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Einzelnen Beitrag anzeigen

 
#13  

17.07.2007, 10:04


Guten Morgen in die Runde!

Wenn mich jemand nach dem „Wie bin ich “ fragt,
fallen mir auf Anhieb 10 -15 verschiedene Nickmans ein,
die ich verwenden k�nnte, um eine Aussage dar�ber zu treffen
wie ich sein kann.

Jeder Nick ein Atribut, dazu die passende Kleidung und ich bin ein
ganz anderer Mensch.
Wenn ich mir jetzt vorstelle, das dieser bekeidete Nick,
in 3 verschiedenen Situationen sich angepasst verh�llt,
merke ich, das ich vom Hundertste ins Tausendste komme.
Ich wei� zuletzt nicht mehr wer ich bin!

Die einzige Aussage die f�r mich an der Stelle was bringt ist,
ich bin ein flexiebler Mensch, ich kann mich anpassen,
ich kann aber auch sein was ich will.
Ich bin mir meiner selbst bewusst.

Wenn ich mir jetzt vorstelle, das die verschiedenen Nicks ein Teil von mir
sind, und weiter, das es sowas wie Parlament in mir ist,
dann k�nnte ich den Kanzler in mir w�hlen.
Ich bestimme f�r mich, wer das Sagen hat, und schau mir an,
wie ich damit zurecht komme.

Ist der Kanzler gerecht, verteilt er alle Bed�rfnisse gerecht.

Ist er ungerecht, bekommt der eine oder ander Wesenzug von mir nicht genug ab, dann entsteht eine Dissonaz in mir, und ich werde Krank.

Beispiel:
Meine Mutter kann nicht f�r sich und ihre Bed�rfnisse sorgen.
Sie erwartet, dass ihre Bed�rfnisse von Au�en befriedigt werden.
Da keine mehr in der Familie daf�r sorgen will, ist sie st�ndig krank.
Nicht mal ein Urlaub kann daf�r sorgen, nicht mal das sch�nste Hotellzimmer, der sch�nste Ausblick.
Sie hat in den letzten Jahren jeden Urlaub mit ihrem Mann versaut,
ist schon nach 1-2 Tagen krank gewurden.

Der Grund, das ist alles so sch�n, da achtet keiner mehr auf mich,
nicht mal ihr Mann!
Sie wird auf der Stelle Krank, damit er sich wieder um sie k�mmert.

W�rde ich mich weiter um meine Mutter k�mmern wie fr�her,
w�rde es ihr gut gehn, sie hat ja was sie will, aber mir w�rde es von Tag zu Tag schlechter gehen.

Ich denke nicht mehr daran, sie ist f�r ihr Wohl selbst verantwortlich.
Schuldig bin ich in so fern, das ich es viel zu lange ertragen habe.
Sie konnte es nicht lernen.

Als Fisch in der Dose merkt man es einfach nicht, dazu sind wir viel zu angepasst.
Erst wenn die Leiche im Keller zu stinken beginnt, f�ngt man an nach zu denken. Wenn der Gestank unertr�glich wir, wird gehandelt…

Naja, besser sp�t als garnicht…und viele Wege f�hren nach Rom

LG und sch�nen Tag w�nscht
Softvelvet

Softvelvet
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Softvelvet