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Als ich mich selbst zu lieben begann...

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    Als ich mich selbst zu lieben begann...

    Guten Morgen da draußen,

    gerade kam mir ein Gedanke, zu einem neuen Faden, den ich gerne mit Euch teilen möchte und den wir gemeinsam weiterspinnen können.

    Ich lehne mich mal ganz vorsichtig aus dem Fenster in dem ich mal behaupte, in diesem Jahr bei mir den Durchbruch in puncto Selbstliebe geschafft zu haben.
    Mir ging es gesundheitlich nicht gut und habe gemerkt, dass ich wirklich etwas verändern muss, wenn ich mit meinen 42 Jahren nicht dauerhaft mit Schmerzen und körperlichen Einschränkungen leben will.
    Ich habe mir selbst versprochen, mich wirklich um mich zu kümmern und habe nicht wie so oft, meine Symptome runtergespielt oder dann wieder in alte Muster gefallen, sobald die Schmerzen weg waren.

    Ich habe Schritt für Schritt Dinge umgesetzt, die ich seit Jahren auf dem Schirm hatte, aber im Alltag irgendwie untergingen.

    Und so möchte ich Euch einladen auch mal zu schauen, was Ihr heute ganz konkret für Euch tun könnt, um Euch selbst zu beweisen, dass Ihr Euch liebt.

    Das muss gar nicht die riesen Sache sein, dass kann ein Lied im Radio sein, dass Euch gefällt und dass Ihr mal ganz bewusst hört oder ein kleiner Spaziergang, weil gerade mal die Sonne scheint.
    Euch fällt bestimmt etwas ein!

    Auf geht's!

    Ich laufe jetzt ins Büro und freue mich, noch mal tief durchatmen zu können und einen ruhigen Moment für mich zu haben.

    #2
    Als ich mich selbst zu lieben begann...

    -fielen mir viele Entscheidungen leichter

    -wurde die Angst weniger

    -fühlte ich mich sicherer

    -war ich nicht mehr so abhängig von der Meinung anderer

    -wurde ich innerlich ruhiger

    -lächelte ich mehr



    -reagierte ich gelassener

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      #3
      Es gibt so ein schönes Gedicht von C. Chaplin, hattest Du das im Sinn?
      Was ich mir jetzt zu Gute tue: Wärmflasche und dann ins Bett ...
      Herzlichst, P.

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        #4
        Zitat von NLP-Schnecke Beitrag anzeigen
        Und so möchte ich Euch einladen auch mal zu schauen, was Ihr heute ganz konkret für Euch tun könnt, um Euch selbst zu beweisen, dass Ihr Euch liebt.
        Puh, das ist gar nicht so einfach wie es zunächst klingt. Ich habe jetzt überlegt und mir sind nur materielle Dinge eingefallen. Beweise ich mir mit Materiellem, dass ich mich liebe, zeige ich so meine Zuwendung nicht nur mir, sondern auch anderen?
        @ Da haste jetzt bei mir was angerichtet, NLP-Schnecke.

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          #5
          Als sich die Liebe auf mich zu beziehen begann....löste sich auf der moralische Zwang.

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            #6
            Als ich mich begonnen habe, selbst zu lieben, wurde es viel leichter, für mich einzutreten: Zu sagen, was ich will, zu sagen, wenn mir etwas gegen den Strich geht.

            Ich frage mich heute viel seltener "soll ich was sagen?", ich frage mich kaum mehr "ist meine Reaktion angemessen?", ich brauche heute zumeist viel kürzer, bis ich ins Handeln oder Ansprechen von Konflikten komme. Weil ich nicht mehr nur auf die Reaktion der Anderen angewiesen bin, um zu wissen, daß ich auch mit meinen Wünschen und Ecken und Kanten ok bin.

            Ich bin mutiger und selbstbewußter, ich bin, obwohl ich natürlich nach wie vor meine Herzensmenschen brauche, autarker geworden. Aber ich trage das Wissen und Vertrauen darauf, daß meine Herzensmenschen mich lieben, sicherer in mir, es ist nicht mehr so leicht zu erschüttern; weil ich verstanden habe, daß es gute Gründe gibt, mich zu lieben - ich liebe mich ja auch

            Übrigens habe ich damals, als ich begonnen habe, mich selbst zu lieben, eine kleine Geschichte darüber geschrieben, wie es mir gerade damit ergeht, mich selbst anders wahrzunehmen und damit umzugehen, daß ich mich verändere. Das ist nach wie vor eine Geschichte, die mir sehr viel bedeutet, weil sie für mich diesen Zustand wieder spürbar macht, erstmalig in mich - und in Folge auch so intensiv in das Leben - verliebt zu sein. Mit aller Unsicherheit, die in Verliebtheit drinsteckt, und gleichzeitig schon mit dem Anklang von Liebe und dem Wunsch nach Dauerhaftigkeit.

            Der Beginn des Prozesses war übrigens die Tatsache, daß der, der mich liebte, mein damaliger Mann, mich verlassen hat. So hat er mir insgesamt zwei mal Liebe geschenkt: Zuerst seine, und danach meine. Das zweite Geschenk war nur ein wenig häßlich verpackt und nicht ganz so leicht auszupacken

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              #7
              Ich muss es in der Gegenwart sagen, denn ich bin erst spät angefangen, mich bewusst selbst zu lieben und für mein Wohlbefinden einzutreten.

              Die neueste Neuerung ist, nicht mehr so schnell "ja" oder "nein" zu sagen sondern mich erst nach einer Überlegung zu entscheiden. Im privaten praktiziere ich das schon länger, und die richtige Entscheidung kommt manchmal schon spontan. Im beruflichen Bereich fange ich jetzt damit an. Gerade die letzten beiden Tage ist mir aufgefallen, dass mein "Nein" mit einer kurzen Erklärung ohne weitere Nachfragen akzeptiert wurde.

              Das macht ein gutes Gefühl, auf sich selbst aufpassen zu können.

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                #8
                Zitat von Philine Beitrag anzeigen
                Es gibt so ein schönes Gedicht von C. Chaplin, hattest Du das im Sinn?
                Was ich mir jetzt zu Gute tue: Wärmflasche und dann ins Bett ...
                Herzlichst, P.
                Ja, das Gedicht hatte ich im Sinn.

                Ich liebe auch Wärmflaschen!

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                  #9
                  Voilà


                  [...link...]

                  (Charlie Chaplin)
                  Zuletzt geändert von Nomada; 01.12.2013, 11:24. Grund: Copyright! Chaplin ist noch keine 70 Jahre tot

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                    #10
                    Es hat mich eine ganze Zeit lang begleitet.

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                      #11
                      ist mir noch nie begegnet,
                      danke fürs teilen,

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                        #12
                        Ich bin etwas irritiert, wo dieser Thread zu finden ist... unter "Aktionen und Spiele", hatte ich so etwas doch eher in "Philosophie und Spiritualität" vermutet, aber egal.

                        Ich beginne gerade erst damit, mich selbst zu lieben und somit habe ich erst einen Hauch von dem erfahren, was da alles noch auf mich wartet. Aber schon nur diesen kleinen Hauch erfahren zu haben, macht mich sehr glücklich und nimmt mir die Angst vor der Zukunft.

                        Hat noch jemand damit begonnen, sich selbst zu lieben?

                        Condor

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                          #13
                          Guten Morgen,
                          ich glaube,das ich erst jetzt im Alter anfange mich zu lieben.
                          Warum das so ist,ist jetzt erst mal nicht wichtig.
                          Nachdem ich mich eine Woche intensiv um meine kranke Tochter kümmern musst,
                          bin ich jetzt erst mal"dran".
                          Ich verspüre den Wunsch nach Stille und Natur.
                          Und dem werde ich heute nachgehen.
                          Ich muss dringend auftanken.

                          Liebe Grüße von Rosie,

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                            #14
                            Es gibt die wunderbare Rede von Charlie Chaplin dazu, die er an seinem 70.Geburtstag gehalten hat:

                            https://www.youtube.com/watch?v=tXhVphp6VlM

                            Alles was er sagt, könnte ich genauso unterschreiben.

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                              #15
                              Heute, über ein Jahr nach meinem letzten Beitrag hier, kann ich sagen, ja, ich liebe mich, wenn auch noch nicht bedingungslos und nicht immer, aber ich arbeite daran und mit jedem Funken Selbstliebe geht es mir besser und besser.

                              Ich verstehe nun immerhin, warum ich diese ganzen kranken Loser angezogen habe, die meine Beziehungen ausmachten, denn ich habe mich innerlich nicht geliebt, sogar gehasst und verachtet habe ich mich und das hat all jene angezogen, die vielleicht nach Außen anders, liebevoller, scheinen, es im Inneren aber nicht sind und sich im Inneren vielleicht sogar mehr gehasst und verachtet haben, als ich mich.

                              Da es aber immer leichter ist, seine eigenen Fehler und Schwächen anderen anzuheften, habe ich wohl so oft "aufs Maul" gekriegt und war für besonders kranke Individuen leichte Beute.

                              Vor einiger Zeit hatte ich mir dann mal notiert, wie ich mir meinen Traummann vorstelle, wie ich ihn mir wünsche und heraus kam im Grunde ich selbst.

                              Ich wünsche mir also das, was ich selbst bin, nur habe ich mich selbst nicht so gesehen und mich nicht geliebt.

                              Wenn ich aber sage, dass ich mich liebe und es auch so meine, dann scheint diese Liebe aus mir wieder heraus und in die Welt hinein und ich denke, dass ich in Zukunft die Menschen anziehen werde, die genauso sich selbst und andere lieben können, wie ich das kann und diejenigen, die mir lieber ihren Hass und ihre Verachtung anheften wollen, werden durch das, was ich ausstrahle vermutlich abgeschreckt und weil ich ihnen nicht mehr das gebe, was sie von mir wollen, nämlich, dass ich ihnen als Sündenbock für ihre eigenen Fehler und Schwächen diene. Dafür müssen sie sich nun jemanden anderen suchen.

                              Ich schaue jetzt auch anders hin. Wenn mich jemand ärgert oder sonst wie aufregt, auch hier im Forum, dann schaue ich zuerst danach, warum ich diese Gefühle habe und was diese Gefühle mit mir zu tun haben und dabei geht es nicht darum, wie ich mich anderen gegenüber verhalte, sondern nur darum, wie ich mich mir selbst gegenüber verhalte und da habe ich in den letzten Tagen Erstaunliches erlebt.

                              Andersherum ist es dann wohl auch genauso, dass diejenigen, die mit mir ihre Probleme haben, diese haben, weil sie in mir etwas von sich selbst sehen, was ihnen nicht gefällt, aber anstatt bei sich zu bleiben und in sich nach einer Lösung zu suchen, denn nur dort ist sie zu finden, schlagen sie lieber noch weiter auf den ein, der sie ärgert. Sie sind somit in ihrem Handeln vergleichbar mit Schlägern, U-Bahn-Schubser und anderen Individuen, denen es Spaß zu machen scheint, andere Menschen zu verletzen.

                              Mich tangiert das nicht mehr. Ihr könnt mich bespucken oder ausschließen, aber in Wirklichkeit bespuckt ihr nur euch selbst und schließt euch in eurem Innern selbst aus.

                              Als ich mich selbst zu lieben begann, war das der Beginn einer wundervollen Reise.

                              Condor

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