|
Einzelnen Beitrag anzeigen |
|
#20 |
|
Vertrauen???
Zitat:
|
|
Gast
|
Beitr�ge: n/a
|
|
Hallo,
heute ist im Kurier ein Artikel der sich „Jenseits der Grenze“ nennt. In diesem Artikel geht es darum wie sich der Dienst in den Krankenh�usern auf die Ausbildung unserer �rzte (Fach�rzte) auswirkt, und was fertig ausgebildete Fach�rzte in ihrer t�glichen Arbeit leisten. Turnus�rzte werden zu Systemerhaltern: Der Sinn des Turnus ist ja an sich die Praxisnahe Ausbildung, doch in Wahrheit werden diese �rzte st�ndig f�r Systemerhaltende Dienste herangezogen, was nichts anderes heisst wie T�tigkeiten durchzuf�hren die der Oberarzt oder Chef der Station nicht machen kann (weil er selber genau den gleichen Stress hat) oder will, – oder aber auch weil es zu wenig Verwaltungsangestellte gibt. Auf der Gynekologie, Chirurgie und internen Stationen gehts den Ober�rzten oder Chirurgen nicht besser. Ich selber musste in letzter Zeit 3 Operationen �ber mich ergehen lassen, und hatte das Gl�ck einen Chirurgen durch einen Bekannten empfohlen zu bekommen. Das tolle an der Sache war, dass ich zu Nachbehandlungen nicht in die Ambulanz musste, sondern der Arzt gab mir seine Telefonnummer, wir machten uns einen Nachbehandlungstag aus, und ich rief ihn an wenn er Dienst hatte, und zwischen den Operationen die er durchf�hrte, – oder wenn er Bereitschaftsdienst hatte, hat er mich nachbehandelt. Ich war bestimmt 40- 45 mal bei ihm zur Nachbehandlung, und konnte dabei sehen in welchem „Zustand“ er immer wieder war. Bis zu 2000 �rzte fehlen in den Krankenh�usern �sterreichs, was laut Kurier Artikel der �rztekammerpr�sident im Juli 2006 best�tigte. Wie sich alleine das oben beschriebene auf die „Qualit�t“ der Behandlungen auswirkt kann sich wohl jeder vorstellen. Dazu kommt noch der Mangel an Pflegepersonal…… Die Zukunft schaut gar nicht rosig aus, denke ich… Was meint Ihr dazu, wie wird das weitergehen, welche L�sungsm�glichkeiten k�nnte es geben ? LG |
| Flokati |
| |