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| Umfragen Hier finden sich Umfragen zu alltäglichen Dingen im weitesten Sinne |
| Umfrageergebnis anzeigen: Schreibt Ihr noch Briefe? | |||
| Ja, ich schreibe noch Briefe. | | 13 | 50,00% |
| Nur gelegentlich zu Weihnachten oder zum Geburtstag. | | 8 | 30,77% |
| Ich schreiben keine Briefe mehr. | | 5 | 19,23% |
| Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 26. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen | |||
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| | Themen-Optionen |
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#1
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| Hallo Ihr Lieben, ich lese gerade ein Buch, worin die Hauptheldin darüber nachdenkt, daß sie kaum noch Briefe schreibt, sondern fast alles über Email, sms usw. abhandelt. Sie macht sich Gedanken darüber, ob ein Brief nicht etwas ganz anderes ist, als eine Email (definitiv ja in meinen Augen) und daß sie Briefe als kostbarer, weil aufwändiger und langsamer, empfindet. Ich habe dann nachgedacht darüber, daß ich schon noch Briefe schreibe, allerdings an einen ausgewählten Personenkreis und daß ich Briefe zu bekommen schon als "kleines Geschenk" empfinde. Nun interessiert mich, ob ich altmodisch bin und was Ihr dazu meint. Schreibt Ihr noch mit Papier ud Stift und Wartezeit, oder seid Ihr schon papierlos? Liebe Grüße Glühwürmchen |
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#2
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| Ich bin schon praktisch papierlos, meine Schrift ist auch nicht die Schönste, ausser eventuell, wenn es sich gut anbietet eine Karte. Gegen die SMS Tipperei weigere ich mich und rufe eher direkt zurück. Liebe Grüsse |
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#3
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| JA! Privat an liebe Menschen z.B. bei sonderen Themen, oder mit Paeckchen (wenn mich mal wieder die spontane Schenklaune befaellt) ... oder halt auch nur liebe Postkarten mal zwischendurch. Und ansonsten natuerlich ueberall, wo mich im Privatleben die Buerokratie ueberfaellt.. dann aber am Rechner. Erschreckend oft .. wenn ich es mir so ueberlege, Versicherungen, Anwaelte, Banken fuer meinen Freund gleich mit und jedesmal beim Wohnortwechsel Wir sind definitiv Stammkunden bei der Post! |
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#4
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| Zitat:
Durch die Möglichkeit der "neuen Kommunikationsmittel" schreibe ich weder mehr noch weniger Briefe. Ich habe schon immer wenige geschrieben. Vielleicht vier oder fünf im Jahr. Vor einiger Zeit habe ich mit einem handschriftlichen Brief begonnen, aber als ich merkte der wird zehn und mehr Seiten lang, habe ich ihn am Rechner geschrieben, in Handschrift formatiert und mit Füller unterschieben und abgeschickt. SMS habe ich so gut wie noch nie vom Handy aus verschickt, sondern immer vom Rechner. Mit dieser Tastatur quäle ich mich nicht ab und QWERTZ hat meines nicht. |
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#5
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| Ja! Handgeschriebene Briefe gehören zu meinem Alltag - auch im Geschäft - z.B. via Fax - gibt dem Ganzen eine persönlichere Note. Privat sowieso und absolut gerne: Briefe an Verwandte oder Freunde, Info oder liebe Worte für den Göttergatten (wenn's mir danach ist - grins) bis hin zum Brief an's Universum. Handgeschrieben von mir werden auch die Geburtstagsgrüße an die Vereinsmitglieder. Kommt sehr gut an! |
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#6
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| Ich habe als Jugendliche sehr viele Briefe geschrieben. Hatte in Spitzenzeiten 40 BrieffreundInnen aus aller Welt. Genau eine einzige hab ich noch, die kenn ich jetzt schon 15 Jahre und wir haben uns auch schon einige Male getroffen. Unser Austausch hat sich aber auch bis auf Urlaubspostkarten auf Mail verlagert Was eigentlich schade ist! Handschriftliche Briefe waren so viel mehr "Aufwand", aber so viel persönlicher. In diese elektronischen Zeilen kann man so viel hineininterpretieren, irgendwie trotzdem sehr steril, da helfen alle Emoticons nix. Es ist einfach nicht dasselbe. Aus einer Handschrift kann man so viel herauslesen - Stimmung, Charakter. Schade eigentlich, dass sich das ganz aufgehört hat... |
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#7
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| Sowohl als auch, ich schreibe papierlos ,aber auch mit Papier. Aber ich überlege mir doch sehr stark, wer einen Brief bekommt und wer nicht. Denn meiner Erfahrung nach bekommen auch nur sehr wenige Menschen wirklich gern Briefe, weil sie befürchten, man würde auch unbedingt eine Papier-Antwort erwarten Was ich dabei so rein gar nicht mag, ist, wenn die Menschen sich mit "Sauklaue" rausreden... args... das machen etwa 70% der "Briefempfänger". Wenn man nicht zurückschreiben mag, ist das völlig ok, aber dann bitte nicht auf die Handschrift schieben, denn dem anderen ist es herzlich egal, wie krakelig die ist. Die lieb gemeinte Antwort ist doch das Wichtige.Und ja, ich glaube auch, dass Briefe oder Karten ein klein wenig besonderer sind. Ein kleines Geschenk sind. Das ist in meinen Augen etwas persönlicher, eben WEIL die Handschrift dabei ist. Und eben deswegen auch mein Grummeln wegen der Sauklaue-Ausrede. Will man dem anderen tatsächlich eine Freude machen, schreibt man trotzdem, trotz Hühnerkrallenschrift Die Schrift ist doch sowas von egal, die Botschaft, die dabei mitschwingt ist doch gerade das Schönste daran, oder? |
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#8
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| *Glühwürmchen aus der Schublade ziehe* ![]() Ich finde das überhaupt nicht altmodisch. Ich mag es, Briefe zu schreiben. Ich mag es, einfach mal so zwischendurch, ohne besonderen Anlass, eine Postkarte an Menschen zu schicken, die mir wichtig sind. Ich mag es, mich bei schönem Wetter in ein Café zu setzen und drauf los zu schreiben. Das ist, als wenn man gerade in Gedanken der Person gegenüber sitzt, der man schreibt. Sicher schreibe ich auch Mails oder smsse. Aus dem Grund, weil es manchmal Situationen gibt, in denen ich schnell ein paar liebe Worte loswerden möchte. Aber grundsätzlich finde ich Briefe schöner. Gerade, weil sie langsamer sind. Weil man sie überall mit hinnehmen und immer wieder lesen kann, ohne auf Strom / Akku oder das elektronische Gängelband angewiesen zu sein. Es ist… *überleg*… eine ganz besondere Form der persönlichen Zuwendung. Da nimmt sich jemand wirklich Zeit für mich… Was ich allerdings weniger schön finde ist, daß die Post mir doppeltes Briefporto aufzwingt, wenn ich einen (dunkel-)farbigen Umschlag verwende (weil dann angeblich die Maschine den Code für die Postleitzahl nicht lesen kann *grummel*). Das Porto selbst ist mir egal, aber ich empfinde es als Bevormundung. Ich zahle einen „Zwangszuschlag“, weil ich z. B. lieber Briefumschläge aus Kalenderblattmotiven zusammen klebe, statt diese tristen weißen oder grauen oder braunen Umschläge zu verwenden. Da wird Kreativität durch „Strafe“ gebremst. (Was mich nicht davon abhält, trotzdem weiter solche Briefe zu versenden. Dann muss da eben mal ein Mensch sortieren und keine Maschine. )Und - last but not least - mag ich Briefe auch deshalb, weil ich mir gerne Handschriften ansehe. Ich finde, sie sind etwas sehr persönliches. Egal, ob nun (leicht) lesbar oder mehr in Hieroglyphen-Richtung. ![]() LG Spunk |
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#9
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| Briefe schreibe ich so gut wie gar keine mehr. Durch meinen eigenen Schreibstil sind meine Mails aber trotzdem sehr persönlich. Ich sehe auch keinen wirklichen Nutzen Briefe zu schreiben, wenn es auch Mail tut. Man spart Geld, Papier und die Nachricht ist umgehend beim Empfänger. Lediglich Postkarten schreibe und verschicke ich immer noch hin und wieder. Da kann man sich dann auch noch an nem schönen Motiv auf der anderen Seite erfreuen. |
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#10
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ja, trotz der schnelllebigen zeit tausche ich mit meiner schwester,die 1000 km weit weg wohnt hie und da handschriftliche zeilen aus. klar, das gröbste geht schnell per mail und pics sowieso. aber so ab und an eine kleine kostbarkeit per hand geschrieben gönnen wir und beide |