondern sogar meinen Traumjob vermittelt.
Insofern bin ich der Ansicht, dass man Zuversicht nicht direkt (quasi in Flaschen abgefüllt) geben oder verbreiten kann. Ich kann Menschen in vermeintlich aussichtslosen Situationen begegnen und sie können fragen "Sunny, wie kannst du in so einer Situation nur so zuversichtlich sein?" - und vielleicht was aus der Antwort für sich mitnehmen.
Ich kann dazu beitragen, dass sie Lebenserfahrungen machen, die sie zu ihrer eigenen Zuversicht führen, indem ich bespielsweise selbst kurz mit anpacke und ihnen hinterher ehrlich sage "Herzelchen, du hast den Brocken ganz alleine gestemmt, ich habe nur aufgepasst, dass er dir nicht seitlich wegkippt. Letztendlich war mein Beitrag eine Kniebeuge mit ausgestreckten Armen, während du zwei Zentner gedrückt hast."
Ich kann jemandem beistehen, dem die Zuversicht von anderer Seite "genommen" wird, indem man versucht ihm einzureden "das schaffst du nicht", "du bist ja verrückt, es zu versuchen", "gib lieber jetzt auf, bevor du alles verlierst", ... Ich kann ihm sagen, wo ich seine Stärken und Schwächen sehe, und warum ich selbst zuversichtlich bin, dass er die Situation mit dieser Mischung sehr wohl bewältigen kann.
Ich kann auch einfach da sein und wenn gewünscht zuhören, wenn der Mangel an Zuversicht aus dem Gefühl entsteht, ganz alleine zu sein und alleine das Ziel nicht erreichen zu können oder niemanden zu haben, mit dem man sich am Ende gemeinsam über das Erreichte freuen könnte.
Ich glaube Zuversicht kommt auch aus Selbstsicherheit. Ich weiß, was ich kann und wo ich mich schwer tue. Und ich bin zuversichtlich, dass ich im entscheidenden Moment mehr kann, als mir bewusst ist. Ich muss es halt probieren. Mir begegnen oft Menschen, die dieses Vertrauen in sich selbst, im richtigen Moment schon das Passende zu tun, oder eine Situation aushalten zu können, in der sie nichts tun können, nicht entwickelt oder verloren haben.
Denen kann ich auch keine Zuversicht "geben", aber ich kann sie auf das aufmerksam machen, was sie schon geschafft oder ausgehalten haben, ihnen sagen, dass das, was sie erreicht haben, nicht nur ein "dummer Zufall" oder "Glück" oder "nix besonderes" ist, sondern ein Beweis dafür, dass sie durchaus schon etwas geschafft haben - anscheinend ohne es zu bemerken -, so dass sie daraus die Zuversicht entwickeln können, auch etwas anderes zu schaffen, das ihnen in dem Moment völlig unmöglich erscheint.
Vertrauen spielt auch eine wichtige Rolle. Nicht nur in meine Intuition, auch in meine Mitmenschen oder das Leben an sich. Meine Zuversicht hat somit auch was mit Dankbarkeit zu tun. Ich kann dankbar sein für das, was ich bin und habe, anstatt mich auf Fähigkeiten oder Dinge zu konzentrieren, die ich nicht habe. Ich bin dankbar, dass mir oft im passenden Moment die richtigen Menschen begegnet sind. Ich bin dankbar für ihren Beitrag zu meiner jetzigen Situation. Ich bin dankbar für mein Leben. Ich habe alles, was ich brauche, sogar mehr als das. Ich weiß, dass ich selbst auch einen Beitrag zu meinem Leben geleistet habe, aber ich weiß auch, dass ich nicht alles alleine in der Hand hatte und habe. Vor 20 Jahren habe ich mich über meine Ex-Schwiegermutter amüsiert, die mir zum Geburtstag immer "alles Gute, allem voran Gesundheit" gewünscht hat. Heute sitze ich manchmal einfach da und bin dankbar dafür, dass ich so gesund bin, wie ich bin - auch wenn ich jetzt nicht sagen könnte, wem. Dem Leben, dem Schicksal, ...?
Wenn ich merke, wie die Zuversicht nachlässt, dann hilft mir beispielsweise Musik. Ich verbinde viele Situationen mit einem "Soundtrack". Damit kann ich beispielsweise ein altes "Hochgefühl" wieder abrufen, wenn ich in einem Tief stecke, mich wieder in eine Situation zurückversetzen, in der sich meine Zuversicht bestätigt hat, die Freude darüber wieder spüren. Und damit hat dann auch die Zuversicht wieder eine Chance zu wachsen. Es hat ja schließlich schon so oft funktioniert, warum also ausgerechnet jetzt daran zweifeln?
Oder ich rufe meine beste Freundin an. Sie kennt mich mit all meinen Macken und weiß genau, wie ich ticke. Auch wenn es heutzutage total verpönt ist, sich in seiner Bubble Bestätigung für die eigene Weltanschauung zu holen, ist diese Mini-Bubble für mich eine Quelle der Zuversicht. Und ja, ich bin auch dankbar dafür, diesem Menschen vor (achGottschonsolange) über 20 Jahren begegnet zu sein.
Zuversicht bezieht sich für mich nicht auf einen Zielpunkt sondern auf den Weg. Und ich glaube, Zuversicht bei anderen zu wecken oder zu stärken "passiert" auch auf einem Weg, den man (zumindest ein Stück weit) gemeinsam geht. Insofern kann ich Zuversicht "verbreiten", indem ich mich auf meine Mitmenschen einlasse, so dass ein gemeinsamer Weg ensteht.
Mein gerne mal auf die Schippe genommener Optimismus ist letztendlich ein Synonym für meine Zuversicht. Wenn ich optimistisch lebe und am Ende meines Lebens feststelle, dass ich Recht hatte, dann war ich mein Leben lang "gut drauf". Wenn ich mich als Optimist geirrt habe, war ich die meiste Zeit gut und einen kurzen Moment lang mies drauf. Wenn ich als Pessimist Recht hatte, war ich die meiste Zeit mies und einen kurzen Moment gut drauf. Wenn ich mich als Pessimist geirrt habe, war ich meine Leben lang mies drauf. Als Optimist ist meine Gute-Laune-Bilanz also in jedem Fall die angenehmere, selbst wenn ich komplett daneben liege. Wie könnte ich da auf die Idee kommen, freiwillig nicht optimistisch / zuversichtlich zu sein?
Und wer jetzt denkt "Häh?!": ja, du hast Recht, ich habe nie behauptet, dass ich es erklären kann.
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Sehr gut geworden.
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