Der Welli - ein Gedicht
Wer fliegt so hoch und auch geschwind?
Es ist ein Welli, er macht viel Wind.
Er fliegt mit seinem großen Schwarm
Wie einst schon seine vielen Vorfahr’n.
Ein Welli ist’s mit gelbem Gesicht
Und hier kommt seine kleine Geschicht’:
In seinem Schwarm geht er auf Streif’
Und sucht Grassamen, die sind reif.
Sie suchen dort, sie suchen hier
Und fressen dann nicht ohne Gier.
Bald geht es weiter über roten Sand
In einem weit entfernten Land.
Sie sind nun schon fast außer Sicht,
Doch überhören kann man sie nicht:
Das Zwitschern trägt der sanfte Wind,
So dass sie noch lang zu hören sind.
Sie sind dabei, jetzt schlafen zu gehn
Und in grünen Blättern kaum mehr zu sehn.
Sie sitzen dicht an dicht in Reihn
Und schlafen so ganz glücklich ein.
Im Schlaf träumt unser Welli sich fort
An einen unbekannten Ort.
Am nächsten Morgen, es ist noch ganz grau,
Trinkt er vom Grase den frisch-kühlen Tau.
Nun denn kommt Leben in den Eukalyptus-Wald,
Da regt sich Welli- um Welli-Gestalt.
Es wird sich geputzt und gemacht und getan,
Denn ein neuer, schöner Tag steht jetzt an.
Die Sonne strahlt, es weht kaum Wind,
Die Wellis fliegen bald geschwind
Über das unendlich weite Land in Rot,
Das ihnen seit jeher eine Heimat bot.
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Wer fliegt so hoch und auch geschwind?
Es ist ein Welli, er macht viel Wind.
Er fliegt mit seinem großen Schwarm
Wie einst schon seine vielen Vorfahr’n.
Ein Welli ist’s mit gelbem Gesicht
Und hier kommt seine kleine Geschicht’:
In seinem Schwarm geht er auf Streif’
Und sucht Grassamen, die sind reif.
Sie suchen dort, sie suchen hier
Und fressen dann nicht ohne Gier.
Bald geht es weiter über roten Sand
In einem weit entfernten Land.
Sie sind nun schon fast außer Sicht,
Doch überhören kann man sie nicht:
Das Zwitschern trägt der sanfte Wind,
So dass sie noch lang zu hören sind.
Sie sind dabei, jetzt schlafen zu gehn
Und in grünen Blättern kaum mehr zu sehn.
Sie sitzen dicht an dicht in Reihn
Und schlafen so ganz glücklich ein.
Im Schlaf träumt unser Welli sich fort
An einen unbekannten Ort.
Am nächsten Morgen, es ist noch ganz grau,
Trinkt er vom Grase den frisch-kühlen Tau.
Nun denn kommt Leben in den Eukalyptus-Wald,
Da regt sich Welli- um Welli-Gestalt.
Es wird sich geputzt und gemacht und getan,
Denn ein neuer, schöner Tag steht jetzt an.
Die Sonne strahlt, es weht kaum Wind,
Die Wellis fliegen bald geschwind
Über das unendlich weite Land in Rot,
Das ihnen seit jeher eine Heimat bot.
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