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    #46
    "Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben."

    Nein, das macht man wirklich nicht.
    Stellt euch vor, der Abend freut sich über seine Dämmerung, den aufgehenden Mond, die funkelnden Sterne, die Abkühlung....und dann steht da jemand vor ihm und lobt den Tag; hat überhaupt keine Augen für den schönen Abend!
    Das ist grausam, deplatziert, verletzend.
    Man schwärmt ja auch nicht dem neuen Liebhaber von dem alten vor.
    Das gehört sich einfach nicht.

    Nächstes Sprichwort: Lügen haben kurze Beine.

    Kommentar


      #47
      "Lügen haben kurze Beine"

      die eigentlichen lügen waren früher so spinnendinger mit einem hochroten kopf und ganz langen beinen. sie wollten immer nur schabernack treiben und alle leute verwirren. sie rannten also von einem zu anderen, um ihre fiesen späße an den mann zu bringen. dabei wurden ihre beine immer kürzer. im archetypischen volksglauben bestand aber immer noch das bild von den langbeinigen dingern. so ließen sich viele leute übertölpeln, weil sie nur auf die langen beine achteten. die regierung ließ daher den aufklärungs- slogan verlautbaren 'lügen haben kurze beine!' die langbeinigen werden heute nur noch in entlegenen gebirgs-regionen gesichtet. überall sonst nur noch die kurzbeinigen. den hochroten kopf haben sie aber immer noch...

      nächstes: "doppelt hält besser."

      Kommentar


        #48
        hallo benno himmlische wesen,

        und schon eingelebt im universum ?
        alles unkompliziert? so wie du es gerne hattest hier auf erden?
        ich/ wir werden dir ein denkmal setzen hier im forum-treffpunkt leben
        damit du nicht in dem sprichwort "doppelt hält besser" stecken bleibst.

        das hast du erfunden, weil du so neugierig bist, dass du deine blickrichtung
        am liebsten in beide richtungen gleichzeitig steckst.
        (ich hoffe) quatsch bin mir sicher: jetzt hast du den gesammtüberblick.

        = "doppelt hält besser."



        nächstes: "Übung macht den Meister."

        Kommentar


          #49
          "Übung macht den Meister."


          Ich habe das Gefühl, je moderner und fortschrittlicher, desto ungeduldiger werden wir, weil alles immer schneller zur Verfügung steht.
          Tja, ich bin auch so ein Ungedulds-Stier


          und weil ich zugeben muss
          die Herkunft dieses Sprichwortes liegt so lange Zeit zurück,
          dass man sich kaum noch daran erinnern kann,

          darum habe ich mich selbst auf die Suche begeben.
          Es begann nämlich so:

          Ein griechischer Mathematiker und ein römischer Gelehrter hatten ihr "erstes Rendezvous" vermutlich in Syrakus, sie diskutierten was der beste Weg were,
          den Menschen zu verbessern.

          Einer von beiden erklärte das er die Landarbeiter schon lange beobachtet und erkannt hatte,
          je länger sie ihre Arbeit wiederholten um so besser wurden die Ernten.

          Und so kommt man zu dem Schluss: "Wiederholungen machen den Meister."

          So vergingen zwei Jahre und die Ernten waren sehr mager,
          obwohl einige der einheimischen Landarbeiter schon viele Jahre ihre Feldarbeit wiederholt hatten.
          Nun kommen die Gelehrten zu dem Schluss: nicht Wiederholen ist des Rätzels Lösung,
          kommen wir zu einem anderen Schluss.


          Später nannten sie es Übung ... "Übung macht den Meister."

          Doch bist heute
          wissen viele Menschen nicht den Unterschied.

          Sooo nun


          wünsche ich euch noch viele Flow- und Glücksmomente im Alltag
          und hoffe auf ein neues Sprichwort.

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