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  #1  
Alt 27.03.2009, 15:18
Filumentia
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Schulden - wenn der letzte Weg die private Insolvenz ist

Hallo zusammen,

ich möchte gerne mit euch über ein sehr sensibles Thema sprechen.

Schulden haben sehr viele Menschen. Für viele bleibt der letzte Weg die private Insolvenz. Seht euch Franjo Pooth an, wenn der Glück hat ist er in 6 Jahren "schuldenfrei".

Findet ihr es richtig, dass es die Möglichkeit gibt, nach 6 Jahren Restschuldbefreiung zu erlangen?


Ich arbeitet Tag täglich in dieser Branche, deshalb interessiert mich eure Meinung.

Bin gespannt....



Filu
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  #2  
Alt 27.03.2009, 21:24
Filumentia
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ok, kein Thema was euch interessiert.

Löscht du es bitte, Cynthia?
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  #3  
Alt 27.03.2009, 21:34
Benutzerbild von Spunk
*
 
Registriert seit: 11.04.2007
Beiträge: 4.286
Standard

Liebe Filu,

lass den Forumels doch bitte ein wenig Zeit... manchmal dauert es, bis man sich von "oben nach unten (bis "Sonstiges")" durchgelesen hat...

Wenn ich mich nach der Arbeit manchmal hier einlogge reicht meine Energie - ehrlich gesagt - nicht immer für alles, auf das ich gerne antworten würde. Vielleicht geht es einigen anderen auch so?

Ich möchte mir zu der Restschuldenbefreiung kein Urteil erlauben, einfach aus dem Grund, weil mir da die Hintergrundinformationen fehlen.

Vielleicht könntest Du da ja etwas zusammentragen?

LG
Spunk
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  #4  
Alt 27.03.2009, 23:02
Viel-Schreiberling
 
Registriert seit: 13.08.2008
Ort: BW
Beiträge: 245
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Hallo filu,
aus der Sicht als Gläubiger, als Privatperson, finde ich das weniger gut. Der/die Schuldner leisten sich Dinge auf Kosten anderer und übernehmen damit auch nicht gerade viel Verantwortung. Ich muß auch sehen wie ich mit meinem Geld auskomme und mir fehlt dann diese Summe, die ich nie wieder sehe.

Wenn die Gläubiger Institutionen sind, ist es zwar auch nicht ok, aber es trifft nicht jemanden direkt persönlich.

Von Seiten des Schuldners ist es natürlich eine gute Möglichkeit. Aber wie Mooie schon sagte, der Missbrauch kommt sicherlich auch mal vor.

Es ist sicherlich schwierig abzuwägen, die Umstände sind auch nie gleich. Selbstverschuldet oder fremdverschuldet, Eigenverantwortlich oder "die anderen sind mir doch egal" ....

Es ist heute bei uns relativ leicht Schulden zu machen, die Banken ect. sind manchmal da großzügig und wenn dann das Einkommen wegfällt wirds eng.

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  #5  
Alt 27.03.2009, 23:19
Viel-Schreiberling
 
Registriert seit: 13.08.2008
Ort: BW
Beiträge: 245
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liebe mooie,
ja, es sind nicht nur die banken, sondern alle "Anstalten" die über Finanzierung arbeiten. Die handeln auch verantwortunglos, die sehen nur ihren Profit. Und klar leider gibt es auch viele, die den Umgang mit Geld nicht gelernt haben oder keinen hatten, der es ihnen gezeigt hat. Schade!
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  #6  
Alt 27.03.2009, 23:41
Benutzerbild von Spunk
*
 
Registriert seit: 11.04.2007
Beiträge: 4.286
Standard

Zitat:
Zitat von Mooie Beitrag anzeigen

was mir nicht einleuchtet ist, dass sich an den schulen keiner dafür verantwortlich fühlt und den schülern die grundregeln des umgangs mit geld nicht wenigstens ansatzweise beigebracht wird.
Liebe Mooie,

ich denke, da sollten Schulen und Eltern zusammen arbeiten. Denn den Umgang mit Geld zu lernen, fängt für mich schon bei der Einteilung des ersten Taschengeldes an (war bei uns mit dem 1. Schuljahr der Fall), und da sind die Eltern - glaube ich - erst mal noch näher dran.

LG
Spunk
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  #7  
Alt 27.03.2009, 23:49
Guter Geist
 
Registriert seit: 28.05.2007
Beiträge: 10.839
Standard

Zitat:
Zitat von Filu Beitrag anzeigen
Schulden haben sehr viele Menschen. Für viele bleibt der letzte Weg die private Insolvenz. Seht euch Franjo Pooth an, wenn der Glück hat ist er in 6 Jahren "schuldenfrei".
Filu
So weit ich weiß hat Franjo Pooth noch nicht einmal die private Insolvenz angemeldet. Lediglich seine Firma Maxfield ist in Konkurs oder in die Insolvenz gegangen. Aber selbst wenn, in diesen Kreisen wird nicht gehungert, die können in einem Monat immer noch mehr ausgeben, als andere in Jahren brutto verdienen.
Schau Dir Frau Schäffler an, die ist milliardenschwer und doht damit ihr Fa. mit 30000 Mitarbeitern in Konkurs gehen zu lassen, weil sie sich verspekuliert hat und keine Lust hat pirvates Geld da reinzustecken.

Aber die meisten Menschen, die heute eine Privatinsolvenz anmelden sind doch arme Würstchen. Für die ist das eine zweite Chance.
Ich finde das o. K. Was ich nicht ok. finde ist Manager, die Firmen in den Konkurs treiben mit Millionen abzufinden.
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  #8  
Alt 28.03.2009, 08:31
Forenexperte
 
Registriert seit: 18.03.2007
Ort: Niedersachsen
Alter: 61
Beiträge: 1.266
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Zitat:
Aber die meisten Menschen, die heute eine Privatinsolvenz anmelden sind doch arme Würstchen. Für die ist das eine zweite Chance.
Ich finde das o. K. Was ich nicht ok. finde ist Manager, die Firmen in den Konkurs treiben mit Millionen abzufinden.
Ich hab neulich so ein "armes Würstchen" reden hören, eine junge Frau, der Gerichtsvollzieher war da. Später sagte sie, sie würde sich wieder was bestellen, sie braucht es ja nicht zu bezahlen!
Da fehlt mir jedes Verständnis für! Also, so arme Würstchen sind das nicht immer, haben überhaupt kein Unrechtsbewusstsein!
Aber vielleicht wird es denen echt zu leicht gemacht... ?

Das mit den Managern find ich auch total daneben! Da hast du Recht!
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  #9  
Alt 28.03.2009, 09:44
Filumentia
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo Zusammen,

leider habe ich gerade nicht viel Zeit. Dieses Thema ist sehr umfassend, ich antworte heute Abend, wenn ich die Zeit dazu habe.
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  #10  
Alt 28.03.2009, 09:46
Guter Geist
 
Registriert seit: 28.05.2007
Beiträge: 10.839
Standard

Zitat:
Zitat von Heidi Beitrag anzeigen
Ich hab neulich so ein "armes Würstchen" reden hören, eine junge Frau, der Gerichtsvollzieher war da. Später sagte sie, sie würde sich wieder was bestellen, sie braucht es ja nicht zu bezahlen!
Man könnte vermuten, Du wolltest alle Leute, die in solchen Situationen sind unter Generalverdacht stellen.
Ich denke der Porzentsatz der Menschen, die vorsätzlich so handeln ist verschwindend gering. Niemand hat ernsthaft Lust ständig Besuch vom Geritsvollzieher oder anderen Gläubigern zu bekommen.
Andererseits wundere ich mich, das Versandhäuser oder ähnliche Einrichtungen nicht einmal in der Lage sind die Bonität ihrer Kunden zu überprüfen.
Oder wollen sie es vielleicht gar nicht? Ich bin immer sehr verwundert, wenn ich lese, das bei Verträgen oder bei Bestellungen von einer Schufa-Auskunkt abgesehen wird. Was ist der Grund. Doch wohl nur der, jemanden der nicht mehr krditwürdig ist, zu einem weiteren Kauf zu animieren.
Die Abwrackprämie ist auch so ein Schwachsinn. Sie vernichtet bestehende Werte, verzerrt den Wettbewerb, subventioniert eine sterbende Industrie und animiert viele Menschen zum Kauf eines Autos, die aus finanziellen Gründen sich so etwas gar nicht leisten sollten.
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